Heiner Bertram sieht seine Arbeit als Fundament des aktuellen Union-Erfolgs

Union lässt uns ordentlich zappeln was Zugänge zum Team betrifft. Aber spätestens ab Montag, wenn alle aus dem Urlaub zurück sind, können wir mit Verkündungen rechnen. Und sollte Max Kruse tatsächlich bei Union aufschlagen, hoffe ich, dass es dann mit den Insta-Storys vom Pokern im Casino vorbei ist. Dabei bekomme ich nämlich immer so merkwürdige Flashbacks aus Unions Vergangenheit. Hier ist ein Morgenpost-Artikel von 2008, der sich auch mit Pokerrunden beim BFC Dynamo befasst. Mal abgesehen von dieser Nico-Patschinski-Erinnerung verbinde ich nichts Positives mit Glücksspiel und halte schon Sportwettenwerbung für eine Zumutung.

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Micha Parensen kommt gut mit seinem Karriereende klar

Micha Parensen dem RBB ein Interview gegeben – und wie immer kommt er dabei sehr aufgeräumt rüber:

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Michael Kölmel wünscht sich, dass Union nicht mehr als Absteiger getippt wird

Ich muss heute noch einmal auf meine gestrige Meldung zum möglichen neuen Union-Trikot kommen. Denn ich muss dazu sagen, dass die Aussage, das Bild sei eine Fälschung ein Fehler von mir war. Die Kombination aus Foto in sagenhaft schlechter Auflösung und unglaublicher Geschichte (wurde im Intersport im Kaufpark Eiche versehentlich schon rausgehängt) hat mich zu dem falschen Schluss kommen lassen.

Das neue Union-Trikot im Kaufpark Eiche? Foto via Die Eisernen

Das neue Union-Trikot im Kaufpark Eiche? Foto via Die Eisernen

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Christian Gentner bleibt und die Frage, ob das Unions neues Trikot wird

Christian Gentner hat gestern seinen Vertrag bei Union erwartungsgemäß verlängert (Vereinsmitteilung). Damit ist das zentrale Mittelfeld mit Robert Andrich, Grischa Prömel und Christian Gentner gut besetzt. Es bleibt allerdings ein bisschen die Frage, ob Union im defensiven Mittelfeld beim Thema echter Sechser nach dem Abgang von Manuel Schmiedebach noch einmal nachlegen möchte und ob nach Gentners Verlängerung noch Gespräche mit Felix Kroos stattfinden. Letztere zogen sich auch im vergangenen Jahr etwas in die Länge, so dass ich da noch lange keine Nervosität empfinde.

Christian Gentner vom 1. FC Union Berlin im Interview nach dem Pokalsieg bei Germania Halberstadt

Christian Gentner hatte bei Union viel zu lachen, Screenshot: AFTV

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Dann müssen wir halt selbst für den Klassenerhalt sorgen

“Dann müssen wir halt selbst für den Klassenerhalt sorgen”, sagte Steffi gestern, als ich ihr die Bundesliga-Ergebnisse am Abend vorlas. Und ich finde, dass es genau diese Haltung sein kann, die uns und die Mannschaft durch diesen Abstiegskampf tragen kann. Kein Lamentieren. Kein hätte wenn und aber. Einfach durch und selbst dafür sorgen, dass das Thema erledigt wird. Es ist ein bisschen, als würden wir den Bundesliga-Ergebnissen entgegen rufen “Na watt denn!”

"Gib niemals auf und glaub an dich!" Das T-Shirt zum Abstiegskampf, Foto: Daniel Roßbach

Das T-Shirt zum Abstiegskampf, Foto: Daniel Roßbach

Da ist es egal, in welcher Form der FC Schalke zu uns kommt. Da ist es egal, dass es Robert Andrichs Spiel zwischen zwei Sperren werden wird (gegen Mönchengladbach war er Gelb-Rot gesperrt und mit 9 Gelben Karten steht er vor einer erneuten Spielstrafe). Oder dass eventuell Christopher Lenz doch nicht ganz so fit ist (Kurier vom Freitag). Es ist einfach egal. Ich will sehen, wie die Schalke-Spieler genervt sind von Union. Ich will sehen, dass ihnen jegliche Lust am Spiel vergeht. Ich will einfach nur eine Mannschaft sehen, die sich auf ihre Stärken besinnt.

Das sind die Vorberichte der Berliner Medien:

Der Spiegel berichtet über den Sebastian-Polter-Fall

Es muss schon viel passieren, dass der Spiegel (Bezahl-Link) in seiner Heftausgabe über den 1. FC Union Berlin schreibt. Der Bruch mit Sebastian Polter rund um die Stundung und/oder den möglichen Verzicht auf einen Teil des Gehaltes nimmt das Magazin zum Anlass, um über ähnliche Fälle in der Corona-Krise zu berichten (Basketball, Eishockey), die schwache Vertretung von Spielern zu betrachten (das Fehlen einer starken Gewerkschaft als Ansprechpartnerin für solche Art von kollektiven Verzicht/Stundung und der Frage nach Gehaltsobergrenzen nachzugehen.

