Norbert Düwel wundert sich

Foto: Koch

Der Presseraum bei Union wurde zur neuen Saison umgestaltet. Statt in weiß und etwas rot gehalten, nimmt er nun die Backsteingestaltung der Haupttribüne auf. Als einziger Spieler hat es Christopher Trimmel geschafft, separat gewürdigt zu werden. Nach nur einem Pflichtspiel für den Verein. Aber das kann ja noch werden.

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Teve153 – Dann eben Pokal!

Ein Punkt bei Aufsteiger Bielefeld nach einem eher mauen 1:1 aus Union-Sicht. Kannste abhaken. Dann eben Pokal! Wir reden viel lieber Vereinslogos und warum eine Anpassung der Wappen sinnvoll sein kann. Und warum sich wie kürzlich bei Stuttgart, Hertha und Union gerne für eine Rückkehr zum scheinbaren Ursprung entschieden wird. Übrigens ist diese Podcastfolge komplett unpolitisch ...

DFB-Pokal 12/13 Union scheidet bei Drittligist Offenbach aus

Foto: Koch

Am Tisch in unserer Küche sitzen: Steffi und Sebastian.

Themen:

Das Spiel in Bielefeld: Ein Punkt aus zwei Spielen macht noch lange keinen Fehlstart.

Vereinslogos im Wandel der Zeit: Vfb Stuttgart, Hertha BSC, 1. FC Union, Hamburger SV, TSG Hoffenheim

Sky und die Fußballkneipen: Empörung über neue Abogebühren für Sportsbars (Erhöhungen), Initiative “Rettet den Kneipenfußball“, das passende Lied dazu

On Air:

Shownotes

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Teve137 – Auswärtstore zählen doppelt

Dilemma, Dilemma. Union spielt dieses Mal im Olympiastadion bei weitem besser als vor zwei Jahren, aber für drei Punkte hat es nicht gereicht, trotz 0:2-Führung. Aber wir bewahren dieses Zwischenergebnis im Herzen. Auch wenn wir Tusche widersprechen, der die Stadtmeisterschaft weiter bei Union sieht mit einer Art ewigen Derbytabelle und auf unnachahmliche Tusche-Art begründet: "Auswärtstore zählen doppelt, Ihr Micky-Mäuse, Ihr blau-weißen."

Auswärtstore zählen doppelt

Foto: unveu.de

Es ist schon fast Tradition (ungefähr soviel Tradition wie das Hertha-Union-Derby hat), dass bei Begegnungen mit Hertha Uwe Bremer (Berliner Morgenpost) zu Gast ist. Dieses Mal hat uns Uwe passend zum Auswärtsspiel zu sich eingeladen. Es diskutieren das Derby: Uwe Bremer, Jörn Meyn (beide Berliner Morgenpost), Robert, Hans-Martin und Sebastian.

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2013: Christian Arbeit wird rasiert.

Daniel Stolpe (ehemaliger Hertha-Reporter bei der Berliner Morgenpost) hat drüben im hochgeschätzten Blog immerhertha.de eine wirklich großartige Jahresvorschau für 2013 geschrieben. Monat für Monat eine gnadenlose Vorhersage der Zukunft von Hertha BSC inklusive der Demission von Erfolgstrainer Jos Luhukay. Schön und gut. Aber was hat das mit dem 1. FC Union zu tun? Eine ganze Menge. Denn laut der Glaskugel von Daniel Stolpe schnappt sich der in die Bundesliga aufsteigende Rivale nicht nur einen ehemaligen Union-Sponsor (ich sage nur: Orange macht Putz!), sondern auch gleich noch Presse- und Stadionsprecher Christian Arbeit. Und zwar schon im April:

Bei Hertha wird die Nachfolge für den scheidenden Klubsprecher Peter Bohmbach vorgestellt. Auf dem Podium im Medienraum sitzt ein auffällig glatt rasierter Mann mit modischer Kurzhaarfrisur – es handelt sich, und das ist kaum zu glauben, um Christian Arbeit, bislang in gleicher Funktion beim 1. FC Union tätig. “Wir haben ihn und sein professionelles und zugleich sympathisches Wirken schon lange verfolgt und waren davon sehr angetan”, erklärt Präsident Werner Gegenbauer. “Als nun die Chance bestand, ihn für Hertha BSC zu gewinnen, war er unsere erste und einzige Wahl.”

