Warum Vergleiche mit Hertha gerade nichts bringen und es für ein erstes Fazit noch zu früh ist

So langsam schüttele ich das 1:2 gegen Werder und die Videobeweis-Unterbrechungen aus den Knochen. Vielleicht war ich einfach nur schlecht gelaunt und konnte deswegen bestimmte Themen nicht an mir abperlen lassen wie sonst. Bei uns in der Uckermark liegt um einen Baum schon brav gestapelt etwas Holz, dass ich vielleicht in solchen Momenten kamingerecht bearbeiten sollte …

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Fußballalltag in der Bundesliga.

Wenn ich es genau betrachte, ist doch noch kein Alltag eingekehrt. Immer noch ist jedes Heimspiel ein besonderes Spiel, immer wieder stehen im Gästeblock Leute, von denen ich nicht weiß, wie die so sind und ob wir miteinander auskommen werden. Aber ganz allmählich macht sich das Gefühl breit, dass Erstliga-Schiedsrichter auch keine Übermenschen sind und wir in der Bundesliga bestehen können. Nicht ohne Mühen, und unter Aufbietung aller Innenverteidiger vermutlich. Aber wir sitzen nicht mehr am Kindertisch, wir spielen bei den großen Jungs mit. Darauf blicke ich mit ziemlich viel Stolz.

Dirk Zingler widerspricht der Darstellung von Union als “der andere Klub”

Mir ist gestern irgendwann während der Podcast-Aufnahme der Kragen geplatzt. Nicht wegen der Schiedsrichterleistung von Tobias Welz am Sonnabend beim 1:2 gegen Werder Bremen, sondern ein bisschen fälschlicherweise wegen des Klatschens der Gästefans nach Abpfiff. Einerseits ist  es mir völlig egal, ob Union beliebt oder unbeliebt ist, weil mir als Unioner vor allem Union wichtig ist und das alles so  läuft, wie es für uns alle als Union-Anhänger richtig ist. Aber vor allem, weil ich den Applaus der Werder-Anhänger etwas in den falschen Hals bekommen habe und mit diesen vielen Betrachtungen der vergangenen Wochen gleichgesetzt habe, in denen Union viel zu verkürzt als der etwas andere Verein dargestellt wurde, quasi als nostalgischer Sehnsuchtsort der Bundesliga. Ignorierend, dass die Bundesliga sicher nie so war, wie Union heute ist.

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#383 – Fliegend kreuzte er den Laufweg

Union verliert 1:2 gegen Bremen und am Ende reden alle über Schiedsrichter Tobias Welz. Wie konnte das passieren und waren die Elfmeter alle berechtigt oder hätte es noch mehr geben müssen? Und wir verheddern uns in der Handspielregel.
Davy Klaassen und Rafal Gikiewicz diskutieren, Foto: Matze Koch

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Christopher Trimmel: “Eigentlich für mich zu wenig Fußball, mehr Diskussionen”

Alltag erwartete die Berliner Morgenpost gestern und meint heute, Union hätte den Alltag nicht bestanden. Und ich frage mich immer noch: Wenn das, was wir gestern beim 1:2 des 1. FC Union Berlin gegen den SV Werder Bremen erlebt haben, Alltag ist, was ist beim von mir sehr geschätzten Kollegen Färber von der Morgenpost denn dann eine außergewöhnliche Situation? Kometen-Einschlag im Stadion an der Alten Försterei? Es stellt sich heraus, dass  wir alle von Reptilien beherrscht werden? Prüfprotokoll ohne Fehler beim BER? Wir sind uns einig, dass wir gestern einem Spiel beiwohnen durften, das mit dem Spiel, das wir lieben leider nur wenig zu tun hatte. Das lag nicht einmal an den drei Elfmetern, die Tobias Welz schlussendlich gab. Es lag an den vielen, vielen Unterbrechungen.

