Union steht in vielen Tabellen weit unten, aber nicht in allen

Vor ein paar Tagen hat Sebastian hier geschrieben, dass es in dieser zweiten Länderspielpause nach sieben Liga-Spielen noch viel zu früh ist, um so etwas wie Zwischenfazits der Saison zu ziehen. Das stimmt, auch und gerade mit Blick auf statistische Werte. Denn sieben Spiele sind keine besonders gute (oder überhaupt eine ernst zu nehmende) Datengrundlage. Unter anderem, weil auf diese Teilstrecke der Saison gesehen Effekte davon, gegen wen verschiedene Teams bereits spielen mussten, sehr groß sind.

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Union setzt sich im vorderen Mittelfeld fest

Union hat gegen beim SFC Stern gestern dank eines Hattricks von Marta Stodulska mit 3-0 gewonnen (Spielbericht von Rasenperlen). Damit festigt das junge Frauen-Team nach holprigem Saisonstart die Position im vorderen Mittelfeld der Tabelle (zur Situation bisher in der Liga ist die Vorschau auf das Spiel bei Rasenperlen noch immer interessant). Punktgleich mit Viktoria, aber etwas distanziert von den unterschiedlichen Leipziger Vertretern Raba und Phoenix sind sie nun 5.

Marta Stodulska Union Frauen

Marta Stodulska trifft für Union zum 1:0. Photo: Matze Koch

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Fehlt Union eine Fußball-DNA?

Wenn Unioner*innen der Außenwahrnehmung des Vereins begegnen, geht es meistens eher um alles, was um den eigentlichen Fußball herum passiert. Insofern war der “drei90 Brandfactor” der Podcast-Kollegen von Drei90 tatsächlich inhaltlich ganz interessant, weil es dabei auch um das Sportliche an sich ging (und darum, dass die Leute aus der Frankfurter und Kölner Provinz mit Berlin nicht klar kommen, aber gut).

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Eishockey, Jahrmärkte, Hotelpools und kein Fußball

Union und wir befinden uns jetzt an dem Punkt in der Länderspielpause, wo wir alle ein wenig Abstand von Fußball ganz gut gebrauchen können. Seien es die Spieler, die sich, wie man auf Instagram sehen kann, beim Eishockey, auf Jahrmärkten oder in Hotelpools entspannen.

rafal gikiewicz

Rafal Gikiewicz im Kurzurlaub, Screenshot: Instagram

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Florian Hübners Knie hält und Christopher Trimmels langersehnter Einsatz für Österreich

Es gibt mehrere Lesarten für das 0:0 im Test gegen Dynamo Dresden, in dem zu Beginn kein Startelfspieler aus dem vergangenen Spiel in Wolfsburg stand. Die eine schließt sich der allgemeinen sportlichen Kritik an der Mannschaft in den vergangenen Spielen an: Es werden zu wenig sehr gute Chancen herausgearbeitet. Das Team ist zu hektisch im Spiel mit dem Ball und zu unpräzise im Abschluss. Im Gegensatz zu den letzten Bundesligaspielen kam Union gegen Dresden aber zu Abschlüssen aus vielversprechenden Positionen und hätte mindestens zwei, drei Tore erzielen müssen. Als ich mir die Zusammenfassung auf AFTV angesehen habe, erwischte ich mich, wie ich noch mitfieberte und “Ohhh” und “Aaah” sagte. Das ist vielleicht nicht der stärkste Indikator für die Qualität von Chancen, aber ich sah, dass wirklich nicht viel fehlte und muss Trainer Urs Fischer recht geben, wenn er sagt: “Man hat dann aber auch Missverständnisse bemerkt. Wir waren zu unpräzise. Mit dem Aufwand, den die Jungs betrieben haben, bin ich einverstanden. Mit dem Ball waren wir phasenweise zu hektisch.” (Kicker)

Die Capo-Plätze auf der Waldseite des 1. FC Union Berlin wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros

Die Capo-Plätze wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros, Foto: Matze Koch

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Lennard Maloney ist in Österreich bei St. Pölten auf Vereinssuche

Der Test heute um 14 Uhr gegen Dynamo Dresden wird sicher kein Leckerbissen. Das liegt daran, dass beide Klubs aktuell in ihren Ligen nicht die Erfolgserlebnisse einheimsen und vor allem offensiv nicht überzeugen können. Aber vielleicht auch daran, dass vor allem die Spieler zum Zug kommen, die noch keine oder wenig Einsätze hatten. Daraus macht der Kurier die eher alberne Schlagzeile “Union sucht den Super-Bankdrücker” und die Bild, die bei ihrem Sebastian-Polter-Fokus bleibt “Polter will sich nicht hinten anstellen”.

