Steven Skrzybski: Vom letzten Profiteur des U23-Systems bei Union in den Mannschaftsrat

Steven Skrzybski ist jetzt einer von fünf Profis im Mannschaftsrat (BZ). Wenn ich etwas zurückdenke, ist das eine unerwartete Entwicklung. Denn der 22-Jährige brauchte mehr als einen Anlauf, um sich den Profi-Status zu erarbeiten.

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Steven Skrzybski ist so etwas wie ein Profiteur des bei Union abgeschafften U23-Systems. Denn eigentlich konnte er sich in zwei Jahren nicht richtig bei den Profis durchsetzen und wäre nach heutigen Maßstäben wohl durch den Rost gefallen. Schuld waren vor allem Verletzungen, die ausgerechnet dann auftraten, wenn im Frühjahr die Stürmer bei Union schwächelten. Er hat aber weiter in der U23 getroffen und in der letzten Saison auch von der Zahl der Einsätze her endlich den Status eines Profis erreicht.

Der Kurier spricht an, dass Skrzybski immer neue Sturmkollegen vor die Nase gesetzt bekommt und zeigt damit, was der 22-Jährige noch nicht hat: Das vollständige Vertrauen der sportlichen Leitung, sich auf ihn alleine verlassen zu können. Weshalb auf ihn im Angriff zwar gezählt wird, er aber nicht als Nummer 1 im Sturm in die Saison geht. Auch dieses Jahr nicht. Dafür müsste er konstanter treffen. Der nur ein Jahr ältere Sebastian Polter hat ihm im vergangenen Jahr gezeigt, was noch fehlt. Wobei Skrzybski fairerweise auch ein anderer Stürmertyp ist, der deutlich mehr über die Geschwindigkeit kommt.

Apropos U23: Es gab mal wieder einen Arbeitsgerichtstermin. Einem ehemaligen U23-Spieler wurde eine Abfindung für dessen aufgelösten Vertrag zugesprochen (Bild).

Morgen um 14 Uhr geht es im letzten Spiel vor Saisonbeginn gegen Crystal Palace. Wir sind endlich auch live dabei. Falls ihr also am Purzelchen-Stand oder im Sektor 4 jemanden mit Kind auf der Schulter seht, dann bin ich das :)

Ich bin sehr gespannt, wie die Fans aus England die Stehplätze wahrnehmen werden.

Standardsituationen der Sportfotografie.

Ein Hamburger Fotografenkollege, dessen Arbeit ich sehr schätze, ist Stefan Groenveld. Vor ein paar Tagen hat er “Die Mannschaft” fotografiert, seine Mannschaft, die des FC St.Pauli. Dabei sind nicht nur Spielerporträts entstanden, die von den üblichen Briefmarken abweichen. Zu jedem Bild gehört ein Tondokument, in dem der jeweilige Spieler seinen Namen, die Rückennummer und Position nennt. Ungefähr so stelle ich mir Barrierefreiheit vor. Ich mag die Idee, aus einer Standardsituation etwas Besonderes zu machen. Mir gefällt, wenn aus einem fest abgesteckten Rahmen etwas Unerwartetes entsteht. Ich wünsche mir mehr solcher Ideen, denn im Internet ist genug Platz dafür. Deshalb glaube ich, spricht nichts dagegen, wenn mehr Fotografinnen und Fotografen einen Schritt in diese Richtung unternehmen. Mal das Teleobjektiv einpacken. Mal den Blitz gar nicht erst suchen. Kleine, lichtstarke Festbrennweite, und einen Schritt dichter ran als üblich. Eine Normaloptik, die nicht überhöht, sondern dem entspricht, was Menschenaugen sehen. Ja, gerne auch schwarzweiß. Das reduziert auf das Wesentliche. Auf den Bildern dann zuerst die, die unter der Bezeichnung “Funktionsteam” zusammengefasst werden. Weil ohne sie nichts funktioniert.

Adrian Nikci macht im Test gegen Hapoel Tel Aviv auf sich aufmerksam

Union besiegt Hapoel Tel Aviv mit 2:0 und lässt keine Chance zu. Die Tore erzielten Collin Quaner (25. Min) und Skrzybski (53. Min). Besonders hervorzuheben sind die beiden Vorlagen von Adrian Nikci, wobei ich dem Schweizer nach seiner schwierigen Zeit mit diversen Verletzungen doch Zeit geben würde. Sieht auch Düwel so, der von ihm mehr Konstanz fordert (letzter Absatz in Bild/BZ).

