Union muss sich nicht für die eigene Art des Fußballspielens rechtfertigen

Ich hoffe, dass es der Mannschaft mit einem Tag Abstand genauso wie mir geht. Denn mit jeder Minute, die das 2:3 gegen Leverkusen her ist, wird mein Frust geringer. Und ich sage mir: Genau so weitermachen! Ich finde gar nicht, dass sich Trainer Urs Fischer für seine Art, Fußball zu spielen rechtfertigen muss, wie er es ein bisschen gemacht hat, als er auf der Pressekonferenz nach dem Spiel sagte: “Die Mannschaft war gefährlich. Gerade im Spiel mit dem Ball konnten wir zeigen, dass wir auch Fußball spielen können.”

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Hätte ick noch vor wenigen Monaten und eigentlich seit ick in dieses Stadion gehe nie gedacht, dass unsere Mannschaft mal nicht nur bereit ist leidenschaftlich zu kämpfen und zu rennen, dit machen sie ja zum Glück fast immer, sondern auch die Fähigkeiten besitzt einen individuell auf dem Papier klar überlegenen und deutlich erfahreneren Gegner spielerisch zu dominieren und dabei schnörkellosen, schnellen, mitreißenden und richtig attraktiven Fußball zu spielen. Stolzer kann man da auf Truppe und Trainer eigentlich nicht sein! Weiter so @1.fcunion! 💪 . . . #union #unionberlin #eisernunion #unveu #fcu #allesaufrot #alteförsterei #stadaf #köpenick #dieeisernen #eisernberlin #wuhlheide #fcunion #berlinsiehtrot #niemehrzweiteliga #stadion #footballground #rotundweiss🔴⚪ #unsereliebe #bundesliga #meinverein #köpenick #deintreptowköpenick #berlinickliebedir #undniemalsvergessen #pyrotechnikistkeinverbrechen #fussballliebe #fussball #⚽️

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#403 – Montagsspiele sind schlimmer als Leverkusen

Union macht spielerisch sicher die beste Partie der Saison, verliert aber in der Nachspielzeit 2:3 gegen Leverkusen. Wir reden über die Partie, über Moussa Diabys Unsportlichkeit und über Pyro. Außerdem geht es um die Wurst, nämlich die Krakauer.

Marvin Friedrich ist nach Abpfiff enttäuscht, Foto: Stefanie Fiebrig

Marvin Friedrich ist nach Abpfiff enttäuscht, Foto: Stefanie Fiebrig


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Das Spiel gegen Leverkusen hatte einmal alles: Stolz, Wut und Frust

Als Marvin Friedrich mit Abpfiff des 2:3 gegen Leverkusen vor lauter Ärger den Ball über das Dach schießen wollte, konnte sicher jeder das nachempfinden, was in dem Verteidiger vor sich ging. Denn so wackelig wie in der Phase nach dem Ausgleich kennen wir Union nicht. Wir kennen es, dass dann Bälle kompromisslos rausgeschlagen werden. Oder wie Christian Gentner danach bei AFTV sagte: “Es gibt Zonen auf dem Feld, die mit Mann und Maus verteidigt werden müssen.”

Christian Gentner im Interview nach dem Spiel bei AFTV

Christian Gentner im Interview nach dem Spiel bei AFTV, Screenshot: AFTV

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Union braucht gegen Leverkusen einen anderen Plan als gegen Bremen

In unserem Podcast nach dem Spiel gegen Bremen hat Michael Parensen erklärt, warum dieses Spiel defensiv für Union so gut funktioniert hat: Die Mannschaft ist etwas vorsichtiger als normal angelaufen, um keine Passwege ins Mittelfeld zu öffnen, hat geduldig Bremens Spiel nach vorne blockiert und schließlich gute Konter gefahren.

Urs Fischer

Urs Fischer fordert von seiner Mannschaft gegen Leverkusen aktives Verteidigen, Photo: Matze Koch


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“Mit Urs an deiner Seite wirst du niemals untergehen”

Als Unions Trainer Urs Fischer und Sportdirektor Oliver Ruhnert vor zwei Wochen darüber gesprochen haben, den Vertrag des Trainers gern über die laufende Saison hinaus verlängern zu wollen … war das schon längst geschehen (Vereinsmitteilung).

Urs Fischer 1. FC Union

Trainer Urs Fischer bleibt planmäßig bis mindestens 2021 bei Union, Photo: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz über Frust: “Wir müssen das aushalten.”

