#405 – Das 5. Union-Gesetz: Fahre nicht nach Hoffenheim!

Union spielt 2:2 gegen Wolfsburg, doch für das Ergebnis interessiert sich hinterher kaum jemand. Stattdessen geht es um die Proteste gegen Kollektivstrafen, um 3-Stufen-Pläne, Dietmar Hopp oder Unionfans, die erst miteinander, dann gegeneinander rufen.
Erstes Transparent von Union gegen Wolfsburg: 2017, Kollektivstrafen abgeschafft. Nun Hopp hofiert und zwei Schritte zurück gemacht! Fick dich, DFB!

Erste Transparente auf der Waldseite gegen Kollektivstrafen, für die Schiedsrichter Bastian Dankert das Spiel unterbrochen hat, Foto: Stefanie Fiebrig

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Proteste gegen Kollektivstrafen: “Wir lassen uns nicht spalten”

Eigentlich hätte ich hier heute gerne vor allem über Standard-Flanken von Christopher Trimmel geschrieben, die beim Spiel des 1. FC Union gestern gegen Wolfsburg das waren, was sportlich am besten funktioniert hat und zu beiden Toren beim 2-2 geführt haben. Aber der Sport war nicht, was von diesem Spiel hängen bleiben wird. Das sind vielmehr die Proteste gegen Kollektivstrafen des DFB und dessen Reaktion darauf – und was das für den sozialen Raum Stadion einerseits und den Zusammenhalt bei Union andererseits bedeutet.

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Hoppocalypse now: Haben jetzt alle den Verstand verloren?

Zum Spiel gegen Wolfsburg nachher um 13.30 Uhr ist nicht viel zu sagen, was nicht schon die ganze Woche thematisiert wurde. Christian Genter macht wahrscheinlich sein 400. Bundesligaspiel (Morgenpost, Tagesspiegel), Union könnte mit einem Sieg dem Klassenerhalt wirklich sehr viel näher kommen (Kurier) und die Union-Mannschaft, die in der Hinrunde gegen Wolfsburg noch 0:1 verloren hat und ihren Platz in der Bundesliga gesucht hat, ist mittlerweile hier angekommen. Es sind die gleichen Spieler, aber irgendwie wirkt das anders (Tagesspiegel).

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Union hat vor dem Spiel gegen Wolfsburg keinen Druck

Spiele wie das von Union gegen Wolfsburg am Sonntag zeigen, wie der gute Verlauf der Saison bisher auch bei kommenden Aufgaben hilft und so etwas wie ein Momentum entsteht. Es wären viele Saisonverläufe denkbar gewesen, in denen Union in einem Heimspiel gegen Wolfsburg durchaus unter Druck gestanden hätte, ein gutes Ergebnis zu holen. Darauf ist man jetzt nicht angewiesen. Und für eine Mannschaft wie Union ist es aus dieser Position viel einfacher, gute Ergebnisse zu erzielen.

Ob Urs Fischer das auch so sieht, hören wir vielleicht in der Pressekonferenz vor dem Spiel heute:

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Zum 400. Bundesliga-Spiel: Gentner-Love

Zum großen Jubiläum von Christian Gentner am Sonntag hat Union zwar anteilig nicht viel beigetragen, aber das 400. Bundesliga-Spiel ist eine riesige Leistung. Zurecht werden Grischa Prömel und Robert Andrich in der Bild zitiert, die das entsprechend würdigen. Dazu kommt, dass LeGente in meiner Wahrnehmung sich diese Anerkennung bei uns Union-Anhängern erst erkämpfen musste. Da wurde gerade zum Saisonstart doch so einiges auf ihn projiziert, was objektiv nicht stimmte. Wir kennen ihn nicht in der Kabine, aber auf dem Platz verkörpert er alles, wofür Union steht und stehen sollte. Dafür muss er aus meiner Sicht auch nicht das Vereinslogo auf dem Trikot küssen. Er macht das einfach alles gut, spielt eine hervorragende Saison und dafür möchte ich auf jeden Fall danke sagen. Oder anders gesagt: Ganz viel Gentner-Love.

