Es gibt keine einfachen Lösungen, das ist meist dummes Gequatsche

Würde ich auf ein Wort von Nico Patschinski irgendetwas geben, dann müsste ich mich aufregen. Die Kolumne (oder Einzelstatements zu Klubs), die er für liga-zwei.de schreibt, habe ich nach dem ersten Lesen liegen lassen, weil inhaltlich nichts bei herum kommt. Die aktuelle Kolumne wurde mir gestern zugeschickt und ich kann jeden verstehen, der sich über diese Einschätzung aufregt:

Jedes Jahr werden von Präsident Dirk Zingler große Ziele verkündet, aber der Kader wird überschätzt. Die Union-Fans sollen mir nicht böse sein. Ein geiles Stadion mit toller Stimmung reicht nicht, da wird sich zu sehr drauf ausgeruht. Die Gegner lassen sich davon allein nicht beeindrucken.

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Union zwischen Konzentration und Kopf frei kriegen

Die wichtigste Nachricht des Tages: Heute ist Training, denn der trainingsfreie Tag wurde gestrichen. Das kann man sehr unterschiedlich interpretieren, von “Zügel anziehen” (BZ) bis hin zu “es meckert keiner” (Kurier). Zwischen Konzentration und Kopf frei kriegen hat auch alles seine Berechtigung. Fakt ist auf jeden Fall, dass wir uns das Training nicht anschauen können, weil es unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird. Vielleicht hilft es ja, um wieder den einfachen Ball zu spielen.

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Auf der Suche nach neuen Lösungen

Warum läuft es gerade nicht bei Union? Mir fällt darauf keine vernünftige Antwort ein. Jedenfalls keine, die ich auch mit Fakten belegen könnte. Die Berliner Medien nennen verschiedene Gründe von der Rotation in Sandhausen, über Zugänge, die nicht gut genug für die Startelf wären, bis hin zu der Vermutung, die Gegner hätten Union entschlüsselt.

Das kann schon alles sein. Vor allem das mit der Entschlüsselung von Unions Spielsystem. Beziehungsweise der nicht immer konsequenten Ausführung des Systems. Wir hatten das ja schon das eine oder andere Mal angesprochen, dass Unions Gegenpressing häufig nicht so konsequent ausgeführt wird, dass es die Gegner zu Ballverlusten zwingt. Dazu kommt, dass Unions Ballbesitzspiel, wenn man die bisherige Saison betrachtet, nicht sehr stark ausgesprägt ist.

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Schlechter als nötig

Dass Union gestern in Sandhausen kein gutes Spiel gemacht hat, war allzu offensichtlich. Daran ändert auch nichts, einzugestehen, dass Sandhausen sich ein passendes Konzept gegen Union zurecht gelegt hat und den Plan von Kenan Kocak gut umgesetzt hat. Wie das genau aussah, lässt sich in Kürze auf Spielverlagerung nachlesen.

TorPHOTO:KOCH

Leart Paqarada trifft zum 1:0, Photo: Matthias Koch

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Krise? Welche Krise?

Sportliche Krisen eines Vereins werden im Fußball, und dem Zirkus um ihn herum, im Allgemeinen zu früh und vor allem zu undifferenziert ausgerufen. Union hat nun keins der letzten vier Spiele gewonnen und qualifiziert sich so – gemessen an den internen und externen Ansprüchen – langsam für Zuschreibungen einer Ergebniskrise. Dass bei den verschiedenen Unentschieden und der Niederlage in Düsseldorf die Leistungen aber sowohl innerhalb als auch zwischen den Spielen recht stark schwankten, und auch unterschiedliche Ausrichtungen zu beobachten waren, macht es schwierig, dieser Ergebnis- auch eine Formkrise zuzuordnen.


