Fragen für 2020: Würden wir mit Union während des Stadionausbaus ins Olympiastadion ziehen?

Wenn ein Spieler bei Union Rückblicke machen darf, dann Michael Parensen, denn er hat mit nun fast 11 Jahren in Köpenick so einiges erlebt. Deshalb hatte die Bild in den vergangenen Tagen eine kleine dreiteilige Serie mit dem Linksaußen, der über die Linksverteidiger-Position erst zum defensiven Mittelfeldspieler und mittlerweile zum Innenverteidiger geworden ist. Ich fand gut, dass er im Nachhinein noch einmal dargestellt hat, was Jens Keller vor allem im Bewusstsein mit Mannschaft und Verein gemacht hat. Union ist davon nicht breitbeinig geworden und schaut Richtung Europa. Aber die Bundesliga und der Kampf darum wurde angenommen. Der Aufstieg war kein Betriebsunfall, und wir sehen die Bundesliga nicht als Urlaub an.

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

Michael Parensen kam auch in der Bundesliga zu seinen Einsätzen, Foto: Stefanie Fiebrig

In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wurden gestern die Momente des Sportjahres 2019 gesammelt, und einen durfte wiederum Michael Parensen beisteuern, der darüber spricht, wie er im Rückspiel der Relegation plötzlich dachte, nur keinen Fehler zu machen, und wie er eigentlich den Traum Bundesliga schon vor ein paar Jahren abgehakt hatte.

Fragen, die uns 2020 beschäftigen werden

Bevor wir mit unseren Rückblicken weitermachen, möchte ich ein bisschen nach vorne ins Jahr 2020 schauen. Denn wir werden uns mit ein paar Fragen auseinandersetzen müssen, die wir 2019 einfach vor uns hergeschoben haben. Die wichtigste lautet aus meiner Sicht: Wie halten wir es mit dem Stadionausbau? Klar ist nur, dass er kommen wird. Und klar ist, wie das Stadion danach aussehen soll. Unklar ist dagegen, wann Baubeginn ist. Union will demnächst das Planungsrecht haben.

Die für mich entscheidende und wichtige Frage lautet: Was passiert während des Umbaus? Ursprünglich war vorgesehen, den Umbau im laufenden Betrieb zu stemmen. In der Zweiten Liga. Doch damals hatte Union nicht fast 35.000 Mitglieder. Und das ist für mich die Frage, mit der wir uns befassen werden müssen: Ziehen wir während des Umbaus ins Olympiastadion?

Modell des ausgebauten Stadions an der Alten Försterei, Bild: 1. FC Union Berlin

Modell des ausgebauten Stadions an der Alten Försterei, Bild: 1. FC Union Berlin

Ich weiß, dass das bekloppt klingt. Aber zumindest in Berlin gibt es kein weiteres Stadion, das den Lizenzbedingungen der DFL entspricht. Aber sollte Union in der Bundesliga die Klasse halten, ist das ein Thema, das wirklich zu diskutieren ist. Dann muss abgewogen werden, was wichtiger ist: Heimat vs. Unionern ermöglichen, zum Spiel zu gehen? Ob das finanziell irgendwie ausgeht, kann ich auch nicht sagen, da das Olympiastadion so seine eigenen Preise hat (Hertha kann davon ein Lied singen) und gleichzeitig die Spieltags-Einnahmen im Stadion an der Alten Försterei wegfallen. Wenn ihr mich nach meinem aktuellen Gefühl fragt, dann sagt das nein zum Olympiastadion und nein zum Spielen auf der Baustelle, wenn dadurch signifikant die Zuschauerzahl sinkt.

Aber vielleicht kann man für ein paar Spiele komplett woanders hinziehen und wieder zurückkommen, wenn mindestens 20.000 ins Stadion an der Alten Försterei passen? Die Verkehrsverbindung nach Dresden oder Wolfsburg ist gar nicht so schlecht, falls das Alternativen sind. Wir müssen das Thema hier und heute nicht zu Ende diskutieren, aber es wird uns 2020 beschäftigen.

Präsident Dirk Zingler im Olympiastadion vor dem 2. Derby am 11. Februar 2013, Foto: Matze Koch

Welchen finanziellen Spielraum hat Union eigentlich?

Dass uns die Frage nach der Ligazugehörigkeit ab Saison 2020/21 beschäftigen wird, ist sowieso klar. Für Union ist dann wichtig, den Kader entsprechend umzubauen und daraus einen Kader zu machen, in dem sich Spieler einordnen, die sich in der Bundesliga weiterentwickeln wollen. Sprich, die Mannschaft wird sicher verjüngt werden. Union schaut dabei noch lange nicht in das Regal wie Hertha aktuell. Der Kicker diskutiert in der heutigen Montagsausgabe (nicht online) die Zukunft von Grischa Prömel, die sicher davon abhängt, ob der Mittelfeldspieler in der Rückrunde wieder gesund wird. Sein Vertrag läuft jedenfalls aus.

Grischa Prömel Auswärtsblock Wuhlesyndikat

Grischa Prömel steht in München im Auswärtsblock der Fans von des 1. FC Union Berlin, Foto: Matze Koch

Die Ligazugehörigkeit wird uns vielleicht auch ein bisschen Klarheit darüber geben, wie der finanzielle Handlungsspielraum überhaupt bei Union aussieht. Das Thema Finanzen war auch dieses Jahr sehr stark diskutiert worden, ohne dass es vom Verein dazu befriedigende und aussagekräftige Informationen gab.

