Wenn gegen Dortmund die Tickets verlost werden, ist das wohl die fairste Art der Verteilung

Union reagiert auf die Serverprobleme beim Verkauf der Tickets für das erste Bundesligaspiel gegen Rasenballsport Leipzig und wird wohl die Karten für das zweite Heimspiel verlosen. Dabei kann jedes Mitglied ein Los ziehen (für das Los gibt es 4 Tage Zeit) für einen Platz der Wahl. Dabei muss man sich also schon festlegen. Und dann wird unter denjenigen ausgelost. Das fühlt sich natürlich ungerecht an, weil die Entscheidung für eine Karte jetzt bei einer höheren, nicht greifbaren Macht liegt. Aber andererseits sind nun nicht diejenigen gekniffen, die in der Verkaufszeit arbeiten müssen oder sich an der einen oder anderen digitalen Hürde nicht vorbeimogeln konnten. Von Netzverbindungen und der Serverlast bei Union (und dessen Dienstleister) möchte ich gar nicht erst sprechen. Hier noch einmal ein Screenshot, den ich gestern noch machen konnte, bevor Union die Zeughaus-Website wieder offline genommen hat. Wahrscheinlich wird Union das Verfahren sehr zeitnah offiziell bekanntgeben. Ob das dann bei jedem Spiel zum Einsatz kommen wird, ist nicht bekannt.

Verlosung der Tickets 1. FC Union Berlin gegen Borussia Dortmund

Screenshot: Union-Zeughaus

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#378 – Spieltagsansetzungsautomat

Eigentlich wollten wir einen kurzen Saisonvorschau-Podcast machen vor Unions erster Spielzeit in der Bundesliga. Aber die Diskussion um den Boykott der ersten 15 Minuten gegen Raba Leipzig kam uns erstmal dazwischen.

DFB-Pokal (1. Runde), VfB Germania Halberstadt – 1. FC Union Berlin (0:6), Fans von Union, Foto: Matze Koch

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Ohne Zittern in Runde zwei? Das ist nicht mehr mein Union!

So richtig wusste ich nicht, was uns beim Erstrundenpokalspiel in Halberstadt erwarten würde. Eins allerdings weiß ich: Mit einem 6:0-Sieg habe ich nicht gerechnet. Noch weniger habe ich allerdings mit der Kaltschnäuzigkeit gerechnet, mit der Union agierte. Zwar gelang offensiv zunächst wenig bis gar nichts (die Aktionen wurden nicht gut zu Ende gespielt), aber die Mannschaft spielte trotzdem einfach ihren Stiefel runter. Klare Pässe, keine Hektik, kein “was wäre wenn”. Vergangenes Jahr in Jena ging es noch etwas drunter und drüber, doch davon war gestern nichts zu sehen. Wenn wir die Phase kurz nach Beginn der zweiten Hälfte ignorieren, dann war das eine Partie, die seriös geführt war und nie ernsthaft in Gefahr war zu entgleiten. An solche Erstrundenspiele muss ich mich erst einmal gewöhnen.

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“Was hältst Du eigentlich von Red Bull?”

“Du musst unbedingt mal zu Union”, sagte ich gestern einem amerikanischen Bekannten, als wir gemeinsam im Hops & Barley ein Bier tranken. Er ist New Yorker und erst seit 4 Tagen in Berlin. Eigentlich wollte er von mir nur wissen, was er alles gesehen haben muss, wenn er die nächsten Monate in Berlin arbeitet. Und Fußball stand da wahrscheinlich gar nicht auf seinem Plan. Aber andererseits wollte er wissen, wie die Deutschen ticken, weil seine Oma aus Deutschland in die USA ausgewandert ist. Was gibt es da besseres als Fußball?

Vor Anpfiff. #choreo #fcunion #eisernunion #unionberlin #stadionanderaltenförsterei #unveu Foto: @gglnx

Ein von Sebastian Fiebrig (@saumselig) gepostetes Foto am


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Leipzig abgehakt, jetzt zählt nur noch Karlsruhe

Medial geht es noch um die Interpretation der 0:3-Niederlage in Leipzig. Wobei ich gar nicht weiß, was es da groß zu analysieren gibt. Das war aus meiner Sicht sehr eindeutig. Aber während die BZ ein wenig Zwist zwischen Spieler und Trainer herauslesen will (“Eisernen-Coach ärgert sich, dass seine Spieler offenbar wenig Hoffnung auf eine Sensation bei den Sachsen-Überfliegern hatten”), wirft der Kurier rosarote Wattebäusche. So unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein.