Ich kann mir förmlich vorstellen, wie Rafal Gikiewicz vor den Reportern stand und sich über die Niederlage in Leverkusen und auch die zuvor gegen Bremen echauffiert hat (Berliner Zeitung/Kurier). Vielleicht mit den Armen gestikulierend, wie wir das häufig nach Spielen sehen, wenn Torwarttrainer Michael Gspurning zum Keeper geht und sich nach Niederlagen erst einmal durch einen Schwall Wörter durchschwimmen muss, bis er beim Torhüter ankommt. Gikiewicz nervt das Hinterherlaufen, das Nicht-in-die-Zweikämpfe-kommen. Vor allem das hat uns ja beim Zuschauen in den ersten 20 bis 30 Minuten so sehr das Gefühl gegeben, Union hätte gar keine Chance. Bei allem Frust, der raus muss, finde ich vor allem den Punkt zur Frustrationstoleranz wichtig, über den Rafal Gikiewicz sagt: “Das ist das Lieblingswort von Freiburg-Trainer Christian Streich. Wir müssen das aushalten und weiter arbeiten, uns nicht runterziehen lassen.” Das gilt nicht nur für die Mannschaft. Das gilt für uns alle.

Torwart Rafal Gikiewicz redet nach dem Spiel auf Torwarttrainer Michael Gspurning ein, Foto: Matze Koch

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Platzverweise waren mit “Alles auf Rot” nicht gemeint

Das Thema “3 Platzverweise für Union in nur 5 Spielen” beschäftigt die Berliner Medien. Dabei ist allerdings sehr interessant zu beobachten, wie unterschiedlich jeweils die Schwerpunkte gelegt werden. Anlass ist natürlich die Rote Karte gegen Sebastian Polter beim 0:2 gegen Leverkusen. Dabei überhöht die Berliner Zeitung das Foulspiel an Julian Baumgartlinger zu dem spielentscheidenden Moment am Sonnabend. Angesichts der Harmlosigkeit von Union in der Offensive an diesem Tag ist mir das etwas zu hoch gegriffen. Im Zweifelsfall hat die Rote Karte vor allem dazu geführt, das nichts mehr herumgerissen wurde. Will heißen, schlechter ist es dadurch nicht geworden. Nur eben auch nicht besser.

Sebastian Polter spricht mit Schiedsrichter Robert Hartmann, nachdem dieser ihm die Rote Karte gezeigt hat, Foto: Matze Koch

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Was Keven Schlotterbeck von Neven Subotic lernt

Ich lasse die Champions League seit einiger Zeit links liegen. Nicht aus prinzipiellen Gründen, sondern weil ich etwas gelangweilt davon bin, dass die immer gleichen Klubs aufeinander treffen und eine Paarung wie Bayern gegen Arsenal gefühlt häufiger vorkommt als die von Schalke gegen Dortmund. Und die Reform mit mehr festen Startplätzen für geldkräftige Verbände hat das aus meiner Sicht noch verschärft. Selbst zur Gegnerbeobachtung habe ich gestern Abend nicht geschaut. Dabei hat Leverkusen bei der 1:2-Niederlage gezeigt (Kicker-Spielbericht), dass sie nicht nur durch Dortmund verwundbar sind, sondern sich durch Abwehrschnitzer auch gegen Lokomotive Moskau in Bedrängnis bringen. Ich bin gespannt, ob Urs Fischers Herangehensweise ähnlich wie gegen Dortmund sein wird. Er könnte (aber wird es sicher nicht) heute um 12.30 Uhr auf der Pressekonferenz verraten (live auf AFTV).

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Daniel Mesenhöler kann sich für seine gute Leistung im Pokal nichts kaufen

Da hat der Kurier heute eine wirklich berührende Überschrift für seinen Text über Daniel Mesenhöler gewählt: “Das war wohl mein letztes Spiel für Union …” Der Keeper, der das Rennen um den Stammplatz im Tor knapp gegen Jakob Busk verlor, sagte diesen Satz nach dem Ausscheiden im Pokal gegen Leverkusen. Jens Keller hatte dieses Jahr von Beginn an klargestellt, dass der Keeper, der nicht in der Liga Stammtorhüter wird, dafür im Pokal zwischen den Pfosten stehen wird. Mit dem 1:4 am Dienstag ist diese Stammplatzgarantie abgelaufen. Sollte sich Jakob Busk nicht verletzen oder andere Umstände eintreten, dürfte Daniel Mesenhöler recht haben. Es war sein letztes Spiel für Union. Denn sein Vertrag läuft im Sommer 2018 aus und er ist zu gut, um als zweiter Keeper zu bleiben.

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