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Neven Subotic: “Ich habe immer eine Monatskarte”

Ist das Spiel nachher gegen den SV Werder Bremen Alltag? Das ist so ein bisschen die Grundthese der Morgenpost, die sagt, dass diese Begegnung mit Blick auf andere Top-Partien an diesem Spieltag (Bayern gegen Leipzig, Dortmund gegen Leverkusen) Bundesliga-Alltag ist. Das mag aus Sicht einer Person, die sich für die Bundesliga im Allgemeinen interessiert sicher stimmen. Wir aber interessieren uns für Union und leben auch dafür. Und auch dort soll es Alltag sein, weil die Partie nicht so emotional überfrachtet sei wie die drei Spiele zuvor (erst gegen Rasenballsport das erste Bundesligaspiel überhaupt, dann das erste Tor in Augsburg und zum Ende der erste Bundesliga-Sieg im Spiel gegen Dortmund). Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Aber für mich ist jedes Spiel im Moment wie ein Pokalspiel. Jede Partie fühlt sich wie eine Relegationspartie an.

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Urs Fischer möchte bei Union bleiben – warum auch nicht?

Nachdem wir gestern gelesen haben, dass Union ganz gerne den Vertrag mit Urs Fischer verlängern würde, gab es vom Trainer selbst in der Pressekonferenz Signale, dem ebenfalls nicht abgeneigt zu sein. Warum auch?

Union Trainer Urs Fischer

Trainer Urs Fischer hat keinen Grund, nicht weiter beim 1. FC Union Berlin arbeiten zu wollen. Foto: Matze Koch

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Oliver Ruhnert will bald mit Urs Fischer verlängern

Im aktuellen Kicker-Heft wird Unions Manager Oliver Ruhnert viel zum großen Kader befragt. Ich weiß nicht, ob er dazu seit Juni/Juli schon feste Antworten parat hat, denn besonders neu ist das Thema nicht. Aber gleichzeitig gab es natürlich schon intern den Wunsch die Größe bis Transferschluss zu reduzieren. Das hat nicht geklappt und deshalb sind Fragen, wie man nun damit umgeht, sehr berechtigt. Der Manager sagt, dass es vor allem daran lag, dass der Reiz der Bundesliga für die Spieler größer gewesen sei, als es im Zweifel woanders zu versuchen. Und ganz ehrlich: Das kann ich verstehen. Gleichzeitig sagt er aber auch: “Es soll nur bitte auch kein Spieler ankommen und jammern, dass der Kader zu groß wäre, weil jeder Spieler ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, nicht Teil des Kaders zu sein.”

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“Der Aufstieg war mein persönlicher WM-Titel”

Es gibt so Situationen, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie echt unangenehm sein können. Ein Klassiker ist da natürlich die Situation, wenn Unions Vize-Kapitän Felix Kroos nur über seinen Bruder identifiziert wird. Da er allerdings auch Promo für den Kinofilm über den nicht ganz unerfolgreichen Toni Kroos machen muss, blieb Felix nichts anderes übrig, als diese Kröte zu schlucken. Im Frühstücksfernsehen von Sat1 war er zu Gast und der vielleicht schwierigere Part war, dass er seine Füße in eine mit Wasser gefüllte Aufbewahrungsbox stellen musste, die allerdings etwas klein war, so dass er sich Mühe geben musste, nicht die Füße der Moderatorin zu berühren. Wir kennen solche Situationen aus der Bahn, wenn wir darauf bedacht sind, keinen Knie-Kontakt mit unserem Gegenüber zu haben. Felix Kroos ließ sich beim Interview allerdings nichts anmerken. Respekt dafür.

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#366 – Marcel Hartel spielt, was er gut kann, nämlich Cello

Union hatte beim 1:3 gegen Paderborn durchaus Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Wir versuchen zu ergründen, warum das nicht geklappt hat. Außerdem diskutieren wir dank juristischer Fachkompetenz im Podcast den aktuellen Stand beim Versuch des Bundeslandes Bremen über Gebühren den Mehraufwand für Polizei-Einsätze beim ortsansässigen Fußballverein SV Werder einzutreiben. Auch wenn das trocken klingt, war es doch eine unterhaltsame Diskussion.

Marcel Hartel gegen 3 Paderborner Spieler, Foto: Tobi/unveu.de

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