Die ganze Jahresvorschau “Orange Revolution bei Hertha oder Die wunderbare Welt der erstklassigen Saubermänner”

Teve125 – Dropkick Mattuschkas

Torsten Mattuschka erlebt seinen drölfzigsten Frühling nach dem ebenso drölfzigsten Abgesang auf den Kapitän des 1. FC Union. Wären wir jetzt bei Sport1 würden wir nach seinen zwei Toren beim 2:2 in Hamburg vom "stärksten Mattuschka aller Zeiten" reden. Sind wir aber nicht. Ganz gegen den Trend heißt unser verkapptes Thema: Die Stärke von Tusche ist das Problem des Teams. Was uns natürlich nicht daran hindert, den Käptn gebührend abzufeiern. Und spätestens nach der Fußball-Karriere wollen wir ihn auf der Bühne mit den Dropkick Mattuschkas sehen.


Foto: Hupe (union-foto.de)

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Shownotes

Union gibt's überall, sogar in NeuköllnFußballkneipenempfehlung: Zur TraubeDas Spiel gegen St.Pauli: Eine positive BilanzWas fehlt: Das magische zweite TorWas ist eigentlich eine Heim-Mentalität?Saglik gegen UnionGeschichte wiederholt sichAnalyse der GegentoreTorsten Mattuschka mit purer WillenskraftWer traut sich, Verantwortung zu übernehmen?Mannschaftsentwicklung mit und ohne TuscheProblemverschiebungWir schwärmen: Tusche in BestformAdam Nemec findet allmählich ZustimmungSimon Terodde hat kein gutes Spiel gemachtDie Vertragsverlängerung von Björn JopekEin "typischer Schäfer"Die Signalwirkung eines ProfivertragesChristoph Menz, der Anti-TuscheDaniel Schulz retrospektivLöwengebrüll und AlphatiereEin versuchter Totschlag und seine mediale Aufbereitung, Beispiel Berliner ZeitungDer Nutzen von Videoüberwachung ist gleich NullDie Gewerkschaft der Polizei gibt ein sachfremdes Statement abDie Sicherheit in den Stadien und die Sicherheit auf BahnhöfenWer ist zuständig?LänderspielpauseDen Podcasttitel hat uns ghostdog19 spendiert. Danke!.

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Die Bilder zum Derby

Soviele Bilder braucht man gar nicht, um einen Spielverlauf zu skizzieren.

Teve121 – Warum wir zum Fußball gehen

Der Podcast nach dem Derby. Bei einer so intensiv geführten Partie sollten sportliche Themen im Vordergrund stehen. Dennoch nehmen andere Ereignisse mehr Raum ein als das Spiel selbst. Warum das so ist, besprechen wir in einem selbst für unsere Verhältnisse langen Podcast.

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Shownotes

Akkustische RückblendeVor dem Spiel: Wir kommen in FriedenNach dem Spiel: NebengeräuscheBlauweiße FarbbeutelStrafanzeige wegen Verstoßes gegen den Glücksspiel-StaatsvertragDer Tonfall der KommentareDie Klasse des Spiels geht verlorenBlanke ZahlenMeinungsverschiedenheiten unter KommentatorenWarum wir zum Fußball gehenKartenverteilung bei Hertha"Kulturkampf" vs. die Choreo der WaldseiteKevin PezzoniWie Union bei Hertha wahrgenommen wirdEine funktionierende ArbeitsebeneUnterschiede in der ÖffentlichkeitsarbeitDas SeitenlinieninterviewUwe ärgert sichSandro Wagner nimmt Christopher Quiring in SchutzOsten und Westen, unser BerlinDanke, Wumme!Lauter gute RausschmeißerDer Journalist als Fan und umgekehrtDas Olympiastadion funzt ab 50.000Diskriminierung, Gewalt und Pyrotechnik: Die Erklärung des 1.FC Union Berlin im Vergleich zu SandhausenJetzt kommt´s: Das SpielGute Aussicht, schlechte AussichtWer wem die Regeln diktiertMit ManndeckungBen Hatira, der KäfigkickerFalsche Entscheidungen als Symptom: Kohle gegen BurchertTerodde, Hubnik, Nemec, Franz: Wie man sich neutralisiertWir rufen verzweifelt nach Tijani BelaidWelcher Trainer traut sich mehr?Ein Spiegelbild des Coaching im OlympiastadionWas genau macht ein gutes Spiel aus?Etwas läuft falsch bei UnionSieht so eine Krise aus?Ein Königreich für eine SpielideeRobert regt einen Trainergipfel anWir schweifen ab.

