Union äußert sich nicht zum Interview von Sebastian Polter

Die Nachwirkungen von Sebastian Polters Interview sind heute noch das größte Thema rund um Union und in den Berliner Medien, auch wenn es dazu keine Neuigkeiten gibt. Letzteres liegt auch daran, dass der Verein sich bisher nicht dazu geäußert hat. Es wird interessant sein, ob Oliver Ruhnert und Urs Fischer dabei bleiben oder wir in den nächsten Tagen von den Verantwortlichen noch etwas zu der Sache hören.

Trainer Urs Fischer gestern im Training mit Sebastian Polter, Foto: Matze Koch

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Sebastian Polter spricht vor allem über seine eigenen Interessen und will Union verlassen

Sebastian Polter hat der Morgenpost ein Interview gegeben, in dem er sich über fehlende Einsatzzeiten, Wertschätzung im Verein und gut dotierte Perspektiven beklagt. Polter sagt, dass er seine Leistungen und Fähigkeiten für so gut hält, dass er zumindest die Chance bekommen sollte, einige Spiele von Beginn zu machen, und dass er nachdem das in dieser Saison nicht geschehen wird Unions Angebot, über einen wie er sagt stärker leistungsbezogenen Vertrag zu verhandeln, nicht annehmen und Union im Sommer verlassen wird.

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Christian Gentner ist bei Union angekommen

Sportlich spielt Christian Gentner bei Union in dieser Saison genau die Rolle, die Oliver Ruhnert und Urs Fischer ihm angedacht haben, als sie den Routinier aus Stuttgart verpflichtete haben (wir haben insbesondere darüber auch in unserer Taktik-Analyse des Leverkusen-Spiels geschrieben). Dass Christian Gentner aber auch Einstellungs-mäßig bei Union angekommen ist, zeigt sein Interview im Podcast von Kicker und Dazn.

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Union muss sich nicht für die eigene Art des Fußballspielens rechtfertigen

Ich hoffe, dass es der Mannschaft mit einem Tag Abstand genauso wie mir geht. Denn mit jeder Minute, die das 2:3 gegen Leverkusen her ist, wird mein Frust geringer. Und ich sage mir: Genau so weitermachen! Ich finde gar nicht, dass sich Trainer Urs Fischer für seine Art, Fußball zu spielen rechtfertigen muss, wie er es ein bisschen gemacht hat, als er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte: “Die Mannschaft war gefährlich. Gerade im Spiel mit dem Ball konnten wir zeigen, dass wir auch Fußball spielen können.”

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Hätte ick noch vor wenigen Monaten und eigentlich seit ick in dieses Stadion gehe nie gedacht, dass unsere Mannschaft mal nicht nur bereit ist leidenschaftlich zu kämpfen und zu rennen, dit machen sie ja zum Glück fast immer, sondern auch die Fähigkeiten besitzt einen individuell auf dem Papier klar überlegenen und deutlich erfahreneren Gegner spielerisch zu dominieren und dabei schnörkellosen, schnellen, mitreißenden und richtig attraktiven Fußball zu spielen. Stolzer kann man da auf Truppe und Trainer eigentlich nicht sein! Weiter so @1.fcunion! 💪 . . . #union #unionberlin #eisernunion #unveu #fcu #allesaufrot #alteförsterei #stadaf #köpenick #dieeisernen #eisernberlin #wuhlheide #fcunion #berlinsiehtrot #niemehrzweiteliga #stadion #footballground #rotundweiss🔴⚪ #unsereliebe #bundesliga #meinverein #köpenick #deintreptowköpenick #berlinickliebedir #undniemalsvergessen #pyrotechnikistkeinverbrechen #fussballliebe #fussball #⚽️

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“… dann kann auch Union Fußball spielen”

Vor dem Spiel konnte man sich durchaus Sorgen machen über Unions Plan in der Defensive. Denn Leverkusens Aufbau- und Ballbesitzspiel unter Peter Bosz ist ziemlich nah am Spitzenniveau der Liga und hätte eine eher passiv Wege versperrende Herangehensweise, wie Union in Bremen gewählt hat, vermutlich bestraft. Aber auch eine aktive, aggressive Spielweise gegen den Ball liefert das Risiko, mit guten Schnittstellenpässen und Drehungen um Gegenspieler von Leverkusener Nadelspielern überwunden zu werden. Urs Fischer hat sich trotzdem für diese aggressive Ausrichtung entschieden. Unsere Taktik-Analyse erklärt, warum das funktionierte:

