Es wird noch ein Offensiv-Spieler diskutiert, während wir auf Abwehrspieler warten

Sowohl Bild (noch nicht online) als auch Berliner Zeitung/Berliner Kurier zitieren eine Meldung der niederländischen Zeitung De Telegraaf, wonach Sheraldo Becker einen Vierjahres-Vertrag bei Union unterschrieben hätte. Von Union gab es dazu noch keine Bestätigung. Der 24-jährige Niederländer wäre wieder ein Spieler für die Offensive (dieses Mal die rechte Außenbahn). Ich kann gar nicht mehr dazu sagen, außer dass ich mich ehrlich auch über Zugänge für die Defensive freuen würde. Sowohl speziell beim Thema #Freedrich als auch generell bei den Innenverteidigern hören wir wenig. Offiziell Zeit für Wechsel hat Manager Oliver Ruhnert bis zum 2. September. So lange ist das Transferfenster in dieser Saison offen (Kicker).

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Urs Fischer hält sein Team zusammen

Union hat gestern gemeldet, dass Michael Gspurning weiter Torwarttrainer sein wird. Das hat mich nur insofern überrascht, als mir nicht klar war, dass das zur Disposition stand. Der Verein teilt mit, dass Gspurnings Vertrag nun bis 2021 läuft. Und dass damit Urs Fischers Trainerteam unverändert bleibt.

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Vom Fußball-Klassenkampf zu rechtlichen Schritten gegen den Mietendeckel

Wenn Union gehofft hat, mit dem Interview von Präsident Dirk Zingler in Berliner Zeitung/Kurier endlich für Ruhe im Karton zu sorgen, dann ist das gründlich misslungen. Wenn Zingler hingegen mit dem Wort “Fußball-Klassenkampf” das Thema Hauptsponsor Aroundtown in den Hintergrund drücken wollte, dann hat das vielleicht sogar geklappt. Jedenfalls sind einige Redakteure aufgewacht und scheinen plötzlich den Kommunismus auf dem Vormarsch zu sehen. Die Bild/BZ schreibt “Was will Unions Klub-Boss mit seinen erschreckenden Aussagen bezwecken?” und “Herr Zingler, das ist einfach nur traurig”. Das klingt in meinen Ohren nach Frontstadt-Rhetorik und ist für mich mal wieder ein Beleg dafür, dass Bild-Berlin-Sportchef Robert Matiebel und Dirk Zingler sicher keine Freunde mehr werden, der in dem Text so ziemlich alles gegen den Union-Präsidenten auslegt, was er finden kann. Aber auch die Welt schreibt über das Thema und bezieht sogar Christopher Quirings Wessi-Zitat mit ein.

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Auch mit zwei Stürmern ist nicht für alle Platz

Nach der Verpflichtung von Anthony Ujah, und dem daraus resultierenden Überangebot im Sturm, stehen bei Union zwei Fragen im Raum: Für wie viele der vorhandenen Spieler wird in der Regel ein Platz in der Startelf sein, und wer könnte den Verein noch verlassen.

Union

Auch in Systemen mit 2 Stürmern ist es bei Union zu voll, Photo: Matthias Koch

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Dirk Zingler, der neue Sponsor und der Fußball-Klassenkampf

Unions Präsident Dirk Zingler hat Kurier und Berliner Zeitung ein Interview gegeben, in dem er über die Wahl von Aroundtown als neuem Hauptsponsor des 1. FC Union, die Idee des Derby am 9. November und Unions Perspektive in der Bundesliga spricht. Die Sponsorwahl rechtfertigt er dabei einerseits damit, dass auch in der sozialen Konfliktsituation um das Thema Wohnraum Unternehmen differenziert zu beurteilen seien, und andererseits damit, dass Union schon seit langem eine Beziehung zu den handelnden Personen bei Aroundtown habe.

