Ein letztes Mal in dieser Saison: Kopf aus. Herz an. Alles kann. Nichts muss.

Abtauchen. Kopf abschalten. Das war alles, was ich nach dem 2:2 in Stuttgart gemacht habe. In der Zeit zwischen zwei wichtigen Spielen fahren die Gedanken Karussell und springen zwischen Euphorie und Niedergeschlagenheit hin und her. Dem wollte ich mich nicht aussetzen und habe stattdessen mit meinem Bruder ein paar Bäume gefällt, gegrillt und den Vögeln beim Musizieren zugehört. Dass unser kleines brandenburgisches Dorf nicht nur ohne Internet, sondern auch komplett ohne Mobilfunkempfang mitten im Wald liegt, habe ich dieses Mal als pure Erholung empfunden. Auch wenn der Ohrwurm vom Donnerstag Abend noch immer in meinem Kopf war: “Union, du wirst siegen, glaub an dich und es wird wahr, die erste Bundesliga ist für uns zum Greifen nah …”

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Relegation: 1-1 zuhause.

Auswärtsspiel in der Relegation , man liegt zurück, zeigt eine gute Leistung und kommt tatsächlich zum Ausgleich, den man mit in die entscheidende Partie nimmt. Kommt Union irgendwie bekannt vor? Ja, passierte am Sonntagnachmittag in Adlershof aber andersrum. Denn hier lag Union gegen die SG Andernach (19)99 mit 1-0 in Führung und kassierte dann den Ausgleich mit dem wortwörtlich letztem Ballkontakt in einem gerade technisch sehr ansprechendem Fußballspiel.

Union Frauen.

Eisern Union. Steht da immer. Top Platzwart.

In den ersten zwanzig Minuten hatte noch Union das Spiel bestimmt und war nach zehn Minuten verdient in Führung gegangen. Marta Stodulska (mit 24 Toren Unions erfolgreichste Stürmerin) hatte sich mit einem Dribbling durchgesetzt, bevor Josephine Ahlswede das Tor erzielte. “In der Phase war ich mit unserem Postionsspiel sehr zufrieden,” sagte Unions Trainer Falko Grothe: “Wie wir uns in den freien Räumen angeboten haben, Ballsicherheit hatten, präzise Pässe mit wenigen Kontakten in die Tiefe gespielt haben. Was wir in da gut gemacht haben, die Bälle auch mal von einem auf den anderen Flügel zu verlagern, fehlte in der zweiten Halbzeit fast völlig.”

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Wann Urs Fischer fassungslos ist

Urs Fischer hat in der Pressekonferenz vor dem letzten Spiel der Relegation und der Saison eher tief gestapelt. What else is new?

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Wie Rafal Gikiewicz immer noch mehr zum Unioner des Jahres wird

Eigentlich sind die vier Tage, die zwischen den beiden Spielen in der Relegation liegen, nicht viel. Sie sind aber lang genug, sich nervlich doch sehr hinzuziehen. Und sie sind auch lang genug, um nach dem emotionalen Erleben des Hinspiels durchaus auch pessimistischere, oder wenigstens sorgenvollere, Gedanken an das Rückspiel zu haben.

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Feiern, als hätte Union ein Aufstiegsspiel zuhause

Nach dem Spiel von Union gestern in Stuttgart fragte ein Unioner uns, ob wir das Grinsen auch nicht aus dem Gesicht bekämen. Das ist immer noch so.

Der Schlusspfiff des Spiels, das Union gestern 2-2 in Stuttgart gewonnen hat, ist gerade um die sieben Stunden her, und ich bin noch lange nicht darüber hinweg, wie gut sich dieses Spiel angefühlt hat. Und das liegt nur zu sehr geringen Teilen am fehlenden Schlaf auf der Fahrt zurück aus Schwaben.

Union Stuttgart

Union jubelt über das 1-1 und kommt kann sich dabei kaum auf den Beienn halten, Photo: Matthias Koch

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Urs Fischer ist gelassen. Was sonst?

Bei der Pressekonferenz vor dem Hinspiel gegen Stuttgart hat Urs Fischer (wenig überraschend) mit einem positiven Spin darüber geredet, dass die Entscheidungsspiele so schnell auf das Ende der regulären Saison folgen. So könne die Mannschaft die Enttäuschung über die in Bochum verpasste Chance schnell hinter sich lassen, indem sie sich auf die nächste Aufgabe konzentriert.

Urs Fischer

Trainer Urs Fischer während der Pressekonferenz; Foto: Matze Koch

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#374 – Verabscheuung, aber auf positive Art

Union verpasst um ein Tor den direkten Bundesliga-Aufstieg und wir diskutieren, ob das Bochumer Stadion ein Beispiel für Brutalismus ist. Auch andere Elemente der Verdrängung kommen vor. Am Ende reden wir über das Unvermeidliche: die Relegation. #Gogia4Startelf

Ein Tor fehlte zum Bundesliga-Aufstieg, Foto: Matze Koch

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Dann halt gegen Stuttgart

Am Sonntag nach dem Spiel in Bochum war alles so komisch, so leer. Nicht auf eine schlimme Art. Aber eben leer. Ich konnte mir in dem Moment nicht vorstellen, wie ich noch einmal diese Energie ausstrahlen können würde, die wir alle während des Spiels gezeigt haben. Pling machte das Telefon in dem Moment und Union informierte uns, wann es die Tickets für das Relegations-Spiel in Stuttgart geben würde. Niemals fahre ich da hin, dachte ich. Das schaffe ich einfach nicht. Wenige Minuten zuvor hatten wir uns alle noch in den Armen gelegen und an das Wunder Bundesliga-Aufstieg geglaubt. Ach was, wir haben es gespürt, als wäre es ein unausweichlicher Fakt.

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In Bochum hat nicht viel zum Aufstieg gefehlt – und es ist noch nicht vorbei

Viel Union hat nicht gefehlt, um dieses Auswärtsspiel als einen der spektakuläreren Glanzmomente in die Geschichte des 1. FC Union eingehen so lassen. Hätte Suleiman Abdullahi seine Chance in der sechsten Minute der Nachspielzeit genutzt, um die Aufholjagd der Mannschaft zu krönen… Naja, das ist nicht passiert. Und so endet der planmäßige Teil von Unions bester Zweitligasaison auf Platz 3 und mit zwei Spielen gegen Stuttgart um den Einzug in die Bundesliga.

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