#370 – Die Pfanne ist eingerollt

Nach dem 1:1 in Fürth und dem aktuell 4. Platz ist die Stimmung am Arsch. Was gibt es da Besseres, als mit Henry vom Hertha-Podcast Damenwahl gemeinsam die Misserfolgsserien beider Vereine zu betrachten und etwas Gesprächstherapie zu betreiben?

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Hinweis: Im Gegensatz zu dem Quatsch, den wir im Podcast erzählen, hat Fürth tatsächlich eine U-Bahn. Alles darüber könnt ihr hier nachlesen.

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Gikiewicz: “In Deutschland habe ich gelernt: weniger reden – mehr machen”

Rafal Gikiewicz hatte vor kurzem Besuch für die kleine Show Turbokozak und da der Union-Keeper das selbst auf YouTube noch einmal mit deutschen Untertiteln hochgeladen hat, kommen wir nun alle in den Genuss, uns diese wirklich sehr unterhaltsamen 10 Minuten mit Rafal Gikiewicz anzuschauen. Der Torhüter muss dabei allerhand Übungen absolvieren (Lattenschießen und so weiter) und zwischendurch gibt es für den Moderator auch die Chance, ein paar Fragen zu stellen. Wir lernen, dass Gikiewicz keine Chance hat, Elfmeter selbst zu schießen, da Spieler wie Sebastian Polter oder Sebastian Andersson dafür gesetzt seien. Und dass er über die nächste Saison erst nach dem 19. Mai nachdenkt (das wundert uns allerdings nicht). Ich kann nur sagen, dass ich Rafal Gikiewicz noch sehr lange bei Union spielen sehen möchte.

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Von wegen Rivalität: Nicht mal eine richtige Provokation schafft Hertha

Heute ist der 1. März und damit beginnt für das Team von Union der Monat der Wahrheit. Und die Partie heute Abend bei der KSV Holstein um 18.30 Uhr ist das erste dieser Wahrsager-Spiele. Der Trainer betonte aber, dass noch 11 Spiele zu absolvieren seien, auch wenn er um die Brisanz der Duelle gegen die direkten Tabellenkonkurrenten weiß. Will heißen: Im März ist noch kein Team aufgestiegen. Wichtig für heute Abend ist, dass Carlos Mané vollständig mitmachen kann (Bild/BZ, noch nicht online, oder die Pressekonferenz bei AFTV). Michael Parensen hingegen ist erkrankt. Das ist die Chance für einen weiteren Innenverteidiger, sich in den Kader zu spielen. Ich denke, dass Nicolai Rapp dort Platz nehmen wird.

Urs Fischer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in Kiel, Screenshot: AFTV

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Die schärfste Kritik an Union in dieser Saison

Nach dem 1-1 von Union gegen Bielefeld steht die Mannschaft heute medial stärker in der Kritik als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in dieser Saison.

trimmel

Unter anderem an Christopher Trimmel richtet sich nach dem Bielefeld-Spiel Kritik, Photo: Stefanie Fiebrig


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Urs Fischers erster Geburtstag als Union-Trainer und ein Blick nach Lichtenberg

Bevor es heute Mittag die Pressekonferenz zum Spiel gegen Bielefeld gibt, ist es medial ruhig um Union. Die Bild (print) lobt Sebastian Andersson, und der Kurier gratuliert Urs Fischer zum Geburtstag.

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Mané bringt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Swag zu Union

Die Zweite Liga steht vor dem Start ins Jahr 2019. Für Union bedeutet das vor dem Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln zweierlei. Auf der einen Seite ist die Frage, welche Spieler aus der Innenverteidigung für die Partie fit werden. Gegen Basel wurden Florian Hübner und Michael Parensen geschont und Nicolai Rapp verletzte sich beim Aufwärmen. Ich würde mit Blick auf die Partie am Donnerstag etwas ruhiger schlafen, wenn ich wüsste, dass das Duo Hübner/Friedrich spielen kann. Die Berliner Medien machen es besser als ich und schauen nur auf das Positive: Grischa Prömel hat gegen Basel den nächsten Belastungstest überstanden (Berliner Zeitung/Kurier) und es sieht so aus, als könnte er nach überstandener Knieverletzung wieder spielen. Und dann ist da natürlich Mané, der so einige Fantasien beflügelt (BZ).

