Blog State of the Union

Zurück nach Hause

3…2…1…Klatsch…Klatsch…den Freitag rocken…auf Knorkator hören heute Abend (Zähneputzen und die anderen beiden Dinge) … Aufstehen…Sachen an…Schal…Pulli…lange Unterhosen…ab in die Bahn, ins Auto auf das Fahrrad … Falle/Tanke…Hallo sagen…Bier holen…Stadion…reingehen…Bier wegbringen und holen…Platz einnehmen…Torhüter kommen…arrogant in Richtung des leeren Gästeblocks grinsen…noch ein Bier (ooh Glühwein gibt es ja auch)…Mannschaft kommt raus…Singen…Mannschaft geht…die Kälte das erste Mal spüren…Christian sagt Hallo…und dann geht es so richtig, wirklich, for sure, for real, Bro, Sister, Atze & Keule mäßig LOS!

Bei allem Gram wegen Julians Wechsel -> es wird Zeit. Es ist schön wieder zurück zu kommen. Nach über 2 Monaten. Diese Energie zu spüren. Bzw. ich setze 3€, dass wir erst gesagt bekommen werden, dass wir ziemlich eingerostet sind und wir jetzt aber mal so richtig schreien sollen. Und auch dafür wird es Zeit. Reset in der Birne. Durch Union. Mit Union. Zuhause.

Die gestrige Pressekonferenz zum Spiel gegen Dietmars Team lässt sich mit einem kurzen Ausschnitt ganz gut zusammenfassen:

Neben dieser Grundlage, diesem Basic hat Urs ebenjene Grundlagen als sehr wichtig erwähnt. Das Ziel für uns ist es Grundsätzliches in den ersten Minuten auf den Platz zu bringen. Personell wird dies ohne Schäfer, Thorsby, Roussillon und Sven Michel erfolgen. In Verbindung mit der Sperre von Diogo Leite braucht es dann nicht mehr viel um Timo alles Gute zu Wünschen. Ich persönlich würde mir dann noch unseren niederländischen Giganten hinten wünschen. Das werden wir alle jedoch in gut einem Tag sehen.

Auch wenn man sich zum Geburtstag jetzt nicht unbedingt ein Spiel gegen Hoffenheim wünscht, sagt nicht nur Urs, dass wir in der Pause als Team gut trainiert haben, dass wir viel Zeit hatten um die Sorgenfalten aus den letzten Spielen vor der Pause anzugehen. Und Achtung Wortwitz der flachen Art: Es bleibt zu hoffen, dass uns Hoffenheim liegt. Das wir ergebnisunabhängig endlich mal wieder gut Umschalten. Dass Sherry und Jordan Gefahr ausstrahlen. Jamie seine PS auf den Rasen bekommt. Grundlagen irgendwie. Und wenn die da sind, dann klappt das auch mit dem Gegner.

Union in den Medien

In den Medien gibt es zum Einen die Auseinandersetzung mit der gestrigen PK und dem morgigen Spiel und zum Anderen, natürlich!, Rede- und Schreibbedarf zum Wechsel von Julian Ryerson.

Einen sehr konkreten Wunsch für das Spiel formuliert dieser Artikel:

Ich persönlich würde da respektvoll widersprechen, denn für mich ist Kevin von der Bank mit so einer unglaublichen Kraft verbunden, dass ich diese Energie gern behalten möchte. Und mir auch nicht vorstellen kann, wie wir das anders abbilden können.

Zum Ryerson Wechsel gibt es auch einige Artikel. Eine sehr plausible Einordnung des Wechsels im Kontext der Bundesliga und unserer Entwicklung findet ihr bei NTV. Auch wenn das Fazit bzw. das Ende des Artikels eine sehr berechtigte Sorge in Bezug auf Union artikuliert, ist hier jeder Lesemoment gut investierte Zeit:

Und last but definitely not least schaut Timo Baumgartl im Berline Kurier auf seine Restsaison.

Einmal Unioner, Immer Unioner

Normalerweise brächte uns dieses Spiel gegen Hoffenheim in das Dilemma einen der Unseren im SAP Trikot sehen zu müssen. Da Grischa jedoch verletzt ist, wird er „nur so“ vor Ort sehen und irgendwo auf der Tribüne sein. In der Berliner Zeitung beschreibt Grischa, dass der Kontakt zu Vielen bei Union nicht abgerissen ist und auch was aus dem alten Ford Fiesta geworden ist.

Eine Nachricht, die ich schwer einordnen kann, beschreibt, dass Frank Placzek jetzt nicht mehr Physiotherapeut der Mannschaft ist, sondern im Fan- und Mitgliederservice im Büro arbeiten wird.