Christian Gentner (re.) jubelt nach dem Derbysieg gegen Hertha mit Christopher Trimmel und Christopher Lenz, Foto: Matze Koch

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Es ist noch viel zu früh für ein Fazit

Da wir schon direkt nach dem 0:1 gegen Wolfsburg unseren Podcast aufgenommen hatten, habe ich schon längst mit der Partie abgeschlossen. Eine Stunde darüber geredet und ich bin fertig damit. Ab jetzt wird nach vorne geschaut. Ich möchte weder darüber sinnieren, warum es nun mit dem Klassenerhalt klappt oder eben nicht. Wer sich allerdings noch ein bisschen mit der Deutung der Partie beschäftigen möchte, wird von den Berliner Medien ausreichend bedient. Die Morgenpost findet Dinge, die Mut machen. Der Kurier hofft, dass Union schnell lernt. Die Berliner Zeitung kommt sich nach 4 Niederlagen in Folge ein bisschen vor wie bei Und täglich grüßt das Murmeltier und die Bild meint (noch nicht online), dass Mitspielen alleine nicht reicht. Alles in allem hat Urs Fischer aber die Quintessenz schon direkt nach dem Abpfiff gesagt, als er zu Ecki Häuser von Sky sagte: “Man muss auch mal einen reinhauen.”

Christopher Lenz und Michael Parensen vom 1. FC Union Berlin nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg

Christopher Lenz und Michael Parensen nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg, Foto: Matze Koch

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Nicht genug Präzision, Übersicht – und Qualität?

Union hat gestern 1-0 in Wolfsburg verloren, also zum vierten Mal in Folge keine Punkte geholt. Dabei war das Spiel, wie die letzten Partien auch, knapp und die Niederlage durchaus nicht unumgänglich. Und so ähneln auch die Statements von Trainer Urs Fischer und den Spielern sowie Einordnungen von Unions Leistung denen der letzten Wochen.

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#386 – Gefangen in der Sitzschale

Das 0:1 in Wolfsburg ist die 4. Niederlage in Folge und gehört zu den Spielen, in denen mehr drin gewesen wäre. Wir diskutieren die Dreierkette, wie der Videoassistent den Schiedsrichter vor einem Fehler bewahrte und was man in Wolfsburg so machen kann.
Der Gästeblock des 1. FC Union Berlin im Stadion des VfL Wolfsburg, Foto: Matze Koch

Der Union-Block in Wolfsburg, Foto: Matze Koch

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Man kann die Mitgliederzahlen von Union und Hertha vergleichen, erfährt dabei aber wenig

Im Rest der Bundesliga gab es gestern ein paar Ergebnisse, die ein ‘huch’ auslösen, wenn man sie liest. Aber:

Auffällig ist in den letzten Wochen aber ja schon, dass es viele gute Ergebnisse für Auswärtsmannschaften gibt. Und auch, dass dank der vielen Unionerinnen und Unioner dort die Atmosphäre in Wolfsburg wohl nicht sehr Auswärtsspiel-haft sein wird, spricht dafür. Die Gefahr, Wolfsburg wirklich mit der Wuhlheide zu verwechseln und das Spiel für ein Heimspiel für Union zu halten, ist schließlich minimal.

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Wolfsburg passt nicht zu Union

Union spielt morgen in Wolfsburg. Das wird ein kompliziertes Spiel für die Mannschaft von Trainer Urs Fischer, denn Wolfsburg ist nicht nur gut in die Saison gestartet, sondern hat auch ein Profil, das nicht besonders gut zu Union passt.

Keven Schlotterbeck 1. FC Union

Union wird spielerische Ansätze gegen Wolfsburg brauchen. Photo: Matze Koch

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