Yunus Malli stellt sich und seine Ziele bei Union vor

Nachdem Yunus Malli am Wochenende seine ersten Minuten für Union auf dem Platz stand und dann am Dienstag das erste Mal mit der Mannschaft trainiert hat, können wir heute in den Berliner Medien lesen, wie er sich den Reportern gegenüber vorgestellt hat.

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Tusche sucht diesen Stadtmeister-Sticker

Heute startet die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Augsburg und Yunus Malli trainiert das erste Mal mit dem Team. Und das nachdem er bereits zweimal in Spielen zum Einsatz. Das ist einerseits kurios, liegt aber vor allem an der viel zu kurzen Winterpause. Die Frage, die im Raum schwebt, lautet natürlich: Wie lange benötigt Yunus Malli, um sich an Unions Spielweise anzupassen. Die Bild findet darauf vor allem die Antwort, dass der Spielmacher Rhythmus benötigt und zitiert Torsten Mattuschka: “Ein paar Spiele reichen, um in den Rhythmus zu kommen. Wichtig ist, dass er das Vertrauen spürt.”

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Andy Gogia kehrt nach seiner Kreuzbandverletzung zur Mannschaft zurück

Wenn heute nach dem freien Montag das Training wieder beginnt, wird es ein symbolisches Bild geben. Denn heute soll Andy Gogia wieder zum Team stoßen (Kurier, Bild). Das bedeutet nicht, dass er mehr als Vierteljahr nach seiner Operation schon wieder mit der Mannschaft trainieren wird. Aber er wird sein Reha-Programm nach seiner Kreuzbandverletzung beim Team ableisten. Mental dürfte das vor allem für den Mittelfeldspieler wichtig sein, der raus war, als die Mannschaft in der Bundesliga in Tritt fand. Bis er wirklich wieder voll mit der Mannschaft trainieren kann oder gar eine Option für den Kader wird, dürften noch viel Zeit vergehen. Ich würde es ihm gönnen, wenn es noch diese Saison klappt.

Es wird noch länger dauern, bis wir Andy Gogia wieder so in Aktion sehen werden, Foto: Matze Koch

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Urs Fischer warnt vor der mental schwierigen Rückrunde

Nach der Rückreise aus dem Trainingslager haben die Spieler am heutigen Montag frei und danach startet die Vorbereitung auf das Punktspiel bei Rasenballsport Leipzig. Trainer Urs Fischer hat im Pressegespräch mit den mitgereisten Journalisten ein Fazit gezogen. Dabei hat er mit Hinblick auf die Rückrunde darauf hingewiesen, dass sie mental anspruchsvoller wird:

Ich gehe davon aus, dass sie schwieriger wird. Es werden immer weniger Spiele. In der Vorrunde weißt du, dass du noch mal 17 Spiele hast. Jetzt geht es um die Wurst und die Positionen sind eingenommen. Deshalb wird es für den Kopf nochmal eine andere Geschichte und die Rückrunde wird härter als die Hinrunde.

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Ein Vorsprung in der Tabelle macht Union gegen Köln etc. stärker

Union spielt in drei der verbleibenden vier Spiele vor der Winterpause gegen direkte Mitbewerber um den Klassenerhalt. Dieser Umstand und die Tabllensituation zu Beginn dieser Serie von Spielen liefert den Stoff für verschiedene Narrative. Schlussendlich bleibt es aber dabei: mehr Punkte haben (zum Beispiel 16, wie Union) ist besser als weniger (zum Beispiel 8, wie Köln).

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Marcus Ingvartsens EM-Hoffnung und Marius Bülters gestohlenes Fahrrad

Sebastian Andersson hat am Monatgabend im letzten EM-Qualispiel von Schweden getroffen. Das gegnerische Team waren zwar “nur” die Färöer Inseln, aber Länderspieltor bleibt Länderspieltor. Erst recht bei einem Heimspiel. Schweden hat sein Team komplett durchgemischt, wie unser schwedischer Reporter Erik vom Spiel zu berichten wusste: “Schweden spielt wirklich mit einer B-Elf. Zehn neue Spieler verglichen mit dem Spiel in Rumänien am letzten Freitag. Aber Hauptsache Sebastian! Der andere Andersson hat wieder mit dem Kopf getroffen.”

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Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

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Das war kein Signal an die Bundesliga, sondern an uns selbst

Als wir gestern Abend nach dem 3:1 gegen Dortmund nach Hause kamen, hatte ich ein Rauschen im Ohr, dass ich so bisher noch nicht kannte. Irgendwann fiel es mir auf. Es waren einfach die Stadionnachwirkungen. Selbst jetzt am Morgen fühlt sich alles noch wie in Watte gepackt an. Während ich schreibe, höre ich es noch: “Union du wirst siegen, glaub an dich und es wird wahr, die erste Bundesliga ist für uns nun endlich da …” Das ist besser als jeder Gesang nach einem Tor, den ich bisher erlebt habe. Weil er hinaus schreit, was wir eigentlich noch nicht glauben können. Dass der 1. FC Union Berlin in der Bundesliga spielt. Dass der 1. FC Union in der Bundesliga Tore schießt. Dass der 1. FC Union in der Bundesliga siegt. War es nach dem Aufstieg einfach nur Freude und Unglaube, so hat gestern jedes Tor mehr Mut gemacht. Mit jedem Treffer wurde der Gesang lauter.

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Micha Parensen will auch neben dem Platz für Union arbeiten

Bis zu Unions Spiel in Kiel am Freitag sind es noch ein zwei Tage. So haben wir heute Zeit, uns einem etwas längeren Interview zu widmen, das Michael Parensen dem Magazin 11Freunde gegeben hat.

Michael Parensen

Micha Parensen hat noch Lust auf Fußball, sieht aber auch ohne Trikot schon gut aus, Photo: Stephanie Fiebrig

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Wer hat Angst vor Simon Terodde?

Simon-Wie-konnte-Union-den-Stürmer-nur-ablösefrei-ziehen-lassen-Terodde kommt am Donnerstag ins Stadion an der Alten Försterei. Und die Bild (noch nicht online) rechnet uns vor, dass der Angreifer 1,29  Tore je Spiel erzielt. Und damit sei er allein von der Torausbeute 5 Mal gefährlicher als zu seiner Zeit bei Union. Die Effizienz ist natürlich atemberaubend, auch wenn der Vergleich natürlich hinkt. Erstens hatte Terodde als Spieler bei Union noch nicht das Standing eines überragenden Zweitliga-Torjägers wie heute. Und bei allem Respekt vor dem Union-Team unter Uwe Neuhaus, aber Terodde spielt jetzt auch mit Spielern, die eine andere Qualität haben. Mal von der Spielstrategie ganz abgesehen. Müssen wir jetzt alle aufpassen, dass wir uns am Donnerstag nicht in die Hosen machen? Auch hier würde ich klar nein sagen. Nur weil Simon Terodde im Schnitt mehr als 1 Tor je Spiel erzielt, trifft er nicht in jeder Partie. Im Hinspiel beispielsweise ging er torlos vom Platz. (Wobei auch mein Vergleich hinkt, hat Terodde am 2. Spieltag gegen Union erst ab der 60. Minuten mitmachen dürfen. Danke Matze für den Hinweis.)

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