Nummernwechsel bei Kruse und Andersson und mit Maloney wechselt der dritte Nachwuchsspieler zu einer U23

Wer erwartet hat, dass Max Kruse gleich heute beim Testspiel in Cottbus aufläuft (Anpfiff um 15 Uhr, live im RBB/Stream, einen Vorbericht gibt es hier beim RBB), der hat sich getäuscht. Der neue Angreifer wird nach einer Verletzung im März erst nächste Woche ins Lauftraining einsteigen, um dann pünktlich zum Trainingslager (17. bis 25. August in Bayern) zur Mannschaft zu stoßen.

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Nach den DFL-Beschlüssen: Wie kommt denn nun wieder Stimmung in die Alte Försterei?

Wie weiter? Das ist angesichts der Beschlüsse der DFL-Mitgliederversammlung gerade die große Frage, wenn es darum geht, ob und wie viele Fans beim Saisonstart dabei sein dürfen. In der Bild wird Pressesprecher Christian Arbeit damit zitiert, dass man viele Ideen habe und es keine Denkverbote gebe. Zu den Ideen dürfte auf jeden Fall die Möglichkeit gehören, ob man mit temporären Sitzplätzen die Stadionkapazität erhöhen kann und ob sich das lohnt. Das liegt irgendwie auf der Hand. Aber ich schätze Union auch so ein, dass dort weiter das Testkonzept verfolgt wird, man sich um eine Genehmigung durch die lokalen Gesundheitsbehörden und das Land Berlin bemüht, das einmal auch durchführt und zeigt, dass es geht und dann bei der DFL einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung einreicht.

Stadion-Mitarbeiter Achim Sommer und der verletzte Anthony Ujah schauten am 30.07. 2020 beim Training zu, Foto: Matze Koch

Stadion-Mitarbeiter Achim Sommer und der verletzte Anthony Ujah schauten am 30.07. 2020 beim Training zu, Foto: Matze Koch

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Die DFL begeht beim Thema “Zuschauer im Stadion” Selbstmord aus Angst vor dem Tod

Die Deutsche Fußball-Liga hat gestern auf ihrer Mitgliederversammlung mehrheitlich (nicht einstimmig) beschlossen, folgende Maßnahmen für eine teilweise Rückkehr von Zuschauern ins Stadion umzusetzen:

  • keine Tickets an Gästefans bis 31.12.2020 (Abstimmungsergebnis laut Bild, Bezahl-Link,  29:4)
  • kein Verkauf von Stehplatzkarten bis 31.10.2020 (Abstimmungsergebnis laut Bild 25:7)
  • kein Ausschank von Alkohol bis 31.10.2020 (Abstimmungsergebnis laut Bild 19:14)
  • personalisierte Tickets zur Nachverfolgung von Infektionsketten bis 31.12.2020 (Abstimmungsergebnis laut Bild 36:0)

Der 1. FC Union hat danach in Person von Präsident Dirk Zingler ausführlich in einem Schreiben an die Mitglieder Stellung genommen. Denn bei drei von vier der einzeln zur Abstimmung gekommenen Punkte hat Union mit nein gestimmt. Außerdem hat Union das Schreiben (pdf) veröffentlicht, das der Verein an alle anderen 35 DFL-Clubs verschickt hat, womit er zuvor vergeblich für seine Position gekämpft hat.

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In dieser Woche soll die Ausstiegsklausel von Sebastian Andersson ablaufen

Wie sieht eigentlich die Mannschaft aus, mit der Trainer Urs Fischer in das zweite Jahr Bundesliga gehen möchte? Eine Idee davon konnten wir vergangene Woche schon bekommen mit Keita Endo, Cedric Teuchert und Nico Schlotterbeck (Berliner Zeitung). Aber noch sind einige Fragezeichen im Kader, wie heute auch der Kicker in seiner Montagsausgabe schreibt. So soll Richtung Ende dieser Woche die Ausstiegsklausel bei fester Ablösesumme von Sebastian Andersson enden (über die Vertragssituation beim Angreifer schreibt auch der Kurier). Laut Oliver Ruhnert hielt den Schweden ein Magen-Darm-Infekt vom Kurztrainingslager fern … Wir werden es sehen.

Sebastian Andersson beim Weg in den Sommerurlaub am 28.06. 2020, Foto: Matze Koch

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Heiner Bertram sieht seine Arbeit als Fundament des aktuellen Union-Erfolgs

Union lässt uns ordentlich zappeln was Zugänge zum Team betrifft. Aber spätestens ab Montag, wenn alle aus dem Urlaub zurück sind, können wir mit Verkündungen rechnen. Und sollte Max Kruse tatsächlich bei Union aufschlagen, hoffe ich, dass es dann mit den Insta-Storys vom Pokern im Casino vorbei ist. Dabei bekomme ich nämlich immer so merkwürdige Flashbacks aus Unions Vergangenheit. Hier ist ein Morgenpost-Artikel von 2008, der sich auch mit Pokerrunden beim BFC Dynamo befasst. Mal abgesehen von dieser Nico-Patschinski-Erinnerung verbinde ich nichts Positives mit Glücksspiel und halte schon Sportwettenwerbung für eine Zumutung.

