Angeforderte Tickets und ein überforderter Online-Shop

Die Tickets für das erste Heimspiel gegen Raba Leipzig waren gestern ‘erst’ nach circa sechs Stunden am Nachmittag ausverkauft.

Bis dahin gab es am Vormittag aber trotzdem recht viel Frustration, weil man in der Warteschlange hing, in den Online-Shop zu kommen…

oder weil das System nicht erreichbar war …

oder weil es Fehlermeldungen produzierte:

Das schien einerseits das Resultat großer Anspannung bei den Unionerinnen und Unionern, die gestern Tickets kaufen wollten zu sein, andererseits die Auswirkung einer Infrastruktur, die relativ restriktiv Zugang zum Online-Shop gewährte. Das entspannte sich, als man am Nachmittag recht problemlos Tickets kaufen konnte.

Update von 12.10: Ein Leser weist uns darauf hin, wie man den Fehler nicht geladener Tickets beheben kann. Dazu müsse man im Online-Shop die Ansicht “Meine Bestellungen” oder die print@home Liste aufrufen. Dort erscheint eine Fehlermeldung, und kann man das Ticket noch einmal aktivieren, das dann als Download und per E-Mail bereit steht.

Die Berliner Medien heute

Die Redaktion von Kurier und Berliner Zeitung vergleicht die Entwicklung von Unions Mitgliedszahlen mit der von Hertha und projiziert, dass Union bald mehr Mitglieder haben könnte als der andere Berliner Bundesligist. Das ist auch ein Aspekt, auf den der Tagesspiegel in einer kurzen Saisonvorschau abhebt.

Matze Koch schreibt über das sportliche Geschehen in der Vorbereitung, und konkret über Suleiman Abdullahi und seinen Status in der Mannschaft nach dem verspäteten Einstieg ins Training wegen fehlender Reisedokumente (Bild, print).

Bild meldet auch, dass Felix Kroos in der letzten Woche wegen Bauchkrämpfen eine Nacht im Krankenhaus verbringen musste und sich davon nun erholt, und dass Julian Ryerson Wadenprobleme hat und Lauftraining absolviert.

Als wir gestern darauf geschaut haben, was Unioner anderswo so machen, haben wir die Cottbuser Dependance vergessen: Berkan Taz schoss ein schönes Tor, Lennart Moser spielte beim 3-1 Sieg von Energie gut.

Außerdem habe ich mich gestern nicht an den Namen unseres Union-Geschichtspodcast Und Niemals Vergessen gehalten und verpasst, dessen neueste Folge zu erwähnen. Darin erzählt Sebastian, welcher Verein als ‘Union Berlin’ auf der Meisterschale als Deutscher Fußball-Meister 1905 notiert ist.

Und sonst so

Babelsberg 03 unterstützt mit “Werbung” auf dem Trikot der Mannschaft und einer daran angeschlossenen Spendenaktion den Seenotrettungs-Verein Seebrücke:

32 Gedanken zu „Angeforderte Tickets und ein überforderter Online-Shop

  1. Gestern als Onlineverkauf der Karten und noch am selben Tag tauchen einige auf ebay auf für 180€ weil der Käufer am Spieltag nicht kann. Absurd.

    Solche Leute bitte gleich wieder aus dem Verein entfernen.

  2. Respekt Babelsberg 03! So kann man’s halt auch machen: across the sea statt around the town

  3. Der Onlineauftritt lässt leider seit geraumer Zeit sehr zu wünschen übrig. Der Ticketverkauf steht da an erster Stelle: Die hier schon beschriebenen Probleme bis zum nicht vorhandenen E-Ticket.
    Falls jemand der diesen Blog liest Einfluss auf Personen hat, die das ändern können möge das bitte tun.

  4. @Michael: ich habe bei ebay geschaut und (zum Glück) kein einziges Angebot gefunden (sonst hätte ich mich furchtbar darüber aufgeregt).

    Dein Kommentar verstehe ich daher nicht. Sollte so etwas passieren, bin ich bei Dir, wobei die Durchsetzung recht komplex ist.

    Grüße

  5. Ein Problem ist auch, dass es ja keine Warteschlange ist im virtuellen Zeughaus, dann würde man ja eingereiht werden mit Wartenummer 374 z.b. und käme dann nach Zeit xy an die Reihe.
    Es ist vielmehr Zufall ob es mit dem log in klappt oder nicht, nach 1, 2, 3 oder 6h..

