Unions Doktrin bei Spielerverträgen lautet: Unterschreibt für die Bundesliga und Zweite Liga

Das große Thema sind heute Oliver Ruhnerts Aussagen im Trainingslager in Spanien. Der Manager des 1. FC Union Berlin wurde sehr ausführlich zum Thema Kaderplanung befragt. Dabei gab es natürlich ganz klassische Fußballwahrheiten zu hören wie “Unverkäuflich ist überhaupt kein Spieler.” Das bezog sich auf Sebastian Andersson und auch einen potenziellen Wechsel des Angreifers schon in der Winterpause. Gleichzeitig machte der Manager deutlich, dass sich um mögliche Spieler gekümmert wurde, die für wechselnde Profis kommen würden. Alles andere als ein Schattenkader, in dem für jede Position mehrere Kandidaten bereits ins Visier genommen wurden, hätte mich allerdings überrascht.

Manager Oliver Ruhnert im Trainingslager am Ball, Foto: Matze Koch

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Wenn Union-Spieler für andere Vereine interessant sind, ist das erst einmal eine gute Nachricht

Die Knie-Verletzung aus dem Testspiel am Montag ist für Lennard Maloney doppelt ärgerlich (Kurier). Denn erstens musste der Verteidiger, der bisher noch keine Minute in der Bundesliga spielte, aus dem Trainingslager abreisen, um in Berlin weiter behandelt zu werden. Und sollte diese Verletzung sich als schwerwiegender herausstellen, dürfte sich damit auch ein Leihgeschäft in der Rückrunde für mehr Spielpraxis zerschlagen. Drücken wir die Daumen, dass es für Maloney gut ausgeht.

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Union versucht Spielaufbau – mit gemischten Ergebnissen

Man sagt ja manchmal über ein Unentschieden, dass es eher wie ein Sieg war. Union hat nun gestern wirklich unentschieden gespielt und gewonnen. Aber eben nur, weil es am dritten Tag in Spanien ja zwei Testspiele gegen belgische Zweitligisten gab.

Urs Fischer Trainer Union

Trainer Urs Fischer konnte mit den Testspielen des 1. FC Union Berlin nur teilweise zufrieden sein, Foto: Matze Koch

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Steven Skrzybski bleibt Exil-Unioner

Steven Skrzybski wird zwar immer Unioner und unser “Goldjunge” bleiben, aber in naher Zukunft nicht für Union spielen: Er verlässt zwar Schalke, wechselt aber (vorerst per Leihe) zu … Düsseldorf. Dazu schreibt er auf Instagram:

“Liebe Freunde,
so richtig überraschend ist die Meldung für euch wahrscheinlich nicht mehr: Ich wechsle zu Fortuna Düsseldorf. Aber ich will nicht einfach so gehen, sondern euch auch meine Beweggründe erklären.
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich in dieser Saison nicht so viel Spielzeit hatte, wie ich mir das gewünscht hätte. Für einen Fußballverrückten wie mich war das eine enorm schwere Zeit. Durch den Wechsel habe ich nun die Gelegenheit, neu anzugreifen und hoffentlich wieder das zu tun, was ich nun mal am liebsten mache: Fußball spielen.
Aber eines ist auch klar: Ich wäre nicht zu jedem Verein gegangen, da bin ich schon ein kleiner Fußball-Romantiker. Fortuna Düsseldorf ist ein Traditionsverein mit herausragenden Fans, die ihre Mannschaft leidenschaftlich unterstützen. Und die Verantwortlichen haben mir von der ersten Minute an das Gefühl gegeben, mich unbedingt haben zu wollen. Das hat mich sehr beeindruckt und überzeugt.
Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Und eines kann ich versprechen: Ich werde wirklich alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen.
Was mir an dieser Stelle aber auch noch mal ganz wichtig ist: Vielen Dank an alle Schalker Fans. Es war großartig, wie ihr mich unterstützt habt. Das werde ich euch nie vergessen.
Euer Steven”

