Abdullahis Pech beim Testspiel und Neven Subotics Punkteplan bis Weihnachten

Das 3:0 im Test gegen Kiel hatte einen schönen Moment, als es noch gar nicht angepfiffen war. Denn mit Florian Hübner und Suleiman Abdullahi standen zwei Spieler auf dem Feld, die verletzungsbedingt lange nicht für Union auflaufen konnten.

Freude über den Einsatz von Suleiman Abdullahi und Florian Hübner für den 1. FC Union Berlin im Testspiel gegen Holstein Kiel

Freude über den Einsatz von Suleiman Abdullahi und Florian Hübner im Test gegen Kiel, Screenshot: Twitter

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Rafal Gikiewicz: “Wir haben besser als Hertha gespielt. Hertha hatte keinen Plan”

Wenn wir die letzten Tage nach dem Berliner Derby mal mit ein etwas Abstand betrachten, nehmen wir sicher einiges mit, was abseits von Regelbrüchen vor, während und nach dem Spiel und dem aus meiner Sicht kriminellen Abschießen von Leuchtspurgeschossen auf Menschen aus dem Gästeblock durchaus neu ist. Es fängt mit der Aufmerksamkeit an, mit der so ein Spiel betrachtet wird. Das haben wir mit einer positiven Erzählung beim 3:1 über Dortmund erlebt und nun mit einem für Union negativen Narrativ nach dem Derby-Sieg über Hertha (ich singe übrigens bei der Arbeit immer noch “Stadtmeister, Stadtmeister, Berlins Nummer 1” vor mich hin). Für mich stellt sich ein bisschen die Frage: Wie geht man eigentlich damit um?

Medienberichterstattung nach dem Berliner Derby

Medienberichterstattung nach dem Berliner Derby, Foto via @rudelbildung

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#390 – Vor Hertha hatte ich auch mal mehr Respekt

Union gewinnt erstmals zu Hause ein Derby gegen Hertha und doch dominieren danach andere Themen. Wir bringen unser Unwohlsein zum Ausdruck differenzieren aber zwischen den verschiedenen Vorfällen. Und wir freuen uns über den Sieg. Und ja, das war ein Elfmeter.

Anthony Ujah kickt nach dem Derby gegen Hertha ein Leuchtgeschoss vom Rasen, Foto: Matze Koch

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Wir hätten die Größten sein können, haben uns aber selbst kleiner gemacht

Das kleine Kind auf dem Arm. Die andere Hand zur Faust geballt. So standen wir an der Anzeigetafel da, als die Mannschaft vor der Waldseite zusammenkam. “Stadtmeister, Stadtmeister, Berlins Nummer 1”, singen wir. In dem Moment ist fast alles wieder in Ordnung gewesen.

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Rummenigge warnt vor Union und das U19-Derby gegen Hertha endet unentschieden

Mannschaft und Vereinsmitarbeiter hatten sich gestern laut Bild schon den Film über die acht Tage im Mai angeschaut, den wir alle ab 30. Oktober kaufen können. Ich kann mir schwer einen stimmungsaufhellenderen Streifen als den vorstellen. Noch einmal diesen Wahnsinn durchleben. Großartig. Aber wahrscheinlich haben wir sowieso alle unseren eigenen Film im Kopf. Ich habe beispielsweise total irrationale Entscheidungen getroffen, in dem ich mir auf der Rückfahrt von Bochum Karten für das Spiel in Stuttgart gekauft habe, ohne zu wissen wie ich hin oder zurück komme und selbstverständlich ohne Urlaub zu haben. Bei der Arbeit habe ich dann um zwei Tage Urlaub gebeten. Mit dem Zusatz “Sonst muss ich leider kündigen.” Keine Ahnung, ob das so ernst genommen wurde, wie ich das in dem Moment gemeint hatte. Es gibt solche Nur-einmal-im-Leben-Momente, auf die ich niemals verzichten würde. Und ich bin bis heute froh, das alles getan zu haben. Ich bin sehr gespannt auf den Film am 30. Oktober.

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Union fährt entspannter nach München

Das Versprechen eines Sieges für den 1. FC Union gegen Freiburg war, danach entspannter nach München fahren zu können. Union liegt jetzt mitten in dem Pulk von Mannschaften mit 6, 7 Punkten im letzten Drittel der Tabelle, statt ein wenig abgeschlagen davon dahinter. Dass damit nicht mehr als ein Spiel und ein bisschen Zeit gewonnen ist, versteht sich aber natürlich von selbst.

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Keine Krise und kein Defätismus

Die Mannschaft des 1. FC Union ist vor dem Spiel gegen den SC Freiburg heute Nachmittag für einen Abend nach Bad Saarow gefahren, um sich auf die Partie vorzubereiten, lesen wir berichtet von Matze Koch im Kicker. Damit, dass es nicht nach Kienbaum ging, wollte man vielleicht schon allen Krisen-Deklarationen, die in diesem Moment ja auch falsch wären, aus dem Weg gehen.

1. FC Union vs SC Freiburg

So oder so ähnlich. Union gegen Freiburg 2016. Photo: Tobi/unveu.de

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Eishockey, Jahrmärkte, Hotelpools und kein Fußball

Union und wir befinden uns jetzt an dem Punkt in der Länderspielpause, wo wir alle ein wenig Abstand von Fußball ganz gut gebrauchen können. Seien es die Spieler, die sich, wie man auf Instagram sehen kann, beim Eishockey, auf Jahrmärkten oder in Hotelpools entspannen.

rafal gikiewicz

Rafal Gikiewicz im Kurzurlaub, Screenshot: Instagram

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Es ist noch viel zu früh für ein Fazit

Da wir schon direkt nach dem 0:1 gegen Wolfsburg unseren Podcast aufgenommen hatten, habe ich schon längst mit der Partie abgeschlossen. Eine Stunde darüber geredet und ich bin fertig damit. Ab jetzt wird nach vorne geschaut. Ich möchte weder darüber sinnieren, warum es nun mit dem Klassenerhalt klappt oder eben nicht. Wer sich allerdings noch ein bisschen mit der Deutung der Partie beschäftigen möchte, wird von den Berliner Medien ausreichend bedient. Die Morgenpost findet Dinge, die Mut machen. Der Kurier hofft, dass Union schnell lernt. Die Berliner Zeitung kommt sich nach 4 Niederlagen in Folge ein bisschen vor wie bei Und täglich grüßt das Murmeltier und die Bild meint (noch nicht online), dass Mitspielen alleine nicht reicht. Alles in allem hat Urs Fischer aber die Quintessenz schon direkt nach dem Abpfiff gesagt, als er zu Ecki Häuser von Sky sagte: “Man muss auch mal einen reinhauen.”

Christopher Lenz und Michael Parensen vom 1. FC Union Berlin nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg

Christopher Lenz und Michael Parensen nach Abpfiff des 0:1 in Wolfsburg, Foto: Matze Koch

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Nicht genug Präzision, Übersicht – und Qualität?

Union hat gestern 1-0 in Wolfsburg verloren, also zum vierten Mal in Folge keine Punkte geholt. Dabei war das Spiel, wie die letzten Partien auch, knapp und die Niederlage durchaus nicht unumgänglich. Und so ähneln auch die Statements von Trainer Urs Fischer und den Spielern sowie Einordnungen von Unions Leistung denen der letzten Wochen.

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