Ein Vorsprung in der Tabelle macht Union gegen Köln etc. stärker

Union spielt in drei der verbleibenden vier Spiele vor der Winterpause gegen direkte Mitbewerber um den Klassenerhalt. Dieser Umstand und die Tabllensituation zu Beginn dieser Serie von Spielen liefert den Stoff für verschiedene Narrative. Schlussendlich bleibt es aber dabei: mehr Punkte haben (zum Beispiel 16, wie Union) ist besser als weniger (zum Beispiel 8, wie Köln).

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Auch Union hat gegen die Verteilung der Polizei-Kosten gestimmt

Vor dem Spiel gegen Köln gibt es noch mehr der obligatorischen “Spieler X trifft auf seinen Ex-Verein” Artikel und Interviews mit Anthony Ujah. Im Interview mit Stephanie Baczyk für den RBB spricht Ujah über den Torjubel in und für Köln und darüber, dass sich die 22.000 Zuschauer An der Alten Försterei für ihn manchmal wie 100.000 anfühlen.

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Anthony Ujah lobt Urs Fischers Führungsstil

Nachdem wir hier gestern über Simon Hedlund und seine Unzufriedenheit mit seiner Zeit bei Union geschrieben haben, lesen wir heute von Anthony Ujah die entgegengesetzte Perspektive. Denn obwohl Ujah längst nicht immer spielt, spricht der Stürmer sehr positiv über Fischers Umgang mit der Mannschaft (Kicker, Morgenpost, Bild nicht online).

Anthony Ujah und Urs Fischer

Anthony Ujah spricht mit Trainer Urs Fischer, Photo: Matze Koch

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Viel Zeit im Gefühl des Spiel gegen Dortmund zu schwelgen

Länderspielpausen wie die, die gerade beginnt, sind ja oft nervig. Unter anderem, weil dann die deutsche Nationalmannschaft spielt – mit dem Fanklub Nationalmannschaft und solcher Tormusik. Aber sie haben auch ihr Gutes: Zum Beispiel, dass zwei Wochen lang nichts die Eindrücke von Unions erstem Sieg in der Bundesliga, den ersten drei Bundesliga-Toren im Stadion an der Alten Försterei, überlagern kann.

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Anthony Ujah: “Mir tun immer noch die Ohren weh”

Mein kleines Kind war sichtbar traurig. Es liefen noch die letzten Minuten des Spiels gegen Rasenballsport und er schaute niedergeschlagen und ohne Regung auf den Rasen. Und das mitten in einem Lärm, der sich für diejenigen, die das erste Mal eine Partie im Stadion an der Alten Försterei sahen, merkwürdig anfühlen musste. Als ich fragte, was denn sein, sagte der Junior: “Union verliert. Das finde ich schade. So können die nicht mehr aufsteigen.” Und ich musste daran denken, dass er Union nur als Zweitligist und immer mit einer Sieg-Wahrscheinlichkeit erlebt hatte. Und dann so eine Partie, in der die Mannschaft im Prinzip komplett chancenlos war. “Du musst singen”, sagte ich. “Das machen alle und das gibt Mut, so dass du nicht traurig aus dem Stadion gehst.” Ich nahm ihn dann auf den Arm und wir sangen gemeinsam “Unsere Mannschaft, unser Stolz.”

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Acht Neuzugänge: Wie neu wird sich Unions Bundesliga-Mannschaft anfühlen?

Das erste Training der Bundesliga-Mannschaft des 1. FC Union gestern war natürlich auch und vor allem eine Gelegenheit, zu beginnen, die Gesichter der Neuzugänge in Köpenick kennenzulernen. Da ist es ganz praktisch, dass etwa Sheraldo Becker mit seinen blondierten Haaren immer leicht zu erkennen ist. Bis ich alle Neuen wirklich kenne, werde ich mir aber noch ein paar Mal Bilder anschauen müssen. Zum Beispiel diejenigen, die Steffi gestern gemacht hat.

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Auch mit zwei Stürmern ist nicht für alle Platz

Nach der Verpflichtung von Anthony Ujah, und dem daraus resultierenden Überangebot im Sturm, stehen bei Union zwei Fragen im Raum: Für wie viele der vorhandenen Spieler wird in der Regel ein Platz in der Startelf sein, und wer könnte den Verein noch verlassen.

Union

Auch in Systemen mit 2 Stürmern ist es bei Union zu voll, Photo: Matthias Koch

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Der Wechsel von Anthony Ujah zu Union: Wow, aber …

Der Wechsel von Anthony Ujah zum 1. FC Union (laut Bild für 2 Millionen Euro plus mögliche Bonuuszahlungen) war die erste Transfermeldung in diesem Sommer, bei der ich dachte: Wow. Das disqualifiziert natürlich nicht die anderen Transfers. Es ist vielmehr so, dass diese für mich in die Richtung “Ich bin gespannt, wie die sich entwickeln” fielen. Bei Anthony Ujah bekommt Union einen gestandenen Bundesliga-Profi. Es ist der zweite Gedanke, der mir etwas komisch war. Der lautete nämlich: Wird angesichts von 4 Stürmern nun einer noch den Verein verlassen? Sebastian Polter, Sebastian Andersson, Marcus Ingvartsen und nun Anthony Ujah. Das klingt schon ganz schön viel. Die Frage stellt sich auch der Kurier.

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