Uwe Neuhaus ist auf jeden Fall noch überzeugt, dass Union aufsteigt

Toni Leistner war gestern bei 19:53, dem Dresdner Fußballtalk, zu Gast. Wir können alle davon ausgehen, dass die Einladung dazu sicher schon vor der Entlassung von Jens Keller gekommen ist. Wenige Minuten des rund 90-minütigen Talks unter anderem mit Dresdens Kapitän Marco Hartmann und dem ehemaligen Sky-Moderator Fritz “Uiuiuiuiuiui” von Thurn und Taxis drehten sich um Leistner und Union. In ihnen sagte der Verteidiger im Großen und Ganzen nicht viel anderes, als er bereits nach dem ersten Training in der vergangenen Woche und am Tag nach der Niederlage gegen Dresden sagte. Wir haben es jetzt nur mal alle ausführlicher gehört. Alle Aussagen von Toni Leistner habe ich gestern bereits hier zum Nachlesen dokumentiert.

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“Ich glaube, dass in der Winterpause der absolute Resetknopf gedrückt wird und wir uns dann alle noch einmal neu sortieren müssen”

Toni Leistner war am Dienstagabend zu Gast bei 19:53, dem Dresdner Fußball-Talk und hat dort unter anderem sowohl über die aktuelle Situation bei Union mit dem Trainerwechsel und der sportlichen Krise als auch seine persönliche Zukunft gesprochen. Wir dokumentieren hier die Aussagen von Unions Abwehrchef:

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Grüße an die Bild: Wenn jemand das Präsidium auflöst, dann sind wir das

Ich hatte gestern bei Chris Icke auf Facebook den Aufruf gelesen, auch in schwierigen Zeiten wieder geschlossen und zusammen zu stehen. Gerade, weil die Mannschaft diese Unterstützung aktuell sehr dringend benötigt. Und wir uns gegenseitig dieser Unterstützung auch versichern müssen. Wahrscheinlich war ich nicht alleine fassungslos und konsterniert am Sonnabend beim 0:1 gegen Dresden. Aber egal wie unzufrieden ich bin oder wie viele Fragen von der Vereinsführung nach der Keller-Entlassung und Hofschneider-Verpflichtung noch unbeantwortet sind, die Mannschaft und auch der Trainer bekommen von mir jede Unterstützung, weshalb ich diese Worte hier voll mittrage:

Facebook: Chris Icke

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Unions Fehlerkultur ohne Henrik

Der interessanteste Teil des Echos der Niederlage gegen Dresden war, was Sebastian Polter und Toni Leistner am Sonntag über die psychische Verfassung der Mannschaft zu sagen hatten ( RBB).

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Desillusionierte Unioner; Photo: Matthias Koch


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Teve314 – Ich musste nichts tun, alles war kaputt

Die Entlassung von Jens Keller wirkt noch nach und beim ersten Spiel unter dem erneuten Cheftrainer André Hofschneider gingen nicht nur 3 Punkte, sondern auch jede Menge Hoffnung und Aufbruchstimmung verloren.

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„Jetzt haben wir eine Ergebniskrise bekommen“

„Jetzt haben wir eine Ergebniskrise bekommen“, sagte André Hofschneider gestern nach dem Spiel in der Pressekonferenz (gibt es auf AFTV). Das umschreibt die Situation, die wir zuvor im Stadion gesehen haben allerdings nur unzureichend. Denn Ergebniskrise meint normalerweise, dass man zwar gut gespielt hat, aber nicht mit dem entsprechenden Ergebnis belohnt wird. Ein gutes Spiel habe ich gestern nur die knappe erste Viertelstunde von Union gesehen, als das Team versuchte sich mit Flachpässen über die Außen in den Dresdner Strafraum zu kombinieren. Was die Mannschaft gestern zeigte: Sie steckt in einer veritablen Krise.

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90 Minuten gegen Dresden werden nicht verraten, wohin sich Hofschneiders Union entwickelt

Nach einer Woche, in der Union viel Anlass gegeben hat, über das, was abseits des Platzes im Verein passiert, zu schreiben und zu reden, gibt es heute mittag gegen Dresden wieder ein Fußballspiel. Dieses Spiel ist schon an sich wichtig, brisant und interessant genug. Im Kontext des Trainerwechsels wäre es nun leicht, es mit Bedeutung zu überfrachten. Aber auch nach den 90 Minuten wird man noch nicht wissen, wohin sich Union unter André Hofschneider sportlich entwickeln wird. So spannend diese Frage ist, ein Spiel nach einer kurzen Trainingswoche ist nicht genug, sie zu beantworten. Abgesehen davon, dass das Ergebnis vorerst bestimmen wird, wie die Ereignisse der Woche gesehen werden.

Ansonsten heißt heute angesichts des Schnees, der gerade vor meinem Fenster fällt, die Devise:

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Gegen Dresden gibt es keinen Kapitänswechsel

Fast 40 Minuten dauerte die Pressekonferenz gestern mit André Hofschneider. Es war nicht die Zeit der großen Aufklärung, aber vom Verein aus wurde der Raum gegeben, um den neuen Coach noch einmal zum Trainerwechsel zu befragen. Wir wissen jetzt, dass am Sonntagabend seine Bereitschaft dazu abgefragt wurde, er am Montag früh Bescheid bekam und es (noch) keinen Kapitänswechsel gegen Dresden geben wird. Viele Fragen, die ich zum Thema Hofschneider-Fußball habe, konnte oder wollte André Hofschneider nicht beantworten. Und vielleicht ist das aus seiner Sicht auch okay. Was soll er jetzt über Systeme reden, wenn er kaum mit der Mannschaft trainiert hat. Es ist ja nicht so, als hätte er nun 6 Wochen Vorbereitung vor sich. Bereits am Samstag geht es gegen Dynamo Dresden. Und jeder weiß, dass jetzt nur Siege zählen.

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“Herr Munack hat uns einige Fragen beantwortet, andere blieben offen.”

Habe ich gestern noch kritisiert, der 1. FC Union würde sich nach seiner Entscheidung, Jens Keller und Henrik Pedersen zu entlassen und dafür das Projekt Bundesliga-Aufstieg in die Hände von André Hofschneider zu legen, einfach in sein Forsthaus zurückziehen, so hat ein Teil der Verantwortlichen sich gestern doch zu Wort gemeldet. Ob das daran lag, dass Jens Keller so bereitwillig Interviews gibt (jetzt bei Sport1 und RBB, nachzuhören hier auf der Seite von Inforadio), dass sich die Berliner Journalisten, die ihn fast nur zu Pressekonferenzen zu sprechen bekamen, wahrscheinlich die Augen reiben, weiß ich nicht. Vielleicht hat sich auch intern die Erkenntnis durchgesetzt, dass Ereignisse, die aus Sicht von Verantwortlichen logisch und schlüssig erscheinen, es für Außenstehende noch lange nicht sein müssen. Erst recht, wenn sowohl Trainer als auch Mannschaft von dieser Entscheidung überrascht waren.

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