Union hat gegen Bayern viel von dem gezeigt, was es in der Restsaison braucht

Wir haben gestern über das Spiel gegen Bayern gepodcastet. Dabei waren wir uns nicht ganz einig, wie wir Unions Leistung gegen Bayern einordnen, und was wir daraus für die folgenden Spiele mitnehmen.

Grischa Prömel Union Berlin

Grischa Prömel gegen Alphonso Davies und Thiago, kurz bevor er die Chance von Marius Bülter vorbereitet. Photo: Matze Koch/1. FC Union Berlin/Pool

Ich habe dabei die Ansicht vertreten, dass Union gerade in der ersten Viertelstunde alles getan hat, was man tun muss, um gegen Bayern auch eine Chance auf Punkte zu haben, während Sebastian das wie gestern hier im Blog etwas pessimistischer eingeordnet hat.

Zumindest die Statistiken über die Chancen beider Mannschaften zeigen, dass Union Bayern nur relativ wenige Torchancen erlaubt hat – und dass man mit dieser Offensivleistung gegen Bayern hin und wieder auch selbst zu Toren kommen würde. Wie das Spiel ausgesehen hätte, wenn das bei Marius Bülter nach Grischa Prömels schöner Vorlage nach vier Minuten geklappt hätte, wissen wir natürlich nicht.

Wie sich diese Leistung jetzt in ein Spiel gegen einen ganz anderen Gegner als den FC Bayern übersetzt, können wir ebenso nur mutmaßen. Aber Union hat jedenfalls die Aggressivität und Konzentration gezeigt, die für den Stil der Mannschaft nötig sind, und auch ein paar gute fußballerische Momente. Die Gesamtsituation in der Liga ist jedenfalls ziemlich entspannt:

Für den Podcast hat uns David dankenswerter Weise ein neues, auf die Gegebenheiten angepasstes Intro gebaut. Das ist toll, auch wenn es ein ebenso bitter-süßes Gefühl ist, dieses Intro mit Geisteratmosphäre zu hören, wie die Spiele zu schauen. Wer aber nochmal all die tollen Intros hören will, die David für uns gemacht hat, kann das hier auf Soundcloud tun.

Besprochen haben das Spiel auch Steffi und MC im Podcast Union am Ball bei RadioEins. Dabei spricht auch Christian Arbeit ein bisschen darüber, wie das Spiel im Stadion ablief. Christian ist heute Abend auch im Union-Webradio zu Gast:

Und das schreiben die Berliner Medien über Union nach dem Bayern-Spiel:

Es sind jetzt nur noch drei Tage, bis Union am Freitag gegen Hertha im Derby in Charlottenburg spielt. Und auch wenn einige von uns nach dem Hinspiel gesagt haben, dass es damit nun auch wieder mit Derby reicht, und man gar keine Lust auf das Rückspiel hat: So war das nicht gemeint. Denn jetzt fallen wirklich viele Aspekte weg, die ein Derby ausmachen.

Ob auch die Fernsehübertragung des Spiels dazu gehört, steht noch nicht fest. Die DFL und Discovery haben sich noch nicht über den Status der Übertragungsrechte geeinigt: Discovery hatte die für seinen Sender Eurosport gekauft, dann aber an DAZN sub-lizenziert, und nun den Vertrag kündigen wollen. Gestern hat dann parallel zu DAZN auch Amazon Prime das Spiel von Leverkusen und Bremen übertragen – und zwar produziert von … Eurosport (Medienmagazin DWDL).

Für das Spiel am Freitag erscheint aktuell sowohl eine Übertragung bei DAZN als auch bei Amazon möglich. Und vielleicht auch, dass das Spiel nicht übertragen wird. Das kommt mir zwar unrealistisch vor, aber wir wissen über die Verhandlungen und Auseinandersetzungen zwischen den DFL und den Rechteabnehmern konkret wenig.

Und sonst so

In der Sportschau-Abstimmung zum “Tor des Jahrzehnts” hat nicht Marcel Hartels Fallrückzieher nach wenigen Sekunden im Spitzenspiel gegen Köln, sondern ein Tor von Mario Götze in irgendeinem Nationalmannschafts-Spiel gewonnen. In der Tat kam “Cello” nicht mal unter die ersten drei. Skandal!

Ein Gedanke zu „Union hat gegen Bayern viel von dem gezeigt, was es in der Restsaison braucht

  1. Also, ich habe eine kämpfende Mannschaft gesehen. Der Bayerndusel zum 1:0 naja, aber klar haben die Bayern verdient gewonnen. Nun am Freitag werden wir mehr sehen, wenn es ein TV Sender gibt der es zeigt. Hertha kommt mit breiter Brust und will Revanche… Eiserne Daumen drücken….

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