Jetzt ist die Zeit für ein neues “Kopf aus, Herz an – Alles kann, nix muss!”

Was das Spiel heute Abend um 20.30 Uhr gegen Mainz bedeutet, dürfte allen klar sein. Dabei würde die Welt nicht untergehen, sollte Union nicht erfolgreich sein. Aber es geht um das Gefühl. Das Wissen, dass die Mannschaft für das letzte Kapitel im Kampf um den Klassenerhalt bereit ist. Es geht um eine Selbstvergewisserung. Für die Mannschaft und für uns Fans. Kurz, es ist gerade eine gute Zeit, an dieses Plakat zu erinnern. Es wurde zum Ende der vergangenen Saison am Trainingsplatz aufgehängt, in der Zeit des ständigen Drucks im Aufstiegskampf.

Das Banner "Kopf aus, Herz an - Alles kann. Nix muss!" am 9. Mai 2019, Foto: Matze Koch

Das Banner “Kopf aus, Herz an – Alles kann. Nix muss!” am 9. Mai 2019, Foto: Matze Koch

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Eine Erlaubnis für Geisterspiele heißt nicht, dass eine Saison möglich ist

Von dem Treffen der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsident*innen heute wird verschiedenen Medienberichten (Süddeutsche, Kicker) zufolge erwartet, dass es eine Genehmigung für Geisterspiele der Bundesligen geben wird.

Stadion an der Alten Försterei

Das Stadion an der Alten Försterei in der Corona-Zwangspause, Foto: Matze Koch

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Heute spricht Christopher Lenz über seinen Job als Kabinen-DJ

Eigentlich war bis gestern Mittag alles super bei Hertha. Wegen des Investors gibt es keine immensen Finanzsorgen in der Coronakrise und von den wirklich katastrophalen Ereignissen dieser Saison sprach auch niemand mehr. Derbyniederlage. Der Pyro-Beschuss in der Alten Försterei. Diese ganze Mauerfallgeschichte als Marketing. Die Verpflichtung von Ante Covic. Und von Jürgen Klinsmann. Die USA-Reise in der kürzesten Winterpause inklusive Yachtbesuch beim Investor. Das Tagebuch von Jürgen Klinsmann. Alexander Nouri als Trainer. Und das Theater um Salomon Kalou unter Klinsmann. All das war durch die Coronakrise vergessen und an den bei Hertha dafür Verantwortlichen schien nichts kleben zu bleiben. Bis gestern Mittag Salomon Kalou dachte: “Hold my beer” und dieses Live-Video auf Facebook startete:

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Christopher Lenz und die skurrile Situation, in der Union trainiert

Als die “skurrilste Situation” seines Lebens bezeichnet Christopher Lenz die Corona-Krise, und das gilt auch und vor allem für das Gruppen-Mannschaftstraining, das bei Union seit Montag läuft.

Christopher Lenz, als er noch Fußball spielen durfte, Photo: Matze Koch


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Rafal Gikiewicz hält sich an die erste der Boone’schen Regeln

Die Mannschaft ist nach dem Leverkusen-Spiel bereits in Freiburg und bereitet sich dort auf die Bundesliga-Partie am Samstag vor. “Ich erwarte ein sehr schweres Spiel in Freiburg”, sagte Trainer Urs Fischer bei AFTV. Das Team soll vor allem regenerieren. Florian Hübner und Ken Reichel sind erkältet und gar nicht erst zum Pokalspiel mitgefahren. Allerdings gibt es bei Hübi noch die Chance, dass er nachkommt (Kicker).

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#406 – Tore für Neven

Union verliert unglücklich 1:3 bei Leverkusen und scheidet im DFB-Pokal aus. Wir reden über die Partie und die Art der Gegentore. Länger reden wir mit Andi, der mit "Tore für Neven" Geld für die Neven-Subotic-Stiftung sammelt.
Banner "Tore für Neven",

Banner “Tore für Neven”, Foto: Matze Koch

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Eine Niederlage so unnötig wie Christopher Lenz’ Gelb-Rote Karte

Union hat gestern auf ziemlich unnötige Weise das DFB-Pokal-Viertelfinale in Leverkusen mit 1:3 verloren. Nachdem die Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit deutlich besser war, hat sich das Spiel in der zweiten Halbzeit innerhalb von wenigen Minuten rund um die sehr berechtigte und sehr unnötige Gelb-Rote Karte für Christopher Lenz gegen Union gedreht. Und ehrlich gesagt: ich hätte mir gestern Abend gewünscht, das so entspannt sehen zu können wie Renke in diesem Tweet. Aber das ist mir doch eher schwer gefallen:

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Urs Fischer wird zum Geburtstag von seiner Mannschaft abgeschossen

Im Kurier lesen wir heute, dass Urs Fischer von Fans ein Geschenk zum Geburtstag bekommen hat. Und von der Mannschaft traditionsgemäß Grüße in Form eines bestimmt nett gemeinten Scheibenschießens mit dem Trainer (und Sheraldo Becker, dem nachträglich ‘gratuliert’ wurde) in der Mitte.

URs Fischer

Grüße an den Trainer Urs Fischer von der Mannschaft, Foto: Matze Koch

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Ein unerwarteter Moment der Liebe für Neven Subotic und ein überzogener Polizei-Einsatz

Ich war richtig geladen gestern mit Abpfiff des 0:5 in Dortmund. Ich fand einfach alles Scheiße in dem Augenblick. Das Spiel, in dem Union im Prinzip chancenlos war und ich das Gefühl hatte, dass es hätte auch zweistellig ausgehen können, wenn der BVB voll durchgezogen hätte. Vom Polizei-Einsatz, der dafür sorgte, dass die Szene das Spiel nicht sehen konnte. Von Dortmunds Stadionsprecher Norbert Dickel, der wie so viele Lautstärke mit Stimmung verwechselt. Von der 5. Gelben Karte für Marvin Friedrich, weshalb er im wichtigen Spiel gegen Bremen ausfällt. Ich war geladen und die Wut musste raus.

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Union wurde von Hoffenheim mit den eigenen Waffen geschlagen

Ich tue mich schwer mit der 0:2-Niederlage gegen Hoffenheim. Nicht, weil ich nach der Heimspielserie von 4 Siegen in Folge plötzlich nicht mit mehr Niederlagen umgehen kann, sondern weil ich nicht weiß, wie ich sie einordnen soll. Beide Teams auf dem Platz schenkten sich nichts. Jeder Zweikampf wurde wie ein Finale geführt und um jeden Zentimeter auf dem Platz gerungen. Zahlreich waren vor allem die Gelben Karten. 8 Stück vergab Schiedsrichter Sören Storcks.

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