Dirk Zingler will Kündigungen vermeiden und zieht deshalb Kurzarbeit in Betracht

Uns treibt alle um, dass wir wissen wollen, wann die Beschränkungen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus wieder aufgehoben werden. Vieles lässt sich einfacher ertragen, wenn wir wissen, wann es zu Ende ist. Auch die aktuellen Maßnahmen in Berlin, die uns im Alltag empfindlich behindern. Wir können nicht zur Arbeit, zur Schule und nicht zum Fußball. Doch wir müssen mit der Ungewissheit leben lernen. Nachrichten wie “Keine vollen Fußballstadien in den nächsten 12 Monaten” sind entweder Verkürzungen oder basieren auf Modellberechnungen. Es kann schlicht niemand sagen, wann wir wieder ins normale Leben zurück können und wie das dann aussehen wird.

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#408 – Es gibt dafür nicht so richtig ‘n Plan

Innerhalb von wenigen Tagen ist Fußball in Deutschland von der schönsten zur unwichtigsten Nebensache der Welt geworden. Wir besprechen das Aussetzen der Bundesligasaison, wie wir uns mit Union verbunden halten und was die Corona Pandemie mit uns macht.
Bild aus dem Stadion an der Alten Försterei, auf dem steht "Rasen betreten verboten"

Fußball ist erstmal abgesagt. Foto: Stefanie Fiebrig

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Coronavirus: Niemand kann ernsthaft vorhersagen, wie es nun für Union weitergeht

Die Verlegung des Spieltages und damit die Absage an Geisterspiele durch die DFL war eine richtige Entscheidung, weil die Ausbreitung des Coronavirus auch vor der Bundesliga nicht Halt gemacht hat. Aber die Clubs taten sich schwer. Vielleicht war es gestern im Großen eine ähnliche Situation wie für Dirk Zingler und Union am Dienstag. Von außen sah es merkwürdig zaudernd bis ignorant aus. Aber isoliert für den eigenen Bereich ergab alles Sinn. Natürlich ist der Profibereich aber nicht isoliert.

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Dirk Zingler: “Wir werden das als Unioner und als Club aushalten”

Ich war überrascht, gestern Präsident Dirk Zingler live bei der Pressekonferenz von Union zum Spiel zu sehen (AFTV), denn öffentlich angekündigt hatte der Verein den Auftritt nicht. Doch nach den Ereignissen dieser Woche rund um die Reaktionen auf die Ausbreitung des Coronavirus in Europa gab es möglicherweise den Bedarf als Verein ein paar Dinge zurechtzurücken. Die Argumentationslinien des Präsidenten waren klar: Geisterspiele sind keine Dauerlösung und nicht der Fußball, für den Union steht. Entschieden wird Anfang nächster Woche auf einer DFL-Sondertagung. Alles andere als eine Aussetzung des Spielbetriebs würde mich ehrlich gesagt überraschen.

Pressekonferenz im Zeichen des Coronavirus: Trainer Urs Fischer, Pressesprecher Christian Arbeit und Präsident Dirk Zingler, Screenshot: AFTV

Pressekonferenz im Zeichen des Coronavirus: Trainer Urs Fischer, Pressesprecher Christian Arbeit und Präsident Dirk Zingler, Screenshot: AFTV

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Ohne Zuschauer hat Fußball keinen Sinn, erst recht nicht für Union

Nachdem das Land Berlin mit Verzögerung doch dem Beispiel der meisten anderen Bundesländer gefolgt ist und bis Ostern sämtliche Veranstaltungen ab 1000 Zuschauern untersagt hat (Video von der Pressekonferenz der Landesregierung), wird es im Stadion an der Alten Försterei mindestens so lange Geisterspiele geben. Union-Präsident Dirk Zingler hat mit einem offenen Brief daraufhin versucht, das schiefe Bild, das er und der Verein noch am Dienstag abgegeben haben, geradezurücken.

