Weihnachtsverlosung: Das Buch “Immer weiter – ganz nach vorn”

Weil Weihnachten ist, verlosen wir ein Exemplar des aktuellen Standardwerks über den 1. FC Union, “Immer weiter – ganz nach vorn” von Matze Koch.

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Foto: Verlag Die Werkstatt

Als besonderen Zusatz haben vorne im Buch neben dem Autor auch noch die Union-Legenden Wolfgang “Potti” Matthies (Unioner des Jahrhunderts), Hartmut Felsch, Rolf Weber und Olaf Seier unterschrieben. Außerdem noch Sören Brandy und Martin Dausch.

So kommt das Buch zu Euch

Wer das Buch haben möchte, kann einfach bis zum 20. Dezember 24.00 Uhr unter diesem Beitrag oder unter dem letzten Podcast oder bei Facebook einen Kommentar hinterlassen. Ein einfaches “Ich will” ist dafür völlig ausreichend. Wenn Ihr uns mehr schreiben wollt, könnt ihr das gerne machen, aber das erhöht eure Gewinn-Chancen nicht, auch wenn wir euch dafür sicher mehr mögen.

Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen. Und wir benutzen eure Namen und/oder E-Mail-Adressen auch nur für die Verlosung und nichts anderes.

Anfeuern oder protestieren? – Die Prioritäten für die Partie gegen Rasenball Leipzig

Ein Dialog auf Twitter fast das Dilemma vor dem Spiel am Sonntag gegen Rasenball Leipzig (13.30 Uhr) zusammen. Wenn ich schon eine Meinung dazu hätte, würde ich sie äußern. Ich bin zwiegespalten.

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Mattuschka-Debatte: Bei Ede Geyer ist aber Schluss!

Als Torsten Mattuschka am Mittwoch-Mittag aus der Kabine kam und zu seinem Auto ging, machte er genau das, was viele Fußballer auf dem Platz machen. Er spuckte aus. Zielsicher auf ein kleines Stück Rasen auf dem Parkplatz. Direkt davor standen zwei Journalisten. Auch wenn der Zusammenhang nicht beabsichtigt war, machte die Szene von weitem betrachtet einiges her. Denn medial und emotional gibt es momentan kein anderes Thema als die Nichtberücksichtigung des immer mehr zu einem Klub-Symbol stilisierten Ex-Kapitäns im Zweitliga-Spiel gegen Düsseldorf (1:1).

Foto: Koch

Ob diese Debatte Mattuschka hilft, ist eine Frage, die noch nicht diskutiert wurde. Fakt ist, dass gegen Düsseldorf für den verletzten Björn Jopek nicht Mattuschka, sondern Björn Kopplin ins Spiel kam. Trainer Norbert Düwel argumentierte mit einer Umstellung auf ein Drei-Stürmer-System. Andere argumentieren mit einer Trotzreaktion des Trainers.
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Ein bisschen Glasnost wagen

Foto: Stefanie Fiebrig

Es war fast schon eine kleine Revolution, die einen Tag vor dem ersten Spieltag in Karlsruhe (0:0) beim 1. FC Union stattfand. Mitbekommen haben sie allerdings nur sehr aufmerksame Leser. Ganz am Ende der offiziellen Spielvorschau fand sie statt. Dort stand:

Folgende 18 Spieler stehen im Aufgebot für das Spiel am Sonntag: Haas, Puncec, Köhler, Özbek, Brandy, Amsif, Kopplin, Eggimann, Gomaa, Mattuschka, Kreilach, Skrzybski, Jopek, Trimmel, Nemec, Nebihi, Schönheim, Leistner

Was bei anderen Vereinen üblich ist, den Spieltagskader öffentlich bekannt zu geben, wurde in den Jahren unter Kim Il Uwe Neuhaus als geheime Verschluss-Sache behandelt. Der Trainer war der Ansicht, dass er damit dem Coach der gegnerischen Mannschaft, der morgens zum Kiosk läuft, um sich alle Berliner Zeitungen zu kaufen, einen Vorteil verschaffen würde.
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Norbert Düwel wundert sich

Foto: Koch

Der Presseraum bei Union wurde zur neuen Saison umgestaltet. Statt in weiß und etwas rot gehalten, nimmt er nun die Backsteingestaltung der Haupttribüne auf. Als einziger Spieler hat es Christopher Trimmel geschafft, separat gewürdigt zu werden. Nach nur einem Pflichtspiel für den Verein. Aber das kann ja noch werden.

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WM Live: Deutschland gegen Portugal im nicht ganz so Public Viewing

Heute wird geliefert. Deutschland gegen Portugal. Kein sanftes Eingrooven in die Weltmeisterschaft wie für Uruguay bei der ersten Partie gegen Costa Rica. Nein, Joachim Löw und seine Jungs müssen gleich gegen Portugal ran. So wie vor zwei Jahren in Lviv. Statt Fanmeile, WM-Wohnzimmer oder Sportredaktion habe ich mich für geballte Fußballkompetenz entschieden und schaue die Partie mit meinem Nachbarn Lutz und meinem Hausmeister Daniel. Ab 17 Uhr geht es hier los. Vorschläge für Trinkspiele nehme ich gerne entgegen.

