Wenn der Tabellenrechner glüht und die Sehnsucht nach einfachen Antworten steigt

“Vielleicht hätte ich noch ein paar Windeln mitbringen sollen”, sagte mein Freund Jan gestern Abend vor dem Fantreffen mit Trainer André Hofschneider. Er hat die bewundernswerte Eigenschaft, in hektischen Zeiten die Ruhe zu bewahren. Und er kann die teilweise hysterisch geführten Diskussionen und die Sehnsucht nach einfachen Antworten schlicht nicht nachvollziehen. Der Abstiegskampf und die Tabellenkonstellation würden dazu führen, dass die Leute das Wasser nicht halten können. Vermutlich glüht der Kicker-Tabellenrechner schon, so krampfhaft versuchen wir alle herauszufinden, wie viele Punkte zum Nichtabstieg reichen (Mein Tipp: 43). “Wenn die Mannschaft die nächsten beiden Partien verliert, kannste mir zumindest ein paar Windeln mitbringen”, sagte ich. Dann ist nämlich meine persönliche Panik-Grenze überschritten.

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Es gibt Statistiken, in denen sich Union unter André Hofschneider verbessert hat

Weil danach gestern hier in den Kommentaren gefragt wurde, und ich auch zuvor schon daran gedacht hatte, habe ich mir gestern einmal die statistischen Kennzahlen zu Unions Saison unter den beiden Trainern angesehen. Einerseits, weil man so eine Orientierung dafür bekommt, wie schlecht die Mannschaft eigentlich gerade spielt, andererseits, weil es vielleicht ein paar Hinweise darauf gibt, was genau das Problem ist.

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Der Trainer bleibt. Aber die Frage, wie Union endlich aus der Krise kommt, bleibt unbeantwortet

Krisengespräche haben bei Union stattgefunden. Der Tagesspiegel schreibt, dass Präsident Dirk Zingler, Trainer André Hofschneider, Sportgeschäftsführer Lutz Munack und Kapitän Felix Kroos sich am Montag getroffen hätten. Was dabei herausgekommen ist? Das wissen wir nicht. Der Trainer bleibt auf jeden Fall. Und so viele Bauchschmerzen ich mit der Verpflichtung von André Hofschneider als Trainer von Beginn an hatte, so sehr muss ich auch sagen, dass ein einfacher Trainerwechsel auch nichts bringt. Weil Union auf jeden Fall jemanden mit einem Fußballlehrerschein als Alternative verpflichten muss. Und wer mir entgegnet, schlimmer könne es nicht kommen, dem möchte ich entgegnen: Doch. Schlimmer kann es immer kommen.

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Teve325 – “Es geht nur noch um die scheiß Punkte”

Christopher Trimmel brachte es nach dem 1:2 in Fürth auf den Punkt: "Es geht nur noch um die scheiß Punkte." Wir haben die aktuelle Episode auf der Rückfahrt in der Raststätte Frankenwald neben dem Kinderbereich aufgenommen. Entschuldigt bitte die Tonqualität.

 

Danke an Matze Koch und Mathias Bunkus, die auf dem O-Ton von Christopher Trimmel die Fragen gestellt haben.

Felix Kroos und Christopher Trimmel nach Abpfiff vor dem Gästeblock, Foto: Matze Koch

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Wer es bis jetzt nicht kapiert hat: Mit aller Gewalt Klassenerhalt!

Insgesamt war das schon eine schöne Auswärtsfahrt, die wir gestern nach Fürth unternommen hatten. Wäre da nicht das 1:2 von Union gewesen, hätte ich sogar von einer perfekten Tour gesprochen. Beim Schäufele-Essen traf die Nachricht ein, dass Jakob Busk im Tor steht. Eine Überraschung. Auch weil wir die Zeichen in der vergangenen Woche nicht richtig gelesen haben (zum Beispiel dieses hier). Da ich selbst keinen großen Unterschied zwischen beiden Keepern sehe, ist das für mich ein Wechsel, der so überflüssig ist wie der zuvor in Richtung Mesenhöler. Erst recht, weil der zuvor gegen Regensburg ein starkes Spiel abgeliefert hat. Ein Punkt ist vielleicht nachvollziehbar. Jakob Busk soll lauter kommunizieren, und erinnern wir uns an zwei Zwischenfälle am Spielende gegen Regensburg, als Leistner und Mesenhöler mit Missverständnissen für Gefahr im eigenen Strafraum sorgten (das zweite führte letztendlich zum Elfmeter). Und wir konnten gestern in Fürth einen Jakob Busk sehen, der sehr lautstark mit seinen Vorderleuten sprach.

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Die schönste Auswärtsfahrt

Wenn Union heute Mittag in Fürth antritt, wird im Rahmen des Spiels der JWD-Pokal des Eisernen V.I.R.U.S. für die schönste Auswärtsfahrt (zum zweiten Mal) an die Franken vergeben. Den Aufstieg hatten die vielen Unioner, die im letzten Jahr nach Fürth fuhren, damals ebenso abgeschrieben wie (jede zu ihrem eigenen Zeitpunkt) in dieser Saison. Aber die Stimmung, mit der man ins letzte Spiel der Saison ging, war deutlich entspannter als die, in der die letzte Phase dieser Spielzeit eingeläutet wird.

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Der Eiserne V.I.R.U.S. verleiht den JWD Pokal an Fürth, Screenshot auf Facebook

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‘Angespannte’ Personalsituation

Das Fußball-Floskel Lexikon sieht für eine Personalsituation wie die, in der sich Union vor dem Spiel morgen in Fürth befindet, die Beschreibung ‘angespannt’ vor.

Neben den mittel- und langfristigen Verletzungen von Sebastian Polter, Fabian Schönheim und Micha Parensen werden recht sicher auch Marc Torrejón und Akaki Gogia sowie voraussichtlich Steven Skrzybski ausfallen. Bei Skrzybski besteht den Ausführungen von André Hofschneider auf der Pressekonferenz zu Folge zwar noch ein wenig Hoffnung auf einen Einsatz, wahrscheinlich wird mit ihm aber der Ausfall des aktuell besten, oder zumindest formstärksten, Spieler kompensiert werden müssen.

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Steven Skrzybski wird wohl nicht spielen können, Photo: Stefanie Fiebrig

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“Union ist ein harter Brocken”

Union hat gestern bekanntgegeben, dass der neue Fanshop im Ringcenter am Bahnhof Frankfurter Allee eröffnen wird.

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“Jetzt ist jedes Spiel ein Finale. Auch Fürth.”

Union hat gestern in der Nähe vom Spittelmarkt in der Basketball-Halle von Alba trainiert. Trainer André Hofschneider wollte nicht wieder freigeben, aber auch mal etwas anderes trainieren. Hier die Medienberichte dazu:

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Sebastian Polter macht das mit den Kopfhörern mal anders

Kenny Prince Redondo verrät dem Kurier – und der uns – während seiner langen Verletzungspause geheiratet zu haben: so “war es für den Kopf einfacher, das alles mit so einem schönen Ereignis zu verarbeiten.” Zu wie viel Einsatzminuten auf den eigentlich gut besetzten Flügelpositionen, für die nun auch Simon Hedlund wohl wieder zur Verfügung steht, Redondo in dieser Saison kommen wird, bleibt aber abzuwarten.

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Kenny Prince Redondo nach seinen ersten Einsatzminuten nach langer Verletzung, Photo: Stefanie Fiebrig

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