Sebastian Anderssons Vertragsverlängerung steht nicht nur auf dem Papier

Sebastian Andersson hat am Dienstag erst erfahren, gegen wen Union im Pokal-Viertelfinale spielt, als er von RBB-Reporterin Stephanie Baczyk darauf angesprochen wurde. Das zeigt einerseits, dass das Los nicht unbedingt elektrisierend ist. Und andererseits, dass es Sebastian Andersson offenbar wirklich ganz gut gelingt, von Spiel zu Spiel und nicht zu früh an andere Aufgaben zu denken.

Sebastian Andersson

Sebastian Andersson in der Medienrunde. Photo: Matze Koch

Außer diesem sehr lustigen Moment ist an dem Interview vor allem interessant, was Andersson über seine Vertragsverlängerung sagt. Er stimmt Oliver Ruhnert durchaus zu, dass das nicht besonders komplizierte Verhandlungen waren. Und er sagt, dass er sich in Berlin bei Union sehr wohlfühlt und gerade keinen großen Drang nach Veränderung hat:

Es herrscht eine gute Atmosphäre rund um den Klub. Und wir schreiben Geschichte, das ist neu. Ich bin in den letzten acht oder neun Jahren sechs oder sieben Mal umgezogen. Das war wirklich viel. Und natürlich gefällt es mir sehr hier in Berlin und bei diesem Verein. Es fühlt sich im Moment richtig an.

Das heißt aber natürlich nicht, dass es nicht auch anders kommen könnte, wenn es Angebote gibt, die für Andersson und/oder Union sehr schwer abzulehnen sind. Das sagt Sebastian Andersson auch selbst (BZ). Um Sebastian Andersson geht es auch in der Kolumne von Andreas Baingo, die sich aber vor allem Marius Bülter und seinem zweiten Tor gegen Bremen widmet.

Im Kicker, der Berliner Zeitung und Bild (print) geht es um Grischa Prömel, der nach seiner langen Verletzungspause auf dem Weg zurück zu seiner vollen Leistungsfähigkeit ist. Besonders frustrierend an seiner fünf Monate langen Abwesenheit vom Platz war, dass es keine klar zu diagnostizierende Verletzung mit einem vorgegebenen Plan zur Heilung und Reha gab. Sondern Prömel mühsam daran arbeiten musste, herauszufinden worin genau das Problem an seiner Patellasehne bestand, und was dagegen getan werden kann. Nach so einer langen Pause ist klar, dass es gut tut, überhaupt wieder zu spielen, selbst wenn es bei einer hohen Niederlage in Dortmund ist: “Beim Stand von 0:3 reinzukommen war schwierig, aber für mich war es trotzdem das schönste 0:5 meiner Karriere.”

Zurück im Lauftraining ist Akaki Gogia nach seinem Kreuzbandriss im September (Kicker). Bis er wirklich fit ist, wird es aber noch dauern.

Erinnerung für das Union-Tippspiel auf Twitter

Wenn man auf bisherige Spiele gegen Leverkusen zurückschauen möchte, gibt es nicht allzu viel Auswahl: außer dem Hinspiel nur die Pokal-Niederlage auswärts vor zwei Jahren und zuhause im Jahr 2003. Union zeigt ein paar Szenen aus diesem Spiel, in dem Leverkusen sofort in Führung ging und 5-0 gewann. Unter anderem eine durchaus machbare Chance für Sreto Ristić auf den Ausgleich:

Kein Sonderzug nach Freiburg

Der Eiserne V.I.R.U.S. schreibt auf seiner Homepage, dass die geplante Sonderzug-Fahrt zum Spiel in Freiburg abgesagt werden muss, da zu geringes Interesse daran bestand. Auch andere Fahrten in dieser Saison (Leverkusen, Dormund, Bremen) seien nicht kostendeckend gewesen, sodass der V.I.R.U.S. keine andere Wahl habe.

Scheiß Fortuna

Gestern wurden nach der Ticket-Lotterie die Gewinn- und Nietenbenachrichtigungen für den Auswärtsblock beim Derby gegen Hertha verschickt, noch bis heute Abend können die Glücklichen Tickets für das Spiel kaufen.

@uhlB auf Twitter: Scheiß Fortuna !!! 😜 Glückwunsch an alle Gewinner*Innen.

Screenshot Twitter

Das ist natürlich noch einmal eine Gelegenheit, sich darüber zu ärgern, dass bei weitem nicht alle Unioner*innen, die das gern wollen, das Spiel im Stadion sehen können. Das ändert aber immer noch nichts daran, dass es für Hertha natürlich keinen Grund gibt, den Gästebereich zu vergrößern. Und mir ist auch noch keine Variante eingefallen, die Tickets zu verteilen, die fairer wäre als die Verlosung.

12 Gedanken zu „Sebastian Anderssons Vertragsverlängerung steht nicht nur auf dem Papier

  1. Interessant an dem AFTV-Video ist, wie verpeilt Ritter Keule früher aussah (Sekunde 25).

  2. Hallo zusammen,
    bekomme seit zwei Tagen , auch nach erfolgter Neuanmeldung, keine Benachrichtigungen direkt auf meine Mailadresse von euch…Bin ich da der Einzigste oder gibt’s da gerade irgendein Problem? Wäre schade, finde Textilvergehen megagut…

    Eiserne Grüße

    Jo

  3. Hallo, Union
    Zum Thema Auswärtsfahrt.
    Ich kann die Entscheidung von V. I. R. U. S.
    nicht nach vollziehen. Habe mehrfach versucht zu Auswärtsspielen u. a. Dortmund oder München Karten zu bekommen. Aussichtslos. Kein Mitglied oder Dauerkartenbesitzer null Chance. Man sollte versuchen, auch für die anderen Fußballfans die Möglichkeit zu geben, an Auswärtsfahrten teilzunehmen. Ein guter Freund von mir ist Mitglied und Dauerkartenbesitzer werde es noch einmal versuchen,u.a.das Spiel gegen Hertha. Es wird schwer werden.
    Vielleicht haben wir Glück.

  4. @Ralf Der VIRUS organisiert nur die Fahrt und ist ein privater Verein.
    Von daher hat der VIRUS nichts mit der Vergabe der Eintrittskarten zu tun. Das läuft immer über den Verein Union Berlin.

  5. Hallo Daniel, Sebastian,

    mir geht es wie Jo Van der Linde. Bekomme keine Benachrichtigungen mehr (im Spam ist auch nichts). Vielleicht könnt Ihr mal schauen, woran es liegen könnte.

    Eisern!

    Alex

  6. Montag Sch…ß Los, heute Sch…ß Fortuna,
    irgendwann wieder Sch…ß St. Pauli.

    Wozu die Fäkalsprache?

    Damit unsere sportlichen Gegner wie früher Sch…ß Union rufen?

    Etwas mehr Respekt wäre schön.
    Union nicht ohne Liebe

  7. Scheiß Respekt. Und bitte, verkneift Euch die scheiß Erklärungen. Wer’s nicht versteht, ist vielleicht einfach zu doof.

    Manchmal geht’s eben auch ohne scheiß Liebe!

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