Zingler

Dirk Zingler fomuliert Unions Position in dem Interview ziemlich deutlich. Foto: Stefanie Fiebrig

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Der Wechsel von Anthony Ujah zu Union: Wow, aber …

Der Wechsel von Anthony Ujah zum 1. FC Union (laut Bild für 2 Millionen Euro plus mögliche Bonuuszahlungen) war die erste Transfermeldung in diesem Sommer, bei der ich dachte: Wow. Das disqualifiziert natürlich nicht die anderen Transfers. Es ist vielmehr so, dass diese für mich in die Richtung “Ich bin gespannt, wie die sich entwickeln” fielen. Bei Anthony Ujah bekommt Union einen gestandenen Bundesliga-Profi. Es ist der zweite Gedanke, der mir etwas komisch war. Der lautete nämlich: Wird angesichts von 4 Stürmern nun einer noch den Verein verlassen? Sebastian Polter, Sebastian Andersson, Marcus Ingvartsen und nun Anthony Ujah. Das klingt schon ganz schön viel. Die Frage stellt sich auch der Kurier.

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Felix Kroos bleibt bei Union, aber wohl auch bei seiner Rolle

Aus der Perspektive der vergangenen Saison gesehen kommt es vielleicht ein bisschen überraschend, dass Felix Kroos auch in der kommenden Saison beim 1. FC Union spielen wird. Schließlich stand Kroos in der Aufstiegssaison nur in ziemlich genau der Hälfte der Minuten auf dem Platz, und das fast nie, weil er nicht zur Verfügung gestanden hätte.

Kroos

Felix Kroos feiert emotional den Aufstieg, Photo: Matthias Koch

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Wie der 1. FC Union 2017 sein erstes Frauenfußball-Team wiederentdeckte

Der Berliner Kurier hat sich den bisherigen Kader und die Zugänge angeschaut und findet, dass gerade auf den Außenbahnen noch Spieler hinzukommen sollten und natürlich die Innenverteidigung. Union bräuchte mehr Geschwindigkeit aus der Defensive heraus. So gesehen dürfte das tatsächlich eine interessante Saison für die aktuellen Außenverteidiger werden. Während die Bild gestern den Transfer von Robert Andrich als Dämmerung eines Weggangs von Felix Kroos sah, findet der Kurier, dass es vor allem um die Frage ginge, ob Robert Zulj oder Felix Kroos bleiben. Ich bin tatsächlich gespannt, was hier passieren wird, und glaube, dass wir bald hören werden, wo Felix Kroos in Zukunft spielen wird. Hätte Union vorgehabt, sich prinzipiell von ihm zu trennen, wäre er sicher ebenso wie andere Spieler zur Aufstiegsfeier verabschiedet worden.

Auswechslung beim Ligaspiel: Robert Zulj kommt für Felix Kroos, Foto: Matze Koch

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Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen …

Nachdem in den letzten Tagen viele Fackeln angezündet wurden, teilweise Menschen schon auf eigens errichteten Barrikaden standen, Boykotte ausgerufen und Fan-Initiativen ins Leben gerufen wurden, alles Bezug nehmend auf die hehre Liedzeile unserer Hymne, musste ich viel darüber nachdenken, was diese wohl in der heutigen Zeit bedeutet.

Protest der Union-Ultras gegen das Public Viewing zur Fuflball-WM im Stadion An der Alten Försterei 2014, Foto: Matze Koch

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Bedeutet die Andrich-Verpflichtung den endgültigen Abschied von Felix Kroos?

Der nächste Zugang ist fest. Robert Andrich (24 Jahre) vom 1.FC Heidenheim verstärkt Union im zentralen Mittelfeld, wo er sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann. Das ist schon der zweite Wechsel eines bei Hertha ausgebildeten Spielers in dieser Transferperiode und ich finde das ganz gut. Denn die Ausbildung beim Ligakonkurrenten gilt seit Jahren als ausgezeichnet. Ich erinnere mich, wie Hertha-Manager Michael Preetz sich in der Vergangenheit häufig dafür rechtfertigen musste, dass es angeblich keiner aus dem Hertha-Nachwuchs zu den Profis schaffen würde. Er antwortete darauf stets, dass er den Erfolg der Nachwuchsabteilung nicht daran bemesse, wie viele es zu Hertha zu den Profis schafften, sondern daran, wie viele es in den Profibereich der ersten drei Ligen schaffen würden. Von dieser Erfolgsmessung profitiert vielleicht auch Union.

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