Suleiman Abdullahi fällt wegen Gehirnerschütterung erst einmal aus

Suleiman Abdullahi bleibt weiterhin vom Pech verfolgt in der Bundesliga-Saison. Er hat tatsächlich eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde im Test gegen Holstein Kiel erlitten. Manager Oliver Ruhnert befürchtet laut Bild, dass der Angreifer bis zu zwei Wochen ausfallen könnte. Außerdem zeichnet der Kurier nochmal nach, wie unglücklich für Suleiman Abdullahi die Zeit seit dem Aufstieg verlaufen ist, an dem er zum Beispiel mit dem Tor in Stuttgart großen Anteil hatte.

Suleiman Abdullahi erlitt eine Gehirnerschütterung im Test gegen Holstein Kiel, Foto: Matze Koch

Suleiman Abdullahi erlitt eine Gehirnerschütterung im Test gegen Holstein Kiel, Foto: Matze Koch

In dem Mediengespräch mit Neven Subotić aus dieser Woche (Berliner Zeitung, BZ), das wir gestern schon erwähnt haben, sagt der Abwehrspieler, was ihn am Fußball stört (der große Zirkus), was ihm reichlich egal ist (Statussymbole) und was er trotz allem immer noch mag (das Spiel selbst und was es den Menschen bedeutet).

Subotić spricht aber auch über die Entwicklung der Mannschaft: “Wir haben an Stabilität gewonnen und werden von den Gegnern wahrgenommen.” Und Subotić sagt nicht nur, dass er viele von seinen jetzigen Mitspielern zuvor nicht wirklich kannte (was nicht sehr verwunderlich ist), sonder auch, dass in der Mannschaft noch viel Potential steckt: “Ich glaube übrigens, dass keiner von uns seinen Zenit erreicht hat. Wir spielen schon sehr gut, haben aber noch Potenzial nach oben. Da geht noch mehr.”

Teamspieler Christopher Trimmel

Christopher Trimmel könnte morgen, wenn Österreich gegen Nordmazedonien antritt, zu seinem nächsten Teamspiel kommen, wie in Österreich auch die Länderspiel-Einsätze genannt werden. Über die Verfassung, in der Österreich vor der wahrscheinlichen EM-Qualifikation ist, spricht der Ballverliebt-Podcast auf seine immer charmante Art. Allerdings geht man dort nicht davon aus, dass Trimmel in der Startformation von Teamchef Franco Foda stehen wird.

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Weniger gut als für Christopher Trimmel läuft die Saison ja für den zweiten Österreicher im Kader von Union: Florian Flecker. Das ist nicht überraschend, da Flecker eher nicht für die 1. Bundesliga verpflichtet wurde. Aber angesichts der Verletzungen und Rotationen auf den Außenpositionen hätte es aber schlechtere Bedingungen für einen Spieler wie Flecker geben können, auch einmal zu spielen und vielleicht öfter auf der Bank zu sitzen als bisher nur zweimal.

Andererseits ist angesichts der Anforderungen und der Kadergröße in der Bundesliga auch nicht überraschend, dass es Fälle wie Flecker gibt. Es überrascht vielleicht mehr, dass ein Spieler wie Marius Bülter so eine gute Saison spielt.

Aufbereitung des Angriffs auf Unionfans in Köln

Vor einem Kölner Amtsgericht wird aktuell ein Fall gegen einen Kölner Fan verhandelt, der bei einem Angriff auf Union-Fans in Köln im August 2018 dabei war. Darüber berichtet der Kölner Express.

Und sonst so

Vor den Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft hat Jonathan Tah dem Spiegel ein Interview gegeben und dabei auch über das Problem Rassismus gesprochen (vor einigen Monaten gab es entsprechende Vorfälle bei einem Spiel der Nationalmannschaft, zuletzt auch bei einem Ligaspiel in Italien und der ukrainischen Liga).

Tah sagt dabei vor allem diese bemerkenswerten Sätze: “Ich finde aber, wir müssen aufhören damit, dass nur dunkelhäutige Spieler sich gegen Rassismus wehren. Dann entsteht ganz schnell das Bild: die Dunkelhäutigen gegen die Rassisten. Dabei betrifft das doch alle. Ich finde, es müssen sich allgemein viel mehr Menschen für mehr Toleranz einsetzen – ob beim Thema Hautfarbe, Religion oder auch Sexualität.”

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