    Hut ab vor Babelsberg, die finanziell sicher nicht gesegnet sind.

  6. auf “viagogo” – muss kotzen – werden tickets ab 150 bis 878 € “angeboten”.

    ich will wissen, wie dieses drecksportal an die karten kommt!?

    sind die karten, die von denen zu mondpreisen verhökert werden, tatsächlich auch gültig?

    warum wird bzw. kann dagegen nicht (effektiv) vorgegangen werden???
    sind hier nicht gar strafrechtliche bereiche berührt?

    wer kann bitte dazu auskunft geben?

  7. @mo Viagogo ist eine Ticketbörse – die Plattform selber hat keine Karten sondern es werden dort Karten zum Verkauf von Ticketinhabern angeboten. Anders als z.B. bei eBay wird das aber bei Viagogo nicht transparent gemacht, so dass Du nie erfahren wirst, von wem Du Dein Ticket dort gekauft hast. Sollten die Tickets, die dort gelistet sind, nicht gefälscht sein, sind sie wohl auch gültig. Viel machen kann man dagegen nicht – die einzige Option wären wohl personalisierte Tickets inkl. Ausweiskontrolle am Einlass. Ansonsten wird es wohl leider so sein, dass die Knappheit der Tickets bis zum abgeschlossenen Stadionausbau dazu führen wird, dass Uniontickets vorübergehend Spekulationsobjekte werden und eine gehörige Anzahl Leute sie mit der Absicht kaufen werden, damit Gewinn zu machen. Viagogo ist dabei “nur” Steigbügelhalter.

  8. Laut dieser ZDF-Doku lässt Viagogo professionell Tickets aufkaufen: https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/die-ticketdealer-miese-tricks-bei-viagogo-102.html Vermutet wird auch, dass da Leerverkäufe stattfinden. Der Laden ist ja immer wieder negativ in der Presse. Da hilft nur: Konsequent meiden und im Zweifel lieber mal auf ein Spiel verzichten. Personalisierung ist auch eine Möglichkeit, schreckt solche Plattformen aber kaum ab. Am Ende sind die Käufer die Dummen, die dann am Stadiontor abgewiesen werden, weil sie zu gutgläubig Karten gekauft haben.

  9. es werden dort sogar karten VIP-bereich feil gehalten…mich macht das rasend!!!

    sorry…natürlich kann ich mich selbst informieren. es gibt ja hunderte links dazu zu finden…

    die zu verhökernden eintrittskarten werden also (wie sollte es auch anders sein) von privatpersonen an diese “ticketbörse” verzockt…
    dass bedeutet dann also, dass es tatsächlich union-mitglieder gibt, die die not des mitunioners ausnutzen, um abzukassien

    ich hoffe, dass der verein, sollte er belastbar kenntnis zu solch einem fall erlangen, jeden, der sich so verhält, sofort und auf dauer auszuschließen.

  10. “Von Privatperson an Privatperson” ist zumindest das Modell, welches Viagogo behauptet umzusetzen. Dass es hier einen gehörigen Markt zu geben scheint, der noch ganz andere Modelle zulässt, hat ja Kornhut mit seinem Link gezeigt. Nach einigem Suchen wirst Du auch jede Menge Berichte über gefälschte Tickets finden (vor allem bei Konzerten) und dank der Intransparenz der Plattform sind vermutlich auch noch ganz andere Wege möglich, wie einzelne Tickets dort landen.

    Rammstein haben wohl eine einstweilige Verfügung gegen Viagogo erwirkt, die zumindest vorläufig den Verkauf von Tickets für deren Konzerte auf Viagogo verbietet. Das ist aber für Union in meinen Augen keine Option, es sei denn man möchte sich auf einen anschließenden Rechtsstreit mit unsicherem Ausgang einlassen.