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Liebe Freunde, so richtig überraschend ist die Meldung für euch wahrscheinlich nicht mehr: Ich wechsle zu Fortuna Düsseldorf. Aber ich will nicht einfach so gehen, sondern euch auch meine Beweggründe erklären. Es ist ja kein Geheimnis, dass ich in dieser Saison nicht so viel Spielzeit hatte, wie ich mir das gewünscht hätte. Für einen Fußballverrückten wie mich war das eine enorm schwere Zeit. Durch den Wechsel habe ich nun die Gelegenheit, neu anzugreifen und hoffentlich wieder das zu tun, was ich nun mal am liebsten mache: Fußball spielen. Aber eines ist auch klar: Ich wäre nicht zu jedem Verein gegangen, da bin ich schon ein kleiner Fußball-Romantiker. Fortuna Düsseldorf ist ein Traditionsverein mit herausragenden Fans, die ihre Mannschaft leidenschaftlich unterstützen. Und die Verantwortlichen haben mir von der ersten Minute an das Gefühl gegeben, mich unbedingt haben zu wollen. Das hat mich sehr beeindruckt und überzeugt. Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe. Und eines kann ich versprechen: Ich werde wirklich alles dafür geben, dass wir eine erfolgreiche Rückrunde spielen. Was mir an dieser Stelle aber auch noch mal ganz wichtig ist: Vielen Dank an alle Schalker Fans. Es war großartig, wie ihr mich unterstützt habt. Das werde ich euch nie vergessen. Euer Steven #f95 #Fortuna #Düsseldorf #S04 #Schalke #Fussball #Bundesliga

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Unions Saison ist auch statistisch gesehen gut – auch dank Rafał Gikiewicz

Zu Beginn der Saison waren wir überrascht davon, wie optimistisch das GoalImpact-Statistikmodell auf Unions Chancen in der Bundesliga geschaut hat. Und zwar so sehr, dass wir diese Prognose zum Anlass genommen haben, uns mit dem Architekten des Modells, Jörg Seidel, einmal im Podcast zu unterhalten. Nun, nach der ersten Hälfte der Saison, scheint sich die positive Vorhersage bisher zu bestätigen – weil Unions Kader tatsächlich ganz gut ist.

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Das Beinahe-Märchen von Michael Parensen

Als es gestern Batsch machte in der 90. Minute (oder was auch immer das Geräusch eines gegen den Torpfosten fliegenden Balles ist), sah ich genau so aus wie Rafal Gikiewicz, der völlig entgeistert wahrnahm, dass der Ball von Erik Thommy doch noch Richtung Tor flog.Das 1:2 für Düsseldorf gegen den 1. FC Union war wie Kaffee über den Laptop kippen. Es dauerte einen Moment von “da kann man hoffentlich noch was machen” zu “Mist, das ist nicht mehr zu reparieren.”

Enttäuschung nach Abpfiff: Michael Parensen, Robert Andrich, Rafal Gikiewicz, Foto: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz sieht die Spiele gegen Hoffenheim und Düsseldorf als Finale

In der Berliner Zeitung lesen wir heute, dass es bei Union verschiedene Deutungen und Wertungen des Spiels in Paderborn gab. Rafał Gikiewicz gibt sich jedenfalls vor den letzten zwei Spielen des Jahres gewohnt ambitioniert und fordert noch zwei Siege gegen Hoffenheim und Düsseldorf (BZ).

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Wie viele Punkte holt Union noch bis Weihnachten und was bedeutet das?

Ich bin ein großer Freund von Diskussionen, in denen wir etwas herumspinnen können. So wie beim Thema Traum-Bundesliga, bei dem es darum geht, sich eine Bundesliga zusammenzuspinnen, die wir persönlich attraktiv finden. Also ohne Mannschaften wie Leverkusen, Hoffenheim, Wolfsburg oder Leipzig.

Ganz ähnlich dazu hat Mathias Bunkus vom Kurier über die mögliche Punkt-Ausbeute von Union in den verbleibenden 3 Partien dieses Jahr nachgedacht und was sie bedeuten würde.

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Wie im Traum: Unions Defensive ist gerade besser als die der Bayern

“Union braucht keinen Karneval, Unioner feiern überall!” Dieses Lied, das schon in Mainz erklang hat so eine Ohrwurm-Qualität, das ich es selbst heute am Morgen nach dem 2:0 über den 1. FC Köln beim Aufstehen gesummt habe.

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#394 – Wie ein Kartoffelbovist von innen

Union verliert nach einem guten Spiel 1:2 beim FC Schalke 04. Wir diskutieren die Partie und das ganze Drumherum , das eine Auswärtsfahrt nach Gelsenkirchen mit sich bringt. Zum Schluss geht es noch kurz um die Mitgliederversammlung.
Die Arena auf Schalke, Foto: Daniel Roßbach

Die Arena auf Schalke, Foto: Daniel Roßbach

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