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Toni Leistner: Chef der Abwehr und der Kurz-Analyse

Willkommen zur Englischen Woche, die sich für Union durch die Spiele an einem Freitag, Dienstag und dann Montag nicht ganz wie eine Englische Woche anfühlen wird. Aber irgendein höheres Gesetz verlangt, dass in der Englischen Woche immer Elternabende stattfinden müssen. Und diese natürlich zwingend zeitgleich mit Unionspielen angesetzt werden. Ich habe also am Dienstag und Mittwoch Elternabend und werde wieder mit einem iPad ganz hinten sitzen und relativ entspannt die Diskussionen über den Umgang mit digitalen Medien verfolgen. Letztes Jahr um diese Zeit war das ja für Union ganz erfolgreich:

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Teve304 – Unbefriedigende Entscheidungen und ein unbefriedigendes Ergebnis

Union zeigt gegen Braunschweig die passende Reaktion nach der Niederlage gegen Düsseldorf. Nur stimmt mit dem 1:1 das Ergebnis noch nicht. Angesichts vieler strittiger Szenen in der Partie diskutieren wir über den Videobeweis auch für die Zweite Liga.

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Wie alle bei Union lernen müssen, trotz gestiegener Ansprüche Geduld zu bewahren

Ich finde es gerade sehr interessant, wie Unions aktuelle Wir-gewinnen-nicht-Phase beurteilt wird. 4 Spiele dauert sie mittlerweile an. Mal wird auf die Polter-Schiedsrichter-Problematik verwiesen, mal auf die vielen Gegentore, dann wieder auf die nicht genutzten Chancen und immer wieder auf einzelne Spieler, die vermeintlich gerade ein Problem hätten (ganz vorne aktuell in der Verlosung sind da Kapitän Felix Kroos und Andy Gogia). Allen Erklärungsversuchen gemeinsam ist, dass sie viel mehr von den gestiegenen Ansprüchen und Erwartungen bei Union, bei den Fans und bei den Medien erzählen als sie tatsächlich zur Analyse beitragen.

Das Braunschweigspiel war eine emotionale Herausforderung für uns alle; Fotos: Tobi/unveu.de

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Union hat sich deutlich verbessert, nur das verdammte Ergebnis stimmte nicht

Ich weiß gar nicht, wie ich das 1:1 gegen Braunschweig beschreiben soll. Vielleicht war die Totenstille nach Abpfiff genau das richtige. Ich war fertig und wusste nicht, was ich mit dem Ergebnis anfangen sollte. Und so ging es nicht nur mir, sondern auch den Spielern, die eine kämpferische Partie abgeliefert hatten, die tatsächlich kaum einem Zweikampf aus dem Weg gegangen sind. Das feine Näschen von Wumme (oder er hatte wegen des 30 Minuten später stattfindenden Anpfiffs keine Musik mehr 😎) sorgte dafür, dass wir alle mal ein paar Minuten schweigen und unseren Gedanken nachhängen konnten.

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Teve303 – Union-Bettwäsche im Bayern-Internat

Fotos: Matze Koch

Wir haben vor dem Spiel gegen Braunschweig eine Sonderfolge für die Rubrik Einmal Unioner, Immer Unioner aufgenommen und mit Björn Kopplin gesprochen. Der Verteidiger hat von 1995 bis 2004 in der Union Jugend und zwischen Januar 2013 und Mai 2015 37 Mal für die erste Mannschaft gespielt.

In unserem Interview spricht Björn darüber, wie es ihn mittlerweile nach Dänemark zu Hobro IK verschlagen hat, seine Beziehung zu Union und wie er mit Union-Bettwäsche im Bayern-Internat negativ aufgefallen ist.

Außerdem geht es um seine Zeit bei Preußen Münster, wo er trotz Stammplatz nur ein Jahr blieb und ein aus den falschen Gründen gescheitertes Engagement in Magdeburg. Björn spricht über Trainingsspieler und das Niveau der dänischen Ligen, die Ziele, mit denen er zu Hobro gegangen ist, den Kontakt zu Unions dänischer Fraktion und den Höhenflug, auf dem sich seine Mannschaft momentan befindet.

Dass er mit der Frage nach dem Einsatz vonStatistiken beim Konkurrenten Nordsjaelland nichts anfangen kann liegt an der Frage, in der ich sie mit den Money-Ball-Anhängern vom FC Midtjylland verwechselt habe, auf die er zu sprechen kommt.

Videolinks:

Eine Textfassung des Interviews, zusammen mit etwas analytischer Einordnung gibt es bald auf Eiserne Ketten.

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