Marcus Ingvartsens EM-Hoffnung und Marius Bülters gestohlenes Fahrrad

Sebastian Andersson hat am Monatgabend im letzten EM-Qualispiel von Schweden getroffen. Das gegnerische Team waren zwar “nur” die Färöer Inseln, aber Länderspieltor bleibt Länderspieltor. Erst recht bei einem Heimspiel. Schweden hat sein Team komplett durchgemischt, wie unser schwedischer Reporter Erik vom Spiel zu berichten wusste: “Schweden spielt wirklich mit einer B-Elf. Zehn neue Spieler verglichen mit dem Spiel in Rumänien am letzten Freitag. Aber Hauptsache Sebastian! Der andere Andersson hat wieder mit dem Kopf getroffen.”

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#377 – Bei Aufklebern hört der Spaß auf

Start der Bundesliga-Saison 2019/20 und für uns heißt es jetzt wieder: Fußball-Ökumene Berlin. Wir diskutieren sowohl die sportlichen als auch die anderen Themen der Vereine jeweils aus Union- und Hertha-Perspektive. Nicht dabei fehlen dürfen dabei unsere Freunde vom Damenwahl-Podcast.
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Bild: Plattencover von “Pepe Mager – Freunde Hinter Stacheldraht”

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Gikiewicz: “In Deutschland habe ich gelernt: weniger reden – mehr machen”

Rafal Gikiewicz hatte vor kurzem Besuch für die kleine Show Turbokozak und da der Union-Keeper das selbst auf YouTube noch einmal mit deutschen Untertiteln hochgeladen hat, kommen wir nun alle in den Genuss, uns diese wirklich sehr unterhaltsamen 10 Minuten mit Rafal Gikiewicz anzuschauen. Der Torhüter muss dabei allerhand Übungen absolvieren (Lattenschießen und so weiter) und zwischendurch gibt es für den Moderator auch die Chance, ein paar Fragen zu stellen. Wir lernen, dass Gikiewicz keine Chance hat, Elfmeter selbst zu schießen, da Spieler wie Sebastian Polter oder Sebastian Andersson dafür gesetzt seien. Und dass er über die nächste Saison erst nach dem 19. Mai nachdenkt (das wundert uns allerdings nicht). Ich kann nur sagen, dass ich Rafal Gikiewicz noch sehr lange bei Union spielen sehen möchte.

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Endlich! Union hat wieder einen Fluch

Ich habe sehr gegrinst, als ich heute morgen in der Bild las: “Union wartet auf Montags-Auswärtssieg”. Denn spätestens nachdem Jens Keller als Union-Trainer in seiner ersten Saison reihenweise Union-Flüche pulverisierte, weil er sich weigerte an diesen Hokuspokus zu glauben, ist uns der Glaube an ein übergeordnetes Schicksal abhanden gekommen. Eine nicht greifbare Macht, die es einfach schlecht mit Union meint, gab es seitdem nicht mehr. Doch die Bild/BZ (noch nicht online) hat nun herausgefunden, dass Union noch nie in der Zweiten Liga ein Auswärtsspiel am Montag gewonnen hat. In 15 Versuchen in 13 Jahren Zweite Liga gab es 9 Niederlagen und 6 Remis. Da bekommt die Forderung nach der Abschaffung von Montagsspielen noch einmal eine andere Tragweite, denn die sind nicht nur eine Tortur für Fans, sondern wohl auch für Unions Mannschaft.

Union-Fans protestieren gegen Montagsspiele, 20.12. 2010, Foto: Matze Koch

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Gleiche Antworten auf ungleiche Fragen

Union konnte bekanntermaßen das befürchtete Ausscheidungsspiel in Dresden vermeiden, während es Dynamo noch nicht gelungen ist, den Klassenerhalt zu sichern. Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass Dresden auf Platz 16 oder 17 fällt, sind die Ausgangsbedingungen für beide also durchaus sehr verschieden.

hofneukoch

Eins der zentralen Themen des Spiels gegen Dresden: Neuhaus, Hofschneider und ihre gemeinsame Vergangenheit bei Union, Photo: Matze Koch

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Teve288 – Fürstners Wichtigkeit kennt keine Grenzen

In einer reduzierten Besetzung reden Hans-Martin, Gero und Robert über die zurückliegende 2:0 Niederlage in Hannover, wundern sich über Anfeindungen aus Hannover und verlieren sich in städteplanerischen Luftschlössern aus Charlottenburg.

Was sind eigentlich Expected Goals?

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Die U23 feiert und Unioner reisten zum Transnistrien-Derby

Sebastian Polter setzte gestern mit dem Mannschaftstraining aus und trainierte nach offizieller Verlautbarung individuell, schreibt der Kurier. Ich hoffe, dass der Stürmer die Zeit des “individuellen Trainings” hat nutzen können, um ein paar Pfeiler für seine nächste Zukunft einzuschlagen. Wenn das dazu führt, dass er dann weiter bei Union spielt, umso besser. Dann kann er ruhig weiter ab und zu “individuell trainieren”.

