Urs Fischer, Marvin Friedrich und die anderen Gründe für Unions Sieg gegen Hertha

Am Samstagabend hat im Stadion an der Alten Försterei ein Fußballspiel stattgefunden, das der 1. FC Union gegen Hertha BSC sehr verdient mit 1-0 gewonnen hat. Über alles was dabei noch passiert ist, haben wir hier schon viel geschrieben und gesprochen. Darüber, wie es dazu eigentlich kam weniger. Holen wir das also in der Taktik-Analyse des Derbysiegs für Union nach.

Keven Schlotterbeck

Keven Schlotterbeck war das Herz von Unions Aufbauspiel, Foto: Stefanie Fiebrig.

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Bleibt Urs Fischer jetzt bei der Dreier-Kette?

Nach dem Brand des Freiburger Sonderzugs, der für alle Beteiligten glücklicherweise gut ausging, hat sich die Bundespolizei in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Staatsanwaltschaft gemeldet: “Nach ersten Erkenntnissen könnte ein technischer Defekt den Brand verursacht haben. Die Ermittlungen dauern weiter an.” Bei einer so im Konjunktiv geschriebenen Nachricht halte ich mich an den zweiten Satz “Die Ermittlungen dauern weiter an”. Die Berliner Zeitung bringt in diesem Zusammenhang die Nachricht von einem technischen Defekt bei einem gecharterten Zug nach einer Demonstration, lässt aber offen, ob es einen Zusammenhang gibt außer dem, dass der Zug vom selben Betreiber, der schweizerischen Centralbahn AG, stammte. Das Thema wird uns sicher noch eine Weile beschäftigen. Erst recht, wenn das Auswirkungen auf Betreiber von Charterzügen haben sollte.

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Zum direkten Duell der Brüder Schlotterbeck wird es auf dem Feld eher nicht kommen

“Aber jetzt wird’s mal wieder Zeit, dass wir auf jeden Fall punkten.” Das sagt Keven Schlotterbeck in einem Interview mit Stephanie Baczyk vom RBB. Das ist natürlich einerseits eine Selbstverständlichkeit. Aber tatsächlich steht der 1. FC Union am Samstag gegen Freiburg unter mehr Druck, zu gewinnen, als der leistungsmäßige Vergleich der beiden Mannschaften eigentlich rechtfertigen würde. Sportlich ist diese Freiburger Mannschaft für Union schon eine recht schwere Aufgabe. Aber dieses Heimspiel ist auch eines, das Union fast schon gewinnen muss, um nicht mit zu großem Rückstand ab Mitte November in die Spiele gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg zu gehen.

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Platzverweise waren mit “Alles auf Rot” nicht gemeint

Das Thema “3 Platzverweise für Union in nur 5 Spielen” beschäftigt die Berliner Medien. Dabei ist allerdings sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich jeweils die Schwerpunkte gelegt werden. Anlass ist natürlich die Rote Karte gegen Sebastian Polter beim 0:2 gegen Leverkusen. Dabei überhöht die Berliner Zeitung das Foulspiel an Julian Baumgartlinger zu dem spielentscheidenden Moment am Sonnabend. Angesichts der Harmlosigkeit von Union in der Offensive an diesem Tag ist mir das etwas zu hoch gegriffen. Im Zweifelsfall hat die Rote Karte vor allem dazu geführt, das nichts mehr herumgerissen wurde. Will heißen, schlechter ist es dadurch nicht geworden. Nur eben auch nicht besser.

Sebastian Polter spricht mit Schiedsrichter Robert Hartmann, nachdem dieser ihm die Rote Karte gezeigt hat, Foto: Matze Koch

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Ein schönes Tor im Stadion an der Alten Försterei

Es geht uns wahrscheinlich allen so: es ist immer wieder schön, von irgendetwas an die Nacht im Mai erinnert zu werden, in der Union aufgestiegen ist. Mir geht das zum Beispiel so, wenn ich in meinem Bücherregal einen Bierbecher vom Relegations-Heimspiel gegen Stuttgart sehe.

Aufstiegstor

Das Waldseiten-Tor am Stadion, Photo: Ingo Petz.

In etwas größerem Maßstab gibt es so einen Moment jetzt auch am Stadion, wo das Tor von der Waldseite mit seiner eingeknickten Latte am Eingang Hämmerlingstraße aufgestellt wurde, wie Ingo Petz auf Facebook zeigt. Auch der Kurier schreibt darüber.