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Was nützt ein sportlicher Wettbewerb, wenn man ihn nicht mehr gewinnen kann?

Ich war gestern Abend zur Feier der 100. Sendung des Hertha-Podcasts Damenwahl im Brauhaus Südstern. Das alleine wäre jetzt gar keine große Meldung wert und ich war auch nicht der einzige Unioner vor Ort. Was mich tatsächlich bewegt hat, war die Grundstimmung in den Diskussionen, dass der moderne Fußball hierzulande endgültig auf eine Zeitenwende zugeht. Wir haben in Deutschland eine Auseinandersetzung zwischen traditioneller Fußballkultur und einem Eventprodukt, in das immer mehr Kapital hineinfließt. Das muss sich nicht zwangsläufig ausschließen, aber aktuell sieht es so aus, als ob das Konzept mitgliederbestimmter Verein im deutschen Fußball ein Auslaufmodell wird. Jedenfalls, wenn die tatsächliche Mitbestimmung in den ausgelagerten Fußball-Kapitalgesellschaften auf der Strecke bleibt.

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Ich muss keinen Sieg gesehen haben, um ein legendäres Spiel zu erkennen

Noch einmal kurz zurück zum Mittwochabend. Ich wurde gestern unzählige Male von Nachbarn und Arbeitskollegen gefragt, ob ich enttäuscht sei über das Ausscheiden im Pokal gegen Dortmund. Und ich verstehe diese Frage einfach nicht. Ich durfte mit meinem großen Sohn Zeuge eines der wohl technisch und kämpferisch brillantesten Unionspiele aller Zeiten sein. Ich habe eine Mannschaft gesehen, die gezeigt hat, wie man gegen Borussia Dortmund spielen muss. Und ich habe wohl eines der Top Erlebnisse vieler Unionfans mitgemacht, als wir fast die gesamte Pause durchgesungen haben: “FC Union. Unser Liebe. Unsere Mannschaft, unser Stolz!” Enttäuschung? Nein. Traurig? Nur kurz. Ansonsten: Nur Stolz! Ich muss keinen Sieg gesehen haben, um ein legendäres Spiel zu erkennen.

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Ohne Schüsse aufs Tor fallen auch keine Tore

Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas zugespitzt ist, denn Union hatte am Anfang des 0:0 gegen Dynamo Dresden zwei Schüsse Richtung Tor und am Ende der Partie zwei Mal Aluminium getroffen. Zudem hielt Dresdens Keeper den Kopfball von Suleiman Abdullahi nach Prömels Pfostentreffer mit einem hervorragenden Reflex. Aber sonst so? Union scheiterte an den Verteidigungslinien der Dresdner, die spätestens seit dem Platzverweis mehrere Busse am Strafraum parkten. Denn über die 16-Meter-Linie kamen die Unionspieler dann bis Spielende praktisch gar nicht. Die Außen waren nach der Gelb-Roten-Karte zugestellt, so dass sich der agile Andy Gogia immer mehreren Dresdnern gegenübersah. Von schnellen Zuspielen auf Grischa Prömel oder andere Spieler im Mittelfeld, wie sie auch Daniel in der Taktik-Analyse bei Eiserne Ketten vermisste, war nichts zu sehen.

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Geht Kristian Pedersen doch zu einem anderen englischen Zweitligisten?

Offizielle Neuigkeiten gibt es bei Union bisher weder in Sachen Trainer/in noch in Bezug auf den Kader für die kommende Saison. Doch zumindest was die Zukunft von Kristian Pedersen angeht scheinen sich Gerüchte über einen Wechsel nach England zu erhärten. Aber nicht nach Leeds, wie vor einer Weile spekuliert wurde, sondern zu Birmingham City. Das meldet das dänische Boulevard Blatt Ekstra Bladet, und bestätigen scheinbar Photos von Pedersen mit Birminghams Vorstand.

Nicht bestätigt ist natürlich die angebliche Ablösesumme von gut zwei Millionen Euro.

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