9 Punkte Abstand zum Relegationsplatz sind super, aber noch ist nichts erreicht

Ich hatte mir für das Spiel in Bremen gewünscht, dass Werder sehr lange kein Tor schießt, damit bei den Spielern in der aktuellen Abwärtsspirale der Kopf zu arbeiten beginnt. Das hat am Ende mit dem 2:0-Erfolg vielleicht auch so geklappt. Aber es gab in der ersten Halbzeit Situationen, in denen ich mir mehr Nachsetzen von Union gewünscht hätte und mir Werder etwas zu einfach durch Unions Mittelfeld kam. Doch durch verschiedene Umstände (gute Verteidigung von Union, ungenaue Pässe oder Anschießen des eigenen Mitspielers durch Werder) passierte da nicht viel.

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Union macht ein Geheimnis um die Laufzeit von Sebastian Anderssons neuem Vertrag

Ging euch das auch so, dass ihr bei Unions gestern etwas überraschender Meldung von Sebastian Anderssons Vertragsverlängerung nach der Laufzeit gesucht habt? Normalerweise lese ich diese Mitteilungen immer gleich. Erst nehme ich die Überschrift wahr und dann scrolle ich nach unten und lese den letzten Satz, in dem die Liga verzeichnet ist, für die der Vertrag gültig ist, und natürlich auch die Dauer. Doch dort steht diesmal nur: “Der neue Vertrag gilt für die Bundesliga und die 2. Bundesliga.”

Reaktionen auf Sebastian Anderssons Vertragsverlängerung, Twitter @timpritlove

Reaktionen auf Sebastian Anderssons Vertragsverlängerung, Twitter @timpritlove

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Das Spiel gegen Bremen wird eins mit vielen 1-gegen-1-Duellen

Der Kurier berichtet, dass Union aus Verl Verletzungssorgen mitgebracht hat und meint damit Rafał Gikiewicz und Marcus Ingvartsen. Gikiewicz hatte sich im Pokalspiel ganz am Ende am Knie verletzt und ist für Samstag fraglich. Es wäre das erste Mal in seiner Zeit bei Union, dass der Torwart ein Spiel verletzt verpasst – eine Bilanz, auf die er neulich noch mit Stolz verwiesen hat. Auf diesen Aspekt verweist auch Matze Koch im Kicker.

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Warum Vergleiche mit Hertha gerade nichts bringen und es für ein erstes Fazit noch zu früh ist

So langsam schüttele ich das 1:2 gegen Werder und die Videobeweis-Unterbrechungen aus den Knochen. Vielleicht war ich einfach nur schlecht gelaunt und konnte deswegen bestimmte Themen nicht an mir abperlen lassen wie sonst. Bei uns in der Uckermark liegt um einen Baum schon brav gestapelt etwas Holz, dass ich vielleicht in solchen Momenten kamingerecht bearbeiten sollte …

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Fußballalltag in der Bundesliga.

Wenn ich es genau betrachte, ist doch noch kein Alltag eingekehrt. Immer noch ist jedes Heimspiel ein besonderes Spiel, immer wieder stehen im Gästeblock Leute, von denen ich nicht weiß, wie die so sind und ob wir miteinander auskommen werden. Aber ganz allmählich macht sich das Gefühl breit, dass Erstliga-Schiedsrichter auch keine Übermenschen sind und wir in der Bundesliga bestehen können. Nicht ohne Mühen, und unter Aufbietung aller Innenverteidiger vermutlich. Aber wir sitzen nicht mehr am Kindertisch, wir spielen bei den großen Jungs mit. Darauf blicke ich mit ziemlich viel Stolz.

