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Fußball zum Kopfschütteln: Union spielt 2:2 in Leverkusen

Während bei mir leider mittlerweile oftmals schon automatisch ein Mechanismus einsetzt, der etwas zwischen Augenrollen und Kopfschütteln ist, wenn mal wieder ein Interview von Union-Präsident Dirk Zingler die Runde macht, geht es mir beim Team von Urs Fischer ähnlich:

Ich muss ab und zu den Kopf schütteln wenn ich das Dargebotene auf dem Rasen sehe. Jedoch aus völlig anderen Gründen als es beim obersten Vereinsrepräsentanten der Fall ist. Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin bringt mich vielmehr zum Staunen, zum Augenreiben. Im positiven, im überraschenden Sinne.

Natürlich sind solche starken Leistungen wie die beim gestrigen Bundesliga-Spiel in Leverkusen keine aus dem Nichts entstandenen Naturphänomene, die in ähnlicher Häufigkeit wie eine Sonnenfinsternis auftreten. Natürlich rufen die elf plus x ausgewählten Spieler seit dem Amtsantritt von Urs Fischer in der Regel solide bis gute Leistungen ab, welche oft in Punktgewinnen enden bzw. endeten. So richtig gewöhnen kann ich mich daran aber trotzdem (immer noch) nicht.

Vor leerer Kulisse gab es ein Wiedersehen mit Robert Andrich: Im Zweikampf mit Paul Jaeckel, Foto: Matze Koch

Vor allem wenn es wie gestern weit vor dem Spiel wichtige Ausfälle (Sheraldo Becker Corona positiv, Taiwo Awoniyi beim Afrika-Cup) und auch während des Spiels das verletzungsbedingte Ausscheiden einer Saisonentdeckung wie Nico Gießelmann zu beklagen sind und dennoch wieder eine Gesamtkomposition herausspringt, bei der klar ist und wird, was jeder zu tun hat. Genau dann kommt das ungläubige Kopfschütteln.

Auch wenn Union in der ersten Halbzeit unterlegen war und in Rückstand geriet, gelang quasi mit dem Pausenpfiff ein Ausgleichstor, welches wohl exemplarisch für den Fußball unter Urs Fischer steht. Nämlich immer weiterzumachen: Christopher Trimmel feuerte einen Schuss aus gut und gerne 25 Metern ab, den Lukas Hradecky, der Leverkusener Torwart stark hielt,  genau wie auch den anschließenden Kopfball von Kevin Behrens. Union blieb allerdings in Person von Grischa Prömel in der Aktion und traf mit der einzigen richtigen Chance in Hälfte eins. Auch so ein Merkmal des Fußballs unter Urs Fischer. Meistens spielt Union außerordentlich effizient.

Kurz nach der Pause war Grischa Prömel dann erneut in klassischer Stürmer-Manier zur Stelle und verwertete nicht nur Max Kruses Schuss-bzw. Passversuch (?), sondern machte sich auch ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Erstmalig gelang „Griiiiiiissschaaaaaa“ ein Doppelpack als Profifußballer.

Natürlich kam Leverkusen im Anschluss daran auch zu Chancen, insgesamt spielte Union aber eine bombenstarke zweite Halbzeit und hätte durch einen schönen Schuss von Max Kruse in der 78. Minute, der leider nur an die Latte klatschte, fast für die Entscheidung gesorgt.

Beim Leverkusener Ausgleich in der 84. Minute durch Jonathan Tah stimmte dann leider die Zuordnung gar nicht, sodass der aufgerückte Innenverteidiger ziemlich ungestört einköpfen konnte. Immerhin gibt es mit einigen späten Gegentoren ja dann doch noch etwas, was an Union vor der Zeit von Urs Fischer erinnert.

Anstatt sich davon verunsichern zu lassen, machte die Mannschaft aber einfach weiter und hätte durch Andreas Voglsammer nach einem schönen Steckpass von Kruse und den Pfostenschuss des früh eingewechselten Bastian Oczipka fast doch noch drei Punkte beim Favoriten mitgenommen. Und die wären angesichts der deutlichen Leistungssteigerung und imposanten zweiten Halbzeit sicherlich nicht unverdient gewesen.

