Robert Andrich will nicht auf Fouls reduziert werden und hat jetzt ein Totenkopf-Tattoo auf dem Knie

Die härteste Kontroverse des gestrigen Tags im Trainingslager in Spanien war die, ob es nun Tag 1 (so zählt Union) oder Tag 2 war (so zählen die Journalisten). Ich werde jetzt sicher nicht sagen, dass die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegt. Aber ich bin mir sicher, dass die unterschiedliche Zählweise Potential für die eine oder andere Verwechslung bietet.

Screenshot: Twitter @fcunion

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Ein Satz für Unions Bundesliga-Saison: “Gut allein reicht nicht.”

Nach dem 0:2 zu Hause gegen Hoffenheim werden Gründe für die Niederlage gesucht. Ich tue mich schwer damit, alles erklären können zu müssen. Denn ebenso wie für mich Sebastian Andersson vor einer Woche nicht der Stürmer war, den halb Europa jagt, sondern einfach ein Angreifer, der eine sehr gute Hinrunde spielt. Genau so ist jetzt nach einem Unentschieden und einer Niederlage nicht plötzlich ein Fehler im System. Ich kann akzeptieren, dass Union als Aufsteiger nicht in der Lage sein wird, eine massiv stehende Abwehr auseinander zu spielen.

Sebastian Andersson nach vergebener Chance gegen Hoffenheim, Foto: Matze Koch

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Florian Hübner wird Keven Schlotterbecks Platz, aber nicht seine Rolle einnehmen

Weil Union in seiner grundsätzlichen Ausrichtung sehr konstant ist, fragt sich vor dem Spiel gegen Köln morgen Nachmittag vor allem, wie Union Keven Schlotterbeck ersetzt.

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Keven Schlotterbeck: Aufstehen, Krone richten, weitermachen

Während es bei Rafal Gikiewicz gestern hieß “Mit dem Knie alles gut”, muss Union wegen einer Knieverletzung auf Keven Schlotterbeck verzichten. Das ist einerseits wirklich bitter, aber andererseits sehe ich die Vereinsmitteilung “muss voraussichtlich bis Ende des Jahres auf Keven Schlotterbeck verzichten”, durchaus positiv. Das sind 4 Wochen und danach die Chance, in der kurzen Wintervorbereitung wieder ins Team zu rücken. Oder wie der Verteidiger selbst schreibt: “Für mich persönlich heißt es aufstehen, Krone richten, weitermachen und natürlich die Jungs so gut es geht unterstützen. Ich werde wieder kommen🤜🏼🤛🏼🔥”

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#394 – Wie ein Kartoffelbovist von innen

Union verliert nach einem guten Spiel 1:2 beim FC Schalke 04. Wir diskutieren die Partie und das ganze Drumherum , das eine Auswärtsfahrt nach Gelsenkirchen mit sich bringt. Zum Schluss geht es noch kurz um die Mitgliederversammlung.
Die Arena auf Schalke, Foto: Daniel Roßbach

Die Arena auf Schalke, Foto: Daniel Roßbach

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Andrichs Schwalbe war unsportlich und Gikiewicz muss zum MRT

“Wenn du vorher das 2:1 machst, passiert so etwas nicht”, sagte Florian Hübner bei AFTV nach der 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04. Dieser Satz spiegelt das Grundgefühl wider, das wohl alle Unioner gestern einte. Urs Fischers Mannschaft hat in der ersten Halbzeit das Spiel nicht gewonnen, als Schalke wirklich viele Chancen zuließ. Dafür wurde es in der zweiten Halbzeit verloren, als sich Union hat hinten in die Defensive pressen lassen und sich die Abspielfehler häuften. Am Ende war es ein Pass von Neven Subotic, der den entscheidenden Gegentreffer kurz vor Schluss einleitete. Aber das hätte auch ein Fehlpass vorher sein können. Wirklich wichtig waren andere Szenen.

