Sebastian Andersson: “Ich fühle mich fantastisch wohl im Verein”

Unter der Überschrift “Sebastian Andersson – der verlorene Diamant” hat die südschwedische Zeitung Helsingborgs Dagblad ein Interview mit dem Angreifer des 1. FC Union Berlin geführt. Im Text wird festgestellt, dass Anderssons Vertrag im Sommer ausläuft. Es soll eine Verlängerungsoption geben im Fall des Klassenerhalts. Gespräche würden geführt. Weltbewegende Themen gibt es im Interview nicht, aber das würde wohl auch kaum jemand von Sebastian Andersson erwarten. Aber einige Sachen hat er dennoch den südschwedischen Lesern mitgeteilt und Erik war so gut, uns die zu übersetzen.

Sebastian Andersson jubelt mit einem Fan über den Aufstieg in die Bundesliga, Foto: Matze Koch

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“Das dürfen wir nie vergessen, denn daraus ziehen wir die Kraft, um alles weitere zu schaffen”

Stadionsprecher Christian Arbeit fand zum Abschluss des Weihnachtssingens 2019 folgende Worte:

“Wir wünschen euch ein wunderbares Weihnachtsfest 2019. Erholt euch ein bisschen. Wir brauchen alle Kraft im kommenden Jahr. Und tut mir einen Gefallen: Wenn ihr ein bisschen Zeit findet in den nächsten Tagen, kuckt euch das einfach alles noch einmal an, was uns in diesem Jahr alles passiert ist, was wir in diesem Jahr alles zusammen geschafft haben. Das sind so schöne Bilder, so schöne Erinnerungen. Und man muss sich einfach die Zeit nehmen, das immer wieder durchzugehen und für sich einzuordnen. Das dürfen wir nie vergessen, denn daraus ziehen wir die Kraft, um alles weitere zu schaffen.”

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Frohes Fest!

Das war das schönste Weihnachtssingen seit langem. Und dabei war ich noch nicht einmal vor Ort, weil ich stattdessen zu Hause Plätzchen gebacken habe. Aber dank der Live-Übertragung kam alles in der Küche an und verbreitete bei Glühwein eine ähnlich weihnachtliche Atmosphäre wie im Stadion.

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Das Beinahe-Märchen von Michael Parensen

Als es gestern Batsch machte in der 90. Minute (oder was auch immer das Geräusch eines gegen den Torpfosten fliegenden Balles ist), sah ich genau so aus wie Rafal Gikiewicz, der völlig entgeistert wahrnahm, dass der Ball von Erik Thommy doch noch Richtung Tor flog.Das 1:2 für Düsseldorf gegen den 1. FC Union war wie Kaffee über den Laptop kippen. Es dauerte einen Moment von “da kann man hoffentlich noch was machen” zu “Mist, das ist nicht mehr zu reparieren.”

Enttäuschung nach Abpfiff: Michael Parensen, Robert Andrich, Rafal Gikiewicz, Foto: Matze Koch

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Ein letztes Mal dieses Jahr: Auf geht’s Union, kämpfen und siegen

“Auf geht’s Union, kämpfen und siegen!” Mehr möchte ich heute zum Spiel gegen Düsseldorf nicht sagen. Denn allen ist klar, dass es heute einfach nur darum geht, ein letztes Mal die Arschbacken zusammenzukneifen. Ich werde vor dem Fernseher sitzen oder stehen (das hängt vom Spielverlauf ab), schreien und fluchen. Entspannen, Weihnachtslieder singen und einen Rückblick auf dieses Jahr können wir ab morgen. Vorher ist noch einmal Kampf angesagt.