Insgesamt war die Art und Weise wie der Punktgewinn bei einem Verein, der deutlich andere Möglichkeiten als Union hat, mal wieder beeindruckend und somit Fußball zum Kopfschütteln.

Medienberichte über Unions 2:2 in Leverkusen

Jubiläum für Union-Kapitän Christopher Trimmel

Zum sage und schreibe 250. Mal in einem Pflichtspiel lief Union-Kapitän Christopher Trimmel gestern für Union auf. Allein anhand des Bildes und den Akteuren, die mit Trimmi (s. unten) abgebildet sind, wird deutlich, wie schnell die Zeit vergeht.

Trimbo konnte dementsprechend dann auch äußerst stolz auf das Erreichte und die zurückliegenden siebenhalb Jahre sein. Auch gestern trieb er in gewohnter Manier die Mannschaft an und kreierte vom rechten Flügel aus einige Chancen. Hoffentlich bleibt uns der Capitano noch ein bisschen erhalten. Bisher sind ja auch selten Alterserscheinungen zu erkennen.

Und sonst so

Neben Grischa Prömel hat heute auch noch Andreas Voglsammer Geburtstag, alles Gute!

Union ist was Verletzungen angeht besser durch die Hinrunde gekommen als jeder andere Bundesligist. Grüße gehen raus an Martin Krüger&Co.

Andreas Luthe hat gestern nicht nur das ein oder andere Mal wieder seinen Spitznamen Octoluthe alle Ehre gemacht, sondern war auch in der neuen Ausgabe des kicker-Podcasts „FE:male view on football“ zu Gast. Dabei verdeutlicht er unter anderem, wie Almuth Schult ihm bei Fragen über Frauen im Fußball unterstützt hat, während er der DFL-Taskforce beisaß.

Vielleicht hat ja die eine oder der andere Lust und etwas Geld um ein Buch für Fußballerinnen zu unterstützen, in dem Dina Orschmann, die sowohl in der Jugend als auch bei den Frauen bei Union gespielt hat, eigene Erfahrungen mit Tipps für eine Profikarriere für Fußballerinnen verbindet.

Wer sich auf den heute beginnenden Afrika-Cup einstimmen möchte, sollte sich diesen Podcast anhören. Wirklich sehr interessante Hintergrundberichte und eine schöne Perspektive auf das Turnier. Als einer der spannendsten Spieler des Turniers sieht der Experte übrigens Taiwo Awoniyi.

 

 

18 Kommentare zu “Fußball zum Kopfschütteln: Union spielt 2:2 in Leverkusen

  1. Bekommt ihr noch Beiträge hin ohne gegen unseren Präsi zu schießen oder nicht, denn dann brauch ich leider eure meist sehr guten Beiträge nicht mehr zu lesen.
    Eure Art diese Saison gegen Vereinsführung und co in allen Themen zu schießen und gleichzeitig mind einmal im Monat zu erwähnen dass sich ja alles inzwischen doof anfühlt und kein unionfeeling mehr aufkommt, ist wirklich nur noch belastend.

    • PaderMike

      Volle inhaltliche Zustimmung, Philip!

    • Felix Morgenstern

      Hallo Philipp, den Takt fürs Kritisieren gibt leider der Präsident vor, indem er sich immer wieder entsprechend äußert. Mit meiner Einleitung wollte ich eigentlich nur auf die Koexistenz zwischen einer Unzufriedenheit an manchen Dingen und den immer noch schwer begreifbarem, tollem Geschehen auf dem Rasen verdeutlichen.

      Einen schönen Sonntag noch, eiserne Grüße :)

    • Ich sing da nur : dann soll er doch zu SG Charlottenburg eV gehn, echt

    • Maria Draghi

      Aus meiner Sicht habt ihr beide Recht, Philip und Felix.

      Auch bei mir wächst die Unzufriedenheit mit der Vereinsführung quasi wöchentlich, während es sportlich genug Gründe gibt, jeden Tag dreimal nackig ums Haus zu rennen und dabei laut Hallelujah zu singen.

