Über Daniel Roßbach

Daniel geht zu Union, aber schon auch zum Fußball. Im Podcast und im Blog ist er für die taktische und philosophische Perspektive zuständig. Auf seiner anderen Seite Eiserne Ketten, dem Zentralorgan des Eroll-Zejnullahu-Fanclubs, vertieft er diese noch.

Wie konnte das passieren?

Der 1. FC Union hat gegen Borussia Dortmund 3-1 (drei-zu-eins) gewonnen. Wie passiert sowas?

Wir versuchen es in der Taktik-Analyse ein wenig zu erklären. Jedenfalls den Teil der Erklärung, für den nicht gilt: Muss man dabei gewesen sein.

Union Sieg Dortmund Taktik-Analyse

3:1 für Union, gegen Dortmund: Kann Taktik das erklären? Photo: Stefanie Fiebrig

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(Wie) hat Union eine Chance gegen Dortmund?

Als ich am Donnerstagabend beim Dortmund-Podcast Yellow Wall Pod zu Gast war, wurde ich dort unter anderem gefragt, mit welcher Strategie Dortmund das Spiel gegen Union angehen sollte.

1. fc union dortmund

Union bei einem der engen Spiele gegen Dortmund: Photo: Matze Koch

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Sebastian Polter möchte Unioner bleiben

Heute Mittag spricht Urs Fischer in der Pressekonferenz über das Spiel gegen Dortmund am Samstag.

Dabei stellen sich natürlich vor allem zwei Fragen: Wie kann Union mit der eigenen individuellen Unterlegenheit besser umgehen als am ersten Spieltag gegen Leipzig? Und wie viel Offensive, oder aggressive Defensive, kann man sich erlauben.

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Urs Fischer kann keinen (Aufstiegs-)Helden-Fußball spielen lassen

Der Kurier schreibt heute über den Status der Spieler, die mit Union aufgestiegen sind. Urs Fischer sagt dazu natürlich, dass er die beste Mannschaft aufstellt. Dass das für den Trainer das mehr oder weniger einzige Kriterium ist, ist selbstverständlich.

Urs Fischer Polter Aufstiegs-Helden

Urs Fischer hält die “Aufstiegs-Helden” sicher nicht künstlich zurück, Photo: Matthias Koch

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Unions Spielmacher ist Christopher Trimmel

Das zweite Spiel des 1. FC Union in der Bundesliga war eines, das die Mannschaft von Urs Fischer gegen den FC Augsburg auf Augenhöhe bestreiten konnte. Das half nicht nur Union dabei, einen ersten Punkt zu holen. Sondern auch bei der Analyse, um genauer zu sehen, was Union in dieser Saison versucht, was gelingt und was die Mannschaft nicht kann. Das Ergebnis: wenige Überraschungen.

Trimmel 1. FC Union

Christopher Trimmel hat eine zentrale Rolle (auf dem Flügel) im Spiel des 1. FC Union, Photo: Matthias Koch

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Der 1. FC Union ist jetzt wirklich da

Das Spiel in Augsburg, das gestern 1-1 ausging, war eines, mit dem der 1. FC Union in der Bundesliga angekommen ist. Der erste Punkt und das erste Tor (wer hat auf Sebastian Andersson getippt?), aber vor allem das Spiel insgesamt, haben gezeigt, dass es in der Liga ein Niveau gibt, auf dem Union mithalten kann.

Wichtig ist dabei vor allem, dass Union gute Szenen in der Offensive produzieren kann. Wahrscheinlich wird es dabei in dieser Saison noch mehr Vielseitigkeit brauchen, als man gestern gesehen hat. Aber so lange die für Union typischen Konter so wie gestern mit tunnelnden Pässen und sicheren Abschlüssen zu Ende gespielt werden, ist das schon okay.

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Es ist nie zu früh für Sechs Punkte

Der 1. FC Union spielt heute in Augsburg, und es ist keine Übertreibung, zu sagen, dass es ein Sechs-Punkte-Spiel ist. Daran ändert auch nichts, dass es erst der zweite Spieltag ist, oder dass man für jeden Sieg nur drei Punkte bekommt. Union braucht in dieser Saison ein paar Siege, und Niederlagen für andere Mannschaften, und heute hat man in Augsburg Gelegenheit für beides zu sorgen. (Auf diesen Punkt hebt auch das New Yorker Union-Blog in seiner Vorschau ab.)

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Urs Fischer besteht auf einer sportlichen Steigerung

Nach einer 0-4 Niederlage zum Saisonstart gibt es natürlich Kommentare, die sagen, das sei ein Realitäts-Check zur richtigen Zeit und dürfe sich nicht schön geredet werden. Tatsächlich ist so eine Niederlage aber eine gute Erinnerung daran, wie unterschiedlich die Ausgangsposition von Woche zu Woche ist, wenn man als Spitzenmannschaft in einer Liga oder als Mannschaft, die gegen den Abstieg spielt, antritt.

Denn während man sich, um eine Liga zu gewinnen, eher wenige Fehler erlauben darf (okay, außer in der 2. Bundesliga, aber trotzdem), sind Niederlagen wie die von Union gegen Raba Leipzig auf gewisser Ebene egal. Denn es geht nur darum, genug Spiele zu gewinnen, um in der Liga zu bleiben – aber nicht so sehr darum, konstant Ergebnisse einzufahren.

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Mit Mut nach vorn passieren Dinge

Wenn man das Spiel von Union gegen *Leipzig gestern als Unioner*in im Stadion gesehen hat, hat man wahrscheinlich nicht allzu genau auf Taktik geachtet. Außer vielleicht in der ersten Viertelstunde, als man nichts besseres zu tun hatte. Aber danach hat sich nicht nur das geändert, sondern erschien auch das Leistungsgefälle der beiden Mannschaften, zum Beispiel in physischer Geschwindigkeit und Handlungsschnelligkeit, so klar, dass es auf taktische Details nicht anzukommen schien. Die waren aber trotzdem interessant, und wollen wir uns hier in der Taktik-Analyse etwas genauer anschauen.

Union Verteidigung Taktik RB Leipzig

Keven Schlotterbeck und Union mussten viele überfordernde Situation verteidigen. Photo: Stefanie Fiebrig

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11033 Tage und ein paar Stunden

Freudig gespannte Nervosität ist heute Morgen, vor dem ersten Bundesliga-Spiel der Vereinsgeschichte, die bei Union bestimmende Gefühlsregung. Und Ungeduld, noch bis zum Nachmittag warten zu müssen.

Aber diese paar Stunden sind natürlich eine lächerliche Wartezeit im Vergleich zu den 11033 Tagen, die es her ist, dass Union in einem Erstliga-Spiel angetreten ist (und in Sachsen gegen den Meister Dynamo Dresden 5-0 verloren hat, aber lassen wir das.)

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