Das Wort Polter-Ersatz ist unterdessen von Bobby Wood hinüber zu Collin Quaner gewechselt (Kurier). Kein Wunder, trifft der Zugang aus Aalen doch gerade. Wood hingegen hat weiter mit seinem Trainingsrückstand zu kämpfen und durfte gestern wegen eines Schlags auf das Knie nicht mitspielen.

Weitere Spielberichte gibt es hier:

  • 1. FC Union bezwingt Hapoel Tel Aviv mit 2:0 (Morgenpost)
  • 1. FC Union Berlin siegt im Heimdebüt gegen Tel Aviv (Kurier)

Testspieler werden nicht verpflichtet

Laut Bild werden die beiden Testspieler Markus Redl (Tor) und Pascal Itter (Rechtsverteidiger) nicht verpflichtet. Für mich wäre es beruhigend, wenn sich Union durchringen könnte und noch einen Linksverteidiger holt. Aber so richtig glaube ich nicht mehr daran. Das dürfte eher dann passieren, wenn sich in der Bundesliga alles sortiert hat und plötzlich jemand kurz vor Schließung des Transferfensters noch auf den Markt kommt. Oder Norbert Düwel reichen Michael Parensen und Fabian Schönheim.

Gestern wurde noch das Mannschaftsbild gemacht. Das sieht so aus:

Und so sieht es aus, wenn die Spieler für die Einzelporträts fotografiert werden:

 

Und so Sören Brandy:

Das Lob kommt zu früh

Ich spiele nicht gerne den Party Pooper, aber so ein bisschen geht mir das Abfeiern von Stephan Fürstner zu weit. Der defensive Mittelfeldspieler ist heute in allen Medien präsent (also jedenfalls in denen, die regelmäßig über Union berichten: BZ/Bild und Kurier). Seine Übersicht, seine Ruhe am Ball, seine Führungsanspruch im Team – kurz seine Qualität wird gelobt. Das ist alles gut und richtig.


Foto: Matze Koch

Und vor allem ist das eine Folge dessen, dass Norbert Düwel in der Rückrunde der abgelaufenen Saison vor allem im Defensivverhalten gesagt hat, dass manche Fehler nicht nur aus Unaufmerksamkeit, sondern auch aus Mangel an Qualität passieren. Vor allem die Transfers von Stephan Fürstner und Benjamin Kessel sind das Ergebnis dieser Analyse. So weit, so gut.

Aber abgerechnet wird in Punktspielen. Dort wird sich zeigen, ob die Qualität der Mannschaft, die sehr in die Breite verstärkt wurde, wirklich stimmt und dort beweist sich dann auch ein gutes Mannschaftsklima. Aufgrund der fast schon legendären Startschwierigkeiten von Union bin ich etwas allergisch gegen frühes Lob.

Itter trainiert wieder bei Schalke

Ob Testspieler Pascal Itter verpflichtet wird, stand laut Kurier nicht fest. Auf jeden Fall trainiert der Rechtsverteidiger aktuell wieder bei Schalkes U23. Wahrscheinlich, weil schlicht die Testspielgenehmigung ausgelaufen ist.

Heute gibt es das offizielle Mannschaftsfoto und am Abend geht es mit dem Testspiel gegen Hapoel Tel Aviv (18.30 Uhr/Alte Försterei) weiter. Ich bin sehr zwiegespalten, weil ich unbedingt hin möchte, um endlich Nummern und Aussehen der Spieler zu lernen und außerdem hier auch wieder eigene Eindrücke schildern möchte. Aber es wird nicht klappen. Dafür dann aber am Sonnabend gegen Crystal Palace. Und am Wochenende starten wir auch wieder mit unserem Podcast.

Collin Quaner nutzt seine Chance

Union gewinnt den Test gegen Halle mit 3:0 und während medial mehr auf Bobby Wood geschaut wird (durch die hohe Ablöse auch verständlich), macht Collin Quaner auf sich aufmerksam. Der Angreifer holt den Elfer zum 2:0 heraus und trifft selbst zum 3:0. Zusätzlich vergab er noch eine Großchance. Für 45 Minute, Quaner kam erst zur zweiten Halbzeit, ein sehr ordentlicher Arbeitsnachweis.