Marius Bülter mit einer Finte kurz vor dem 2:2

Marius Bülter hört nicht auf, belter-Tore zu machen, Foto: Stefanie Fiebrig

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Das Spiel gegen Leverkusen hatte einmal alles: Stolz, Wut und Frust

Als Marvin Friedrich mit Abpfiff des 2:3 gegen Leverkusen vor lauter Ärger den Ball über das Dach schießen wollte, konnte sicher jeder das nachempfinden, was in dem Verteidiger vor sich ging. Denn so wackelig wie in der Phase nach dem Ausgleich kennen wir Union nicht. Wir kennen es, dass dann Bälle kompromisslos rausgeschlagen werden. Oder wie Christian Gentner danach bei AFTV sagte: “Es gibt Zonen auf dem Feld, die mit Mann und Maus verteidigt werden müssen.”

Christian Gentner im Interview nach dem Spiel bei AFTV

Christian Gentner im Interview nach dem Spiel bei AFTV, Screenshot: AFTV

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Rafal Gikiewicz muss seinem Sohn für jeden Sieg ein Lego-Set kaufen

Ich dachte, dass ich in letzter Zeit schon genug Interviews mit Rafal Gikiewicz gelesen hätte und wirklich keine Lust darauf habe, weitere Vertragsspekulationen zu lesen. Denn entweder wird er bei Union verlängern oder er wird es nicht. Das wird aber nichts über meine Meinung zu ihm ändern. Ich halte ihn für einen hervorragenden Torhüter und finde, dass seine ehrgeizige, unangenehme Themen direkt ansprechende Art gut tut. Doch das Interview in Przeglad Sportowy geht vor allem um persönliche Themen wie Veganismus, Verzicht auf Alkohol und Strenge, vor allem zu sich selbst. Er zeigte Unterschiede zwischen Deutschland und Polen, beispielsweise ginge es hier immer um einen ganzheitlichen Ansatz, der davon ausgeht, dass ein Spieler sich wohl fühlt, wenn sich auch die Familie wohl fühlt.

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🧤🔥🙏🙃💨

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Union braucht gegen Leverkusen einen anderen Plan als gegen Bremen

In unserem Podcast nach dem Spiel gegen Bremen hat Michael Parensen erklärt, warum dieses Spiel defensiv für Union so gut funktioniert hat: Die Mannschaft ist etwas vorsichtiger als normal angelaufen, um keine Passwege ins Mittelfeld zu öffnen, hat geduldig Bremens Spiel nach vorne blockiert und schließlich gute Konter gefahren.

Urs Fischer

Urs Fischer fordert von seiner Mannschaft gegen Leverkusen aktives Verteidigen, Photo: Matze Koch


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Sebastian Anderssons Vertragsverlängerung steht nicht nur auf dem Papier

Sebastian Andersson hat am Dienstag erst erfahren, gegen wen Union im Pokal-Viertelfinale spielt, als er von RBB-Reporterin Stephanie Baczyk darauf angesprochen wurde. Das zeigt einerseits, dass das Los nicht unbedingt elektrisierend ist. Und andererseits, dass es Sebastian Andersson offenbar wirklich ganz gut gelingt, von Spiel zu Spiel und nicht zu früh an andere Aufgaben zu denken.

Sebastian Andersson

Sebastian Andersson in der Medienrunde. Photo: Matze Koch

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Das Spiel gegen Leverkusen ist auch eine Generalprobe für den Pokal

Natürlich ist für Union in dieser Saison insgesamt die Liga mit dem Ziel Klassenerhalt der viel wichtigere Wettbewerb. Aber trotzdem ist mit Blick auf die relativ nah beieinander liegenden beiden Spiele gegen Leverkusen auch nicht uninteressant, welche Folgen das Spiel in der Liga am Samstag für das Pokal-Viertelfinale Anfang März haben könnte. Denn wenn das Spiel in dieser Woche für Union gut läuft, könnte der Halbfinaleinzug etwas wahrscheinlicher werden.

Union LEverkusen

Marius Bülter im Hinspiel gegen Leverkusen, Foto: Matze Koch

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