Gehen wir weg vom Training zum Wettkampf. Gestern hat die U23 ein Nachholspiel in Auerbach mit 1:0 gewonnen und ist jetzt seit sechs Spielen ungeschlagen. Heißt Platz 7 in der Regionalliga Nordost. Das nenne ich mal befreit aufspielen.

 

Respekt auch an die Verrückten, die das Team beim letzten großen Auswärtsspiel begleitet haben. Das ist wirklich Wahnsinn. Am Samstag um 13.30 Uhr ist bei freiem Eintritt gegen Nordhausen das letzte Heimspiel an der Alten Försterei. Das wird sicher noch einmal schön. Das allerletzte Spiel einer U23 bei Union gibt es dann beim BAK.

 

Erinnerung: Heute um 11 Uhr (C-Junioren) und 13.15 Uhr (B-Junioren) spielt Unions Nachwuchs in den Finals um den Berliner Pokal im Poststadion. Falls ihr also heute nicht biertrinkend um den Müggelsee wandert (ich weiß, wovon ich spreche), geht nach Moabit und unterstützt die Unionjugend. Eintritt: 3 Euro.

Union engagiert sich schon länger für Vielfalt im Sport. So auch am Sonntag, wenn der 1. FC Union am U-Bahnhof Wittenbergplatz zum “Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie” auftritt und die Kampagne “Berliner Fußball liebt Vielfalt” präsentiert. Los geht es ab 11 Uhr. Außerdem ist Maskottchen Ritter Keule bei den Respect Gaymes am 6. Juni dabei.

keuleFoto: Facebook/Respect Gaymes

Unions mögliche Gegner DFB-Pokal

Gestern war “Journalistenfeiertag”. So wird der Tag vor einem Feiertag bezeichnet, weil keine Zeitung produziert wird. Dann sind auch für online keine Artikel gefragt, so dass die Kollegen die Zeit für Ausflüge nutzen können. Matze Koch düste nach Meuselwitz zum Thüringenpokalfinale des ZFC gegen Jena, das der FC Carl Zeiss mit 2:1 nach Verlängerung gewinnt.

 

Gute Entscheidung von Matze. Ich habe mir das dramatische Spiel (Jena schießt den Ausgleich erst in der 90. Minute) im Livestream angesehen, wobei ich wieder Abbitte beim MDR leisten möchte, über den ich mich gerne lustig mache. Aber der Sender bot gestern zu den parallel stattfindenden Pokalfinals in Sachsen (Chemnitz gewinnt 2:0 gegen Zwickau), Sachsen-Anhalt (Hallescher FC gewinnt 6:0 gegen VfL Halle) und Thüringen drei separate Livestreams an. Jena, Chemnitz, HFC und auch Hansa Rostock oder Energie Cottbus sind damit im DFB-Pokal dabei. Aus Unionsicht bin ich geneigt zu sagen: Gegen die kann man schon mal rausfliegen … 😜

Lese-Empfehlungen für den Feiertag

Ich möchte euch noch zwei Geschichten ans Herz legen. Die erste handelt von einer Gruppe Union-Fans, die gerne an außergewöhnliche Orte zum Fußball fährt. Dieses Mal hat es sie zum Transnistrien-Derby zwischen Sherif Tiraspol und FK Tiraspol verschlagen. Sehr lesenswert. Bei Sherif war der junge John-Jairo Mosquera von einem Sklavenhändler Berater mal untergebracht worden.

Wer die Reise wagt, der wird eine spannende Zeit erleben. So wie der Spielbeobachter in Jenseits des Dnjestr.

Deutsche Fußballfans im Jahr 2002 vor dem Vereinsgebäude von Sherif Tiraspol
Foto: Sebastian Fiebrig

Die zweite Geschichte handelt davon, wie ihr alle, die ihr Berliner seid (ich auch) eine Party bezahlt, ohne eingeladen zu sein. Es geht um das Champions League-Finale, das am 6. Juni zwischen Turin und Barcelona im Olympiastadion ausgerichtet wird. Über fünf Millionen zahlt das Land aus Steuermitteln dafür. Wofür die ganze Kohle draufgeht, hat Jonathan Sachse aus Dokumenten des Senats rekonstruiert: Fünf Millionen Euro für die Champions League

Teve056 – Hertha gewinnt Union das Derby


Bild: Robert Schmidl

Das Derby zwischen Hertha und Union war ein besonderes Spiel. Deshalb gibt es auch einen besonderen Podcast. Wir freuen uns, Uwe Bremer von der Berliner Morgenpost und Blogger auf immerhertha.de in unserer Runde begrüßen zu dürfen.

Themenliste:

Es geht 90 Minuten ums Derby. Viel Union. Viel Hertha.
O-Töne von Andre Mijatovic, Christian Lell, Dominic Peitz, Paul Thomik und Patrick Kohlmann ab Minute 60:00
Ungefähr vier Mal gibt es für fünf bis zehn Sekunden Störgeräusche durch Mobiltelefone. Wir bitten das zu entschuldigen.

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