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Bekommt Christopher Trimmel sein 4. Länderspiel für Österreich?

Während seine Mannschaftskameraden am Donnerstag um 14 Uhr gegen Dynamo Dresden testen, darf Christopher Trimmel auf einen Einsatz im EM-Qualifikationsspiel Österreich gegen Israel hoffen. Die Bild hat nachgerechnet, genau 3508 Tage ist sein letzter Einsatz her. Ob  es mit dem Einsatz am Donnerstag oder am Sonntag beim Test in Slowenien klappt ist natürlich trotzdem nicht sicher. Hoffenheims Stefan Posch könnte ihm vorgezogen werden. Dass Valentino Lazaro von Mailand dagegen den Vorzug auf der Rechtsverteidiger-Position erhält, glaube ich nicht so richtig. Der frühere Hertha-Spieler hat in dieser Saison nur einmal für Inter gespielt und würde sowieso eher für die offensivere Position in Frage kommen. Trimmel hat dagegen konstant gespielt und dabei auch für mich überraschend noch einmal zugelegt. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass wir von außen dem Wechsel zwischen Zweiter und Erster Liga viel größeren Wert zuweisen, als er im Leistungsspektrum tatsächlich da ist.

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Es ist noch viel zu früh für ein Fazit

Da wir schon direkt nach dem 0:1 gegen Wolfsburg unseren Podcast aufgenommen hatten, habe ich schon längst mit der Partie abgeschlossen. Eine Stunde darüber geredet und ich bin fertig damit. Ab jetzt wird nach vorne geschaut. Ich möchte weder darüber sinnieren, warum es nun mit dem Klassenerhalt klappt oder eben nicht. Wer sich allerdings noch ein bisschen mit der Deutung der Partie beschäftigen möchte, wird von den Berliner Medien ausreichend bedient. Die Morgenpost findet Dinge, die Mut machen. Der Kurier hofft, dass Union schnell lernt. Die Berliner Zeitung kommt sich nach 4 Niederlagen in Folge ein bisschen vor wie bei Und täglich grüßt das Murmeltier und die Bild meint (noch nicht online), dass Mitspielen alleine nicht reicht. Alles in allem hat Urs Fischer aber die Quintessenz schon direkt nach dem Abpfiff gesagt, als er zu Ecki Häuser von Sky sagte: “Man muss auch mal einen reinhauen.”

Christopher Lenz und Michael Parensen vom 1. FC Union Berlin nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg

Christopher Lenz und Michael Parensen nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg, Foto: Matze Koch

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Nicht genug Präzision, Übersicht – und Qualität?

Union hat gestern 1-0 in Wolfsburg verloren, also zum vierten Mal in Folge keine Punkte geholt. Dabei war das Spiel, wie die letzten Partien auch, knapp und die Niederlage durchaus nicht unumgänglich. Und so ähneln auch die Statements von Trainer Urs Fischer und den Spielern sowie Einordnungen von Unions Leistung denen der letzten Wochen.

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#386 – Gefangen in der Sitzschale

Das 0:1 in Wolfsburg ist die 4. Niederlage in Folge und gehört zu den Spielen, in denen mehr drin gewesen wäre. Wir diskutieren die Dreierkette, wie der Videoassistent den Schiedsrichter vor einem Fehler bewahrte und was man in Wolfsburg so machen kann.
Der Gästeblock des 1. FC Union Berlin im Stadion des VfL Wolfsburg, Foto: Matze Koch

Der Union-Block in Wolfsburg, Foto: Matze Koch

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