Konnte ja niemand ahnen, dass wir beim Drachenbootrennen auch nass werden

Die Wiedereingliederung in den Berliner Alltag nach unserem ausgiebigen Urlaub hat uns Union mit dem Abschiedsspiel für Karim Benyamina und Torsten Mattuschka und dem Drachenbootrennen sehr leicht gemacht. Als ich gestern bei einem Kollegen in Neukölln saß, um mir das TV-Duell (beruflich) anzusehen, hatte ich mit einer Freundin, die sich für Fußball wirklich nicht interessiert eine interessante Unterhaltung.

– “Drachenbootrennen? Und da haben nur Unionfans mitgemacht?”
– “Ja, im Prinzip schon.”
– “Und wie viele waren da so auf dem Boot?”
– “Zwischen 13 und 19 Leute, je nach Team.”
– “Und das war auf einem See?”
– “Nein, auf der Regattastrecke in Grünau, direkt auf dem Fluss. Weißt du, wo Grünau liegt?”
– “Nee, ist das noch Berlin?”
– “Ja, kurz vor Schönefeld.”
– “Ah, ich hatte gesehen, dass 3 meiner Facebookfreunde bei einer Veranstaltung sind und habe draufgeklickt, weil ich nicht wusste, was Drachenbootrennen sein soll. Und was machen die ganzen Unionfans jetzt?”
– “Zu Hause sein, denn morgen ist ja wieder Schulbeginn und Arbeit.”
– “Betrinken die sich nicht?”
– “Wieso sollten sie?”
– “Komm, die betrinken sich doch jetzt alle.”
– “Nee, die müssen wirklich auch arbeiten.”

Ich war wirklich schon oft beim Drachenbootrennen, aber erstens nie so früh (9.30 Uhr waren wir da und haben es 2 Minuten vor Anmeldeschluss noch geschafft, beim Org-Büro aufzutauchen) und zweitens habe ich noch nie mitgepaddelt. Wir hatten als Team (das zu einem großen Teil aus Lesern und Podcasthörern bestand) nur 2 Ziele: Nicht kentern und nicht Letzter werden. Und wir haben beides erreicht! Danke an alle Mitstreiter und Supporter!

Ich wusste übrigens nicht, dass wir auf dem Boot so nass werden würden. Konnte ja wirklich niemand ahnen …

Hier gibt es ein paar schöne Bilder von unseren Bemühungen auf dem Wasser, die Matze Koch geschossen hat:

Was wir auch nicht wussten: Dass es nach dem Finale noch eine große Siegerehrung geben würde. Typischer Anfängerfehler. Deswegen wissen wir auch nicht, welchen Platz wir erreicht haben. Aber das bekommen wir noch heraus. Gratulation auf jeden Fall an die Eisernen für den verdienten Preis für das kreativste Boot! (Und dafür, dass sie das mit dem letzten Platz übernommen haben)

Uns hat das sehr viel Spaß und wir haben ganz klar vor, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Dann auch mit Pavillon. Und wir bleiben dann auch bis zur Siegerehrung.

Überhaupt hat mir die Veranstaltung noch einmal eindrücklich gezeigt, dass Union mehr ist, als nur gemeinsam zum Fußball zu gehen (danke an den Eisernen Virus für die großartige Organisation, werdet Mitglied bei der Union-Supportervereinigung, um Veranstaltungen wie das Drachenbootrennen, Sonderzüge, etc. auch in Zukunft zu ermöglichen) und ich habe wirklich Lust mit einem Textilvergehen-Team auch bei anderen Veranstaltungen präsenter zu sein. Wenn ihr dazu Ideen habt oder auch einfach mal angeschrieben werden wollt, wenn wir wieder ein Team zusammenstellen, dann schreibt mir an redaktion@textilvergehen.de.

Und weil wir gefragt wurden, wo es die T-Shirts mit der von Steffi gezeichneten tanzenden Maus mit rot-weißem Shirt gibt, die das Textilvergehen-Team gestern getragen hat: Ihr könnt es für euch hier bestellen. Wir verdienen an den Schüttel-die-Maus-Shirts allerdings keinen Cent. Falls ihr euch eins bestellt: Die Größen fallen im Gegensatz zum Unionfanshop ungefähr eine Nummer größer aus (im Zeughaus brauche ich eine XL, bei Spreadshirt langt eine L).

Die Unionspieler hatten gestern frei und haben das Wochenende woanders genossen als beim Drachenbootrennen (was ich angesichts des Tusche-Abschiedsspiels, bei dem alle waren, vollkommen verständlich finde).

Und deshalb bestimmt das Abschiedsspiel noch einmal die Geschichten in den Berliner Medien:

Und zuallerletzt vielen Dank an Daniel von Eiserne Ketten, der hier 3 Wochen lang unsere Urlaubsvertretung gemacht hat! Und ich bin glücklich, weil mein Wunsch vor dem Urlaub nach einem Rechtsverteidiger und dem Verbleib von Toni Leistner erfüllt wurde.

2 Gedanken zu „Konnte ja niemand ahnen, dass wir beim Drachenbootrennen auch nass werden

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