Michael Parensen wird nach seinem Bundesliga-Debüt gefeiert. Und zwar zurecht.

Zwei Tage nach dem 2:0-Sieg über Freiburg mit zwei Traumtoren feiern die Berliner Medien Michael Parensen. Nicht, weil der Verteidiger bei dem Spiel ein Tor geschossen hat, sondern einfach dafür, dass er gespielt hat. Und zwar zurecht. Denn der Verteidiger steht ein bisschen auch für die Transformation, die Union in den vergangenen zehn Jahren durchgemacht hat. So lange ist Michael Parensen schließlich schon in Köpenick.

Die Bild hat extra den Taschenrechner angeworfen und ausgerechnet: 5151 Tage hat es gedauert von seinem ersten Mal auf der Auswechselbank bei einem Bundesligaspiel bis zum ersten Einsatz. Oder anders gefragt: Wisst ihr, was ihr im Herbst 2005 gemacht habt, als der junge Michael Parensen in Dortmund auf seinen ersten Einsatz gewartet hat? Der 1. FC Union jedenfalls startete damals nach dem Doppelabstieg in der Oberliga die Mission Wiederaufstieg.

Michael Parensen vor seinem ersten Bundesliga-Spiel, Foto: Matze Koch

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Union kann und will nicht politisch neutral sein

Union hat gestern zur Mitgliederversammlung des Vereins eingeladen, die am 27. November ab 19 Uhr in der ‘Verti Music Hall’ (an der Oberbaumbrücke) stattfinden wird. Einer der Punkte, die dabei zur Diskussion stehen werden, ist ein Antrag zu einer Satzungsänderung, mit dem auch formell klar gestellt werden soll, in welchem Sinn Union politisch ist, und in welchem nicht.

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Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

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Parensen! Parensen! Parensen!

Jetzt eine Eloge auf die Karriere des Unioners Micha Parensen schreiben zu müssen, hätte mich überfordert. Das ist der unwichtigste Grund, aus dem es fantastisch ist, dass Micha im Kader von Union für die 1. Bundesliga stehen wird, und damit hoffentlich für Union in mehr als 10 Jahren in der dritten, zweiten und ersten Liga gespielt haben wird, bevor er etwas anderes macht.

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Unions Frauen holen den Berliner Pokal gleich zweimal

Zwei Mal traten die die Frauen-Teams von Union gestern zum Berliner Pokalfinale an. Und sowohl die erste als auch die 2. Mannschaft gewannen. Der Sieg des 1. Frauen-Teams über Viktoria war nicht nur besonders, weil hier die beiden Konkurrenten um den Sieg in der Regionalliga gegeneinander antraten, sondern auch weil es durchaus dramatisch war mit einem frühen Rückstand, der in der ersten Hälfte zu einem 3:1 gedreht werden konnte. Die zweite Halbzeit hielt noch eine Rote Karte für Union bereit, doch Viktoria kam erst in der Nachspielzeit zum Anschluss. Bewegtbild gibt es bei Spreekick.

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Aufstiegsangst gab es bei Union auch schon vor 17 Jahren

Die Diskussion um den Aufstieg in die Bundesliga ist älter, als ich es selbst in Erinnerung hatte. “So’ne Scheiße, wir steigen auf”, hieß es vor 2 Jahren. Und dieser Gesang drückte in einer seltenen Gleichzeitigkeit die Gefühlslage vieler Unioner aus, die einerseits gerne gewinnen und oben stehen wollen, aber im selben Moment auch Angst vor der Macht des Kapitals der Bundesliga haben und den Verlust der eigenen Identität und Stadionkultur fürchten. Davon konnte vor fast genau 17 Jahren nicht die Rede sein, als es im Programmheft vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld hieß: “Vorsicht Aufstieg!”

Programmheft 17/01-02

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Christopher Trimmel bewertet Kurzfilme und Michael Parensen beantwortet Fragen

Die Länderspielpause ist vorbei und nun geht es langsam los mit der Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den SC Paderborn mit seinem Trainer Steffen Baumgart. Sebastian Andersson hat allerdings noch ein Länderspiel am Dienstag. Vielleicht klappt es dann mit einem Einsatz, denn der schwedische Angreifer wurde gegen Rumänien (2:1 für Schweden) nicht eine Minute eingesetzt (Kurier).* Auch wenn der Kicker (nicht online) das Thema mit Suleiman Abdullahi in der Position des Mittelstürmers beim Testspiel in Erfurt aufnimmt, glaube ich nicht daran, dass Urs Fischer Anderssons Position dort in Frage stellt.

Sebastian Andersson trifft zum 1:0 per Elfmeter gegen Ingolstadt, Foto: Matze Koch

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Verlosung: Gewinnt ein von Michael Parensen signiertes UNVEU-Magazin!

Das UNVEU-Magazin des Kuriers war ursprünglich mal angetreten, um Geschichten über Unioner zu schreiben, die Unioner lesen wollen. Und das ist dann selten der Hausbesuch bei irgendeinem Star, sondern zielt mehr auf den emotionalen Bereich, den wir alle gerne mit Union-Familie bezeichnen. Dieser Fokus ist in den vergangenen Heften etwas verloren gegangen. Um so mehr habe ich mich gefreut, dass bei der aktuellen Ausgabe mit Co-Chefredaktuer Michael Parensen ein Heft herausgekommen ist, das wieder genau das liefert.

Die 3 von Michael Parensen signierten UNVEU-Magazine, Foto: Sebastian Fiebrig

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Hat Union jetzt die Strahlkraft des FC Bayern oder was will Adidas in Berlin?

Als Union gestern mit diesem von der Werbe-Agentur Jung von Matt Sports gestalteten Bild verkündete, dass adidas als Ausrüster von 2020 an einsteigen werde, habe ich doch die Augenbraue gelupft. Einerseits weil damit vielleicht die Preise für Trikots steigen werden. Aber vor allem weil Adidas sich meines Wissens aus dem Ausrüster-Geschäft für Mannschaften zurückziehen wollte. In der Bundesliga gibt es beispielsweise gerade nur den FC Bayern, der diese Marke als Ausrüster hat (hier die ganze Liste).

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Nicht meckern, sondern machen: Michael Parensen und ein Stiftungsprojekt in einer Neuköllner Brennpunktschule

Steffi war gestern in der Neuköllner Otto Hahn Schule, an der Michael Parensen ein Projekt der Union-Stiftung durchführt. Was es damit auf sich hat, erzählt sie euch hier:

Michael Parensen und die Otto Hahn Schule sind auf einem eher formlosen Weg zueinander gekommen. Manchmal trifft man einen engagierten Sportlehrer und führt mit ihm ein Kneipengespräch. Bei Kneipengesprächen fallen einem sowieso auf die besten Sachen ein. Roland Hoffer heißt der Sportlehrer, und seine Schule macht ein paar Sachen anders. Auf richtige Weise anders. Die Schule steht in Neukölln. Und Sprachförderung ist ein Thema.  Wenn es die nicht gibt, sagt Roland Hoffer, bleibt den Jugendlichen ab irgendwann eben nur die Neuköllner Selbstständigkeit: Beim Onkel im Späti arbeiten. In den Familien wird zu Hause häufig kein Deutsch gesprochen.

Michael Parensen an der Otto Hahn Schule in Berlin-Neukölln, Foto: Stefanie Fiebrig

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