Christopher Trimmel erklärt den Gehaltsverzicht bei Union und dass sich der Verein damit auf das schlimmstmögliche Szenario vorbereitet

Bereits zum zweiten Mal war Christopher Trimmel im Podcast Der Sechzehner zu Gast, in dem Ewald Lienen normalerweise über den Spieltag spricht. Nun ging es eher darum, was ein Profispieler so im Homeoffice macht. Nicht alle drehen täglich so witzige Videos wie Rafal Gikiewicz oder zeigen Fitness-Übungen wie Björn Kopplin (großartig hier mit Hund). Christopher Trimmel berichtet in der Podcast-Episode davon, wie er schon noch am Ball ist, aber die Eins-gegen-eins-Duelle nur noch gegen seinen Hund trainieren kann und wie er sich auf das Malen konzentriert (das Thema fasst der Kurier auch zusammen).

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Gehaltsverzicht bei Union und “Medizin nach Noten” mit Rafal Gikiewicz

Nach den Berichten über Kurzarbeit bei Union und der Aussage von Oliver Ruhnert, man spreche mit dem Mannschaftsrat, wenn es um etwaigen Gehaltsverzicht bei Union geht, gibt es seit gestern Klarheit. Auch die Spieler des 1. FC Union Berlin verzichten auf Gehalt (Vereinsmitteilung). Wie viel Geld die Kurzarbeit und der Verzicht der Profis für den Verein genau einsparen und wie viel Euro diese Krise aktuell kostet, hat Union nicht mitgeteilt. Klar ist, dass im Prinzip alle Bereiche weggefallen sind, über die Einnahmen generiert werden. Das betrifft TV-Gelder, Catering und Veranstaltungsmanagement, sowie auch Merchandise (der funktioniert nur noch online). “Unser Vereinszweck ist Fußball. Wenn dieser wegfällt, berührt das den Kern unseres Daseins”, wird Dirk Zingler zitiert. Ein Satz so klar wie bitter in der aktuellen Zeit.

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Dirk Zingler will Kündigungen vermeiden und zieht deshalb Kurzarbeit in Betracht

Uns treibt alle um, dass wir wissen wollen, wann die Beschränkungen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus wieder aufgehoben werden. Vieles lässt sich einfacher ertragen, wenn wir wissen, wann es zu Ende ist. Auch die aktuellen Maßnahmen in Berlin, die uns im Alltag empfindlich behindern. Wir können nicht zur Arbeit, zur Schule und nicht zum Fußball. Doch wir müssen mit der Ungewissheit leben lernen. Nachrichten wie “Keine vollen Fußballstadien in den nächsten 12 Monaten” sind entweder Verkürzungen oder basieren auf Modellberechnungen. Es kann schlicht niemand sagen, wann wir wieder ins normale Leben zurück können und wie das dann aussehen wird.

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Viel Aufregung vor der Entscheidung, dass Union gegen Bayern ohne Publikum spielen wird

“In einer Pandemie geht es nicht darum, dass jemand an etwas schuld ist.” Wir haben hier in den letzten Tagen schon öfter den Corona-Update-Podcast des NDR empfohlen, aber ich möchte heute auch noch einmal mit einem Zitat des Virologen Christian Drosten in dem Podcast beginnen. Und mit dem zweiten Teil dieser Aussage: Dass es in so einer Situation die Verantwortung aller ist, so pragmatisch und umsichtig wie möglich zu handeln, um Leben zu retten. Das bedeutet im Fall von SARS-CoV-2, so oft es geht Ansteckungen zu vermeiden und mit den Ressourcen zur Behandlung schwer Kranker sinnvoll umzugehen.

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Proteste gegen Kollektivstrafen: “Wir lassen uns nicht spalten”

Eigentlich hätte ich hier heute gerne vor allem über Standard-Flanken von Christopher Trimmel geschrieben, die beim Spiel des 1. FC Union gestern gegen Wolfsburg das waren, was sportlich am besten funktioniert hat und zu beiden Toren beim 2-2 geführt haben. Aber der Sport war nicht, was von diesem Spiel hängen bleiben wird. Das sind vielmehr die Proteste gegen Kollektivstrafen des DFB und dessen Reaktion darauf – und was das für den sozialen Raum Stadion einerseits und den Zusammenhalt bei Union andererseits bedeutet.