 

13 Kommentare zu “Zurück nach Hause

  1. Marcus Nachtigall

    Der Artikel zu Placzi zeigt auf eure Homepage – sollte aber hierhin zeigen:
    https://www.fc-union-berlin.de/de/union-live/news/verein/Neues-Aufgabenfeld-fuer-Frank-Placzek-3052q/

  2. Knut Krüger

    Der Wechsel von Julian Ryerson ist menschlich und sportlich Unions größter Verlust seit dem Aufstieg in die Bundesliga.. Einem so famosen Spieler seitens Herrn Fischer in viereinhalb Jahren nur so geringe Einsatzzeiten gegeben zu haben , da ist es schon ein Wunder , daß Julian nicht schon früher das Weite suchte. Darüberhinaus besonders erschreckend war mit anzusehen, wie überrascht der Trainer vom Wechsel war. Das spricht nicht für ein großes Vertrauensverhältnis zwischen Spieler und Trainer. Ich bin sicher einer der größten Kritiker von Herrn Fischer und sehne den Tag herbei , an dem er wieder in die Schweiz zurück geht. Alles Gute Julian U.n.v.E.U.

    • Wuhleblut

      @Knut Welchen Trainer würdest du dir denn für Union wünschen?

    • @knut krüger
      auweia was sich alles so bei union tummelt
      …einer der gründe warum es mir schon immer schwer fiel von der „union-familie“ zu sprechen

  3. Knut Krüger

    Hallo Herr Fiebrig, welch ein Armutszeugnis für Sie, Meinungsvielfalt in Sekundenschnelle zu zensieren.
    Dann braucht Ihren Blog kein Mensch. Er ist so sinnfrei wie nur irgendwas.
    Beweihräuchern können sie sich allein.

    • @Knut Krüger Ich lasse diese Tirade einfach mal so stehen …

      Nur zur Info: Der Kommentar wurde vom Spamfilter aussortiert. Ich habe Besseres zu tun, als sekündlich die Kommentare auf „Fischer-Kritiker“ zu prüfen und diese zu „zensieren“.

  4. Knut Krüger

    Ich würde mir einen Trainer wünschen , der das Fußballspiel mit dem Ball in den Mittelpunkt stellt und nicht ausschließlich Fußball gegen den Ball vermittelt. Das heißt, daß das Mittelfeld als Kreativzentrale eine eminent große Bedeutung erhalten würde und nicht ständig durch lange Bälle überflankt und damit nahezu ausgeschaltet wird..
    Oliver Glasner, Andre Breitenreiter, Alexander Zorniger wären sicher gute Adressen und um es noch ein wenig höher zu treiben Ralf Rangnick.

    • Hey Knut, wahrscheinlich bist Du im falschen Blog gelandet oder im falschen Verein oder einfach nur ein Troll.

  5. Alexander Senger

    Hallo liebe Freunde!

    vielleicht liegt der Wechsel von Julian Ryerson überhaupt nicht an Urs Fischer, sondern weil der BVB, dem Sportfreund Ryerson, einfach ein höheres Gehalt geboten hat und vergesst nicht auch unser 1. FC. UNION, braucht Geld, für das NLZ, oder bestimmt für unser neues Stadion?! Natürlich haben wir Sponsoren, die helfen. Vergessen wir aber nicht, dass wir kein reicher Verein sind, auch wenn wir der größte Verein, in Berlin und Brandenburg sind. Der Kommentar von Knut Krüger, ist zwar interessant, aber auch etwas ungerecht gegenüber unserem Trainerstab und um Urs Fischer selbst. Ich finde bei unserem Trainer Urs Fischer, immer bemerkenswert, gerade die selbstkritische Sichtweise und den fussballerischen Sachverstand, aus verschiedenen Gesichtspunkten, zu den verschiedenstens Situationen. Jeder sollte seine Auffassung haben, aber uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Heute 57. Geburtstag und morgen 3 Punkte gegen Hoffenheim. Eisern UNION! Eisern Berlin! Alexander Senger

  6. Lieber Oliver,
    Die 3€ gehen dann in die Kasse. Die Waldseite hat durchhepowert. Keine Kritik von Ali. „So wie einst Real Madrid“ wird immer wiederholt, das zählt nicht. 30 Punkte, was für ein Auftakt! Union DNA gezeigt.
    Eisern!!!

  7. Dieter Marek

    Obwohl Urs Fischer bei mir in der Nähe wohnt, habe ich ihn lange nicht mehr gesehen und bin bei der PK-Aufnahme etwas erschrocken, wie sehr seine Haare ergraut sind. Er ist allein vom Menschlichen her ein echter Typ und ein Glücksfall für Union. Wir sollten uns über jeden Tag freuen, an dem nicht irgendein Geldsack-Verein bei ihm anruft…..

Kommentare sind geschlossen.