Robert Andrich, Marvin Friedrich und Torwart Rafal Gikiewicz direkt nach dem Gegentor zum 1:2 beim FC Schalke 04, Foto: Matze Koch

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Florian Hübners Knie hält und Christopher Trimmels langersehnter Einsatz für Österreich

Es gibt mehrere Lesarten für das 0:0 im Test gegen Dynamo Dresden, in dem zu Beginn kein Startelfspieler aus dem vergangenen Spiel in Wolfsburg stand. Die eine schließt sich der allgemeinen sportlichen Kritik an der Mannschaft in den vergangenen Spielen an: Es werden zu wenig sehr gute Chancen herausgearbeitet. Das Team ist zu hektisch im Spiel mit dem Ball und zu unpräzise im Abschluss. Im Gegensatz zu den letzten Bundesligaspielen kam Union gegen Dresden aber zu Abschlüssen aus vielversprechenden Positionen und hätte mindestens zwei, drei Tore erzielen müssen. Als ich mir die Zusammenfassung auf AFTV angesehen habe, erwischte ich mich, wie ich noch mitfieberte und “Ohhh” und “Aaah” sagte. Das ist vielleicht nicht der stärkste Indikator für die Qualität von Chancen, aber ich sah, dass wirklich nicht viel fehlte und muss Trainer Urs Fischer recht geben, wenn er sagt: “Man hat dann aber auch Missverständnisse bemerkt. Wir waren zu unpräzise. Mit dem Aufwand, den die Jungs betrieben haben, bin ich einverstanden. Mit dem Ball waren wir phasenweise zu hektisch.” (Kicker)

Die Capo-Plätze auf der Waldseite des 1. FC Union Berlin wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros

Die Capo-Plätze wurden beim Test gegen Dresden vom Nachwuchs benutzt, allerdings ohne Mikros, Foto: Matze Koch

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Florian Hübner und Sebastian Andersson sind in einer schlechteren Position als sie verdienen

Die Mannschaft des 1. FC Union hatte gestern Spaß beim Wildwasser-Kajak fahren. Zumindest nehme ich das an, denn der Sprung ins Wasser von Christopher Trimmel, den wir auf Twitter sehen, sieht etwas zögerlich aus.

Jedenfalls hatten sie vielleicht mehr Spaß als Reporter Matze Koch, der seine Kameras vor dem Wasser in Sichheit brigen musste, mit dem die Spieler ihn bespritzten.

Immerhin hat sich bei dem Ausflug wohl niemand verletzt, und ist auch kein Spieler verloren gegangen.

1. FC Union Trainingslager Vorbereitung

Die Mannschaft des 1. FC Union Berlin beim Rafting, Photo: Matthias Koch

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Eroll klingt nicht sehr optimistisch

Die Mannschaft ist weiter im Trainingslager. Zum Programm dort gehört heute, wie Union selbst schreibt ein “Nachmittag der Erholung und Pflege dient, so dass die Spieler auch etwas Zeit für sich genießen können.” Es sei ihnen gegönnt.

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Dirk Zingler hält 30.000 Union-Mitglieder innerhalb der nächsten 5 Jahre für möglich

Die Bild (€, Bezahl-Link) hat für ihre Rubrik “Mein Klub in 5 Jahren” mit Präsident Dirk Zingler gesprochen. Beim Titel der Rubrik hatte ich erst an ein Vorstellungsgespräch gedacht, bei dem sich die Klubs wie in Höhle-der-Löwen einem Investor vorstellen. Aber es ist ganz harmlos. Dirk Zingler weicht eigentlich in keiner Antwort von dem ab, was wir bereits wissen. Aber er begründet jede Maßnahme wie beispielsweise den Stadionausbau noch einmal ausführlich. Der sei Grundlage, dass Union wirtschaftlich bisher durch die Stadionkapazität gesetzte Grenzen überschreiten könne und allein der Klub davon profitiert, da Union zur absoluten Minderheit der Vereine zählt (nur Schalke und der BVB machen das auch so), die beispielsweise Catering für das Stadion und VIPs komplett selbst abwickeln. Wird mehr Geld verdient, macht sich also nicht ein Zwischenhändler sich die Taschen voll.

Präsident Dirk Zingler, Foto: SF/Matze Koch

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