Der DFB gibt Fehler bei Drei-Stufen-Plan bei Union-Spiel zu, findet aber weiter, dass Dietmar Hopp diskriminiert wird

Auch wenn der reine Sport in den vergangenen Tagen etwas in den Hintergrund gerückt ist, so geht es heute Abend (Anstoß 18.30 Uhr) in Leverkusen um den Einzug ins Halbfinale des DFB-Pokals. Und vielleicht noch einen Tick wichtiger als die Prämie von gut 2,8 Millionen Euro (Bild) für den Sieg wäre aus meiner Sicht die letzte Chance auf ein Pokal-Heimspiel, die das Halbfinale mit sich brächte.

Marius Bülter jubelt nach seinem Tor gegen Leverkusen am 15.2.2020, Foto: Matze Koch

Marius Bülter jubelt nach seinem Tor gegen Leverkusen am 15.2.2020, Foto: Matze Koch

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Das neue Verkehrskonzept für den Stadionausbau soll im Mai veröffentlicht werden

Das Wichtigste zuerst: Laut Bild soll wohl im Mai das neue Verkehrsgutachten erscheinen, das Voraussetzung für den Stadionausbau ist. Integriert in den Verkehrsplan wäre der Neubau des Bahnhofs Köpenick als Regionalbahnhof, gegen den die Deutsche Bahn viele Jahre lang war, und die Straßenbahnkehre am Stadion, die das Land Berlin bereits in eigenen Verkehrsplänen integriert hat.

Als der Regionalbahnhof Karlshorst geschlossen wurde, vertröstete die Bahn auf den Regionalbahnhof Köpenick. Twitter: @db_bahn

Als der Regionalbahnhof Karlshorst geschlossen wurde, vertröstete die Bahn auf den Regionalbahnhof Köpenick. Twitter: @db_bahn

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Union muss sich nicht für die eigene Art des Fußballspielens rechtfertigen

Ich hoffe, dass es der Mannschaft mit einem Tag Abstand genauso wie mir geht. Denn mit jeder Minute, die das 2:3 gegen Leverkusen her ist, wird mein Frust geringer. Und ich sage mir: Genau so weitermachen! Ich finde gar nicht, dass sich Trainer Urs Fischer für seine Art, Fußball zu spielen rechtfertigen muss, wie er es ein bisschen gemacht hat, als er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte: “Die Mannschaft war gefährlich. Gerade im Spiel mit dem Ball konnten wir zeigen, dass wir auch Fußball spielen können.”

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Hätte ick noch vor wenigen Monaten und eigentlich seit ick in dieses Stadion gehe nie gedacht, dass unsere Mannschaft mal nicht nur bereit ist leidenschaftlich zu kämpfen und zu rennen, dit machen sie ja zum Glück fast immer, sondern auch die Fähigkeiten besitzt einen individuell auf dem Papier klar überlegenen und deutlich erfahreneren Gegner spielerisch zu dominieren und dabei schnörkellosen, schnellen, mitreißenden und richtig attraktiven Fußball zu spielen. Stolzer kann man da auf Truppe und Trainer eigentlich nicht sein! Weiter so @1.fcunion! 💪 . . . #union #unionberlin #eisernunion #unveu #fcu #allesaufrot #alteförsterei #stadaf #köpenick #dieeisernen #eisernberlin #wuhlheide #fcunion #berlinsiehtrot #niemehrzweiteliga #stadion #footballground #rotundweiss🔴⚪ #unsereliebe #bundesliga #meinverein #köpenick #deintreptowköpenick #berlinickliebedir #undniemalsvergessen #pyrotechnikistkeinverbrechen #fussballliebe #fussball #⚽️

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Fragen für 2020: Würden wir mit Union während des Stadionausbaus ins Olympiastadion ziehen?

Wenn ein Spieler bei Union Rückblicke machen darf, dann Michael Parensen, denn er hat mit nun fast 11 Jahren in Köpenick so einiges erlebt. Deshalb hatte die Bild in den vergangenen Tagen eine kleine dreiteilige Serie mit dem Linksaußen, der über die Linksverteidiger-Position erst zum defensiven Mittelfeldspieler und mittlerweile zum Innenverteidiger geworden ist. Ich fand gut, dass er im Nachhinein noch einmal dargestellt hat, was Jens Keller vor allem im Bewusstsein mit Mannschaft und Verein gemacht hat. Union ist davon nicht breitbeinig geworden und schaut Richtung Europa. Aber die Bundesliga und der Kampf darum wurde angenommen. Der Aufstieg war kein Betriebsunfall, und wir sehen die Bundesliga nicht als Urlaub an.