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Union hat vor dem Spiel gegen Wolfsburg keinen Druck

Spiele wie das von Union gegen Wolfsburg am Sonntag zeigen, wie der gute Verlauf der Saison bisher auch bei kommenden Aufgaben hilft und so etwas wie ein Momentum entsteht. Es wären viele Saisonverläufe denkbar gewesen, in denen Union in einem Heimspiel gegen Wolfsburg durchaus unter Druck gestanden hätte, ein gutes Ergebnis zu holen. Darauf ist man jetzt nicht angewiesen. Und für eine Mannschaft wie Union ist es aus dieser Position viel einfacher, gute Ergebnisse zu erzielen.

Ob Urs Fischer das auch so sieht, hören wir vielleicht in der Pressekonferenz vor dem Spiel heute:

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Union muss sich nicht für die eigene Art des Fußballspielens rechtfertigen

Ich hoffe, dass es der Mannschaft mit einem Tag Abstand genauso wie mir geht. Denn mit jeder Minute, die das 2:3 gegen Leverkusen her ist, wird mein Frust geringer. Und ich sage mir: Genau so weitermachen! Ich finde gar nicht, dass sich Trainer Urs Fischer für seine Art, Fußball zu spielen rechtfertigen muss, wie er es ein bisschen gemacht hat, als er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte: “Die Mannschaft war gefährlich. Gerade im Spiel mit dem Ball konnten wir zeigen, dass wir auch Fußball spielen können.”

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Hätte ick noch vor wenigen Monaten und eigentlich seit ick in dieses Stadion gehe nie gedacht, dass unsere Mannschaft mal nicht nur bereit ist leidenschaftlich zu kämpfen und zu rennen, dit machen sie ja zum Glück fast immer, sondern auch die Fähigkeiten besitzt einen individuell auf dem Papier klar überlegenen und deutlich erfahreneren Gegner spielerisch zu dominieren und dabei schnörkellosen, schnellen, mitreißenden und richtig attraktiven Fußball zu spielen. Stolzer kann man da auf Truppe und Trainer eigentlich nicht sein! Weiter so @1.fcunion! 💪 . . . #union #unionberlin #eisernunion #unveu #fcu #allesaufrot #alteförsterei #stadaf #köpenick #dieeisernen #eisernberlin #wuhlheide #fcunion #berlinsiehtrot #niemehrzweiteliga #stadion #footballground #rotundweiss🔴⚪ #unsereliebe #bundesliga #meinverein #köpenick #deintreptowköpenick #berlinickliebedir #undniemalsvergessen #pyrotechnikistkeinverbrechen #fussballliebe #fussball #⚽️

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Wie kann Yunus Malli den 1. FC Union besser machen?

Ich gebe zu, dass ich während der Winterpause schon etwas nervös nach links und rechts geschaut habe, wen die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt so verpflichten. Köln holte Mark Uth, Augsburg verpflichtete Eduard Löwen und die Fortuna nahm Steven Skrzybski unter Vertrag. Und Union? Hoffte darauf, dass die Langzeitverletzten Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi fit werden. Ich hatte in den vergangenen zwei Wochen dadurch ein sehr komisches Gefühl in der Magengegend. Die Verpflichtung von Yunus Malli hat etwas dagegen getan (Vereinsmitteilung).

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Christopher Trimmel will gegen Leipzig besser spielen als im August

Christopher Trimmel liefert heute einen Kandidat für die Untertreibung des Tages mit dieser Aussage: “Es ist ja doch irgendwie ein leistungsbezogener Sport.” Was Unions Kapitän damit meint ist, wie wir im Kicker lesen, dass er zufrieden damit ist, dass sein neuer Vertrag bei Union leistungsbezogene Elemente enthält, und das für den Verein und den Spieler für eine gute Idee hält.

Christopher Trimmel

Christopher Trimmel hat kein Problem mit einem leistungsbezogenen neuen Vertrag, Foto: Matze Koch

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Christian Gentner sagt, was Union für den Klassenerhalt braucht

Christopher Trimmels Vertrag wurde bis 2021 verlängert (gültig für Bundesliga und Zweite Liga laut Vereinsmitteilung). Es ist müßig darüber zu diskutieren, ob der Vertrag sich automatisch verlängert hat, wie es hier im Video anklingt, oder ob er neu ausverhandelt wurde. Denn das ändert an der Bewertung nichts, dass dies eine sehr verdiente Verlängerung ist. Christopher Trimmel ist auch in der Bundesliga ein absoluter Leistungsträger und ich bin sehr froh, dass er auch bei Abstieg Union zur Verfügung stünde. Ich muss zugeben, dass ich vom Kapitän diese konstante Leistung in der Bundesliga nicht erwartet habe.

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