      Gleichwohl hat Philip nicht Unrecht. Wenn es keine neuen Aspekte der Kritik gibt, braucht man seine Unzufriedenheit auch nicht wie eine Monstranz vor sich her zu tragen.

    • Maria for president!

    • Wir sollen einfach schweigen und uns bei so einem Populist bedanken? #NotMyPräsident*In :)

    • Sehe ich genauso!!!!

    • Naja ich finde schon, dass man sich innerhalb der (Union)-Familie auch kritisieren und debattieren darf. Wäre doch schlimm, wenn du Streit innerhalb deiner Familie immer aus dem Weg gehst und ja und Amen zu allem sagen würdest, auch wenn dir etwas nicht gefällt. Wozu sind wir denn Mitglieder, wenn wir unseren Verein nicht mitgestalten wollen? Dann unterscheidet uns doch nichts von den Konsumenten anderer Proficlubs. Und zum Mitgestalten gehört nun mal auch Kritik dazu, solange sie sachlich formuliert ist.
      Ich persönlich muss sagen, dass ich unseren Präsi auch sehr viel gelobt habe in der Vergangenheit, aber in den letzten zwei Jahren waren schon auch oft Dinge dabei, wo ich mir einen etwas anderen Umgang gewünscht hätte. Wenn ich das nicht sagen darf, dann brauche ich auch kein Mitglied zu sein und das ist einem Mitgliederverein wie unserem auch nicht zuträglich auf Dauer, wenn eine solche Mentalität entsteht.

  2. Maria Draghi

    Stimmt; auf Englisch auszuweichen löst viele Probleme der genderkonformen Sprache in Luft auf… Vielleicht ist das ja der Grund, warum Englisch Weltsprache ist und Deutsch es wohl nicht (wieder) werden wird. :-)

  3. Ich finde es respektlos, wenn man eine gegensätzliche Meinung nicht akzeptiert. Unser Präsi spricht das aus, was viele Unionfans denken. Anstatt einfach mal eine Meinung stehen zu lassen, werden Aussagen getroffen, die völlig gegenstandslos sind. Da wird von einer multikulturellen Gesellschaft gesprochen, aber unterschiedliche Meinungen nicht akzeptiert. Es zählt nur noch Gendern und Veggi. Alle anderen werden als reaktionär bezeichnet. Vielleicht sollten die Damen und Herren mal begreifen, das beide Seiten gesellschaftlich tragbar sind. Ich habe überhaupt kein Problem eine Veggi- Wurst zu essen, was ist mit dem Veggi würde der bei mir ne Eberswalder Bratwurst essen ? TOLERANZ, sollten beide Seiten zeigen. Ziegler selbst sagt, er hat überhaupt nix gegen Veggi, doch ihr Journalisten wollt daraus einen multikulturellen Skandal machen. Union hat Hausrecht und ich würde von einem Gastgeber der Vegetarier ist, auch nicht verlangen das er für mich ein Schwein schlachtet. Unser Präsi hat genau das selbe Recht wie jeder andere seine Meinung zu vertreten. Zumal er auch ökonomisch denken muß und da hat die Bratwurst ganz klar die Nase vorn. Doch wie oft in unserer Gesellschaft versucht eine kleine Gruppe, der Masse vorzuschreiben, was sie essen darf, wie sie sprechen darf, wie ihre Tradition gesellschafskonform zu sein hat. Nein, Danke ! UNVEU

    • @Norbert, Treffer,versenkt,voll den Punkt getroffen. Ich bin sowas von Deiner Meinung.
      Der Artikel mit der Aussage von Jürgen von der Lippe heute auch sehr gut wiedergegeben.
      Was man sich alles bieten lassen muss!