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So könnte Keita Endo Union verstärken und Sebastian Polter und Christopher Trimmel spenden Trikots

Während Max Kruse in seinen Insta-Storys herumalbert, er würde bei Real Madrid unterschreiben, gibt es nun ein paar mehr Details über Keita Endo, der als möglicher neuer Spieler für Union gehandelt wird (Bild, Kicker). Laut Bild ist eine Leihe mit Kaufoption im Gespräch. Wichtig scheint, dass er hauptsächlich auf der linken offensiven Außenbahn zum Einsatz kommt, aber auch auf rechts eingesetzt werden kann.

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Sebastian Polter spendet 10.000 Euro für Unionfans mit Handicap

In 5 Tagen startet Union mit der sportmedizinischen Diagnostik in die Vorbereitung und außer den Zugängen Niko Gießelmann und Sebastian Griesbeck gibt es noch keine weiteren News von Verpflichtungen Und ich bin ehrlich gesagt etwas müde, die neusten Wasserstandsmeldungen zu einem möglichen Transfer von Max Kruse zu lesen. Aktuell schreibt die Bild/BZ (nicht online), dass auch Bremen interessiert sei. Ob das stimmt und sich Bremen das bei dem Berg an Personalkosten, den sie vor sich herschieben, auch noch zusätzlich leisten kann, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass ich hier gerne Klarheit darüber hätte, ob ich Max Kruse weiter auf Instagram folgen soll und mich gedanklich mit Pokerturnier-Aufrufen und seinem Treffen mit Farid Bang auseinandersetzen muss.

Max Kruse trifft Farid Bang

Max Kruse trifft Farid Bang, Foto via Insta-Story von Max Kruse

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Union auf dem Transfermarkt: Viele Namen und noch wenig Entscheidungen

Mir wird langsam ganz schwindlig von den ganzen Namen, die rund um den 1. FC Union Berlin herumschwirren. Dabei hieß es doch immer, der Transfermarkt würde durch die Coronakrise und das damit verbundene spätere Ende der Ligen erst spät in Schwung kommen. Nun sieht es tatsächlich so aus, dass Clubs ihre Mannschaftsetats kürzen müssen und da nicht nur an Ablösen sparen, sondern zuerst an die Gehälter gehen. Denn die müssen im Zweifel auch ohne Spielbetrieb gezahlt werden. Vom 1. FC Union ist beispielsweise aus der vergangenen Saison überliefert, der Verein würde in jedem Monat, in dem die Liga unterbrochen ist, 5 Millionen Euro Minus machen. Jedenfalls, wenn gleichzeitig keine anderen Maßnahmen ergriffen werden (Kurzarbeit, Gehaltsstundungen, etc.). Dazu kommen etwas geringere Fernseherlöse in der nächsten Saison.

Profifußball-Geschäftsführer Oliver Ruhnert will bis Vorbereitungsstart einen Kader zusammenhaben, mit dem Trainer Urs Fischer arbeiten kann, Foto: Matze Koch

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Das Robin-Knoche-Gerücht und ein Pool-Foto-Ranking der Union-Spieler

Die BZ meldet heute, dass Union kurz vor der Verpflichtung von Robin Knoche vom VfL Wolfsburg sei. Auf dem Papier erfüllt der Innenverteidiger alle Anforderungen, die Union an Spieler aktuell haben könnte. Er ist ein erfahrener Bundesligaspieler (183 Einsätze) und ablösefrei. Zudem ist er ein Abwehrspieler, dem die Spieleröffnung nicht fremd ist. Und als Rechtsfuß war er es zumindest am Anfang in Wolfsburg auch gewöhnt auf der linken Innenverteidigerposition zu spielen, wenn eine Viererkette gebildet wurde.

Robin Knoche im Tackling gegen Herthas Davie Selke

Robin Knoche im Tackling gegen Herthas Davie Selke, 15.09. 2018, Foto: Matze Koch

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Der DFL-Leitfaden für Zuschauer im Stadion berücksichtigt nicht Unions viele Stehplätze

Die DFL hat gestern das Dokument “Grundlagen & Leitfaden für die Konzepterstellung zwecks Wiederzulassung von Stadionbesuchern” (pdf) während der Coronavirus-Pandemie veröffentlicht. Das Dokument nennt die Bedingungen für die Berechnung der Stadionkapazität für die neue Spielzeit und ich empfehle tatsächlich, sich das Dokument mal durchzulesen. Denn beim Lesen wird klar, warum Union mit der Idee für ein Testkonzept am vergangenen Freitag vorgeprescht ist. Denn die Besonderheiten des Stadions an der Alten Försterei (viele Stehplätze, geringe Kapazitäten für Autoverkehr) werden im Prinzip nicht berücksichtigt. Kurz gesagt: Es fehlen Union alleine schon in der Bundesliga verbündete Clubs, um ein Konzept für Stehplätze zu entwickeln. Denn im Gegensatz zu Sitzplätzen sind dort Abstandsregeln deutlich schwieriger umzusetzen. Sollten die Empfehlungen aus dem Leitfaden eng ausgelegt werden, so könnte Union nur einen Bruchteil der Zuschauer zurückholen.

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