    Ich verstehe Deine Wut, die kennen wir wohl alle – ich glaube aber nicht, dass Du hier rechtliche Handhabe hast, vom Vereinsausschluß ganz zu schweigen. Du verkaufst einem Kunden ein Ticket und er hat das Recht dieses weiter zu verkaufen. Das kannst Du auch nicht durch Aufdrucke, AGB Passagen oder sonstwelche Regeln unterbinden, die Du irgendwo hinschreibst als Verantstalter (siehe https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I%20ZR%2074/06). Das ist auch genau die Lücke, auf die sich Viagogo etc. zurückziehen. Als gewerbliche Anbieter sähe das nämlich anders aus, aber da auf diesen Plattformen ja “nur Privatpersonen verkaufen” und die Plattform selber nur als Vermittler auftritt, kannst Du da wenig gegen tun.

    Und auf welcher Basis willst Du dann einen Vereinsausschluß o.ä. anstreben, wenn die Einzelpersonen nichts illegales oder strafrechtlich relevantes getan hat? Ich fürchte mit dieser Situation werden wir uns arrangieren müssen bis das Stadion ausgebaut ist.

  11. Zu diesem Thema empfehle ich die Lektüre der AGB im Onlineshop, unter Punkt 2.9. Nutzung und Weitergabe ist z.B. der Verkauf über Viagogo ausdrücklich untersagt. Da auf Online-Tickets immer der Name des Bestellers aufgeführt ist, sollte eine Sanktionierung solcher “Fans”, welcher Art auch immer, kein Problem sein.

  12. Mit den AGB kannst Du aber keine gültige Rechtsprechung aushebeln. Das kannst Du da zwar so hinschreiben, untersagt aber letztlich gar nichts.

  13. Habe meine Karte noch nicht erhalten und an Union geschrieben. Für alle, denen es ggf. auch so geht, hier der relevante Auszug aus der automatisch erstellten Antwort-mail:

    “Solltest Du noch kein Print@Home-Ticket für das Bundesligaspiel gegen RasenBallsport Leipzig erhalten haben, so gedulde Dich bitte noch bis Freitag. Sollte es bis dahin nicht angekommen sein, melde Dich bitte nochmal per E-Mail.”

  14. Das stimmt schon, ich glaube aber, das eine Sanktionierung bis hin zum Entzug der Mitgliedschaft bei Verstößen gegen die AGB im Ermessen des Vereins liegt, sozusagen Hausrecht darstellt

  15. Ich glaube, dass man viel erreichen könnte, wenn man am Eingang Ticket und Mitgliedsausweis scannen würde, um sicherzustellen, dass nur das Mitglied, das das Ticket erworben hat Zugang erhält. Das erhöht den Zugangsaufwand nur minimal (im Gegensatz zum Abgleich mit dem Personalausweis)

    Wenn jemand das Ticket (schwarz) weiterverkauft, müsste er/sie auch seinen Mitgliedsausweis zumindest temporär rausrücken. Keine Sicherheit, aber eine zusätzliche Barriere.
    Und wenn ein Ticketkäufer kurzfristig nicht zum Spiel kann, könnte die Karte auf einem offiziellen Zweitmarkt an andere Mitglieder angeboten. Neues Ticket mit neuem Namen.

    Bei nicht ausverkauften Spielen kann man auf den Abgleich Ticket/Mitgliedsausweis ganz verzichten und auch Nichtmitglieder hätten ein Kaufoption.

    Ich kann mit gut vorstellen, dass ein Teil des Geschäftsmodells von Viagogo (und ebenso des ebay-Ableger stubhub.de), „Strohmänner“ zu Vereinsmitgliedern zu machen, um an Tickets zu kommen. Wenn so jemand ein einziges Ticket für 200€ verkauft, ist der Mitgliedsbeitrag schon refinanziert, gerade auch bei Vereinen wie Bayern wo der Beitrag relativ gering ist (60€).

  16. aber der verein KÖNNTE diesen leuten doch – die ja mit dem erwerb von karten (abschluss eines kaufvertrages) die agb unions anerkannt haben – die mitgliedschaft kündigen (da diese ja ggü dem verein vertragsbrüchig handeln), WENN es einen entsprechenden passus in der satzung geben würde?

    da ja tickets zu unseren bundesligaspielen nur noch online und im print@home-verfahren erworben werden können, müssten ja dann über “viagogo” folglich auch nur solche selbst ausgedruckten tickets zu kaufen sein?

    wenn der verein nun, weil er, um diesem treiben entgegen zu wirken, selbst solche karten von “viagogo” bezöge – könnte dann nicht aufgrund des “vogelschisses” (des qr-codes also) nachvollzogen werden, an welches union-mitglied dieses ticket offiziell (unter geltung der agb) verkauft wurde?