Spielberichte gibt es hier: Kurier (mit Aufstellung und allen Wechseln), BZ und Mitteldeutsche Zeitung

quaner
Foto: Tobi/unveu.de

Besonders spannend dürfte diese Woche die Entscheidung bei den Torhütern sein. Nicht dass Norbert Düwel gesagt hätte, er würde sich in dieser Woche entscheiden. Aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er sich da zu Saisonbeginn eine Baustelle aufmacht. Die Morgenpost hat mit beiden Keepern gesprochen. Herauslesen konnte ich aber keine Prognose. Amsif hat gestern in Halle 45 Minuten gespielt. Danach war Kroll dran. Gegen Hapoel könnte es ähnlich aussehen. Haas könnte sich mit Redl (trainiert er noch zur Probe mit?) abwechseln.

 

Der Kurier pflügt sich durch die Mannschaftsteile von Union und findet bei allen noch Brennpunkte. Wobei diese brennenden Punkte von hinten nach vorne an Temperatur abnehmen. Torhüter und Abwehr sind in meinen Augen tatsächlich die Mannschaftsteile, in denen harte Entscheidungen fallen werden/gefallen sind. Die Bild spricht deshalb mit Fabian Schönheim, der mit seiner Leistung in der vergangenen Saison nicht glücklich ist.

Morgen um 18.30 Uhr steht bereits der nächste Test an. Diesmal geht es gegen Hapoel Tel Aviv. Ich bin sehr gespannt, ob die Berliner Polizei wieder ihre “Berliner Linie” durchziehen möchte und Israel-Fahnen einziehen lässt.

Der Kampf um die besten Positionen im Team findet ohne Raffael Korte statt

Heute Abend gibt es um 18.30 Uhr in Halle beim Drittligisten HFC das erste von drei Testspielen in dieser Woche. Wenn jemand weiß, ob es irgendwo live übertragen wird, gebt Bescheid.

Ich kann mir vorstellen, dass heute ein Team spielt und am Mittwoch ein komplett anderes und am Sonnabend gegen Crystal Palace vielleicht die Spieler auf dem Platz stehen, die das Label “Gewinner der Vorbereitung” auf der Stirn kleben haben. Da sich das aber in den ersten Saisonpartien schnell ändern kann, würde ich vor allem auf die Torhüterposition achten. Schon möglich, dass sich Düwel erst mit der Partie gegen das Premier-League-Team für seine Nummer 1 entscheidet. Der Tagesspiegel sieht Daniel Haas vorne.

Nicht dabei und so etwas wie der Pechvogel in der Saisonvorbereitung ist Raffael Korte, der aus dem Trainingslager einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel mitgebracht hat. Union selbst teilt traditionell keine voraussichtlichen Fehlzeiten mit, weil alles mögliche dazwischen kommen kann. Das gilt vor allem für Muskelverletzungen, die ganz unterschiedlich gut heilen.

Der Kurier setzt vier Wochen Fehlzeit an. Das klingt plausibel. Und durch das Verpassen der Saisonvorbereitung kommen wahrscheinlich noch einmal vier Wochen hinzu, bevor überhaupt an einen Startelf-Einsatz zu denken ist. Sehr schade. Gerade in der letzten Saison haben wir am Beispiel Sören Brandy erlebt, was es für einen Spieler bedeutet, in der Vorbereitung verletzt zu sein.

Kommen wir zu dem, was Sportjournalisten Personalien nennen:

  • Adrian Nikci lauert auf seine Chance. Für ihn ist Union wahrscheinlich die letzte Möglichkeit, im Profifußball in Deutschland Fuß zu fassen (Kurier). Dafür müsste er allerdings an Maxi Thiel vorbei kommen.
  • Maxi Thiel verletzte sich sowohl im Sommertrainingslager, als auch im Wintertrainingslager in der vergangenen Saison. Aus dieser Sicht ist er dieses Mal froh aus Österreich abgereist. Ich mag keine Storys, die das Wort “Kampfansage” in der Überschrift haben, aber das soll euch nicht daran hindern, die Geschichte in der BZ zu lesen.
  • Christopher Quiring und Collin Quaner: Ein launiges und witziges Doppel-Interview mit beiden CQs im Union-Team. Eine längere Version gibt es in der BZ, die kurze in der Bild.