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Was Keven Schlotterbeck von Neven Subotic lernt

Ich lasse die Champions League seit einiger Zeit links liegen. Nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern weil ich etwas gelangweilt davon bin, dass die immer gleichen Klubs aufeinander treffen und eine Paarung wie Bayern gegen Arsenal gefühlt häufiger vorkommt als die von Schalke gegen Dortmund. Und die Reform mit mehr festen Startplätzen für geldkräftige Verbände hat das aus meiner Sicht noch verschärft. Selbst zur Gegnerbeobachtung habe ich gestern Abend nicht geschaut. Dabei hat Leverkusen bei der 1:2-Niederlage gezeigt (Kicker-Spielbericht), dass sie nicht nur durch Dortmund verwundbar sind, sondern sich durch Abwehrschnitzer auch gegen Lokomotive Moskau in Bedrängnis bringen. Ich bin gespannt, ob Urs Fischers Herangehensweise ähnlich wie gegen Dortmund sein wird. Er könnte (aber wird es sicher nicht) heute um 12.30 Uhr auf der Pressekonferenz verraten (live auf AFTV).

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Für Sebastian Andersson war das Spiel gegen Leipzig ein Weckruf

Der schwedischen Fußballseite Fotbollskanalen gab Sebastian Andersson ein Interview, in dem er sagte: “Es gibt keine einfachen Matches, daher ist es schwer zu sagen, in welchen Spielen man Punkte sammeln soll. Das kann in allen Spielen passieren, aber wir haben auch eine Lektion gegen Leipzig erhalten. Das nächste Spiel ist gegen Dortmund und da dürfen wir in bestimmten Situationen keine Fehler machen und den Ball verlieren.” Außerdem sprach er noch einmal über das 0:4 gegen Rasenballsport Leipzig: “Ich denke, es war gut, dieses Match als “Weckruf” zu bekommen. Nach dem Spiel war es ein bisschen schwer, aber im Nachhinein finde ich es gut.” Dass Andersson auf der Bank gesessen hat danach, habe ihm Trainer Urs Fischer nicht extra erklärt, aber er hätte mit der Einwechslung gezeigt, wozu er zu spielen imstande ist.

Sebastian Andersson nach seinem Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg

Sebastian Andersson nach Unions ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 gegen den FC Augsburg, Foto: Matze Koch

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Unions Spielmacher ist Christopher Trimmel

Das zweite Spiel des 1. FC Union in der Bundesliga war eines, das die Mannschaft von Urs Fischer gegen den FC Augsburg auf Augenhöhe bestreiten konnte. Das half nicht nur Union dabei, einen ersten Punkt zu holen. Sondern auch bei der Analyse, um genauer zu sehen, was Union in dieser Saison versucht, was gelingt und was die Mannschaft nicht kann. Das Ergebnis: wenige Überraschungen.

Trimmel 1. FC Union

Christopher Trimmel hat eine zentrale Rolle (auf dem Flügel) im Spiel des 1. FC Union, Photo: Matthias Koch

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#380 – Alles Liebe, euer Giki!

Beide Sebastians sind an Unions ersten Bundesliga-Tor beim 1:1 in Augsburg beteiligt. Wir sind davon ganz angetan und leider bei der Roten Karte für Keven Schlotterbeck und dem nicht gegebenen Elfmeter eher auf Schiri-Seite. Dazu diskutieren wir die erste Verlosung von Heimspieltickets bei Union und das Testspiel gegen den Chemnitzer FC.
Rafal Gikiewicz, Torhüter des 1. FC Union Berlin beim 1:1 in Augsburg

Torhüter Rafal Gikiewicz beim 1:1 in Augsburg, Foto: Matze Koch

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Welche Perspektive hat Lars Dietz bei Union?

Im Kicker schreibt Jan Reinold über Lars Dietz und seine Perspektive bei Union. Dort lesen wir, dass Urs Fischer Einzelgespräche über die Zukunft von Spielern wie mit Dietz oder auch Jakob Busk gern auf dem Trainingsplatz sitzend führt.

Lars Dietz unf Urs Fischer beim 1. FC Uninon

Fischer und Dietz besprechen sich, Photo: Matze Koch.


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