    • Christoph

      Du schreibst Toleranz groß, Norbert. Aber genauso tolerant sollte sich auch die Vereinsführung zeigen, wenn auf der MV die Frage aufkommt nach der Vegi-Wurst. Die Reaktion war alles anderes als tolerant, sondern abwertend, auch von DZ. Auch wenn die MV etwas her ist, hat DZ diese Aussage quasi zeitnah wiederholt und wird auch derer gegenüber den Mitgliedern stellen müssen.
      Zudem finde ich die Aussage „Unser Präsi spricht das aus, was viele Unionfans denken.“ ziemlich schwierig. Was sind denn viele? Die „laute“ Menge in den sozialen Medien? Wie viele sehen dies genau anders, aber machen sich nicht bemerkbar? Ich persönlich brauche keine Vegi-Wurst, würde sie auch nicht essen. Aber was ist denn das Problem daran, eine weitere Wurst mit auf den Grill zu packen, statt sich zu echauffieren? Wenigstens in einem Modellversuch für ein paar Spieltage, wenn die Hütte wieder voll ist. Dann kann man immer noch entscheiden. Aber nein, es wird konsequent abgetan und jeder der das Thema wieder aufnimmt, wird angegangen.
      Zudem steht der Präsi als Sprachrohr des Vereins nun mal im Blickpunkt und dann darf seine Aussage durchaus kritisiert werden. Ich denke, wir haben mit DZ im Grunde einen guten Präsi. Aber dennoch habe ich als Mitglied auch das Recht, ihn zu kritisieren. Und gerade in letzter Zeit finde ich diverse Aussagen und Entscheidungen fragwürdig. Und wenn das nicht angesprochen werden darf, dann befinden wir uns in einer diktatorischen Umgebung. Und wer das gut findet, den darf man auch zu Recht als undemokratisch und bedenklich einstufen!

  4. Ulrich Peters

    Danke, Philipp & Co.: Ich wäre auch froh, wenn das ständige Präsidenten-Bashing mal aufhörte. Daran, dass Union heutzutage Bundes- atatt Kreisliga spielt, hat Dirk Zingler größte Verdienste. Aber manche Leute scheint nichts anderes mehr umzutreiben als ein paar Äußerungen, mit denen sie nicht übereinstimmen. Man kann‘s auch echt übertreiben.

  5. Hallo Philipp, Hallo Norbert, Ihr habt es auf den Punkt gebracht,
    nur sollten wir differenzieren zwischen den Artikeln und den Kommentaren.
    Die Artikel, speziell von Felix, sind kritisch, aber fair.
    Einige wenige Kommentare, speziell zu Dirk und Christian, sind es nicht.
    Natürlich ist die Art und Weise, wie sich unser Präsident darstellt nicht immer positiv. Für den diplomatischen Dienst ist er bestimmt nicht geeignet und manchmal ist schweigen auch besser. Aber in der Sache hat er doch meistens Recht.
    Man kann ihn auch kritisieren, na klar. Wenn er dann aber als „ein alter weißer Mann“ bezeichnet wird, ist das schon eine Dreifach-Diskriminierung, denn auch er darf wegen seines Alters, seiner Hautfarbe und seines Geschlechts nicht beleidigt werden.
    Vielleicht auch zur Erinnerung. Es waren primär die Frauen und wir jetzt alten weißen Männer, die unter Führung von Dirk Zingler in den 90er und 2000er Jahren aus einem Sanierungsfall einen Erstligaverein gemacht haben. Wir spielen heute im schönsten Stadion der Welt gegen die Bayern und nicht gegen die Freunde aus Hohenschönhausen, auswärts ist Haifa und Rotterdam angesagt und nicht Auerbach. Dafür muss man uns nicht die Füße küssen und wir sind auch nichts besonderes, aber ein wenig Respekt kann man schon verlangen.
    Zielführend finde ich dagegen den Vorschlag in einigen Kommentaren, Dirk Zingler von Textilvergehen einzuladen und mit Ihm zu diskutieren. Es ist immer besser miteinander als übereinander zu reden.
    U.N.V.E.U

