Über Daniel Roßbach

Daniel geht zu Union, aber schon auch zum Fußball. Im Podcast und im Blog ist er für die taktische und philosophische Perspektive zuständig. Seine Taktikanalysen erscheinen mittlerweile auch hier auf Textilvergehen, das Archiv davon gibt es noch immer in Daniels altem Blog Eiserne Ketten, dem Zentralorgan des Eroll-Zejnullahu-Fanclubs.

Eine Niederlage so unnötig wie Christopher Lenz’ Gelb-Rote Karte

Union hat gestern auf ziemlich unnötige Weise das DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen mit 1:3 verloren. Nachdem die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit deutlich besser war, hat sich das Spiel in der zweiten Halbzeit innerhalb von wenigen Minuten rund um die sehr berechtigte und sehr unnötige Gelb-Rote Karte für Christopher Lenz gegen Union gedreht. Und ehrlich gesagt: ich hätte mir gestern Abend gewünscht, das so entspannt sehen zu können wie Renke in diesem Tweet. Aber das ist mir doch eher schwer gefallen:

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Union kritisiert das Konzept des DFB für Kollektivstrafen

Nach den Spielunterbrechungen wegen verschiedenen Formen der Kritik an Kollektivstrafen hat Union gestern klar gesagt, dass der Verein die erste Unterbrechung für falsch und die Fadenkreuz-Plakate für inakzeptabel hält. So etwa Christian Arbeit im Podcast Union am Ball, den wir gemeinsam mit Radioeins machen.

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Proteste gegen Kollektivstrafen: “Wir lassen uns nicht spalten”

Eigentlich hätte ich hier heute gerne vor allem über Standard-Flanken von Christopher Trimmel geschrieben, die beim Spiel des 1. FC Union gestern gegen Wolfsburg das waren, was sportlich am besten funktioniert hat und zu beiden Toren beim 2-2 geführt haben. Aber der Sport war nicht, was von diesem Spiel hängen bleiben wird. Das sind vielmehr die Proteste gegen Kollektivstrafen des DFB und dessen Reaktion darauf – und was das für den sozialen Raum Stadion einerseits und den Zusammenhalt bei Union andererseits bedeutet.

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Unions Flügel-Verteidigung muss sich Wolfsburg anpassen

Der VfL Wolfsburg, auf den Union morgen Mittag zuhause trifft, hat seine letzten beiden Spiele (4-0 gegen Mainz in der Liga, 3-0 bei Malmö im Europa-Pokal) deutlich gewonnen und insgesamt wieder einen guten Lauf. Es wird aber durchaus spannend sein, wie gut diese Form sich in ein Spiel gegen Union übertragen lässt.

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Union hat vor dem Spiel gegen Wolfsburg keinen Druck

Spiele wie das von Union gegen Wolfsburg am Sonntag zeigen, wie der gute Verlauf der Saison bisher auch bei kommenden Aufgaben hilft und so etwas wie ein Momentum entsteht. Es wären viele Saisonverläufe denkbar gewesen, in denen Union in einem Heimspiel gegen Wolfsburg durchaus unter Druck gestanden hätte, ein gutes Ergebnis zu holen. Darauf ist man jetzt nicht angewiesen. Und für eine Mannschaft wie Union ist es aus dieser Position viel einfacher, gute Ergebnisse zu erzielen.

Ob Urs Fischer das auch so sieht, hören wir vielleicht in der Pressekonferenz vor dem Spiel heute:

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Julian Ryerson ist in Frankfurt nicht aufgefallen, und das ist sehr gut

Dass Julian Ryerson am Montag in Frankfurt für Union von Beginn bis Ende gespielt hat, ist nicht besonders aufgefallen. Und das ist ein großes Lob. Denn wer auch nicht besonders aufgefallen ist, war Frankfurts Filip Kostić. Und schon das bedeutet, dass Ryerson in seinem dritten Spiel über mehr als zwanzig Minuten in dieser Saison seine Sache sehr souverän gemacht hat.

Julian Ryerson Union Berlin

Julian Ryerson ist der jüngste Spieler des 1. FC Union in dieser Saison, hier mit Sebastian Andersson nach dem Tor zum 2:0. Photo: Matze Koch

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Unions Sieg in Frankfurt macht euphorisch, aber überrascht nicht

Union hat in Frankfurt mit 2:1 gewonnen. Union hat in der Bundesliga zwei Auswärtssiege in Folge geholt. Und Union ist in der ersten Liga nach 23 Spieltagen Zehnter. Man muss eigentlich gar nicht sagen, dass das natürlich viel besser ist, als man selbst mit kühnem Optimismus vor der Saison erwarten konnte.

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Urs Fischer wird zum Geburtstag von seiner Mannschaft abgeschossen

Im Kurier lesen wir heute, dass Urs Fischer von Fans ein Geschenk zum Geburtstag bekommen hat. Und von der Mannschaft traditionsgemäß Grüße in Form eines bestimmt nett gemeinten Scheibenschießens mit dem Trainer (und Sheraldo Becker, dem nachträglich ‘gratuliert’ wurde) in der Mitte.

URs Fischer

Grüße an den Trainer Urs Fischer von der Mannschaft, Foto: Matze Koch

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Union äußert sich nicht zum Interview von Sebastian Polter

Die Nachwirkungen von Sebastian Polters Interview sind heute noch das größte Thema rund um Union und in den Berliner Medien, auch wenn es dazu keine Neuigkeiten gibt. Letzteres liegt auch daran, dass der Verein sich bisher nicht dazu geäußert hat. Es wird interessant sein, ob Oliver Ruhnert und Urs Fischer dabei bleiben oder wir in den nächsten Tagen von den Verantwortlichen noch etwas zu der Sache hören.

Trainer Urs Fischer gestern im Training mit Sebastian Polter, Foto: Matze Koch

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Sebastian Polter spricht vor allem über seine eigenen Interessen und will Union verlassen

Sebastian Polter hat der Morgenpost ein Interview gegeben, in dem er sich über fehlende Einsatzzeiten, Wertschätzung im Verein und gut dotierte Perspektiven beklagt. Polter sagt, dass er seine Leistungen und Fähigkeiten für so gut hält, dass er zumindest die Chance bekommen sollte, einige Spiele von Beginn zu machen, und dass er nachdem das in dieser Saison nicht geschehen wird Unions Angebot, über einen wie er sagt stärker leistungsbezogenen Vertrag zu verhandeln, nicht annehmen und Union im Sommer verlassen wird.

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