Kaum wechselt Berlins Fußballer des Jahres nach Großbritannien, schon hat er ein Profil bei Twitter. Wenn es danach geht, wünschte ich mir, dass viele Fußballer wie Sebastian Polter auf die Insel wechseln.

Die drei Kapitäne und der Geist von Bad Kleinkirchheim

Norbert Düwel hat sich gestern für sein Führungstrio entschieden. Seine Kapitäne in der neuen Saison werden Damir Kreilach und als Stellvertreter Stephan Fürstner und Michael Parensen sein.

Ich finde die Wahl mit Damir Kreilach und Stephan Fürstner ausgezeichnet. Beides sind Spieler, die im Zentrum des Spielfeldes eine wichtige Rolle einnehmen. Von Kreilach kennen wir von der letzten Saison immer wieder die Momente, in denen er mit weiten Armen seine Nebenleute und die Abwehrspieler dirigiert, sie zum gemeinsamen Verschieben animiert. Mit Stephan Fürstner steht jemand hinter ihm, der über die gleichen Fähigkeiten verfügt.

Die Berliner Zeitung bringt dafür sehr genaue Beobachtungen aus dem Trainingslager in Österreich mit und nennt Kreilach den introvertierten und Fürstner den aus sich herausgehenden Kapitän.

 

Ein ganz beliebtes Thema zum Ende eines Trainingslager sind die Gewinner-Verlierer-Texte. Mal davon abgesehen, dass bis zum Saisonstart noch einiges Wasser die Spree, Dahme und Wuhle hinunterfließen wird und sich in zwei Wochen noch einiges ändern kann. Aber so ein Trainingslager ist die Crunchtime der Vorbereitung, in der alle die ganze Zeit zusammen sind. Da zeigt sich, wer sportlich den Ehrgeiz hat, sich gegen andere durchzusetzen. Deshalb ist es schade für Raffael Korte, dass er verletzt zurückfliegen musste.

Als Verlierer werden Toni Leistner (BZ) und wahlweise Fabian Schönheim (Morgenpost) oder Roberto Puncec (Bild) genannt, weil sie in der Innenverteidigung keine Rolle spielen würden. Dafür hätte erstaunlicherweise Michael Parensen die Nase vorne und sei Vizekapitän geworden. Das hängt sicher davon ab, ob Düwel eine Dreierkette oder eine Viererkette spielen lässt. Egal wie, Schönheim wird sich sowieso als Linksverteidiger einsortieren müssen.

On my way back home 😍👶🏼😘 #endlich#seh#ich#meine#kleine#wieder#ich#liebe#dich#über#alles#FS34 #

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Zu Michael Parensens erstaunlicher Frühform fällt mir vor allem ein, dass er in diesem Jahr aus familiären Gründen keinen Urlaub gemacht hat. Vielleicht kam er einfach fitter in die Vorbereitung? Gerade bei der Abwehr sehe ich die vielen Optionen sehr gerne.

Als Gewinner kommen dafür aber die gute Stimmung im Team (waren allerdings auch keine Pflichtspiele dazwischen) und ein lockerer Trainer. Ich bin sehr gespannt auf die beiden drei Spiele gegen Halle (Montag), Hapoel Tel Aviv (Mittwoch) und Crystal Palace (Samstag). Da dürften wir eine Grundidee von Union in der neuen Saison zu sehen bekommen. Einen Extrablick auf Eroll Zejnullahu wirft der Kurier.

 

Ach und das Thema Stammelf: Norbert Düwel ist kein Fan von diesem Konzept. Und die Kaderbreite spricht auch für viele Wechsel während der Saison. Wichtig dürfte dem Trainer eine Achse sein. Die könnte so aussehen: Kessel, Fürstner, Kreilach und der aktuell älteste Feldspieler Brandy (ein Porträt gibt es im Kurier). Der Rest gruppiert sich dann drumherum.

Zum Schluss noch der Terminator-Gruß von Benny Köhler: I’ll be back!