Aus meiner Perspektive gibt es viel zu wenig Aussicht auf Erkenntnisse aus der Partie, als das man sich damit noch lange befassen sollte. Am Freitag geht es schon gegen Karlsruhe. Das ist entscheidender. Bobby Wood dürfte bis dahin wieder fit werden (Kurier). Jedenfalls war er gestern bereits wieder im Lauftraining.


Foto: Matze Koch

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Teve249 – Bundesliga gegen Zweite Liga

Bundesliga gegen Zweite Liga war im Prinzip schon das 0:3 von Union in Leipzig. Und Bundesliga gegen Zweite Liga heißt es vor allem, wenn es um die Geldverteilung zwischen beiden Ligen geht. Hysterie und Geheimtreffen bestimmen das aktuelle Bild.

Foto: Matze Koch

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Sollen sich jetzt die anderen darum kümmern

Sportlich möchte ich zum gestrigen 0:3 in Leipzig wenig sagen. Das war zu deutlich und zu erwartbar. Auch wenn Micha Parensen das direkt nach Schlusspfiff etwas anders sah. Aber vom Fernseher im Büro aus sehe ich auch wenig von den Bewegungen im Spiel, sondern habe nur die wenigen bis gar nicht zustande kommenden Chancen gesehen. Mein Fazit lautet, und damit bin ich ganz zufrieden: Kein Spieler verletzt. Kein Spieler gesperrt. Und keine Klatsche bekommen. Erinnert euch nur an das 0:5 in Darmstadt im vergangenen Jahr.

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Nicht auch noch Bobby Wood!

Puh! Wenn Bobby Wood tatsächlich für heute Abend ausfällt, wie die Bild es heute prophezeit, dann dürfte das endgültig eine sehr traurige Partie heute Abend in Leipzig werden. Laut Bild leidet der Angreifer unter einer Schulterverletzung. Das würde dann die Situation auf der Pressekonferenz in ein anderes Licht stellen, als nach dem Grund für das beobachtete Einzeltraining des Amerikaners gefragt wurde.


Foto: Matze Koch

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“Jetzt traut uns eh keiner mehr was zu”

Zum Jammern war Sascha Lewandowski nicht auf die Pressekonferenz (als Konserve bei AFTV) gekommen, auch wenn er und Pressesprecher Christian Arbeit vorher sicher jeweils beide Hände brauchten, um wirklich alle verletzten und noch nicht fitten Spieler aufzählen zu können.

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Screenshot: AFTV

Ich hatte diese Woche eine Schultauglichkeitsuntersuchung mit einem Kind zu bestehen, bei der die Ärztin im Gesundheitsamt immer Bilder mit blauen und gelben Bällen zeigte, und der Jungunioner unserer Familie sagen musste, wovon mehr auf dem Bild waren. Das gleiche könnte ich mit Unionprofis spielen, und ihr sagt mir, ob mehr gesunde oder verletzte Spieler auf dem Bild sind. Aber lasst uns der Einfachheit halber nur unsere zehn Finger benutzen:

Es fallen definitiv aus:

  • Steven Skrzybski
  • Raffael Korte
  • Maximilian Thiel
  • Toni Leistner
  • Fabian Schönheim

Dazu kommen noch die Langzeitverletzten:

  • Adrian Nikci
  • Benjamin Köhler

Ein dickes Fragezeichen setzt der Trainer hinter:

  • Felix Kroos

Im Normalfall nicht mitnehmen würde der Trainer diese sich gerade von Verletzungen erholenden Spieler (aber er nimmt sie mindestens in den Kader):

  • Christopher Quiring
  • Leo Koch

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Wir sollten alle viel deutlicher machen, welchen Fußball wir wollen

Es wäre jetzt billig, den geplanten Protest beim Auswärtsspiel in Leipzig (der Kurier bezeichnet den Protest schon als Tradition) als “bringt ja eh nichts” einfach abzutun. 15 Minuten sollen die Ränge des Gästeblocks im Zentralstadion zu Anpfiff leer bleiben. 15 Minuten, die zeigen sollen, was passiert, wenn das Projekt Red Bull in Deutschland Vorbild für eine ganze Bewegung an Klubs wird, und die Liga zu einer seelenlosen Veranstaltung verkommt. Wobei wir in Deutschland vielleicht auch ohne Red Bull schon auf einen Weg dorthin sind, wenn ich die “Zukünftige strategische Ausrichtung der Bundesliga” zur Erhöhung ihrer Einnahmen und zur Minimierung ihrer Risiken richtig deute. Initiiert vom sich selbst als Malocherklub bezeichnenden FC Schalke 04.


Foto: Matze Koch

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