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Geht Urs Fischer mit einem anderen System ins Derby als beim Saisonstart in Chemnitz?

Unions Verantwortliche zeigten sich nach dem erfolgreichen aber vor allem offensiv sehr mühsamen Saisonstart in Chemnitz sehr selbstkritisch und bemängelten insbesondere die fehlende Tiefe mit Ball.

Um dem entgegenzuwirken könnte Union-Trainer Urs Fischer zum Derby eine kleine aber entscheidende Systemumstellung vornehmen, die er bereits direkt nach dem Gegentreffer am Montag veranlasste, wie im RBB analysiert wird.

Von einem 5-3-2 mit den zwei Angreifern Jordan Siebatcheu und Sheraldo Becker wurde mit dem zusätzlichen Andreas Voglsammer auf eine offensive Dreiereihe und ein 5-2-3 umgestellt. Dies kam vor allem dem fleißigen Jordan zu Gute, der direkt von Voglsammer bedient wurde und artistisch den Ausgleich schoss. Im Gegensatz zu Taiwo Awoniyi braucht Unions neuer Mittelstürmer weniger Platz und mehr Zuspiele, wie der Artikel super analysiert. Zwei Flügelstürmer um ihn herum dürften ihm daher sehr gefallen.

Sitzt hier ein Kandidat für die Startelf am Samstag?, Foto: Matze Koch

Argumente für einen Wechsel auf ein weiteres System, auf ein 4-3-3, ergeben sich darüber hinaus aus der Kaderstruktur, da es nun mehr zentrale Mittelfeldspieler und klassische Flügelspieler gibt. Wir werden sehen, ob Urs Fischer direkt zum Derby gegen Hertha BSC eine Systemumstellung vornimmt oder erst einmal den Spielverlauf abwartet.

Union in den Medien

Bei 11Freunde wird die Saison Union vielleicht ein bisschen sehr optimistisch eingeschätzt. Getreu dem Motto „der Aufstieg war ein Wunder, die Conference League war Glück, die Euro League der verdiente Lohn und die Champions League wird ´ne Sensation“ geht es demnach auf Platz vier. Ganz unterhaltsam ist dabei noch, welches Getränk Union wäre wenn Klubs Getränke wären.

Ebenfalls bei 11Freunde werden interessante Torhüter der kommenden Bundesliga-Saison vorgestellt. Lennart Grill sollte laut des Artikels auf seine Einsätze kommen und eine Bereicherung für die Liga darstellen.

Der RBB berichtet über den Überfall auf einige Union-Fans während der Rückreise aus Chemnitz.

Union-Präsident Dirk Zingler möchte, „dass wir als Truppe, als Menschen in diesem Klub so zusammenbleiben, wie wir es die letzten Jahre waren. Das ist die beste Voraussetzung, um weiter Erfolg zu haben.“ Zudem möchte er in allen Pokal-Wettbewerben zumindest überwintern.

Da gibts was auf die Ohren

Was Zingler im Rahmen der gestrigen Sondersendung über Union auf radioeins gesagt hat, könnt ihr hier nachhören. Neben dem Union-Präsident kamen im Rahmen der Sendung noch Oliver Ruhnert, Julian Ryerson, Janik Haberer, der ARD-Fußballreporter Jakob Rüger, der Musiker Henning Rabe der mit seiner Band Iron Henning in den 90er den Song „Union“ herausgebracht hat und die Dokumentarfilmerin Annekatrin Hendel, die gerade eine Doku über Union dreht.

Nach Unions erstem Pflichtspiel und dem damit verbundenen Saisonstart, ist auch der Textilvergehen-Podcast in die neue Spielzeit gestartet. Nadine, Steffi, Robert, Hans-Martin und Sebastian sprechen über das schwierige Weiterkommen in der ersten Pokalrunde, schauen auf das Derby am Wochenende, Unions Transferperiode und auf Europapokal-Heimspiele an der Alten Försterei.

Und auch Taktik&Suff sind zurück…

Und sonst so

Die Szene trifft sich am Samstag ab um 10 Uhr am Schlossplatz Köpenick und macht sich mit hoffentlich vielen Unionerinnen und Unionern ab 12 Uhr in Richtung Stadtderby in der Alten Försterei auf.

Der nach seinem Abschied von Union noch vertragslose Anthony Ujah hat bei Eintracht Braunschweig unterschrieben und vergrößert dort die kleine Union-Kolonie. Insbesondere Keita Endo scheint sich darüber sehr zu freuen, wenn man sich die Kommentare bei Instagram durchliest.

2 Kommentare zu “Geht Urs Fischer mit einem anderen System ins Derby als beim Saisonstart in Chemnitz?

  1. dichtdaneben

    Was ist denn mit dem Amateurstadion gemeint, was konkretes oder noch eine fixe Idee?

    • Christoph

      Moin!
      Das ist in Planung. Sicher noch nicht so weit, um einen Bauantrag abzugeben, aber so, dass man dies in vermutlich ein oder zwei Jahren machen könnte, wenn die sonstigen Gegebenheiten mit dem Bezirk und Senat geklärt sind.
      Es klang auf jeden Fall so, dass es (sofern Bezirk/Senat mitspielen) kommen wird.

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