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Viel Aufregung vor der Entscheidung, dass Union gegen Bayern ohne Publikum spielen wird

“In einer Pandemie geht es nicht darum, dass jemand an etwas schuld ist.” Wir haben hier in den letzten Tagen schon öfter den Corona-Update-Podcast des NDR empfohlen, aber ich möchte heute auch noch einmal mit einem Zitat des Virologen Christian Drosten in dem Podcast beginnen. Und mit dem zweiten Teil dieser Aussage: Dass es in so einer Situation die Verantwortung aller ist, so pragmatisch und umsichtig wie möglich zu handeln, um Leben zu retten. Das bedeutet im Fall von SARS-CoV-2, so oft es geht Ansteckungen zu vermeiden und mit den Ressourcen zur Behandlung schwer Kranker sinnvoll umzugehen.

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#407 – Der nächste Gegner ist jetzt Corona

Union verliert 1:3 in Freiburg und spielt dabei leider auch nicht gut. Außerdem diskutieren wir das Interview von Dirk Zingler und das Bild, das der DFB zur Zeit abgibt. Zusätzlich geht es noch um mögliche Geisterspiele durch das Corona-Virus.
So sieht ein Geisterspiel im Stadion an der Alten Försterei aus, Test gegen Dinamo Brest am 05.10. 2017 wegen Sturmwarnung ohne Zuschauer

So sieht ein Geisterspiel im Stadion an der Alten Försterei aus: Test gegen Dinamo Brest am 05.10. 2017 wegen Sturmwarnung ohne Zuschauer , Foto: Matze Koch

Links:

Update:

Im Podcast sagen wir fälschlicherweise, dass am Montag die Lose für das Public Viewing im Derby ausgegeben werden. Richtig ist, dass der ganz normale Mitgliedervorverkauf am Montag startet (Vereinsinfos)

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Dirk Zingler fordert Austausch und Aufrichtigkeit vom DFB

Gestern ist ein durchaus viel beachtetes Interview mit Dirk Zingler in der Welt erschienen (einige Aussagen daraus fasst der Kicker zusammen). In dem Interview kritisiert Unions Präsident die strategische Ausrichtung des DFB, ruft Vereine dazu auf, in Kontakt mit ihren Fanszenen zu bleiben, und umgekehrt Fanszenen dazu, weiter konstruktiven Dialog über ihre Anliegen zu suchen.

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Die vielleicht schönsten Union-Fotos des Jahres 2019

Christoph Biermann von 11Freunde gehört für mich zu denjenigen, die mit Worten umgehen können wie Lionel Messi mit dem Ball. Es war schon beeindruckend, wie er den 27. Mai schilderte. Zum Jahresrückblick fasst er bei 11Freunde zusammen, warum wir aus seiner Sicht an diesem Tag im Mai so dermaßen ausgerastet sind: wir werden nie wieder zum ersten Mal in die Bundesliga aufsteigen. Das ist einerseits traurig und andererseits macht das diesen Tag so besonders. Ich bin ehrlich gesagt sehr gespannt, was Christoph Biermann am Ende dieser Saison schreibt, denn er hat das Privileg, als Journalist quasi Teil des Teams zu sein, also besonders nahe dran.

Urs Fischer und Christoph Biermann während eines Trainings in der Hinrunde, Foto: Matze Koch

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Fragen für 2020: Würden wir mit Union während des Stadionausbaus ins Olympiastadion ziehen?

Wenn ein Spieler bei Union Rückblicke machen darf, dann Michael Parensen, denn er hat mit nun fast 11 Jahren in Köpenick so einiges erlebt. Deshalb hatte die Bild in den vergangenen Tagen eine kleine dreiteilige Serie mit dem Linksaußen, der über die Linksverteidiger-Position erst zum defensiven Mittelfeldspieler und mittlerweile zum Innenverteidiger geworden ist. Ich fand gut, dass er im Nachhinein noch einmal dargestellt hat, was Jens Keller vor allem im Bewusstsein mit Mannschaft und Verein gemacht hat. Union ist davon nicht breitbeinig geworden und schaut Richtung Europa. Aber die Bundesliga und der Kampf darum wurde angenommen. Der Aufstieg war kein Betriebsunfall, und wir sehen die Bundesliga nicht als Urlaub an.

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

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