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Schadenfreude. Wenig Freude, viel Schaden.

Eine Nacht ist vorüber und ich habe immer noch keine Meinung zu den Ereignissen des Relegationsspiels zwischen Hertha und Fortuna in Düsseldorf. Der Pyroregen während der regulären Spielzeit, begleitet von massiven Böllerwürfen, hat sämtlichen Bemühungen der Initiative Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren Hohn gesprochen. Hertha ist beim 2:1 völlig weg, Hertha ist beim 2:2 wieder da. Und plötzlich stürmen Zuschauer in der Nachspielzeit das Feld. Alles ist unwirklich. Selbst als eine gefühlte Ewigkeit später die verlorene Zeit nachgeholt wird, ist nichts mehr gut. Das Ergebnis ist egal. Das ist nicht mehr mein Fußball. Damit möchte ich nichts mehr zu tun haben.

Und was macht der Verein meines Herzens in dem Moment? Er postet wenige Minuten nach Abpfiff ein Video, in dem er die Dauerkarten für die nächste Saison als Derbykarten bewirbt und sich nebenbei noch über den sportlichen Misserfolg des Nachbarvereins lustig macht. Stil ist etwas anderes. Und vor allem: Was soll diese Schadenfreude? Wenig Freude, viel Schaden.

 

Teve107 – Halbleer, halbvoll, Hertha BSC.

Halbleer: Die Einstellung des 1. FC Union Berlin bei der 0:2 Niederlage beim Abstiegskandidaten Karlsruher SC. Halbvoll: Das Stadion des FC St. Pauli beim Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock. Jedenfalls wenn es nach der Hamburger Polizei geht. Hertha BSC: Erst wird nicht geredet, dann mit sich selbst und am Ende ganz viel. Irgendwie kann es der Berliner Bundesligist keinem Recht machen. Und der Abstieg droht immer noch.

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Shownotes

Der Karlsruher Wildpark, ein Stadion der 80er JahreFanfreundschaften sind auch so 80erStadionheft mit Grußwort von Ingo WellenreutherKüngel in KarlsruheJürgen Klopp sieht die Journalisten als Teil des BVBSimons Lattentreffer als Wachmacher11 Unioner auf dem Platz, die Einstellung war noch in der KabineKein Konkurrenzkampf im KaderEin Michael Parensen für alle FälleDerby oder nicht, auf jeden Fall ist Aue ein HeimspielTijani Belaid polarisiert unter den FansEntschuldigung bei Markus KarlDie Polizei verbietet St. Pauli den Verkauf von Karten an den FC Hansa RostockMagischer FC Blog über das VerbotDie Polizei verfolgt durchaus eigene politische InteressenHertha im Kommunikations-Chaos: Niemand spricht nach dem SpielDann spricht Michael PreetzDer Pressesprecher veröffentlicht ein Arbeitsprotokoll des ManagersDas hat alles etwas von Stefan Raabs GegendarstellungBier trinken für den Klassenerhalt.

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“Ich denke immer positiv!” – Ein fiktives Gespräch in schweren Zeiten

Hinweis: Dieses fiktive Gespräch hat nichts, aber überhaupt gar nichts mit der Realität zu tun.

Liebe Pressevertreter, ich wende mich nach der Freude von Mainz sowie der Enttäuschung gegen Wolfsburg an Sie. Aus diesem Satz sind viele Worte nebensächlich. Wichtig, sehr, sehr wichtig, sind genau drei: Enttäuschung, Pressevertreter, nebensächlich!

Foto: Koch

Pressearbeit ist unser Leben. Meines seit nunmehr 16 Minuten in voller Intensität.

Fans, das ist die Macht, die uns antreibt. Auch wenn dieser Satz grammatikalisch abenteuerlich ist, sind uns die Einnahmen aus Ostkurve, Haupt- und Gegengerade bis hin zum Marathontor wichtig.

Bundesliga, das ist unsere Spielklasse… jedenfalls zunächst noch. Mein festes, unser festes Ziel für die kommende Saison ist, neben der Anschaffung einer Deutschen Grammatik, ist weiterhin die gute Zusammenarbeit mit der Presse für kommende Saison, ganz egal, wie schwer die Lage momentan ist.

