#396 – Dann muss Micha Parensen böse kucken

Der 1. FC Union spielt 1:1 in Paderborn und wir finden es in Ordnung so, auch wenn mehr drin gewesen wäre. Dafür wurde der Eisbein-Fluch besiegt und wir sprechen außerdem über "Miteinander reden statt übereinander" und ein Pokalspiel, das nicht stattfand.

Michael Parensen kann auf dem Spielfeld sehr überzeugend sein, Foto: Matze Koch

Links:

On Air:

avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Hans-Martin Sprenger Amazon Wishlist Icon
avatar Daniel Roßbach Eiserne Ketten PayPal Icon Amazon Wishlist Icon Flattr Icon
Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Christopher Lenz ist ein Sinnbild und ein Grund für Unions gute Hinrunde

Die Entwicklung, die Christopher Lenz in dieser Saison genommen hat, steht sinnbildlich für Unions Saison bisher. Und ist einer der Gründe für deren Verlauf. Nachdem Lenz in der vergangenen Saison nur sieben Spiele gemacht hat, ist er in der Bundesliga nicht nur defensiv stabil, sondern setzt – wie zuletzt gegen Köln – auch offensive Akzente.

Weiterlesen

Wie im Traum: Unions Defensive ist gerade besser als die der Bayern

“Union braucht keinen Karneval, Unioner feiern überall!” Dieses Lied, das schon in Mainz erklang hat so eine Ohrwurm-Qualität, das ich es selbst heute am Morgen nach dem 2:0 über den 1. FC Köln beim Aufstehen gesummt habe.

Weiterlesen

Union wird keine Unterschiede zwischen alten und neuen Mitgliedern machen

Besonders viel Konflikt-Potential hatte die Mitgliederversammlung des 1.FC Union Berlin, die gestern Abend stattgefunden hat, nicht (wenn man von den Preisen für Bier, 5,50 Euro in der Verti Music Hall, einmal absieht. Aber vielleicht ist das ja für den Ablauf der Veranstaltung selbst gar nicht ganz so schlimm.)

Mitgliederversammlung 1. FC Uniona

Mitglieder stimmen ab, Photo: Matze Koch.

Weiterlesen

Michael Parensen wird nach seinem Bundesliga-Debüt gefeiert. Und zwar zurecht.

Zwei Tage nach dem 2:0-Sieg über Freiburg mit zwei Traumtoren feiern die Berliner Medien Michael Parensen. Nicht, weil der Verteidiger bei dem Spiel ein Tor geschossen hat, sondern einfach dafür, dass er gespielt hat. Und zwar zurecht. Denn der Verteidiger steht ein bisschen auch für die Transformation, die Union in den vergangenen zehn Jahren durchgemacht hat. So lange ist Michael Parensen schließlich schon in Köpenick.

Die Bild hat extra den Taschenrechner angeworfen und ausgerechnet: 5151 Tage hat es gedauert von seinem ersten Mal auf der Auswechselbank bei einem Bundesligaspiel bis zum ersten Einsatz. Oder anders gefragt: Wisst ihr, was ihr im Herbst 2005 gemacht habt, als der junge Michael Parensen in Dortmund auf seinen ersten Einsatz gewartet hat? Der 1. FC Union jedenfalls startete damals nach dem Doppelabstieg in der Oberliga die Mission Wiederaufstieg.

Michael Parensen vor seinem ersten Bundesliga-Spiel, Foto: Matze Koch

Weiterlesen

Union kann und will nicht politisch neutral sein

Union hat gestern zur Mitgliederversammlung des Vereins eingeladen, die am 27. November ab 19 Uhr in der ‘Verti Music Hall’ (an der Oberbaumbrücke) stattfinden wird. Einer der Punkte, die dabei zur Diskussion stehen werden, ist ein Antrag zu einer Satzungsänderung, mit dem auch formell klar gestellt werden soll, in welchem Sinn Union politisch ist, und in welchem nicht.

Weiterlesen

Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

Weiterlesen

Parensen! Parensen! Parensen!

Jetzt eine Eloge auf die Karriere des Unioners Micha Parensen schreiben zu müssen, hätte mich überfordert. Das ist der unwichtigste Grund, aus dem es fantastisch ist, dass Micha im Kader von Union für die 1. Bundesliga stehen wird, und damit hoffentlich für Union in mehr als 10 Jahren in der dritten, zweiten und ersten Liga gespielt haben wird, bevor er etwas anderes macht.

Weiterlesen

Unions Frauen holen den Berliner Pokal gleich zweimal

Zwei Mal traten die die Frauen-Teams von Union gestern zum Berliner Pokalfinale an. Und sowohl die erste als auch die 2. Mannschaft gewannen. Der Sieg des 1. Frauen-Teams über Viktoria war nicht nur besonders, weil hier die beiden Konkurrenten um den Sieg in der Regionalliga gegeneinander antraten, sondern auch weil es durchaus dramatisch war mit einem frühen Rückstand, der in der ersten Hälfte zu einem 3:1 gedreht werden konnte. Die zweite Halbzeit hielt noch eine Rote Karte für Union bereit, doch Viktoria kam erst in der Nachspielzeit zum Anschluss. Bewegtbild gibt es bei Spreekick.

Weiterlesen

Aufstiegsangst gab es bei Union auch schon vor 17 Jahren

Die Diskussion um den Aufstieg in die Bundesliga ist älter, als ich es selbst in Erinnerung hatte. “So’ne Scheiße, wir steigen auf”, hieß es vor 2 Jahren. Und dieser Gesang drückte in einer seltenen Gleichzeitigkeit die Gefühlslage vieler Unioner aus, die einerseits gerne gewinnen und oben stehen wollen, aber im selben Moment auch Angst vor der Macht des Kapitals der Bundesliga haben und den Verlust der eigenen Identität und Stadionkultur fürchten. Davon konnte vor fast genau 17 Jahren nicht die Rede sein, als es im Programmheft vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld hieß: “Vorsicht Aufstieg!”

Programmheft 17/01-02

Weiterlesen