Michael Parensens unfreiwilliges Karriere-Ende und eine Gentner-Rede als Knackpunkt der Saison

Michael Parensen wird ab August in der Geschäftsstelle des 1. FC Union Berlin mitlaufen, alle Abteilungen durchlaufen und schauen, in welchem Bereich er am ehesten arbeiten möchte und kann. So weit ist die Geschichte bekannt. Denn so wurde sie auch von Union kommuniziert, als am Sonntag acht Spieler aus dem Team verabschiedet wurden. Doch das Karriere-Ende von Michael Parensen war nicht allein seine eigene Entscheidung, wie heute in der Bild (Bezahl-Link) zu lesen ist und wie es der Spieler selbst bereits in der letzten Episode des Plattsport-Podcasts gesagt hat (ab 50:23 Min). „Ja, ich hatte schon noch Lust weiterzuspielen, fühle mich körperlich gut”, sagte Michael Parensen der Bild.

Jubel nach dem Klassenerhalt: Michael Parensen, Foto: Matze Koch

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#425 – Legentenbildung

Union landet durch das 3:0 gegen Düsseldorf auf Platz 11 der Bundesliga und wir machen einen klassischen Saisonrückblick-Podcast mit großen Momenten, Kommen-Gehen-Bleiben und allem Bums, der dazu gehört.

Danke an David für das sensationelle Intro. Alle bisherigen Intros von ihm für Textilvergehen findet ihr bei Soundcloud.

Michael Parensen und Christian Gentner nach dem 3:0 gegen Düsseldorf, Foto: Matze Koch

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Rafal Gikiewicz weint zum Abschied und Micha Parensen hört auf

Unter allen Möglichkeiten eines Saisonendes ohne Fans war das 3:0 gestern wohl das beste Finish, das Union hätte hinlegen können. Ich lag im Strandbad Lychen in der Uckermark und war nach diesem Spiel einfach nur glücklich. Links und rechts bedankten sich Werderfans für die Schützenhilfe, denen wir allerdings erklären mussten, dass wir uns auch ohne das Ergebnis aus Bremen gefreut hätten. Denn es spielt ja schließlich immer noch der 1. FC Union Berlin. Und der ist auf Platz 11 gelandet. PLATZ 11! Könnt ihr das glauben? Der einzige Platz 11, den wir sonst gesehen haben, wenn Bremen im Spiel war, lag im Schatten des Weserstadions und der Gegner hieß dann Werder II (Danke Marko Briesemeister für diese Erinnerung).

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Union verhandelt mit Christian Gentner über eine Verlängerung

Für die Spieler ist die nähere Zukunft klar: Am Samstag findet das letzte Saisonspiel zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf statt. Am Sonntag trifft sich das Team noch einmal und dann ist Urlaub. Für Oliver Ruhnert beginnt nun die heiße Phase der Kaderzusammenstellung mit einer unglaublich langen Transferperiode. Es ist durchaus möglich, dass die bis in den Oktober hineinreicht. In einem ersten Schritt geht es nun darum die Verträge mit den Spielern aus dem aktuellen Kader zu verlängern, mit denen man weiter zusammenarbeiten möchte. Ganz oben steht dort laut der Donnerstagsausgabe des Kickers Christian Gentner. Davon könnte durchaus die Zukunft von Felix Kroos abhängen.

Christian Gentner nimmt nach seinem Tor gegen Köln Christopher Trimmel und Grischa Prömel in den Arm, Foto: Matze Koch/Pool/Matze Koch

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Union hat rasiert und feiert die wohl dezentralste Klassenerhalts-Party überhaupt

“Komm Rob, erste Worte. Was fällt dir sofort ein?”, wurde Robert Andrich bei AFTV gefragt, als er noch eine Flasche Berliner am Hals hatte. “Bier!”, antwortete der Mittelfeldspieler, der beim 1:0 gegen Paderborn ohne Gelbe Karte vom Platz ging. Es war wahrscheinlich dezentralste Klassenerhaltsparty, die Union je gefeiert hat. Ich hatte das Gefühl, dass wir alle mit Abpfiff auf den Balkon oder auf die Terrasse gehen mussten, um gedanklich den Platz zu stürmen und gleichzeitig draußen ein paar Tränen der Freude die Wange herunterlaufen zu lassen. Dieses Video, das Union direkt nach Abpfiff gepostet hat war ein bisschen das, was sicher bei allen als Kopfkino lief.