19.57 Uhr Ich verabschiede mich an dieser Stelle und widme mich dem Schnaps. Rinjehaun!

So erlebte unser Gero das Spiel in der Alten Försterei:

19.55 Uhr Ich persönlich bin noch ganz baff. Vor allem von der Defensivleistung. Viele Chancen gab es nicht für die Portugiesen. Und das ist meiner Meinung nach viel entscheidender als die gnadenlose Effizienz vor dem Tor.

19.52 Uhr In der zweiten Halbzeit war es eine sauclever heruntergespielte Partie. Besser kann man nicht in ein Turnier starten. “Und wieder ist ein Block frei”, kommentiert Lutz die Kanonenschläge in Pankow.

90. Min Abpfiff. Und es rummst wieder.

90. Min So sieht es bei uns aus.

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Weltmeisterschaft in Brasilien: Stoff für die Ohren


Foto von Kevin Lawver unter CC-Lizenz: CC BY-SA 2.0

Tag 3 der Weltmeisterschaft und ich habe immer noch keine perfekte Strategie entwickeln können, wie ich gleichzeitig alle Spiele sehen kann, genug Schlaf bekomme und meinen familiären Pflichten nachkomme. Aktuell schaffe ich die Partien um 18 und 21 Uhr. Den Rest sehe ich dann morgens aus der Konserve. Wie von Zauberhand ist es den Sendern bei diesem Turnier dann doch möglich, komplette Spielmitschnitte online zu stellen (ZDF-Mediathek und ARD-Mediathek).

Auch bei Podcasts hat sich etwas getan. Ich habe in den vergangenen Tagen in verschiedene Formate hineingehört. Eine kleine persönliche Auswahl.

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Sofas in der Wuhle – Es geht um mehr als nur Public Viewing

Als am Montagmorgen das Telefon klingelte, hatte Georg schon so ein komisches Gefühl. Wer ruft schon am Pfingstmontag an? Und dann war da noch die Polizeimeldung vom Sonntag:

Aus bisher unbekannten Motivationsgründen hat sich heute früh eine größere Menschengruppe, die zum Teil maskiert war, unbefugt Zutritt zum Gelände eines Stadions in Köpenick verschafft. Gegen 6.30 Uhr rüttelten die rund 40 Personen am Eingangstor an der Straße An der Wuhlheide bis dieses nachgab und liefen dann in einen Fanblock. Dort nahm man mehrere Tische und drei Sofas auf, trug diese Gegenstände zum Ausgang und warf sie anschließend in das Gewässer der Wuhle. Dann flüchtete die Gruppe in Richtung Pyramidenbrücke. Ein Mitarbeiter der das Geschehen bemerkte alarmierte die Polizei. Eintreffende Beamte begaben sich in den nahegelegenen Mellowpark, wo einer der Randalierer wiedererkannt wurde. Nach der Personalienfeststellung des 28-Jährigen konnte er seinen Weg fortsetzen. Videoaufzeichnungen wurden gesichert und der Polizei übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Georg hatte in der vergangenen Woche seine Couch in der S-Bahn nach Köpenick gebracht, um sich einen besonderen Platz für das gemeinsame WM-Erlebnis im Stadion an der Alten Försterei zu sichern. Sein Sofa sollte eins von 750 bequemen Sitzmöbeln sein, die auf dem Rasen Platz finden.

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Norbert Düwel ist on Fire

Der Neue hat es immer schwer. Vor allem, wenn er auf jemanden folgt, der die Position lange vorher inne hatte. So geht es auch Unions Cheftrainer Norbert Düwel, der seit etwas mehr als einer Woche im Amt ist. An dem nicht mehr anwesenden, aber irgendwie immer noch präsenten Uwe Neuhaus wird er gemessen. Jedenfalls von uns Journalisten, die wir am Dienstag Mittag zwei Stunden Zeit hatten, ihm alle Fragen der Welt zu stellen. Irgendwann wies Düwel bei der Frage nach seinem Spielsystem und dem implizierten Vergleich mit Neuhaus auch darauf hin, indem er klar sagte: “Ich bin ja jemand anderes.”


Foto: Koch

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Dirk Tyler Durden

“Wer redet, der fliegt!”, sagte Union-Präsident Dirk Zingler über die einzige Regel der Trainerfindungskommission, die den neuen Coach Norbert Düwel aussuchte. Besser brachte es Konrad auf Twitter auf den Punkt:

So stelle ich mir ungefähr die Ansagen von Zingler an die Geheimnisträger vor jedem Treffen vor.