 

Da wir am Wochenende im digitalen Nirvana (Mecklenburg) sind, kann es sein, dass am Sonntag hier nichts erschient. Ich bemühe mich aber.

Christopher Quiring macht Inkasso

Das Testspiel gegen Austria Wien hat Union gestern Abend mit 0:1 verloren. Ein eigener Treffer wurde zudem nicht anerkannt. Dafür kam Angreifer Bobby Wood in den letzten Minuten zu einem Kurzeinsatz.

Interessant ist sicherlich, dass Düwel in einem 3-5-2 spielen ließ und damit wie angekündigt und auch in der Rückrunde der abgelaufenen Saison gesehen die Dreierkette als taktische Variante behält.

Ob die Leute vom ersten Zweitliga-Gegner Fortuna Düsseldorf tatsächlich etwas brauchbares mitnehmen konnten, wage ich zu bezweifeln. Nur weil der Trainer gegen Wien eine Dreierkette aufbot, muss das gegen Düsseldorf noch lange nicht so sein. Das gleiche gilt für das Personal auf dem Platz. Von der Aufstellung auf mögliche Stammplätze zu schließen, halte ich für gewagt. Da dürfte uns das letzte Testspiel gegen Crystal Palace mehr Einblicke geben.

Mehr zum Testspiel gibt es hier:

  • Union Berlin überzeugt trotz Niederlage gegen Wien (Morgenpost)
  • Union: Eigentlich besser, trotzdem verloren! (Kurier)

Christopher Quiring hat auch Besuch im Trainingslager bekommen. Nämlich von seinem Schäferhund (BZ). Das hat ihn hoffentlich nicht von seiner eigentlichen Tätigkeit abgehalten. Denn neben seinem Fußball-Beruf hat er noch einen Nebenjob in der Inkassobranche. Er sammelt die Geldstrafen ein, die in die Mannschaftskasse fließen (Bild). Zum Beispiel zehn Euro für das Tragen von Badelatschen beim Frühstück. Ich schaue gerade an mir hinunter und sehe, dass ich glücklicherweise barfuß beim Frühstück bin.


Foto: Matze Koch

Die Berliner Zeitung bringt uns Dennis Daube näher, der einfach nicht mehr der ewige Dennis beim FC St. Pauli sein wollte. Das ist die Geschichte vom Propheten, der im eigenen Land nichts gilt. Und sie bleibt im Fußball sehr häufig wahr.

Raffael Korte fliegt zurück nach Berlin

Zunächst die aktuelle Nachricht: Raffael Korte fliegt heute nach Berlin zurück, da seine Oberschenkelverletzung wegen des Unwetters in Kärnten nicht genau diagnostiziert werden kann. Ein Blitz schlug wohl beim Krankenhaus ein.

Mit ihm fliegen auch Benny Köhler und Sohn zurück nach Berlin. Ein herzzerreißend schönes Foto von den beiden hat Matze Koch geschossen.

Norbert Düwel hat im Trainingslager noch einmal skizziert, wie er sich das mit der Kapitänswahl vorstellt. Er wird drei Spieler bestimmen, die dann noch zwei Spieler wählen, um einen Mannschaftsrat zu bilden. Ob Damir Kreilach Kapitän bleibt, ist sicherlich eine interessante Frage. Aber dadurch, dass es nach drei nahezu gleichgestellten Kapitänen aussieht, würde ich dem nicht zuviel Wichtigkeit beimessen. Sieht eher so aus, dass Düwel damit auch dem Vorwurf frühzeitig aus dem Weg geht, er würde seinen Kapitän auf die Bank setzen.

Mehr vom Trainer über die Vorbereitung und den personellen Umbruch mit 9 Zugängen in dieser Sommerpause gibt es hier:

  • Der 1. FC Union baut seine Mannschaft um (Tagesspiegel)
  • Düwel erhöht den Druck (Morgenpost)
  • Norbert Düwel und die neue Gewissheit (Kurier)

Trimmel tätowiert selbst

Falls ihr einen Tätowierer braucht, fragt doch mal Christopher Trimmel. Der Österreicher hat Bajram Nebihi mit der Nadel bearbeitet (Bild).

Heute um 18 Uhr startet der zweite Test im Trainingslager in Österreich. Live dabei ist, wer es vor Ort geschafft hat oder den Livestream bei AFTV einschaltet.