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#422 – Marvin Friedrich ist Goldstandard

Union gewinnt 2:1 in Köln und hat den Klassenerhalt fast sicher. Wir analysieren die Partie und diskutieren über Auf- und Absteiger. Außerdem überlegen wir, ob die Corona-App helfen kann, wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen.

Marvin Friedrich, Keven Schlotterbeck und Grischa Prömel jubeln nach dem Tor zum 1:0 gegen Köln, Foto: Matze Koch/Pool/ Matze Koch

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Der Klassenerhalt ist und bleibt für Union eine besondere Leistung

Wenn eine Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft, in Interviews nach einem Spiel beteuern muss, dass noch nichts erreicht und der Klassenerhalt “rechnerisch” noch nicht gesichert ist – dann ist das ein sehr gutes Zeichen. Union hat gestern in Köln mit 2:1 gewonnen, damit jetzt sieben Punkte Vorsprung auf Düsseldorf und Bremen auf den Abstiegsplätzen und einen großen, sehr wichtigen Schritt in Richtung Bundesliga in der kommenden Saison gemacht. Es müssten sehr außergewöhnliche Dinge passieren, damit dabei noch etwas schief geht: die beiden Kontrahenten müssten am Spieltag in der kommenden Woche gegen Bayern respektive Rasenballsport Leipzig gewinnen. Und selbst wenn sie das tun – Union kann mit einem Sieg gegen Paderborn endgültig den Klassenerhalt sichern.

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Jetzt ist die Zeit für ein neues “Kopf aus, Herz an – Alles kann, nix muss!”

Was das Spiel heute Abend um 20.30 Uhr gegen Mainz bedeutet, dürfte allen klar sein. Dabei würde die Welt nicht untergehen, sollte Union nicht erfolgreich sein. Aber es geht um das Gefühl. Das Wissen, dass die Mannschaft für das letzte Kapitel im Kampf um den Klassenerhalt bereit ist. Es geht um eine Selbstvergewisserung. Für die Mannschaft und für uns Fans. Kurz, es ist gerade eine gute Zeit, an dieses Plakat zu erinnern. Es wurde zum Ende der vergangenen Saison am Trainingsplatz aufgehängt, in der Zeit des ständigen Drucks im Aufstiegskampf.

Das Banner "Kopf aus, Herz an - Alles kann. Nix muss!" am 9. Mai 2019, Foto: Matze Koch

Das Banner “Kopf aus, Herz an – Alles kann. Nix muss!” am 9. Mai 2019, Foto: Matze Koch

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Negative Tests und Baustellen in Unions Kader

Die Corona-Tests, die bei Union in der vergangenen Woche durchgeführt wurden, waren negativ, ließ der Verein am Wochenende verlautbaren. Insgesamt 43 Personen seien dabei getestet worden, sagte Rafal Gikiewicz in einem Interview in Polen, dessen wichtigste Aussagen die Bild auch auf Deutsch hat. Negative Tests sind auch bei den meisten anderen Bundesliga-Vereinen der Fall (Kicker).

1. FC Union

Bei Union wurden Spieler und Betreuer negativ auf das Conoravirus getestet, das Training geht in Kleingruppen weiter, Foto: Matze Koch

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Hoppocalypse now: Haben jetzt alle den Verstand verloren?

Zum Spiel gegen Wolfsburg nachher um 13.30 Uhr ist nicht viel zu sagen, was nicht schon die ganze Woche thematisiert wurde. Christian Genter macht wahrscheinlich sein 400. Bundesligaspiel (Morgenpost, Tagesspiegel), Union könnte mit einem Sieg dem Klassenerhalt wirklich sehr viel näher kommen (Kurier) und die Union-Mannschaft, die in der Hinrunde gegen Wolfsburg noch 0:1 verloren hat und ihren Platz in der Bundesliga gesucht hat, ist mittlerweile hier angekommen. Es sind die gleichen Spieler, aber irgendwie wirkt das anders (Tagesspiegel).

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