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

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Union wird keine Unterschiede zwischen alten und neuen Mitgliedern machen

Besonders viel Konflikt-Potential hatte die Mitgliederversammlung des 1.FC Union Berlin, die gestern Abend stattgefunden hat, nicht (wenn man von den Preisen für Bier, 5,50 Euro in der Verti Music Hall, einmal absieht. Aber vielleicht ist das ja für den Ablauf der Veranstaltung selbst gar nicht ganz so schlimm.)

Mitgliederversammlung 1. FC Uniona

Mitglieder stimmen ab, Photo: Matze Koch.

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#390 – Vor Hertha hatte ich auch mal mehr Respekt

Union gewinnt erstmals zu Hause ein Derby gegen Hertha und doch dominieren danach andere Themen. Wir bringen unser Unwohlsein zum Ausdruck differenzieren aber zwischen den verschiedenen Vorfällen. Und wir freuen uns über den Sieg. Und ja, das war ein Elfmeter.

Anthony Ujah kickt nach dem Derby gegen Hertha ein Leuchtgeschoss vom Rasen, Foto: Matze Koch

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Wir hätten die Größten sein können, haben uns aber selbst kleiner gemacht

Das kleine Kind auf dem Arm. Die andere Hand zur Faust geballt. So standen wir an der Anzeigetafel da, als die Mannschaft vor der Waldseite zusammenkam. “Stadtmeister, Stadtmeister, Berlins Nummer 1”, singen wir. In dem Moment ist fast alles wieder in Ordnung gewesen.

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Unions erstes Tor gegen Hertha: Santis Glanz und Neuhaus 200 Prozent

Diese Übersetzung des englischen Texts von Jacob Sweetman hat ExWuschel angefertigt, Daniel hat sie redigiert. Vielen Dank dafür.

Santi Kolk hat diese Geschichte noch nie zuvor erzählt.

Und während er sie erzählt, ist es, als ob ich ein Gewicht spüren kann, das von seinen Schultern genommen wird. Sein größter Moment in einem Union-Trikot – ein Tor, von dem er sagt, dass es eins seiner besten ist – wird von einer hartnäckigen Traurigkeit überlagert. Und vom Zorn eines missachteten Stürmers. Er erweckt den Eindruck, nie wirklich so, wie er sollte, in diesem Moment schwelgen zu können. Wegen der anderen Dinge, die ihn angekotzt haben.

Testspiel 1. FC Union Berlin gegen Deportivo La Coruna am 25 Juli 2010. Nach dem Schlusspfiff jubeln von rechts: Santi Kolk, Björn Brunnemann, Halil Savran, Ahmed Madouni, Torsten Mattuschka, Foto: Matze Koch

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“Da war mehr drin.”

“Da war mehr drin.” Das war der Satz, den ich gestern Abend nach dem 1:2 von Union gegen Eintracht Frankfurt am häufigsten gehört habe. Und es ist wohl die Zusammenfassung, der die meisten erst einmal zustimmen würden. Nur welche Schlüsse werden daraus gezogen? Ab hier gab es wohl mehr Meinungen als Zuschauer im Stadion. Da gibt es diejenigen, die jetzt schon fast aufgeben und sagen, dass Union halt eine Zweitliga-Mannschaft sei und mit Zweitligafußball absteigen werde. Da gibt es andere die Fortschritte in der Zweikampfführung sehen, aber sich über die vielen unsauberen Ballannahmen wunderten und das als Problem anführen. Andere sagen, dass Union auch mal zu null spielen muss, wenn sie solch ein Spiel gewinnen wollen. Und noch einmal andere verweisen auf die sehr wenigen hochklassigen Tormöglichkeiten von Urs Fischers Team. Und manche fanden die Stimmung von Unionseite nicht so anfeuernd, wie die Mannschaft es vielleicht nötig gehabt hätte.

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Ein schönes Tor im Stadion an der Alten Försterei

Es geht uns wahrscheinlich allen so: es ist immer wieder schön, von irgendetwas an die Nacht im Mai erinnert zu werden, in der Union aufgestiegen ist. Mir geht das zum Beispiel so, wenn ich in meinem Bücherregal einen Bierbecher vom Relegations-Heimspiel gegen Stuttgart sehe.

Aufstiegstor

Das Waldseiten-Tor am Stadion, Photo: Ingo Petz.

In etwas größerem Maßstab gibt es so einen Moment jetzt auch am Stadion, wo das Tor von der Waldseite mit seiner eingeknickten Latte am Eingang Hämmerlingstraße aufgestellt wurde, wie Ingo Petz auf Facebook zeigt. Auch der Kurier schreibt darüber.

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