Rafal Gikiewicz: “Wir haben besser als Hertha gespielt. Hertha hatte keinen Plan”

Wenn wir die letzten Tage nach dem Berliner Derby mal mit ein etwas Abstand betrachten, nehmen wir sicher einiges mit, was abseits von Regelbrüchen vor, während und nach dem Spiel und dem aus meiner Sicht kriminellen Abschießen von Leuchtspurgeschossen auf Menschen aus dem Gästeblock durchaus neu ist. Es fängt mit der Aufmerksamkeit an, mit der so ein Spiel betrachtet wird. Das haben wir mit einer positiven Erzählung beim 3:1 über Dortmund erlebt und nun mit einem für Union negativen Narrativ nach dem Derby-Sieg über Hertha (ich singe übrigens bei der Arbeit immer noch “Stadtmeister, Stadtmeister, Berlins Nummer 1” vor mich hin). Für mich stellt sich ein bisschen die Frage: Wie geht man eigentlich damit um?

Medienberichterstattung nach dem Berliner Derby

Medienberichterstattung nach dem Berliner Derby, Foto via @rudelbildung

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Nach dem Derby appelliert Dirk Zingler an das Verantwortungsbewusstsein der Mitglieder

Auf mehrere Weisen hat der 1. FC Union gestern seine Sichtweise der Vorfälle am Samstag reagiert. Vor allem gab es einen offenen Brief von Präsident Dirk Zingler an die Mitglieder des Vereins.

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Der Fallout des Derbys wird noch eine Weile dauern

Was am Samstagabend rund um das Derby zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC passiert ist, wird weit über diese Woche hinaus Folgen haben. Das gilt hoffentlich für die interne und öffentliche Aufarbeitung dessen, was da Falsches geschehen ist. Es gilt für das Verhältnis der beiden Vereine und die Spiele gegeneinander in den nächsten Jahren, für die man eine Eskalation der Feindseligkeiten befürchten kann (auch wenn die Geschosse aus dem Gästeblock eigentlich schon eine maximale Eskalation waren). Und es gilt eventuell auch für Fananliegen in Bezug auf das Stadionerlebnis, die unter den Grenzüberschreitungen vom Samstag leiden könnten.

Pyro Derby Union Hertha

Die schöne Seite der Pyro beim Derby gegen Hertha, Photo: Stefanie Fiebrig.

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Stadtmeister!

Das Derby 1. FC Union gegen Hertha und die Geschichte von Santi Kolk

Ich bin mir ja durchaus sicher, dass mich das Spiel des 1. FC Union gegen Hertha elektrisieren wird, wenn ich morgen ins Stadion komme. Bis jetzt ist davon aber noch nicht viel zu spüren. Auch, weil es im Vorfeld viele Nebengeräusche gibt, die gar nicht so viel Lust auf das Spiel machen. Wie etwas diesen etwas albernen Vergleich der Instagram-Aktivitäten der Spieler von Hertha und Union.

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Unions erstes Tor gegen Hertha: Santis Glanz und Neuhaus 200 Prozent

Diese Übersetzung des englischen Texts von Jacob Sweetman hat ExWuschel angefertigt, Daniel hat sie redigiert. Vielen Dank dafür.

Santi Kolk hat diese Geschichte noch nie zuvor erzählt.

Und während er sie erzählt, ist es, als ob ich ein Gewicht spüren kann, das von seinen Schultern genommen wird. Sein größter Moment in einem Union-Trikot – ein Tor, von dem er sagt, dass es eins seiner besten ist – wird von einer hartnäckigen Traurigkeit überlagert. Und vom Zorn eines missachteten Stürmers. Er erweckt den Eindruck, nie wirklich so, wie er sollte, in diesem Moment schwelgen zu können. Wegen der anderen Dinge, die ihn angekotzt haben.

Testspiel 1. FC Union Berlin gegen Deportivo La Coruna am 25 Juli 2010. Nach dem Schlusspfiff jubeln von rechts: Santi Kolk, Björn Brunnemann, Halil Savran, Ahmed Madouni, Torsten Mattuschka, Foto: Matze Koch

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Die Eiserne Hilfe widerspricht massiv der Darstellung der Freiburger Polizei

Die Berichterstattung vor dem Derby stockt etwas. Nicht etwa, weil alle Geschichten schon erzählt sind, sondern weil einfach genug aktuell passiert. Hertha gewinnt im Pokal in einem Herzschlagspiel gegen Dynamo Dresden erst im Elfmeterschießen (Kicker). Union hatte dagegen zwar Reisestrapazen, aber musste dafür nicht in die Verlängerung beim Sieg in Freiburg. Dafür beschäftigt der Stimmungsboykott der Ultras und der vorausgegangene Polizei-Einsatz aber noch die Gemüter. Die Freiburger Polizei veröffentlichte in einer Mitteilung ihre Sicht der Dinge:

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#389 – Kategorie CSU

Union gewinnt 3:1 im DFB-Pokal gegen Freiburg und wir reden kurz nach Abpfiff kurz über das Spiel. Doch da wir den Drei90-Podcast zu Gast haben, drehen wir dann das ganz große Rad mit Derbys, Videobeweis, absurden Verletzungen und dem Drei90-Buchclub.

Montage: Kelter Verlag, Drei90Ultras

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Doppelt Probleme auf den Außen für Union?

Der SC Freiburg kommt morgen zwar auf einem Champions League Platz stehend an die Alte Försterei. Aber trotzdem fühlt sich dieses Spiel wie eines an, in dem Union durchaus realistische Chancen auf einen Sieg hat. Und der Verlauf sowie die Gegner der gewonnen Spiele von Freiburg bisher sprechen auch zumindest nicht dafür, dass das Spiel eine ganz klare Angelegenheit wird.

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Zum direkten Duell der Brüder Schlotterbeck wird es auf dem Feld eher nicht kommen

“Aber jetzt wird’s mal wieder Zeit, dass wir auf jeden Fall punkten.” Das sagt Keven Schlotterbeck in einem Interview mit Stephanie Baczyk vom RBB. Das ist natürlich einerseits eine Selbstverständlichkeit. Aber tatsächlich steht der 1. FC Union am Samstag gegen Freiburg unter mehr Druck, zu gewinnen, als der leistungsmäßige Vergleich der beiden Mannschaften eigentlich rechtfertigen würde. Sportlich ist diese Freiburger Mannschaft für Union schon eine recht schwere Aufgabe. Aber dieses Heimspiel ist auch eines, das Union fast schon gewinnen muss, um nicht mit zu großem Rückstand ab Mitte November in die Spiele gegen direkte Konkurrenten um den Abstieg zu gehen.

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