Ich sehe das als Anfang einer Debatte und bin gespannt, ob Spieler in Deutschland weiter lieber als Einzelkämpfer unterwegs sind und so mehr für sich herausholen können oder ob es demnächst doch mal grundsätzliche Vereinbarungen in Form einer Spielergewerkschaft für die Bundesliga und Zweite Liga geben wird. Das wäre aus meiner Sicht durchaus ein Weg, um das Beraterbusiness ein wenig auszutrocknen und dürfte damit auch im Sinne der Vereine sein.

Auch das aktuelle Stadionheft nimmt das Thema Reform des Fußballs auf. Es geht aber vor allem noch einmal um einen Abdruck der Vorschläge der Fanszenen Deutschlands.

Stadionheft zum Geisterspiel des 1. FC Union gegen den FC Schalke 04

Stadionheft zum Geisterspiel des 1. FC Union gegen den FC Schalke 04

Und sonst so?

Der Nordostdeutsche Fußballverband hat am Freitag nicht nur einfach die Regionalliga-Saison der Union-Frauen beendet, indem er die Meisterschaft abgebrochen hat, sondern auch die der Männer, wo nun nicht mit der VSG Altglienicke das erstplatzierte Team, sondern die dahinter stehende Mannschaft Lokomotive Leipzig die Relegation um den Drittliga-Aufstieg spielen wird. Quotientenregel heißt das dann. Oder um es mit Torsten Mattuschka, den Co-Trainer von Altglienicke, zu sagen: “Ich kann sowas nicht nachvollziehen. Die Leute, die sowas entscheiden, haben wahrscheinlich nie Fußball gespielt. Echt zum Kotzen, dass wir so ein Ding in die Fresse kriegen.” Alle Reaktionen gibt es beim RBB zum Nachlesen.

Sheraldo Becker auf Instagram

Sheraldo Becker auf Instagram

#411 – Dildo mit goldener Plane

Wir sprechen über mögliche Liquiditätsprobleme von Cubs in der Bundesliga und Zweiten Liga und machen uns Sorgen um Union. Und dann schwelgen wir angesichts des Films "Kiek an!!!" in Erinnerungen an den Stadionbau und den Auswärts-Aufstieg.
Enthüllung des Stadionbauerdenkmals 2009, Foto: Tobi/unveu.de

Enthüllung des Stadionbauerdenkmals 2009, Foto: Tobi/unveu.de

Links:

Stadionbauerhelm und Stadionbaubecher, Foto: Twitter @textilvergehen

Stadionbauerhelm und Stadionbaubecher zur Eröffnung des Stadions an der Alten Försterei am 8. Juli 2009, Foto: Twitter @textilvergehen

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Union-Yoga gegen die Ungewissheit

Es ist offensichtlich, dass die Krise, die wir wegen des Coronavirus gerade durchleben, noch lange unsere Gesellschaft prägen und auch den Fußball verändern wird. Und natürlich denkt man angesichts dessen auch darüber nach, wie diese Veränderungen aussehen werden. Aber ich glaube nicht, dass wir darüber aktuell wirklich viel sagen können.

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#409 – Eiskunstlauf Allesfahrer

In der zweiten Woche der fußballlosen Zeit erinnern wir uns dank Relive an das 2:1 im Stadtderby 2011 zurück, bekommen von Steffi aus Fußballbüchern vorgelesen und reden über unsere Fußballleichen im persönlichen Keller vor Union.

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Wir können auch ohne Spiel Derbysieger sein

Das wäre es gestern gewesen mit dem dritten Berliner Derby zwischen Hertha und Union im Olympiastadion. Über 74.000 Zuschauer in der riesigen Schüssel in Charlottenburg. Dazu ein volles Stadion an der Alten Försterei. Aber nichts davon. Stattdessen: Leere. Der freie Journalist und Fotograf Matze Koch war gestern vor Ort. Allein. Beim RBB gibt es einen Spielbericht, der zeigt, wie es hätte sein können.

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Hau ihn rein für den Vereeeeein…

Als ich gestern Unions Ankündigung für das Ersatz-Programm zum Tag des Derby-Rückspiels gegen Hertha gesehen habe, ist mir vor allem eines aufgefallen: Dass ich vergessen hatte, dass dieses Spiel eigentlich heute hätte stattfinden sollen. In den letzten zwei Wochen hat sich eben sehr viel geändert und gedanklich fühlt es sich sehr lange her an, dass wir uns von der realen Austragung dieses Spiels, geschweige denn davon, es im Stadion zu sehen, verabschiedet haben.

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