Wie kann der Videobeweis fußballtypisch eingesetzt werden?

Der Spielplan vor Weihnachten fühlt sich ein bisschen so an wie der Vorweihnachtsstress bei der Arbeit. Wenn nämlich alle probieren, die Feiertage zu kompensieren und bis Heiligabend alles zu schaffen, wofür sie sich normalerweise ein bis zwei Wochen Zeit lassen würden. Lasst uns doch noch eine Englische Woche Woche vor Weihnachten reinquetschen, wenn alle zwischen Bastelnachmittagen mit den Kindern, Weihnachtsfeiern und Geschenkebesorgen sowieso kaum noch wissen, wo ihnen der Kopf steht. Bei Union ist es das Spiel gegen Hoffenheim, das völlig unnötig zwischen den ganzen Partien gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt angesetzt wurde.

Grischa Prömel im Einsatz am Internationalen Tag des Ehrenamtes im Winterspielplatz Frankfurter Allee, Foto: Matze Koch

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Ausgesperrte immer bei uns

Dass nach der knappen Niederlage in München und vor dem Pokalspiel in Freiburg morgen Abend wenig Zeit bleibt, um über das Spiel nachzudenken, passt eigentlich ganz gut. Denn einerseits ist es relativ einfach, im Frieden damit abzuschließen, und andererseits bleibt so keine Zeit, vielleicht doch damit zu hadern, dass auch ein Ergebnis für Union möglich gewesen wäre.

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In Bochum hat nicht viel zum Aufstieg gefehlt – und es ist noch nicht vorbei

Viel Union hat nicht gefehlt, um dieses Auswärtsspiel als einen der spektakuläreren Glanzmomente in die Geschichte des 1. FC Union eingehen so lassen. Hätte Suleiman Abdullahi seine Chance in der sechsten Minute der Nachspielzeit genutzt, um die Aufholjagd der Mannschaft zu krönen… Naja, das ist nicht passiert. Und so endet der planmäßige Teil von Unions bester Zweitligasaison auf Platz 3 und mit zwei Spielen gegen Stuttgart um den Einzug in die Bundesliga.

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Das Textilvergehen Tor des Monats für April 2019

Vor einem Monat haben wir unsere neue Rubrik “Textilvergehen-Tor-des-Monats” ins Leben gerufen, zu der wir im Podcast die Idee hatten. Darin wollen wir unter anderem herausfinden, ob wenn Daniel die Kandidaten auswählt, darin irgendwann auch vor allem Fallrückzieher und Fernschüsse vorkommen. Aber auch einfach, was für schöne Tore so fallen. Nun, nachdem der April vorbei ist, ist es Zeit für die zweite Ausgabe.

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Ein großes Spiel: Union besiegt nicht nur den HSV, sondern auch die Selbstzweifel

Egal in welche Augen ich gestern nach dem 2:0 gegen den Hamburger SV schaute, ich war mir sicher: Wir waren alle irgendwie druff. Wir waren Zeugen eines großen Spiels geworden, wie es nur selten passiert. Die letzten dieser großen mit Bedeutung aufgeladenen Partien im Stadion an der Alten Försterei dürften wohl das Klassenerhaltsspiel gegen Bochum am vorletzten Spieltag der vergangenen Saison mit dem entscheidenden 3:1 durch Steven Skrzybski in der letzten Minute oder der Sieg gegen Rasenballsport Leipzig im Herbst 2014 gewesen sein. Dabei war der große Gegner gestern nicht der Hamburger SV, der erstmals gegen Union im Stadion an der Alten Försterei spielte. Der größte Gegner gestern war Union für sich selbst.

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Mané bringt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Swag zu Union

Die Zweite Liga steht vor dem Start ins Jahr 2019. Für Union bedeutet das vor dem Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln zweierlei. Auf der einen Seite ist die Frage, welche Spieler aus der Innenverteidigung für die Partie fit werden. Gegen Basel wurden Florian Hübner und Michael Parensen geschont und Nicolai Rapp verletzte sich beim Aufwärmen. Ich würde mit Blick auf die Partie am Donnerstag etwas ruhiger schlafen, wenn ich wüsste, dass das Duo Hübner/Friedrich spielen kann. Die Berliner Medien machen es besser als ich und schauen nur auf das Positive: Grischa Prömel hat gegen Basel den nächsten Belastungstest überstanden (Berliner Zeitung/Kurier) und es sieht so aus, als könnte er nach überstandener Knieverletzung wieder spielen. Und dann ist da natürlich Mané, der so einige Fantasien beflügelt (BZ).

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Fehlt eigentlich nur noch Julian Nagelsmann

Okay, die Überschrift ist Quatsch. Ich bin sehr zufrieden mit Urs Fischer. Der Schweizer Trainer ist ein unaufgeregter Zeitgenosse, der sich nicht zu jedem Thema äußern muss und auch kein Typ ist, der gerne mal einen gut zitierbaren Satz raushaut. Aber Bild/BZ und Kurier erinnern uns heute daran, dass mit Nicolai Rapp, Grischa Prömel und Joshua Mees mittlerweile drei Profis spielen, die 2014 mit Julian Nagelsmann als Trainer A-Jugendmeister geworden sind. Die Bild/BZ notiert, dass es aus diesem Kader mindestens 8 Spieler in den Profifußball geschafft haben, was eine wahnsinnig starke und ungewöhnlich hohe Zahl ist. Aber in der Bundesliga spielt nur Nadiem Amiri. Aber die Ligazugehörigkeit haben Prömel, Rapp und Mees am Ende selbst in der Hand.

Nicolai, Rapp, Grischa Prömel und Joshua Mees wurden 2014 unter Trainer Juliann Nagelsmann Deutscher Meister der A-Jugend, Fotos: Matze Koch

Nicolai, Rapp, Grischa Prömel und Joshua Mees wurden 2014 unter Trainer Juliann Nagelsmann Deutscher Meister der A-Jugend, Fotos: Matze Koch

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Niemand hat bessere Chancen auf den dritten Platz als Union

Der RBB lieferte gestern ein handliches ‘Was bisher geschah‘ für alle, die die Saison bisher verpasst haben. Das interessanteste daran ist natürlich die Prognose. Die lautet paraphrasiert ungefähr: Aufstiegs-Relegationsplatz, warum nicht? In der Tat gibt es keine Mannschaft, die offensichtlich bessere Chancen auf den dritten Platz hätte, als Union.

Aufstieg

Welche Ziele nimmt Union in der Rückrunde in den Blick? Foto: Matze Koch

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Grischa Prömel ist für den Kicker nur im “Blickfeld”, dabei hat er herausragend gespielt

“Wir greifen wieder an”, sagte Christopher Trimmel im kleinen Clip zum Trainingsauftakt (AFTV). Der Österreicher zeigte sich bei diesen Worten nicht verbissen, sondern lachte. Soweit das jedenfalls nach der Trainingseinheit möglich war. Eigentlich fehlte nur Marc Torrejon verletzt. Grischa Prömel absolvierte nach seiner Verletzung noch individuelle Übungen auf dem Platz.

Christopher Trimmel nach dem Trainingsauftakt, Screenshot: AFTV

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Auch Micha Parensen kann nur ein Problem lösen

Der ein oder andere hat sich trotz Unions Ungeschlagen-Serie ja darüber beschwert, dass in dieser Serie zu wenige Siege vorgekommen sind. Aber es gibt auch so etwas wie zu viel gewinnen.

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