Michael Parensen und die Frage, ob er vielleicht nie wieder das Union-Trikot tragen wird

Bei Union hat sich Michael Parensen gestern von den Berliner Journalisten per Videocall interviewen lassen. Dabei ist mir bei der Frage, ob er vielleicht nie wieder das Union-Trikot überziehen wird, schmerzhaft bewusst geworden, dass wir im schlimmsten Fall Michael Parensen nicht mehr spielen sehen werden. Da wir alle darauf aber keinen Einfluss nehmen können, ist es wahrscheinlich das beste, so an die Sache heranzugehen wie der Verteidiger selbst. Er antwortete: “Dann ziehe ich es in der Freizeit an.”

Michael Parensen im Union-Trikot, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen im Union-Trikot, Foto: Stefanie Fiebrig

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Solidarität aus der Szene Köpenick

Die aktuelle Krise wirkt sich zwar auf die ganze Gesellschaft aus, trifft aber Menschen schwerer, die ohnehin in sehr schwierigen Verhältnissen leben. Die Szene Köpenick ruft deshalb auf, sich an der Hilfe für wohnungslose Menschen zu beteiligen, indem man ihnen an einem Gabenzaun dringend benötigte Dinge wie Essen, Hygieneartikel oder Kleidung spendet.

Szene Köpenick Hilfe Corona

Hilfsaufruf der Szene Köpenick für einen Gabenzaun an der Union-Tanke.

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Oliver Ruhnert wünscht sich Klarheit und Fairness

Im Kicker wird Oliver Ruhnert mit Kritik daran zitiert, dass in der Bundesliga auf unterschiedliche Art trainiert wird. Dabei hatte die DFL in der vergangenen Woche eine Empfehlung ausgesprochen, an der sich etwa Union orientiert hat, als es für diese Woche das Gruppentraining abgesagt hat.

Oliver Ruhnert.

Unions Geschäftsführer Profifußball Oliver Ruhnert, Foto: Matze Koch

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Gehaltsverzicht bei Union und “Medizin nach Noten” mit Rafal Gikiewicz

Nach den Berichten über Kurzarbeit bei Union und der Aussage von Oliver Ruhnert, man spreche mit dem Mannschaftsrat, wenn es um etwaigen Gehaltsverzicht bei Union geht, gibt es seit gestern Klarheit. Auch die Spieler des 1. FC Union Berlin verzichten auf Gehalt (Vereinsmitteilung). Wie viel Geld die Kurzarbeit und der Verzicht der Profis für den Verein genau einsparen und wie viel Euro diese Krise aktuell kostet, hat Union nicht mitgeteilt. Klar ist, dass im Prinzip alle Bereiche weggefallen sind, über die Einnahmen generiert werden. Das betrifft TV-Gelder, Catering und Veranstaltungsmanagement, sowie auch Merchandise (der funktioniert nur noch online). “Unser Vereinszweck ist Fußball. Wenn dieser wegfällt, berührt das den Kern unseres Daseins”, wird Dirk Zingler zitiert. Ein Satz so klar wie bitter in der aktuellen Zeit.

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Dirk Zingler will Kündigungen vermeiden und zieht deshalb Kurzarbeit in Betracht

Uns treibt alle um, dass wir wissen wollen, wann die Beschränkungen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus wieder aufgehoben werden. Vieles lässt sich einfacher ertragen, wenn wir wissen, wann es zu Ende ist. Auch die aktuellen Maßnahmen in Berlin, die uns im Alltag empfindlich behindern. Wir können nicht zur Arbeit, zur Schule und nicht zum Fußball. Doch wir müssen mit der Ungewissheit leben lernen. Nachrichten wie “Keine vollen Fußballstadien in den nächsten 12 Monaten” sind entweder Verkürzungen oder basieren auf Modellberechnungen. Es kann schlicht niemand sagen, wann wir wieder ins normale Leben zurück können und wie das dann aussehen wird.

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Union bleibt wegen Coronavirus weiter zu Hause

Manager Oliver Ruhnert hat gestern Nachmittag verkündet, dass Union nicht wie ursprünglich geplant heute am Freitag mit dem Mannschaftstraining beginnen wird (Vereinsmitteilung). Stattdessen wird das individuelle Training bis zum 31. März ausgedehnt. Das ist angesichts der weiter steigenden Infektionen mit dem Coronavirus in Berlin und der Vorbereitung von Krankenhausbetten für viele schwere Verläufe der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid19 absolut nachvollziehbar. “Ich glaube, das ist eine Entscheidung, die uns momentan allen gut tut”, sagte Oliver Ruhnert.

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Felix Kroos gewinnt die Stay at Home Challenge mit weitem Abstand

Beim 1. FC Union ist aktuell alles ruhig. Die einzige Geschäftigkeit, die zu sehen ist, besteht im Trainingsbetrieb im Kraftraum. Der Rest der Belegschaft sitzt größtenteils im Homeoffice.

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#408 – Es gibt dafür nicht so richtig ‘n Plan

Innerhalb von wenigen Tagen ist Fußball in Deutschland von der schönsten zur unwichtigsten Nebensache der Welt geworden. Wir besprechen das Aussetzen der Bundesligasaison, wie wir uns mit Union verbunden halten und was die Corona Pandemie mit uns macht.
Bild aus dem Stadion an der Alten Försterei, auf dem steht "Rasen betreten verboten"

Fußball ist erstmal abgesagt. Foto: Stefanie Fiebrig

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Union und der Profifußball kommen wohl nicht ohne Geisterspiele durch die Krise

Für die DFL hat Christian Seifert gestern eine bemerkenswerte Pressekonferenz gegeben, in der er die Auswirkungen des Coronavirus auf den Profifußball skizziert und vor allem auch eingeräumt hat, wo überall noch Unsicherheit darüber besteht, wie damit umgegangen werden kann.

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Neven Subotic und die Frage: “Was macht mich unglücklich?”

Heute treffen sich die DFL-Mitglieder zur Generalversammlung, um zu entscheiden, wie es mit der Bundesliga weitergeht. Präsident Dirk Zingler und der Geschäftsführer Lizenzierung Oskar Kosche sind als Vertreter des 1. FC Union dabei. Von einer Verschiebung der Saison bis hin zu einem Abbruch bei gleichzeitiger Annullierung der Spielzeit gehen die denkbaren Ideen (Kicker, 11Freunde, Tagesspiegel). Ich kann mir vorstellen, dass einige “wenn, dann”-Beschlüsse gefasst werden. So kann beispielsweise auf Uefa-Entscheidungen am Dienstag reagiert werden, ohne gleich erneut eine Generalversammlung einberufen zu müssen.

Hygiene-Hinweise am Stadion an der Alten Försterei, Foto: Matze Koch

Hygiene-Hinweise am Stadion an der Alten Försterei, Foto: Matze Koch

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