Endspiel 2/5

Ich könnte vor der Partie gegen Heidenheim heute um 13 Uhr von schlechten Vorzeichen sprechen, in dem ich wie der Tagesspiegel auf die vergangenen 3 Spiele gegen Frank Schmidts Mannschaft verweise, die Union verloren hat. Dann ist da noch die Umstellung in der Abwehr durch die Gelb-Sperre von Marvin Friedrich (der Kurier zählt auf, welche Optionen stattdessen in Frage kommen). Und zu zu allem Überfluss ist da noch die Meldung aus der Bild (nicht online), nach der Felix Kroos fraglich ist, da der Kapitän beim Abschlusstraining nicht dabei gewesen sein soll. Aber ich lasse mich davon nicht entmutigen. Probleme sind nur dornige Chancen oder so. Union hat heute die riesige Möglichkeit, den Klassenerhalt nahezu komplett klar zu machen. Und genau das ist es, wofür ich heute ins Stadion gehe.

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Warum Jakob Busks Verletzung gleich für 3 Personen unglücklich ist

Jakob Busk hatte als einer der wenigen Spieler die Partie in Hamburg vor dem Fernseher zu Hause mit ansehen müssen. Im Gegensatz zu den anderen Spielern, die nicht im Kader standen, konnte er nicht mit dem Zug nach Hamburg zum Spiel hinterher reisen. Seine frische Verletzung machte das unmöglich. Am Sonntag gab Union dann auf der Website bekannt: “Der 24-Jährige wird Trainer André Hofschneider mehrere Wochen lang nicht zur Verfügung stehen, sein erneuter Einsatz in dieser Saison ist fraglich.”

Twitter @JakobBusk12

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Endlich!

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein Spiel wie das 1:0 gegen den FC St. Pauli unter solch einer Anspannung geschaut habe (wahrscheinlich war es einfach eine Woche zuvor das 0:0 gegen Duisburg). Ich war so nervös wie Union und St. Pauli zu Spielbeginn. Schließlich spielten ja wieder alle Mannschaften für Union. Und wir wissen ja, was das bedeutet. Ich habe Telefon und Uhr weggelegt, damit mich nichts ablenkt. Ich habe Freunde angeblafft, weil sie sich an Nebensächlichkeiten aufhielten (jedenfalls aus meiner Sicht). Ich habe den Schiedsrichter verflucht, der so ein Foul wie das an Steven Skrzybski an der Außenlinie nicht mit Gelb ahndete, aber dafür das versuchte taktische Foul von Felix Kroos gegen Sami Allagui im Mittelfeld. Ich war auf 180 bei der Gelb-Roten Karte gegen Marvin Friedrich. Und ich hätte Simon Hedlund für sein Tor küssen können. Und Marcel Hartel auch, der rechtzeitig hochsprang, um nicht von Hedlund angeschossen zu werden. Ich empfand die angezeigten 3 Minuten Nachspielzeit als Skandal. Und ich war nach dem Spiel auf eine Art und Weise erleichtert, wie ich das lange nicht gefühlt habe. Was für eine wilde Reise!

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Eine gute Nachricht aus Köpenick: Den Kröten geht’s gut

Die Mannschaft sagt nichts mehr. Trainer André Hofschneider redet auch nicht viel. Aber zu den Pressekonferenzen muss er. Und heute um 11.30 Uhr ist wieder eine vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli. Mal sehen, was der Trainer zu den Fortschritten bei Andy Gogia und Michael Parensen sagt.

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Flausch gegen Frust

Wie versprochen, habe ich heute morgen fix das Quiz “Weißt du, welcher Hund zu welchem Union-Spieler gehört?”* gebastelt. Damit wir uns mal von der aktuellen Situation, an der sich bis Samstag sowieso nichts ändert, mal ablenken können. Und was hilft das besser als flauschige Hunde. Viel Spaß damit. Für regelmäßige Leser von “State of the Union” ist das sicherlich zu einfach. Gebt mal Feedback, ob euch das gefällt und ihr so etwas öfter wollt. Ich hätte noch mindestens eine Idee für ein Union-Quiz im Kopf, das nichts mit Haustieren von Spielern zu tun hat.