  17. Die Möglichkeit zum Entzug der Mitgliedschaft bzw. Entzug des Vorkaufsrechts besteht jetzt schon in den AGB (bei unzulässiger Weitergabe) – vgl. 2.9.4 e) der AGB.

    Theoretisch ist nach den AGB auch jegliche, also auch private Weitergabe unzulässig, die Union nicht gemeldet wird (2.9.3): „der Kunde den Zweiterwerber und neuen Ticketinhaber auf die Geltung und den Inhalt dieser ATGB ausdrücklich hinweist, der Zweiterwerber mit der Geltung dieser ATGB zwischen ihm und Union einverstanden ist und Union unter Nennung des Zweiterwerbers rechtzeitig über die Weitergabe des Tickets informiert wird.“

    Soweit die Theorie – das alles durchzusetzen erfordert viel Willen, Aufwand und Durchhaltevermögen…

  18. Und wenn man in den AGB weiter liest (2.10.3) sieht man, dass die Möglichkeit zu Personalisierung vorhanden ist – Verweigerung der Zugang möglich wenn:
    „…
    „c) der Ticketinhaber nicht mit demjenigen Kunden personenidentisch ist, der auf dem Ticket als derjenige Kunde vermerkt ist (z.B. im Fall von personalisierten Tickets), der das Ticket von Union oder seinen autorisierten Verkaufsstellen erworben hat, es sei denn, es liegt ein Fall der zulässigen Weitergabe nach Ziffer 9.3 vor.“

  19. Die AGB sind die Grundlage des Kaufvertrages, soweit dieses nicht sittenwidrig sind oder gegen geltenes Recht verstoßen, kann ziemlich viel drinnen stehen.

    Auch der Verbot von einem Weiterverkauf der Tickets. So zum Beispiel die Rammstein-Verfügung.

    Laut Verbraucherzentrale.de :
    “Mehrkosten, falsche oder nicht erhaltene Tickets sowie weitere Kosten, weil man vor Ort keinen Einlass erhält: Als Käufer tragen Sie das komplette Risiko bei Problemen mit den Tickets.”

    Der Spiegel zitierte mals aus einem internen Handbuch: „Bitte beachten, dass weder Verkäufer noch Käufer wissen sollen, dass wir der Verkäufer bestimmter Tickets sind.“

  20. Den Weiterverkauf begehrter Tickets finde ich mindestens genau so verwerflich wie den Erwerb derselben über fragwürdige Plattformen oder ebay!!!
    Ich bin deshalb auch für personifizierte Tickets – mindestens bis zum erfolgten Ausbau des Stadions. Eisern!

  21. Zwecks der Tickets würde es ja schon Sinn machen, auf einer anderen Seite (z.B. direkt beim Verein) einen FAQ mit Screenshots aufzumachen, wie die gängigsten Fehlermeldungen behoben werden können. Ich habe ein Ticket gekauft, den Bezahlvorgang angestoßen und dann ging nichts mehr. Als ich den Bestellprozess noch einmal durchführen wollte, wurde mir gesagt, dass es nur ein Ticket pro Mitglied gibt. Also keine Chance – irgendwo im Nirvana versackt.
    Per Telefon bin ich auch nicht durch gekommen (es hat nicht einmal gewählt). Die Mailantwort ließ auf sich warten, so dass ich erst nachts wieder dazu kam, mich darum zu kümmern. Und da war alles zu spät. Ich stehe ich da wie ein Depp.

  22. Wo jetzt Tickets, ein sehr knappes gut geworden sind, müssen wir uns daran gewöhnen, dass Leute damit Geld machen. Das werden wir nicht verhindern können. So scheisse es ist.

    Viagogo verläuft übrigens Tickets gerne auch mal leer. Sprich sie bieten immer an, auch wenn sie keine Tickets haben.

    Zum Thema Babelsberg: Ich bin mir sicher, dass dahinter vor allem ideologische Gründe stehen. Aber man hätte das nicht gemacht, wenn es sich finanziell nicht lohnen würde. Babelsberg braucht jeden Cent. Viele werden sich ein Babelsberg Trikot kaufen. Lonsdale hat wohl 70.000 gezahlt (Quelle: PNN.de), das erlösen sie locker wieder.