Rafal Gikiewicz dirigiert seine Vorderleute, Foto: Matze Koch

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Düsseldorf auf Abstand halten ist jetzt wichtiger als Weihnachten

Noch ein Tag. Dann spielt Union das letzte Spiel des Jahres bei Fortuna Düsseldorf. Natürlich geht es irgendwie um ein Fazit des Jahres und gleichzeitig ist eben noch ein Spiel zu absolvieren. So fühlte sich die Pressekonferenz an (AFTV), denn natürlich wollten die Journalisten noch letzte Fragen loswerden und die bezogen sich eben nicht nur auf die Fortuna. Dann geht es um Weihnachtsessen, Geschenke und Baum. Urs Fischer hat da seine Grenze sehr höflich deutlich gemacht, was er zu verraten bereit ist und dass er schon noch Düsseldorf als Aufgabe davor sieht.

Trainer Urs Fischer (1. FC Union Berlin) bei der Spieltags-Pressekonferenz vor der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf, Foto: Matthias Koch

Trainer Urs Fischer bei der Spieltags-Pressekonferenz vor der Auswärtspartie bei Fortuna Düsseldorf, Foto: Matthias Koch

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Wie wird sich Unions Kader im Winter verändern?

Es gibt gerade viele Gerüchte oder kleine Meldungen rund um Union, bei denen vielleicht der Blick auf das große Ganze etwas verloren geht. Nicolai Rapp könnte beispielsweise zu Darmstadt wechseln (Bild, noch nicht online, Kurier). Das nächste Gerücht lautet, dass Sebastian Andersson zum HSV oder Stuttgart wechseln könnte (warum eigentlich)? Oder doch zum FC Schalke? Und holt Union Steven Skrzybski zurück (Bild)?

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Ein Satz für Unions Bundesliga-Saison: “Gut allein reicht nicht.”

Nach dem 0:2 zu Hause gegen Hoffenheim werden Gründe für die Niederlage gesucht. Ich tue mich schwer damit, alles erklären können zu müssen. Denn ebenso wie für mich Sebastian Andersson vor einer Woche nicht der Stürmer war, den halb Europa jagt, sondern einfach ein Angreifer, der eine sehr gute Hinrunde spielt. Genau so ist jetzt nach einem Unentschieden und einer Niederlage nicht plötzlich ein Fehler im System. Ich kann akzeptieren, dass Union als Aufsteiger nicht in der Lage sein wird, eine massiv stehende Abwehr auseinander zu spielen.

Sebastian Andersson nach vergebener Chance gegen Hoffenheim, Foto: Matze Koch

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Union wurde von Hoffenheim mit den eigenen Waffen geschlagen

Ich tue mich schwer mit der 0:2-Niederlage gegen Hoffenheim. Nicht, weil ich nach der Heimspielserie von 4 Siegen in Folge plötzlich nicht mit mehr Niederlagen umgehen kann, sondern weil ich nicht weiß, wie ich sie einordnen soll. Beide Teams auf dem Platz schenkten sich nichts. Jeder Zweikampf wurde wie ein Finale geführt und um jeden Zentimeter auf dem Platz gerungen. Zahlreich waren vor allem die Gelben Karten. 8 Stück vergab Schiedsrichter Sören Storcks.

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Letztes Heimspiel des Jahres: Danke an die Mannschaft für ein fantastisches 2019

Ich habe mich etwas erschrocken, als Urs Fischer in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hoffenheim heute Abend (Anpfiff 20.30 Uhr) die Verletzten aufzählte und sagte: “Trimmel, Gogia, Schlotterbeck, Dehl. Das sind unsere Verletzten.” Nach nochmaligem Hören war aber klar, dass der Trainer Prömel sagte und ich mir vielleicht die Ohren waschen oder vor dem Schreiben am Morgen schon einen Kaffee trinken muss. Aber mit Christopher Lenz und Felix Kroos sind zwei Spieler angeschlagen, die ich vielleicht heute erwartet hätte (Morgenpost). Da wir aber nicht wissen, was beide haben, können wir über ihren Einsatz heute nur spekulieren. Laut Trainer sollen sie heute Vormittag noch einmal getestet werden.

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