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Genug geredet

Kapitän Felix Kroos hat verkündet, dass die Mannschaft jetzt erst einmal nichts mehr sagt (Kurier). Wir erinnern uns, dass er schon am Samstag nach dem Spiel sagte: “Ich geh mir selbst schon auf den Sack. Ich kann mich selbst nicht mehr reden hören, weil ich jede Woche das Gleiche sage.” Gestern kleidete er das in feinere Worte, als er für die Mannschaft sprach: “Wir haben das Gefühl, immer dasselbe zu erzählen. Es bringt nichts, irgendwelche großen Phrasen rauszuhauen. Wir drehen uns im Kreis.”

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Unions Antwort auf die sportliche Krise: Weitermachen

Ich würde gerne mal wissen, wie weit das Präsidium von Union die Planungen für die nächste Saison bereits vorangetrieben hat. Denn rational lässt sich für mich die Tatenlosigkeit nur damit erklären, dass intern bereits klar ist, wie die nächste Saison personell angegangen werden soll (wenn die Liga gehalten wird). Die Bilanz des Teams seit der Übernahme des Jobs durch Trainer André Hofschneider ist katastrophal, aber wie immer bei solchen Diskussionen gilt es, nicht nur die Frage zu beantworten, ob man den Trainer wechseln soll, sondern auch, wer den Job danach übernimmt. In die Richtung der fehlenden Alternativen deuten die Berliner Medien:

Trainer André Hofschneider, Foto: Matze Koch

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“Ich geh mir selbst schon auf den Sack. Ich kann mich selbst nicht mehr reden hören, weil ich jede Woche das Gleiche sage.”

Auf dem Rückweg durch den Wald. Wir hatten uns alles schon gesagt, was es zu sagen gibt zum 0:0 gegen Duisburg. Dass es hätte schlimmer kommen können. Dass Jakob Busk endlich mal die Null gehalten hat. Wobei, die Duisburger taten ihm ja den Gefallen kaum mal gefährlich auf das Tor zu schießen. Und Philipp Hosiner! So ein Ding wie gegen Fürth daneben gesetzt. Der Arme. Haste Scheiße am Fuß. Und warum so viele hohe Bälle. Die lassen sich doch so einfach verteidigen. Und auf wen sollten eigentlich Christopher Trimmel und Kristian Pedersen spielen? Auf sich selber? Wir haderten. Und dann fiel der Satz: “Aber gekämpft haben sie.” Ja, das kann man Union nicht vorwerfen.

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“Geredet wurde in letzter Zeit viel und lange”

Ich könnte jetzt viele Worte schreiben. Darüber wie wichtig diese Partie nachher um 13 Uhr gegen Duisburg ist. Darüber, dass die Mannschaft nur sich selbst helfen kann. Aus meiner Sicht hilft jetzt kein Trainer. Und es hilft auch kein Impuls von außen. Nur das Team selbst kann sich befreien. Auch aus der Situation mit Worte für Spiele zu finden, die nicht zu erklären sind. Was sie machen sollen?`Sich reinhauen. Nicht nachdenken. Und den Mitspielern vertrauen. Kein Spieler kann oder muss Union alleine retten. Auch nicht Steven Skrzybski. All das könnte ich in vielen Absätzen schreiben. Mache ich aber nicht. Ich gehe gleich ins Stadion. Dorthin, wo es wichtig ist. Ich möchte singen, hüpfen, schreien.

Oder um es mit Steven Skrzybskis Worten zu sagen: “Geredet wurde in letzter Zeit viel und lange, jetzt heißt es das auch ZUSAMMEN umzusetzen !🔴⚪💪🏼”

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