Ja, die Gesprächsbereitschaft nach dem Spiel gegen Wolfsburg war ein herber Rückschlag. Vor allem, weil die phasenweise toll formulierten Plattitüden und Durchhalteparolen, die ich mir zurechtgelegt hatte, ungenutzt blieben und am Ende in Ihren Augen ein bitteres, dem Geschehen vollkommen gerecht werdendes Ergebnis, aufleuchtete.

Aber genau deswegen will ich Ihnen, liebe Pressevertreter, die brennendsten Fragen nach dem 28. Spieltag beantworten – jedenfalls das, was ich dafür halte. Weil ich sie mir selbst stelle, und auch beantworte, werde ich nichts von Ihren Rückfragen spüren und kann weiterhin für unsere Hertha kämpfen.

Die Medienvertreter fragen (…glaube ich zumindest):

Ist Hertha jetzt schon abgestiegen, wie gehen Sie mir dieser Situation um?

Ich danke mir selbst, dass ich mein Interview mit dieser Frage beginne, denn so sind die Durchhalteparolen und leeren Versprechungen, die ich mir bereits nach dem unglücklichen Eigentor zurechtgelegt hatte, doch nicht für die Katz gewesen.

„Hertha BSC, unser Verein, ist noch lange nicht abgestiegen! Wir haben noch sechs Partien und somit noch mindestens 18 Punkte zu holen … Wir sind auf dem richtigen Weg, Pech im Abschluss, guter Trainer…“ – bitte vervollständigen Sie selbst den Rest, sie machen diesen Unsinn schließlich schon länger als ich … Wenn Sie eventuell noch etwas von „nicht beirren lassen“ hier einfügen würden, dann muss ich mich nicht darum kümmern.

Reden Sie sich die Hoffnung nicht nur ein? Der Trend ist doch ganz deutlich und führt direkt in die Zweite Liga?

Diese Unterstellung weise ich entschieden zurück, auch wenn ich sie mir selbst ausgedacht habe. Otto Rehhagel, Rene Tretschok und Ante Covic haben die mentale und kämpferische Trendwende geschafft. Zumindest steht dieser Satz so in dem Buch „Wie rede ich mir meine eigenen Entscheidungen schön? Tausendundein hilfreicher Tipp für mittelständige Abteilungsleiter“, welches ich mir kurz nach dem Spiel gegen Wolfsburg auf meinen Kindle lud. Diese Kindlegeschichte wird sich durchsetzen und in Sachen Lesen das Glück zurückerobern. Davon bin ich überzeugt.

Wie können Sie verhindern, dass die Mannschaft sich aufgibt?

Lassen Sie mich diese selbstausgedachte Frage mit ebenso selbstausgedachter Küchentischphilosophie beantworten. Nachdem wir durch eigene Dummheit und spielerischer Überlegenheit des Gegners gegen Wolfsburg 1:2 zurücklagen, habe ich eine Mannschaft gesehen, die sich Chance um Chance erspielte und die sich niemals aufgab. Das im gleichen Spiel noch Hertha mitspielte, können Sie mir nun wirklich nicht zum Vorwurf machen – Fragen, die den Spielplan betreffen, beantwortet ausschließlich die DFL.

Gibt es Konsequenzen nach der Niederlage gegen Wolfsburg? Die Trainer haben Montag frei gegeben…

Nein. Wir werden weiterhin die gleiche offene und faire Kommunikationsstrategie mit den Vertretern der Presse und unseren Fans an den Tag legen, die wir auch vor dem Spiel zu hundert Prozent verfolgt haben. Nach dem Verlauf der Pressekonferenz waren Sie total enttäuscht. Deshalb war es richtig von mir, dass ich die Hoheit über Ihre Arbeit zunächst an mich nahm und Ihnen den Montag quasi freigegeben habe. Sie sollen diese Enttäuschung verarbeiten und die mentale Frische zurückbekommen, die ab Dienstag eine voll und ganz unkritische Berichterstattung erlaubt.

Und was, wenn der Abstieg trotzdem passiert?

Darauf werde ich keine Antwort geben – auch wenn ich mir die Frage selbst gestellt habe. Für Hertha, für unsere Fans, für Ehre, das Vaterland… wie war die Frage nochmal?

Lassen Sie mich am Abschluss bitte noch meine Mutti grüßen. Hallo Mutti, ich bin im Internet!