Oliver Ruhnert wünscht sich Klarheit und Fairness

Im Kicker wird Oliver Ruhnert mit Kritik daran zitiert, dass in der Bundesliga auf unterschiedliche Art trainiert wird. Dabei hatte die DFL in der vergangenen Woche eine Empfehlung ausgesprochen, an der sich etwa Union orientiert hat, als es für diese Woche das Gruppentraining abgesagt hat.

Oliver Ruhnert.

Unions Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert, Foto: Matze Koch

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Christopher Trimmel erklärt den Gehaltsverzicht bei Union und dass sich der Verein damit auf das schlimmstmögliche Szenario vorbereitet

Bereits zum zweiten Mal war Christopher Trimmel im Podcast Der Sechzehner zu Gast, in dem Ewald Lienen normalerweise über den Spieltag spricht. Nun ging es eher darum, was ein Profispieler so im Homeoffice macht. Nicht alle drehen täglich so witzige Videos wie Rafal Gikiewicz oder zeigen Fitness-Übungen wie Björn Kopplin (großartig hier mit Hund). Christopher Trimmel berichtet in der Podcast-Episode davon, wie er schon noch am Ball ist, aber die Eins-gegen-eins-Duelle nur noch gegen seinen Hund trainieren kann und wie er sich auf das Malen konzentriert (das Thema fasst der Kurier auch zusammen).

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Union will in einer Woche wieder trainieren

Union hat gestern angekündigt, am 6. April – also in etwa anderthalb Wochen – wieder in eine Form von Mannschafts-Training einzusteigen (Kicker). Das wäre schön, ist aber immer noch optimistisch.

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Gehaltsverzicht bei Union und “Medizin nach Noten” mit Rafal Gikiewicz

Nach den Berichten über Kurzarbeit bei Union und der Aussage von Oliver Ruhnert, man spreche mit dem Mannschaftsrat, wenn es um etwaigen Gehaltsverzicht bei Union geht, gibt es seit gestern Klarheit. Auch die Spieler des 1. FC Union Berlin verzichten auf Gehalt (Vereinsmitteilung). Wie viel Geld die Kurzarbeit und der Verzicht der Profis für den Verein genau einsparen und wie viel Euro diese Krise aktuell kostet, hat Union nicht mitgeteilt. Klar ist, dass im Prinzip alle Bereiche weggefallen sind, über die Einnahmen generiert werden. Das betrifft TV-Gelder, Catering und Veranstaltungsmanagement, sowie auch Merchandise (der funktioniert nur noch online). “Unser Vereinszweck ist Fußball. Wenn dieser wegfällt, berührt das den Kern unseres Daseins”, wird Dirk Zingler zitiert. Ein Satz so klar wie bitter in der aktuellen Zeit.

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Warten auf Union müssen wir mindestens noch den gesamten April

Durch das von den Ländern unterschiedlich hart verordnete Kontaktverbot ist der Profifußball auch faktisch stillgelegt, denn unter diesen Umständen sind auch Geisterspiele nicht möglich. Das DFL-Präsidium hat nun empfohlen, die Saison bis Ende April auszusetzen (Kicker). Das muss nächste Woche in der nächsten DFL-Generalversammlung am 31.März noch beschlossen werden. Aktuell werden Szenarien durchgespielt, wie ab Mai bis Ende Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit die nationalen Wettbewerbe zu Ende gespielt werden können. Das würde übrigens auch bedeuten, dass wohl keine Journalisten außer von den Rechteverwertern wie Sky, ARD, Dazn und so weiter in das Stadion kommen.

Leeres Stadion an der Alten Försterei, Foto: Stadion-Webcam

Leeres Stadion an der Alten Försterei, Foto: Stadion-Webcam

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Union-Yoga gegen die Ungewissheit

Es ist offensichtlich, dass die Krise, die wir wegen des Coronavirus gerade durchleben, noch lange unsere Gesellschaft prägen und auch den Fußball verändern wird. Und natürlich denkt man angesichts dessen auch darüber nach, wie diese Veränderungen aussehen werden. Aber ich glaube nicht, dass wir darüber aktuell wirklich viel sagen können.

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Dirk Zingler will Kündigungen vermeiden und zieht deshalb Kurzarbeit in Betracht

Uns treibt alle um, dass wir wissen wollen, wann die Beschränkungen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus wieder aufgehoben werden. Vieles lässt sich einfacher ertragen, wenn wir wissen, wann es zu Ende ist. Auch die aktuellen Maßnahmen in Berlin, die uns im Alltag empfindlich behindern. Wir können nicht zur Arbeit, zur Schule und nicht zum Fußball. Doch wir müssen mit der Ungewissheit leben lernen. Nachrichten wie “Keine vollen Fußballstadien in den nächsten 12 Monaten” sind entweder Verkürzungen oder basieren auf Modellberechnungen. Es kann schlicht niemand sagen, wann wir wieder ins normale Leben zurück können und wie das dann aussehen wird.

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Wir können auch ohne Spiel Derbysieger sein

Das wäre es gestern gewesen mit dem dritten Berliner Derby zwischen Hertha und Union im Olympiastadion. Über 74.000 Zuschauer in der riesigen Schüssel in Charlottenburg. Dazu ein volles Stadion an der Alten Försterei. Aber nichts davon. Stattdessen: Leere. Der freie Journalist und Fotograf Matze Koch war gestern vor Ort. Allein. Beim RBB gibt es einen Spielbericht, der zeigt, wie es hätte sein können.

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Hau ihn rein für den Vereeeeein…

Als ich gestern Unions Ankündigung für das Ersatz-Programm zum Tag des Derby-Rückspiels gegen Hertha gesehen habe, ist mir vor allem eines aufgefallen: Dass ich vergessen hatte, dass dieses Spiel eigentlich heute hätte stattfinden sollen. In den letzten zwei Wochen hat sich eben sehr viel geändert und gedanklich fühlt es sich sehr lange her an, dass wir uns von der realen Austragung dieses Spiels, geschweige denn davon, es im Stadion zu sehen, verabschiedet haben.

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Union zeichnet etwas Beschäftigung im shut down vor

Union hat gestern unter dem Titel ‘Warten auf Union’ angekündigt, in der gezwungenermaßen Fußball-losen Zeit mit verschiedenen Angeboten präsent sein zu wollen, die einen kleinen Ersatz dafür schaffen sollen sich im Stadion zu treffen.

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