#417 – Der Rasenfunk hat seine eigenen Gesetze

Union verliert das Geisterspiel gegen Bayern München und wir diskutieren sehr gegensätzlich, wie die Partie aus Sicht von Urs Fischers Team zu bewerten ist. Außerdem geht es darum, ob wir das Derby sehen können und den Verzicht auf Ticketrückerstattung.

Neven Subotic im Duell gegen Thomas Müller, Foto: Matze Koch/1. FC Union Berlin/Pool

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Für Union war nicht das Bayernspiel entscheidend, sondern alles, was danach kommt

Union verliert das erste Spiel nach der lange Pause gegen den FC Bayern mit 0:2 und so ein bisschen war es wie erwartet. Das Spiel selbst war eins, das mit unseren Sehgewohnheiten gebrochen hat. Und irgendwie (und ich meine das gar nicht wegen der fehlenden Atmosphäre) hatte das etwas von einem Testspiel. Denn ganz ehrlich muss man sagen, dass der FC Bayern so spielte, wie man gegen Union spielen muss. Kontrolliert und auf seine Chance wartend. Die Münchner haben es tunlichst unterlassen, irgendeinen Raum zu öffnen. Und Union hatte nicht die Möglichkeiten, den Rekordmeister dazu zu zwingen. Manchmal braucht es kein heftiges Ergebnis, um zu merken, dass man hoffnungslos unterlegen ist.

Sebastian Polter beim Abspielen der Vereinshymne vor Anpfiff, Screenshot: AFTV

Sebastian Polter beim Abspielen der Vereinshymne vor Anpfiff, Screenshot: AFTV

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Die Bundesliga startet und trotzdem fühlt es sich wie “Verzichten auf Union” an

Die DFL hat gestern die Ansetzung der nächsten Spieltage veröffentlicht und ich fühle exakt nichts. Anders als bei der Sommerpause, mit der die aktuelle Spielpause wegen des neuen Coronavirus gerne verglichen wird, fehlt dieser Kitzel des Unbekannten und diese leichte Aufregung. Wir kennen ja unsere Spieler und wissen, was wir an ihnen haben. Aber wir dürfen es sie nicht spüren lassen. Wir dürfen sie nicht unterstützen. “Berliner Derby am Freitagabend” vermeldet der Tagesspiegel, als wäre alles wie immer. Ist es aber nicht. Ich kann nächste Woche am Freitagabend meine Karten für das Herthaspiel in die Hand nehmen. Ansonsten ist das ein Tag wie jeder andere in den verdammten 8 Wochen, die hinter uns liegen.

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#416 – Geisterspielkonferenzgucker

Die DFL hat die Erlaubnis bekommen, unter den vorgeschlagenen Bedingungen den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Wir machen uns Gedanken, besprechen unter dem Eindruck der letzten zwei Wochen nochmal das Konzept der DFL und sind insgesamt mäßig erfreut.

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Coronavirus: Niemand kann ernsthaft vorhersagen, wie es nun für Union weitergeht

Die Verlegung des Spieltages und damit die Absage an Geisterspiele durch die DFL war eine richtige Entscheidung, weil die Ausbreitung des Coronavirus auch vor der Bundesliga nicht Halt gemacht hat. Aber die Clubs taten sich schwer. Vielleicht war es gestern im Großen eine ähnliche Situation wie für Dirk Zingler und Union am Dienstag. Von außen sah es merkwürdig zaudernd bis ignorant aus. Aber isoliert für den eigenen Bereich ergab alles Sinn. Natürlich ist der Profibereich aber nicht isoliert.

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Dirk Zingler: “Wir werden das als Unioner und als Club aushalten”

Ich war überrascht, gestern Präsident Dirk Zingler live bei der Pressekonferenz von Union zum Spiel zu sehen (AFTV), denn öffentlich angekündigt hatte der Verein den Auftritt nicht. Doch nach den Ereignissen dieser Woche rund um die Reaktionen auf die Ausbreitung des Coronavirus in Europa gab es möglicherweise den Bedarf als Verein ein paar Dinge zurechtzurücken. Die Argumentationslinien des Präsidenten waren klar: Geisterspiele sind keine Dauerlösung und nicht der Fußball, für den Union steht. Entschieden wird Anfang nächster Woche auf einer DFL-Sondertagung. Alles andere als eine Aussetzung des Spielbetriebs würde mich ehrlich gesagt überraschen.

Pressekonferenz im Zeichen des Coronavirus: Trainer Urs Fischer, Pressesprecher Christian Arbeit und Präsident Dirk Zingler, Screenshot: AFTV

Pressekonferenz im Zeichen des Coronavirus: Trainer Urs Fischer, Pressesprecher Christian Arbeit und Präsident Dirk Zingler, Screenshot: AFTV

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Ohne Zuschauer hat Fußball keinen Sinn, erst recht nicht für Union

Nachdem das Land Berlin mit Verzögerung doch dem Beispiel der meisten anderen Bundesländer gefolgt ist und bis Ostern sämtliche Veranstaltungen ab 1000 Zuschauern untersagt hat (Video von der Pressekonferenz der Landesregierung), wird es im Stadion an der Alten Försterei mindestens so lange Geisterspiele geben. Union-Präsident Dirk Zingler hat mit einem offenen Brief daraufhin versucht, das schiefe Bild, das er und der Verein noch am Dienstag abgegeben haben, geradezurücken.

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Viel Aufregung vor der Entscheidung, dass Union gegen Bayern ohne Publikum spielen wird

“In einer Pandemie geht es nicht darum, dass jemand an etwas schuld ist.” Wir haben hier in den letzten Tagen schon öfter den Corona-Update-Podcast des NDR empfohlen, aber ich möchte heute auch noch einmal mit einem Zitat des Virologen Christian Drosten in dem Podcast beginnen. Und mit dem zweiten Teil dieser Aussage: Dass es in so einer Situation die Verantwortung aller ist, so pragmatisch und umsichtig wie möglich zu handeln, um Leben zu retten. Das bedeutet im Fall von SARS-CoV-2, so oft es geht Ansteckungen zu vermeiden und mit den Ressourcen zur Behandlung schwer Kranker sinnvoll umzugehen.

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Wie kann Yunus Malli den 1. FC Union besser machen?

Ich gebe zu, dass ich während der Winterpause schon etwas nervös nach links und rechts geschaut habe, wen die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt so verpflichten. Köln holte Mark Uth, Augsburg verpflichtete Eduard Löwen und die Fortuna nahm Steven Skrzybski unter Vertrag. Und Union? Hoffte darauf, dass die Langzeitverletzten Grischa Prömel und Suleiman Abdullahi fit werden. Ich hatte in den vergangenen zwei Wochen dadurch ein sehr komisches Gefühl in der Magengegend. Die Verpflichtung von Yunus Malli hat etwas dagegen getan (Vereinsmitteilung).

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Wie kann ein fairer Wettbewerb in der Bundesliga wieder garantiert werden?

“Auswärtssieg! Auswärtssieg! Auswärtssieg!” Das wäre heute eigentlich alles, was ich mir vom Auftritt beim 1. FSV Mainz 05 wünsche. Wieder ein erstes Mal. Der erste Auswärtssieg in der Bundesliga. Wobei mir gar nicht der historische Aspekt wichtig ist, sondern vor allem die 3 Punkte. Die würden dafür sorgen, dass Union zu Hause nicht so unter Druck ist, Punkte zu holen. Und sie wären ein perfekter Abschluss vor der Länderspielpause, in der ein letztes Mal Luft geholt wird vor Weihnachten.

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