Union hat gegen Bayern viel von dem gezeigt, was es in der Restsaison braucht

Wir haben gestern über das Spiel gegen Bayern gepodcastet. Dabei waren wir uns nicht ganz einig, wie wir Unions Leistung gegen Bayern einordnen, und was wir daraus für die folgenden Spiele mitnehmen.

Grischa Prömel Union Berlin

Grischa Prömel gegen Alphonso Davies und Thiago, kurz bevor er die Chance von Marius Bülter vorbereitet. Photo: Matze Koch/1. FC Union Berlin/Pool

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Union versucht mit nichts, die Fans zu ersetzen

Bei den Spielen gestern gab es einige Momente, in denen Sky etwas krampfhaft versucht hat, die Stadion-Situation ohne Publikum als erträglich darzustellen:

Dem kann man während Unions Spiel heute aus dem Weg gehen, indem man die Audio-Reportage auf AFTV hört, den die Kommentatoren machen, die eigentlich für den Audiokommentar für Sehbehinderte zuständig sind (Unions Mitteilung dazu in der Spielvorschau).

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Das neue Union-Magazin “Fußball pur” ist das Gegenteil von Geisterspielen

Beim Frühstück habe ich eben in dem neuen Union-Magazin Fußball Pur gelesen, das gerade erschienen ist. Und auch wenn ich noch nicht wirklich weiß, wie es sich anfühlen wird, wenn Union morgen Abend ohne uns Fußball spielt: In den Texten, Photos und Geschichten in diesem Magazin ist viel mehr von dem, was ich an Union vermisse – und was es grade trotzdem gibt – als in einem Spiel ohne gemeinsame Anspannung, Enttäuschung und Ekstase. Ein Fanzine ohne Fußball ist das Gegenteil von Fußball ohne Fans, und ich weiß, wozu ich eine stärkere emotionale Bindung habe.

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Union will in einer Woche wieder trainieren

Union hat gestern angekündigt, am 6. April – also in etwa anderthalb Wochen – wieder in eine Form von Mannschafts-Training einzusteigen (Kicker). Das wäre schön, ist aber immer noch optimistisch.

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Gleiches Ziel, aber verschiedene Wege: Streitgespräch zwischen Dirk Zingler und Uli Hoeneß

In der Berliner Zeitung gibt es ein interessantes und zum Nachdenken anregendes Doppel-Interview mit Dirk Zingler und Uli Hoeneß. Beide sprechen darüber, wie der Beitritt der DDR zur Bundesrepublik im Fußball abgelaufen ist und welche Perspektiven sie für den deutschen Fußball heute sehen.

Präsident Dirk Zingler nach dem Aufstieg in die Bundesliga

Präsident Dirk Zingler nach dem Aufstieg in die Bundesliga, Foto: Matze Koch

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Felix Kroos braucht keinen Ball, um gut zu sein

Gegen den FC Bayern kehrten Urs Fischer und Union zu der 4231-Formation zurück, die in den ersten Saisonspielen zum Einsatz kam. Die Idee dahinter war wahrscheinlich, Bayern lieber etwas weiter weg vom eigenen Tor zu stören, als sich nur auf eine massierte Strafraumverteidigung zu verlassen. Dabei hilft der zusätzliche zentrale Mittelfeldspieler, dem es im 4231 verglichen mit dem ebenfalls möglichen 541 gibt.

Bayern-Union Formationen

Die Grundformationen von Bayern und Union: Das 4231 und Felix Kroos sind neu.

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#388 – Immerhin kein Torwandschießen

Union verliert 1:2 beim FC Bayern und hinterher sagen wir tatsächlich: Da war mehr drin. Wir reden allerdings gar nicht so sehr über das Spiel, sondern über LED-Licht-Jockeys, Bälle in Autos und Pferde.

Sebastian Polter erzielt per Elfmeter das Tor zum 2:1 gegen Torwart Manuel Neuer, Foto: Matze Koch

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Ein fast perfektes Außenseiter-Spiel

Union hat gestern gegen den FC Bayern verloren, und dass das nach dem Spielverlauf nicht völlig selbstverständlich war, sagt schon einiges über dieses Spiel, und über Union in der Bundesliga. Denn in dem Spiel, das 2-1 für Bayern ausging, hatte Union eben echte Chancen auch Punkte zu holen.

Union in München

Union war in München auf dem Platz konkurrenzfähig und auf den Rängen dominant, Photo: Matze Koch

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Rummenigge warnt vor Union und das U19-Derby gegen Hertha endet unentschieden

Mannschaft und Vereinsmitarbeiter hatten sich gestern laut Bild schon den Film über die acht Tage im Mai angeschaut, den wir alle ab 30. Oktober kaufen können. Ich kann mir schwer einen stimmungsaufhellenderen Streifen als den vorstellen. Noch einmal diesen Wahnsinn durchleben. Großartig. Aber wahrscheinlich haben wir sowieso alle unseren eigenen Film im Kopf. Ich habe beispielsweise total irrationale Entscheidungen getroffen, in dem ich mir auf der Rückfahrt von Bochum Karten für das Spiel in Stuttgart gekauft habe, ohne zu wissen wie ich hin oder zurück komme und selbstverständlich ohne Urlaub zu haben. Bei der Arbeit habe ich dann um zwei Tage Urlaub gebeten. Mit dem Zusatz “Sonst muss ich leider kündigen.” Keine Ahnung, ob das so ernst genommen wurde, wie ich das in dem Moment gemeint hatte. Es gibt solche Nur-einmal-im-Leben-Momente, auf die ich niemals verzichten würde. Und ich bin bis heute froh, das alles getan zu haben. Ich bin sehr gespannt auf den Film am 30. Oktober.

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“Schwachstellen habe ich bei Union keine gefunden”

Von Dortmund nach Regensburg. Nach einem fetten Menü wieder Schwarzbrot. So oder so ähnlich sehen es die Berliner Medien (BZ, Morgenpost und RBB). Und ich kann das auch durchaus nachvollziehen. Aber andererseits ist das der Alltag, der Erfolge wie das DFB-Pokalspiel in Dortmund erst möglich macht. Und es verbietet ja niemand dem Team, auch in der Liga für unvergessliche Momente zu sorgen. Und bei all dem ergebnismäßigen Schwarzbrot (7 Unentschieden in 11 Spielen) waren schon einige besondere Momente dabei (Gikiewiczs Torvorlage, dann das Torwarttor und das Traumcomeback von Sebastian Polter inklusive Tor des Monats). Es ist also nicht so, als würde die Mannschaft nicht dafür sorgen, dass diese Saison unvergesslich wird. Jetzt vielleicht noch ein Sieg in Regensburg und wir können wieder die Pfanne auf die Herdplatte stellen. Dafür sorgen könnte Sebastian Polter, dessen mitreißende Mentalität die Bild thematisiert.

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