    • Respekt habe ich vor der sportlichen Leistung und Leitung. Und Urs würde ich sogar die Füße küssen.
      Der Respekt vor der Geschäftsführung ist mir leider abhanden gekommen, seit DZ meinte, er sei nur dem Aufsichtsrat Rechenschaft schuldig und nicht den Mitgliedern. Auch der Umgang mit Satzungsanträgen zur letzten MV war eines 1. FC Union nicht würdig. Lt. UF wurde auch ein Antrag zur Einführung einer Mitgliederbefragung abgelehnt. Diese hätte ich mir im Oktober letzten Jahres gewünscht, um die unselige Diskussion 3G oder 2G zu beenden. Ich hätte jedes Ergebnis akzeptiert. So wurden erst einmal 10000 Unioner ausgesperrt. Das Präsidium hat wirtschaftlichen Schaden vom Verein abzuwenden. Dies ist aus meiner Sicht nicht geschehen.
      Wir haben übrigens eine Satzung. Der Verein ist politisch neutral. Daran hat sich DZ leider nicht mehr gehalten, obwohl er vehement dies zur letzten MV mit Präsenz so wollte.
      Ich denke, der sportliche Erfolg ist teuer erkauft und wir sind zum sportlichen Erfolg verdammt. Die Werte, von denen DZ auf der letzten MV sprach, sind bis auf Immobilien an den sportlichen Erfolg geknüpft. Und das macht mir Angst. „Ironie an“ Aber wir könnten ja wieder Unterschriften von Bankangestellten üben. „Ironie aus“

    • Hallo Thiessen einige Deiner Aspekte kann man teilen, ok
      auch wenn es von Dir ironisch gemeint war („Aber wir könnten ja wieder Unterschriften von Bankangestellten üben“) zur Info für unsere Jüngeren:
      Tennis Borussia gegen den 1. FC Union am 2. Juni 1993. Die Union-Fans (auch ich) feiern ihren Aufstieg in die 2. Liga. Es gibt dann aber noch ein Nachspiel, und es gestaltet sich noch aufregender als der Showdown im Mommsenstadion. Union plant schon für die Zukunft im Profifußball, da steckt ein Mitarbeiter von Unions Hauptsponsor dem TeBe-Präsidenten Jack White, dass der 1. FC Union im Lizenzantrag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eine gefälschte Bankbürgschaft vorgelegt hat. White leitet die Information an den DFB weiter, die Aufregung ist groß, und am Ende wird Union der Aufstieg verweigert. Union modelt den Betrug um die gefälschte Bürgschaft um zu einer Westberliner Intrige, doch der DFB bleibt hart. Tennis Borussia nimmt Unions Platz ein und wirbt dem Rivalen auch noch die Spieler Pieckenhagen und Henschel ab.
      https://www.berliner-zeitung.de/niemand-buergt-fuer-eisern-union-hintergrund-der-eiertanz-um-die-lizenz-li.44197
      Dirk Zingler führt den Verein seit Sommer 2004 und beendete endlich das Missmanagement seiner Vorgänger.
      Erläutere mir mal bitte Deine Behauptung: „Der Verein ist politisch neutral. Daran hat sich DZ leider nicht mehr gehalten“.

    • Hallo dHart (Ich heiße übrigens Thiesen.), seine Aussagen zur Coronapolitik hätte er sich sparen müssen. So verstehe ich jedenfalls unsere Satzung. Söder hat mit Berlin gar nichts zu tun. https://www.rtl.de/cms/corona-union-boss-dirk-zingler-beschimpft-markus-soeder-als-der-clown-aus-muenchen-4877376.html . Solche Interviews kann er als Privatperson oder Inhaber einer Firma tätigen.
      Das ist übrigens keine Behauptung sondern eine Tatsache. Ja, wir sind von den Entscheidungen der Politik betroffen und ich fand in 2020 gut, wie der Verein Lösungen gesucht und vorgeschlagen hat (Stichwort Schnellstests). Aber als wir das Stadion füllen konnten, war es nicht mehr wichtig, das Stadion zu füllen. Die Prämisse, wirtschaftlichen Schaden abzuwenden, wurde also nicht erfüllt. Was hätte sich durch 2G geändert? Viel mehr Unioner hätten im Stadion sein können. Jeder, der wollte und auch gesundheitlich konnte, hätte bis 10/2021 2G einhalten können.
      Ich schätze die Arbeit von DZ. Ich hasse aber die Intransparenz und das Gefühl nicht zu wissen, was der Preis für den sportlichen Erfolg sein wird. Falls eine finanzielle Bombe platzt, stehen wir da wie der FCK. Das sollten sich alle mal klarmachen. Der 1. FC Union ist nicht das Spielzeug Einzelner. Es ist der Verein von mittlerweile 40.000 Mitgliedern.

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