Sofas in der Wuhle – Es geht um mehr als nur Public Viewing

Als am Montagmorgen das Telefon klingelte, hatte Georg schon so ein komisches Gefühl. Wer ruft schon am Pfingstmontag an? Und dann war da noch die Polizeimeldung vom Sonntag:

Aus bisher unbekannten Motivationsgründen hat sich heute früh eine größere Menschengruppe, die zum Teil maskiert war, unbefugt Zutritt zum Gelände eines Stadions in Köpenick verschafft. Gegen 6.30 Uhr rüttelten die rund 40 Personen am Eingangstor an der Straße An der Wuhlheide bis dieses nachgab und liefen dann in einen Fanblock. Dort nahm man mehrere Tische und drei Sofas auf, trug diese Gegenstände zum Ausgang und warf sie anschließend in das Gewässer der Wuhle. Dann flüchtete die Gruppe in Richtung Pyramidenbrücke. Ein Mitarbeiter der das Geschehen bemerkte alarmierte die Polizei. Eintreffende Beamte begaben sich in den nahegelegenen Mellowpark, wo einer der Randalierer wiedererkannt wurde. Nach der Personalienfeststellung des 28-Jährigen konnte er seinen Weg fortsetzen. Videoaufzeichnungen wurden gesichert und der Polizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Georg hatte in der vergangenen Woche seine Couch in der S-Bahn nach Köpenick gebracht, um sich einen besonderen Platz für das gemeinsame WM-Erlebnis im Stadion an der Alten Försterei zu sichern. Sein Sofa sollte eins von 750 bequemen Sitzmöbeln sein, die auf dem Rasen Platz finden.

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Teve189 [WM-Spezial] – Geheimfavoriten mit C: Chile, Costa Rica, Belgien

Mit zwei Dritteln der Mikrodilettanten reden wir uns in WM Stimmung, analysieren alles weg, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist und beweisen glorreiche Ignoranz gegenüber allem, was Fußballsachverstand auch nur ähnlich sieht.

Druck

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Shownotes

Norbert Düwel ist on Fire

Der Neue hat es immer schwer. Vor allem, wenn er auf jemanden folgt, der die Position lange vorher inne hatte. So geht es auch Unions Cheftrainer Norbert Düwel, der seit etwas mehr als einer Woche im Amt ist. An dem nicht mehr anwesenden, aber irgendwie immer noch präsenten Uwe Neuhaus wird er gemessen. Jedenfalls von uns Journalisten, die wir am Dienstag Mittag zwei Stunden Zeit hatten, ihm alle Fragen der Welt zu stellen. Irgendwann wies Düwel bei der Frage nach seinem Spielsystem und dem implizierten Vergleich mit Neuhaus auch darauf hin, indem er klar sagte: “Ich bin ja jemand anderes.”


Foto: Koch

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Teve188 – Wir sind die Bösen mit drei ö

Saisonabschlusspodcast mit einem emotionalen Neustart. Dafür sorgt Unions Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit, der uns in unserer Pankower Küche besucht. Wir reden auch über die Geheimakte Norbert Düwel und klären auf, wer am nächsten dran war.

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Shownotes

Intro

00:00:00

Begrüßung

00:02:23

Warum Christian Arbeit da ist

00:03:14

Rantpodcast gegen Uwe Neuhaus: Not safe for ForsthausChristians Tweet.

Wie war die Union-Saison?

00:05:37

Langweiligstes Spiel der Saison: Union vs. Dresden 0:0Michael Parensen: „Die Luft ist raus“Dirk Zingler über einen möglichen Aufstieg beim Exilertreffen in Aalen.

Wieviel Fan steckt noch im Stadionsprecher?

00:29:14

Torsten Mattuschka und sein Frittenfett.

Die Formulierung von Saisonzielen

00:33:32

Neuhaus hat einmal „Aufstieg“ gesagtDirk Zingler: „Das sind die einfachen Thesen einfacher Medien“.

Trainer und Medien

00:46:16

Sportpsychologe Werner Mickler über Medienkompetenz von Trainern: „Das ist der Kloppo, der ist eben so“Kein Spieler redet schlecht über José MourinhoEnglische Verhältnisse: Der Trainer spricht nur am Spieltag.

