Unioner feiern überall

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Ich bin in Feierlaune, und ich danke der Waldseite für einen ganz hervorragenden Ohrwurm. Von “Was ist die beste Tormusik” bis “Was machst´n nächsten Sonnabend?” lässt sich damit im Grunde jede Frage beantworten, ohne übermäßig unhöflich zu wirken. Ich muss … Weiterlesen

Gladbach könn´wa!

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Das waren die Worte, mit denen uns Mario nach dem Spiel verabschiedet hat, auf dem Waldweg, dem Heimweg, als wir fast schon weg waren. Wir waren völlig hin von diesem Spiel, in dem Union geglänzt, gefunkelt und brilliert hat, dass … Weiterlesen

Stadtmeister!

Belastungstest.

Wir wissen jetzt, was der Zaun am Gästeblock aushält: Keine Frankfurter. Wir wissen außerdem, was wir so aushalten: Eine ganze Menge. Wovon ich sogar noch mehr vertragen könnte, sind Tore von Anthony Ujah. Ist wie Kompott, geht immer noch was rein.

Fußballalltag in der Bundesliga.

Wenn ich es genau betrachte, ist doch noch kein Alltag eingekehrt. Immer noch ist jedes Heimspiel ein besonderes Spiel, immer wieder stehen im Gästeblock Leute, von denen ich nicht weiß, wie die so sind und ob wir miteinander auskommen werden. Aber ganz allmählich macht sich das Gefühl breit, dass Erstliga-Schiedsrichter auch keine Übermenschen sind und wir in der Bundesliga bestehen können. Nicht ohne Mühen, und unter Aufbietung aller Innenverteidiger vermutlich. Aber wir sitzen nicht mehr am Kindertisch, wir spielen bei den großen Jungs mit. Darauf blicke ich mit ziemlich viel Stolz.

Hallo, Bundesliga! Kann losgehen mit uns.

Dirk Zingler musste vor dem Anpfiff etwas tun, was er an Spieltagen lieber meidet: Vor die Kameras treten. Geschäftsmäßiges Gewusel, ein Lothar Matthäus, und die Fernsehteams übernehmen breite Randstreifen des Wohnzimmers. Ich glaube nicht, dass derjenige, der Dirk Zingler vor dem Spiel interviewt hat, auch nur einen lausigen Cent auf Union gesetzt hat. Ich bin mir umgekehrt ziemlich sicher, dass Dirk heute als der stolzeste und glücklichste Mensch der Welt vom Hof gegangen ist. Das war ein Erdbeben von einem Fußballspiel.

Neunzig Minuten heile Welt.

Bin ich eigentlich die einzige, die bei Spielen im Zoschke jedesmal denkt: “Oh, wie bei uns früher!”,  kurz nachrechnet, zu dem Schluss kommt, dass “früher” weniger lange her ist als … na sagen wir mal: Smells like Teen Spirit von Nirvana und dann staunt, wie schnell die Welt sich dreht? Ich liebe das Zoschke sehr, samt der Butterblumen auf den Stufen. Dass man mit dem Arsch auf der Rasenkante sitzt (also: ich, wegen der Fotos). Es ist genau diese Nähe, die bei uns so schleichend abhanden kommt. Weil 2000 Leute halt doch einfacher unter einen Hut zu bringen sind als 20.000. Will ich zurück in die Oberliga? Glaube nicht. Aber immer mal ins Zoschke, zum erden.

Solange noch alles schön ist

Jetzt aber schnell, bevor der Ernst des Lebens wieder losgeht: Die Fotos vom Testspiel gegen Bröndby IF, und einmal ganz lieb Simon Hedlund hinterherwinken, bitte!

Man kommt zu nichts. Aber hier: Die Nickis!

Die Mannschaft und sogar der Manni sind längst im Trainingslager, da habe ich es dann doch noch geschafft, die Trikot-Vorstellungsfotos vom Wochenende zu sortieren. Und ja: Spielfotos kommen womöglich auch. Hoffentlich. Es tut mir leid. Manchmal dauert´s etwas länger. Aber alleine für das Gesicht von Marvin Friedrich lohnt es sich. Soviel “Gottseidankbinichzuhause” sieht man sonst nur bei Menschen, die am Ende des Urlaubs mit ihrem Gepäck wiedervereint in Tegel stehen und schwören, niemals wieder irgendwohin zu fliegen.