Mit Rafal Gikiewicz und Sebastian Polter verliert Union zwei Identifikationsfiguren, aber das ist auch eine Chance für andere im Team

Der Weggang von Rafal Gikiewicz im Sommer beschäftigt uns alle und auch die Berliner Medien noch, die heute noch einmal auf die Zeit des Keepers bei Union zurückschauen. Ich bekomme beispielsweise immer noch Gänsehaut bei diesem Tor.

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Das Verkehrskonzept für den Stadionausbau verzögert sich

Der Stadionausbau zieht sich hin. Nun berichtet die Bild (Bezahl-Link), dass das überarbeitete Verkehrskonzept erst in der zweiten Juni-Hälfte fertig werden würde. Das wäre zwar ein Meilenstein, hängt doch daran so viel. Aber es ist eben noch nicht gut damit. Das muss geprüft und diskutiert werden. Danach kommen noch andere Gutachten, bevor es das Planungsrecht gibt.

Modell des Stadions an der Alten Försterei nach dem Ausbau, Foto: 1. FC Union Berlin

Modell des Stadions an der Alten Försterei nach dem Ausbau, Foto: 1. FC Union Berlin

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Union kann immer noch nicht richtig trainieren, aber Oliver Ruhnert ist zufrieden mit der Mannschaft

Die BZ berichtet, dass Union weiter ohne Zweikämpfe trainiert, Sportdirektor Oliver Ruhnert mit der Arbeit, die unter den Umständen möglich ist, aber zufrieden ist. Es gibt also weiterhin wenig auf dem Trainingsplatz zu sehen. Trotzdem oder gerade deswegen kann man sehr gut verstehen kann, wie diese jungen Fans auch nur ein bisschen von Union und Fußball erhaschen zu wollen:

Union

Junge Fans verfolgen das nicht öffentliche Training bäuchlings, Foto: Matze Koch

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Das neue Verkehrskonzept für den Stadionausbau soll im Mai veröffentlicht werden

Das Wichtigste zuerst: Laut Bild soll wohl im Mai das neue Verkehrsgutachten erscheinen, das Voraussetzung für den Stadionausbau ist. Integriert in den Verkehrsplan wäre der Neubau des Bahnhofs Köpenick als Regionalbahnhof, gegen den die Deutsche Bahn viele Jahre lang war, und die Straßenbahnkehre am Stadion, die das Land Berlin bereits in eigenen Verkehrsplänen integriert hat.

Als der Regionalbahnhof Karlshorst geschlossen wurde, vertröstete die Bahn auf den Regionalbahnhof Köpenick. Twitter: @db_bahn

Als der Regionalbahnhof Karlshorst geschlossen wurde, vertröstete die Bahn auf den Regionalbahnhof Köpenick. Twitter: @db_bahn

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Vorwürfe und Antworten zum Drachenboot-Cup

Wir müssen heute nocheinmal auf den Drachenboot-Cup vom ersten September-Wochenende zurückschauen – müssen, weil es um weniger schöne Aspekte dabei geht. Die DLRG hat in der vergangen Woche ein Statement veröffentlicht, in dem das Verhalten von Union Fans gegenüber den Retttungskräften in diesem Jahr und auch im Rückblick scharf kritisiert wurde.

Drachenboot-Fun-Cup

Eins der Boote mit Pyrotechnik, Foto: Jan Hollants.

Wir haben das hier zunächst nicht thematisiert, weil wir dabei auch die Wahrnehmung des Eisernen V.I.R.U.S. mit einbeziehen wollten. Für den hat nun der Vorsitzende des Vereins, Sven Mühle, auf das Statement der DLRG geantwortet:

Sachlich richtig ist es, dass ein Boot absichtlich zum Kentern gebracht wurde. Ebenfalls richtig ist es, dass mindestens 20m davon entfernt auf einem weiteren vorbeifahrenden Boot Pyrotechnik gezündet wurde. Beides ist grundsätzlich verboten! Darüber herrscht hier Einigkeit und kann nicht toleriert werden.
Der weitere Ablauf wirft jedoch erhebliche Fragen zur Darstellung der DLRG-Lichtenberg auf. So kann zum Beispiel niemand das Werfen von Pyrotechnik in Richtung Personen bestätigen. Es wird berichtet, dass die Pyros ins Wasser gehalten bzw. gelegt wurden um sie auszukühlen und wurden dann wieder eingesammelt. Ebenso wird von einem DLRG-Boot berichtet, welches direkt auf das Boot mit den Pyros zufuhr und dort einige Zeit im Rauch stehenblieb. Warum bleibt fraglich. Für dieses Boot bestand zu keiner Zeit die Notwendigkeit einer Rettungsmaßnahme und es war genug Platz auf dem Wasser um am Rauch vorbeizufahren.
Wie schon geschrieben, möchten wir keinesfalls das Fehlverhalten Einzelner relativieren. Dafür gibt es keine Entschuldigung und wir müssen uns geeignete Maßnahmen überlegen. Andererseits müssen wir aber auch energisch der Darstellung widersprechen, dass DIE Union-Fans Respektlosigkeit gegenüber dem Rettungsdienst zeigen und DIE Union-Fans die Retter massiv behinderten und sich IMMER daneben benehmen.

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Schneller als Polti und eine Plauderei mit Urs Fischer

Das Drachenbootrennen auf der Regattastrecke in Grünau war auch gestern ein großer Spaß. Das lag nicht nur am perfekten Wetter, das nicht zu heiß war, sondern auch am 3:1 gegen Borussia Dortmund am Tag zuvor. Dieses unglaubliche Ereignis im Stadion an der Alten Försterei dürfte nicht nur uns am Anfang einige Sekunden gekostet haben. Auf der Hälfte der Strecke versiegte vielen in unserem Boot die Stimme. Und bis in den letzten Lauf widersetzte ich mich dem Takt … Am Ende sprang Platz 43 heraus. Damit haben wir unser Mindestziel “Nicht kentern und nicht Letzter werden” erreicht.

17. Drachenbootrennen der Union-Fans auf der Ruderstrecke in Berlin-Grünau, Foto: Matze Koch

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Warten auf Friedrich

“Marvin #freedrich wird langsam zum zweiten Stadiondach”, schrieb gestern @ExWuschel auf Twitter, weil die Rückkehr des Verteidigers ähnlich lange auf sich warten lässt wie 2009 die Installation des Stadiondaches durch die slowakische Firma Omnec. Und ganz ehrlich, ich bin froh, dass Daniel nicht eingeschlagen hat, als ich ihm großfressig am Montag schrieb: “Wetten, dass Friedrich heute noch verkündet wird?”

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Union ist mehr als nur Fußball und das Drachenbootrennen ist ein Beweis dafür

Das Drachenbootrennen der Unionfans in Grünau gestern war aus unserer Sicht ein echter Erfolg. Mit einem vollkommen unerwarteten 25. Platz sind wir im zweiten Jahr unserer Teilnahme im Mittelfeld angekommen. Auch optisch nähern wir uns an, hatten wir doch dieses Mal auch ein großes Zelt am Ufer.

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Konnte ja niemand ahnen, dass wir beim Drachenbootrennen auch nass werden

Die Wiedereingliederung in den Berliner Alltag nach unserem ausgiebigen Urlaub hat uns Union mit dem Abschiedsspiel für Karim Benyamina und Torsten Mattuschka und dem Drachenbootrennen sehr leicht gemacht. Als ich gestern bei einem Kollegen in Neukölln saß, um mir das TV-Duell (beruflich) anzusehen, hatte ich mit einer Freundin, die sich für Fußball wirklich nicht interessiert eine interessante Unterhaltung.

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Der DFB und der Fußball

Sebastian Polter geht gerne in Nürnberg zum Friseur – das berichtet der Kurier, in dem außerdem zu lesen ist, dass der Angreifer das Spiel gegen seinen früheren Verein am dritten Spieltag noch nicht als Spitzenspiel bezeichnen möchte und sich – natürlich – vornimmt, Unions Bilanz gegen die Franken aufzubessern.

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