Union und das Marketing

01:22:36

Union versucht, Themen gedanklich voraus zu sein.

Initiativbewerbungen auf Trainerposten

01:27:51

Studie zu Trainerwechseln.

Saisonhighlight und Saisondownturner

01:37:00

Der Film: „Union fürs Leben“Anett Sattler (Sport1)No Dice MagazineBrinks am Herrmannplatz.

Stadionsprecherschicksal: Falsch geht immer

01:52:20

Ersteinsatz beim Trainingsauftakt vom rückgekehrten Georgi WassilewDFB: Handbuch für Stadionsprecher und PlatzansagerDoppelfunktion als Stadionsprecher & Pressesprecher gibt es auch in AalenPressesprechertagungen zweimal im Jahr.

Outro

02:33:58

Dirk Tyler Durden

“Wer redet, der fliegt!”, sagte Union-Präsident Dirk Zingler über die einzige Regel der Trainerfindungskommission, die den neuen Coach Norbert Düwel aussuchte. Besser brachte es Konrad auf Twitter auf den Punkt:

So stelle ich mir ungefähr die Ansagen von Zingler an die Geheimnisträger vor jedem Treffen vor.

Überraschen Sie uns, Norbert Düwel!

“Von mir aus kann die neue Saison jetzt losgehen” sagte Boone neben mir. Das war unmittelbar nach der Pressekonferenz, in der Norbert Düwel als neuer Cheftrainer des 1.FC Union Berlin vorgestellt wurde. Norbert Düwel bringt einerseits die nötige Berufserfahrung mit, steht andererseits nicht unter dem Druck seines eigenen Namens. Bei der Entscheidung für ihn als Trainer klingt viel von der Besonnenheit durch, die Union in den letzten Jahren ausgezeichnet hat. Alles daran fühlt sich gut, richtig und vernünftig an. Ich bin gespannt auf das, was kommt. Alles Gute, Norbert Düwel!

Teve187 – Hipstertreffen an der Uniontanke

Alles war toll in Aalen: Das Treffen der Exil-Unioner, das Wetter – nur das Spiel nicht. 0:3 verliert Union. Wir sind etwas betroffen, freuen uns aber auf ein kleines Hörertreffen vor dem letzten Saisonspiel gegen 1860.

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Shownotes

Intro

00:00:00

Begrüßung

00:00:21

Union verliert 0:3 in Aalen

00:00:55

Gegenwind für Mario Eggiman auf Facebook

00:07:18

Kleines Hörertreffen vor dem Spiel gegen 1860

00:08:55

Outro

00:10:01

Teve186 – Warum hasst Du Holger Stanislawski?

Uwe Neuhaus wird nicht mehr Trainer des 1. FC Union sein. Dadurch rückte das 1:1 gegen Kaiserslautern etwas in den Hintergrund. Wir arbeiten uns einfach an allem ab. An den Pfiffen gegen den Ex-Unioner Markus Karl bis hin zu möglichen neuen Trainern. Alles natürlich mit dem gebotenen Respekt und voller Erwartung auf den emotionalen Neustart.

Foto: Koch

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Shownotes

Der Spielabbruch in Stockholm: Meine Fragen und die Antworten des 1. FC Union

Am Sonnabend, den 19. April erschien in der Berliner Morgenpost ein Artikel von mir, der sich mit der Aufarbeitung des Platzsturms und des anschließenden Spielabbruchs beim Testspiel des 1. FC Union bei Djurgardens IF in Stockholm am 25. Januar beschäftigte. Ausgangspunkt waren die öffentlichen Ankündigungen von Präsident Dirk Zingler zur raschen Aufarbeitung (Video). Die Frage, die ich mir stellte: Welche dieser Schritte ist Union seitdem tatsächlich gegangen. Der Titel des Artikels lautete: Viel versprochen, nichts gehalten

Vor Anpfiff in Stockholm drangen Union-Anhänger bis zur Mittellinie des Spielfeldes vor.Foto: Koch

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