Dirk Zingler widerspricht der Darstellung von Union als “der andere Klub”

Mir ist gestern irgendwann während der Podcast-Aufnahme der Kragen geplatzt. Nicht wegen der Schiedsrichterleistung von Tobias Welz am Sonnabend beim 1:2 gegen Werder Bremen, sondern ein bisschen fälschlicherweise wegen des Klatschens der Gästefans nach Abpfiff. Einerseits ist  es mir völlig egal, ob Union beliebt oder unbeliebt ist, weil mir als Unioner vor allem Union wichtig ist und das alles so  läuft, wie es für uns alle als Union-Anhänger richtig ist. Aber vor allem, weil ich den Applaus der Werder-Anhänger etwas in den falschen Hals bekommen habe und mit diesen vielen Betrachtungen der vergangenen Wochen gleichgesetzt habe, in denen Union viel zu verkürzt als der etwas andere Verein dargestellt wurde, quasi als nostalgischer Sehnsuchtsort der Bundesliga. Ignorierend, dass die Bundesliga sicher nie so war, wie Union heute ist.

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#383 – Fliegend kreuzte er den Laufweg

Union verliert 1:2 gegen Bremen und am Ende reden alle über Schiedsrichter Tobias Welz. Wie konnte das passieren und waren die Elfmeter alle berechtigt oder hätte es noch mehr geben müssen? Und wir verheddern uns in der Handspielregel.
Davy Klaassen und Rafal Gikiewicz diskutieren, Foto: Matze Koch

Davy Klaassen und Rafal Gikiewicz diskutieren, Foto: Matze Koch

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Christopher Trimmel: “Eigentlich für mich zu wenig Fußball, mehr Diskussionen”

Alltag erwartete die Berliner Morgenpost gestern und meint heute, Union hätte den Alltag nicht bestanden. Und ich frage mich immer noch: Wenn das, was wir gestern beim 1:2 des 1. FC Union Berlin gegen den SV Werder Bremen erlebt haben, Alltag ist, was ist beim von mir sehr geschätzten Kollegen Färber von der Morgenpost denn dann eine außergewöhnliche Situation? Kometen-Einschlag im Stadion an der Alten Försterei? Es stellt sich heraus, dass  wir alle von Reptilien beherrscht werden? Prüfprotokoll ohne Fehler beim BER? Wir sind uns einig, dass wir gestern einem Spiel beiwohnen durften, das mit dem Spiel, das wir lieben leider nur wenig zu tun hatte. Das lag nicht einmal an den drei Elfmetern, die Tobias Welz schlussendlich gab. Es lag an den vielen, vielen Unterbrechungen.

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Neven Subotic: “Ich habe immer eine Monatskarte”

Ist das Spiel nachher gegen den SV Werder Bremen Alltag? Das ist so ein bisschen die Grundthese der Morgenpost, die sagt, dass diese Begegnung mit Blick auf andere Top-Partien an diesem Spieltag (Bayern gegen Leipzig, Dortmund gegen Leverkusen) Bundesliga-Alltag ist. Das mag aus Sicht einer Person, die sich für die Bundesliga im Allgemeinen interessiert sicher stimmen. Wir aber interessieren uns für Union und leben auch dafür. Und auch dort soll es Alltag sein, weil die Partie nicht so emotional überfrachtet sei wie die drei Spiele zuvor (erst gegen Rasenballsport das erste Bundesligaspiel überhaupt, dann das erste Tor in Augsburg und zum Ende der erste Bundesliga-Sieg im Spiel gegen Dortmund). Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Aber für mich ist jedes Spiel im Moment wie ein Pokalspiel. Jede Partie fühlt sich wie eine Relegationspartie an.

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Urs Fischer möchte bei Union bleiben – warum auch nicht?

Nachdem wir gestern gelesen haben, dass Union ganz gerne den Vertrag mit Urs Fischer verlängern würde, gab es vom Trainer selbst in der Pressekonferenz Signale, dem ebenfalls nicht abgeneigt zu sein. Warum auch?

Union Trainer Urs Fischer

Trainer Urs Fischer hat keinen Grund, nicht weiter beim 1. FC Union Berlin arbeiten zu wollen. Foto: Matze Koch

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