  23. Babelsberg. Ideologische Gründe? Na und? Seit wann ist Haltung anstössig?

  24. an Anna: schreib ihnen am Freitag nochmal! Der Verkaufsvorgang muss ja offenbar schon abgeschlossen und auch registriert sein, wenn du beim 2. Versuch nicht nochmal kaufen konntest. Also ich würde an deiner Stelle noch Hoffnung haben.
    Wie gesagt hab ich die Karte auch noch nicht erhalten, aber bei mir kam immerhin nach rund 9 Stunden (ungewöhnlich spät) eine Bestätigung des Zahlungseinganges.
    Erscheint denn dein Kartenkauf unter “Meine Bestellungen” und / oder “Print @ home”?

  25. @ Jacek
    “Ich glaube, dass man viel erreichen könnte, wenn man am Eingang Ticket und Mitgliedsausweis scannen würde, um sicherzustellen, dass nur das Mitglied, das das Ticket erworben hat Zugang erhält.”

    Das würde aber auch viele Fälle bei langjährigen Unionern stark beschneiden.
    Vor allem da Mitglieder ja nur noch eine Karte erwerben können halte ich “Kartensharing” im Familienkreis z.B. für legitim. Ich bin z.B. Exiler. Gehe seit 86 zu Union, war auch in den Neunzigern bei dreistelligen Besucherzahlen da, bin aber seit einigen Jahren (finanzieller Engpass) kein Mitglied mehr. Bis zu meinem Wegzug aus Berlin aber jahrelanger DK Inhaber.
    Wenn nun jemand aus meiner ehemaligen Bezugsgruppe im Stadion, oder gar mein Bruder mit seiner Mitgliedschaft ein Ticket erwirbt und sich (z.B. bei Verhinderung/Urlaub etc) entschließt mir das Ticket zu überlassen, würde eine Bindung des Tickets an auschließlich das erwerbende Mitglied dies komplett unterbinden.
    Und ich glaube ich bin da kein Einzelfall, mir sind einige Familien bekannt, in denen Väter und Mütter gern auch mal wieder mit ihren Söhnen und Töchtern – oder erwachsene Kinder mit einem ihrer Elternteile gemeinsam ins Stadion gehen würden – und deren einzige Möglichkeit es ist einen gemeinsamen Stadionbesuch zu erleben, in dem sie ein nicht benötigtes Ticket eines anderen Mitglieds verwenden. Auch in vielen Fanclubs und alten Bezugsgruppen ist dies eine Möglichkeit einzelnen Personen, die entweder kein Mitglied sind, oder beim Online-Kauf-Lotto kein Glück hatten – den gemeinsamen Stadionbesuch zu ermöglichen, da es sicher auch Mitglieder gibt, die auch mal ein Heimspiel auslassen – aber dennoch durch einen Ticketkauf Leuten aus ihrer Bezugsgruppe den Besuch ermöglichen, was ich für mehr als legitim halte.

  26. meiner meinung nach sollte man idioten, die auf irgend welchen dämlichen plattformen unsummen für ein spiel gegen RAAAABAAAA hinlegen, wegen forcierter unzurechnungsfähigkeit per se den zutritt ins stadion verweigern.

    EISERN

  27. @ Kai: ich kann Deine Argumentation absolut nachvollziehen, aber das Problem ist doch lösbar. Wenn du dich innerhalb deiner Bezugsgruppe bewegst, sollte es kein Problem sein, sich den passenden Mitgliedsausweis „auszuleihen“. Das würde man sich aber bei Verkauf an eine wildfremde Person, die womöglich noch von außerhalb nach Berlin kommt, doch stark überlegen ob man seinen Mitgliedsausweis ohne weiteres „ausleiht“, ohne Sicherheit diesen wieder zurück zu bekommen.

  28. @Uli49: vielleicht hätte ich besser ideelle Gründe schreiben sollen. ;-) Ging mir nur darum auszudrücken, dass sie es nicht aufgrund Marketinggründen gemacht haben.

  29. @Sportanwalt, ich selbst habe es nicht gesehen, aber es wurde darüber im Unionforum berichtet, wo einige User den Verkäufer wohl anschrieben.
    Da vermute ich mal das er daraufhin das Angebot zurückzog.

    PS: es gibt auch die ebay-Kleinanzeigen ;-)

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