Welchen Plan entwickelt Union für den Nachwuchs?

Beim Nachwuchs stehen wir eigentlich vor den gleichen Fragen wie 2019. Wie möchte Union erreichen, dass der Übergang von der U19 zur Profimannschaft funktioniert? Die aktuelle Antwort sind Leihen in die Regionalliga. Das ist einerseits zwar drei Klassen unter der Liga der Profis. Aber anderseits wäre es auch die Liga, in der eine U23 spielen würde, die so nicht mehr zurückkommen wird. Das hatte Manager Oliver Ruhnert in der letzten Ausgabe des Radioeins-Podcasts Union am Ball gesagt.

Unklar ist mir weiterhin die Rolle von André Hofschneider als Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums. Aber vielleicht tut sich in der Hinsicht auch etwas. Auf jeden Fall soll im Sommer 2020 mit dem ersten Bauabschnitt des Nachwuchsleistungszentrums begonnen werden.

Das Thema Integration von neuen Union-Mitgliedern lasse ich mal außen vor. Ich glaube, dass das erst noch einmal richtig groß wird, wenn der Stadionausbau durch ist. Und das wird nicht 2020 sein. Das heißt natürlich nicht, dass wir es ignorieren sollten.

Jan Glinker sucht Anschluss

Der Kurier berichtete in der Sonntags-Ausgabe, wie es Jan Glinker bei Wacker Nordhausen geht. Der Regionalligist ist erst finanziell und dann durch einen Insolvenzantrag auch sportlich in eine Schieflage geraten. Der frühere Union-Keeper will noch ein bis zwei Jahre spielen und dann langsam den Übergang zum Trainerberuf schaffen.

38 Gedanken zu „Fragen für 2020: Würden wir mit Union während des Stadionausbaus ins Olympiastadion ziehen?

  1. Wie wäre es mit dem Leipziger Zentralstadion? So als Gegenentwurf zum Raba? ;-)

  2. Naja, Euer Optimismus in allen Ehren, aber ich befürchte über Ausweichspielstätten braucht man sich in dem derzeit hysterischen Umfeld im nächsten Jahr noch keine Gedanken machen. Leider

  3. Was ist eigentlich in Euch gefahren.zu schreiben das man ja noch nicht über das Stadion sprechen will, aber dann solche……….
    Hier Mal ein paar jedem eigentlich ersichtliche Fakten
    Das Problem sind nicht die eigentlichen Zuschauer-Plätze.
    Union ist derzeit vom. Stadiongelände her zu 100 Prozent ausgelastet.
    Wo ihr da bei Spielbetrieb Bauen wollt,und dafür eine Genehmigung haben wollt…….????????
    Wir haben im FL J SP gespielt, und ihr wagt es Dynamo Dresden als Alternative zum Olympiastadion zu sehen.
    Geht’s noch.??????
    Hier wurde eben die RB Arena vorgeschlagen.
    Ehrlich.so eine Art Aufstachelung hat Bild Niveau.

  4. @sebi: Namen können sich ändern. Außerdem will Raba doch da ausziehen. Und sind wir nicht irgendwie mit dem Inhaber verbunden?

  5. @olaf Du schreibst selbst, dass ein Stadionausbau während des Spielbetriebs (bis jetzt übrigens die gültige Vereinskommunikation zu dem Thema) nicht möglich ist, aber sich Gedanken um Alternativ-Standorte machen, sei Aufstachelung? Ich habe geschrieben, dass das eine Frage ist, die uns 2020 beschäftigen wird. Der Jahnsportpark wird aller Voraussicht nach 2020 abgerissen und neu gebaut. Deswegen spielte der in meinen Überlegungen keine Rolle.

  6. Einen Umbau bei laufendem Betrieb kann ich mir ehrlicherweise auch nicht mehr vorstellen (übrigens inzwischen auch nicht in Liga 2). Die Kapazität wäre zu stark verringert und der Umbau würde sicher auch noch länger dauern als nötig. Es wird wohl auf einen längeren Umzug hinauslaufen und das OS wäre wohl die vernünftigste Alternative (Dresden, Leipzig oder Wolfsburg – Hallo???) auch wenn das sicher eine gruselige Vorstellung ist. 😑 Dafür wäre aber das leidige Thema Tickets für Union zu bekommen auf einen Schlag entschärft und die AF könnte so wesentlich scheller ausgebaut werden. So oder so, das Thema wird auf uns zukommen, und es macht keinen Sinn dies zu verdrängen.

  7. Gibt es eine Dokumentation wie der Ausbau über die verschiedenen Etappen aussieht, also wie lange welche Bereiche oder Tribünen nicht benutzbar wären?

  8. Mal davon abgesehen, ob überhaupt und wann usw., alles, wirklich alles spräche für‘s Oly… Andererseits spricht nun wirklich gar nichts für Dresden oder Wolfsburg…wie kommst du darauf?

  9. @Andi der Kroate, soweit ich weiß ist Kölmel nicht mehr am Leipziger Stadion beteiligt.

  10. Bisher sieht es eher nicht danach aus, dass im kommenden Jahr gebaut wird. Aber diskutieren kann man ja trotzdem schon mal. ^^

  11. Dresden wäre toll aus meiner Sicht.
    Willkommen in meiner neuen Heimat. Außerdem wächst hier was in Sachen Allianz Ostdeutschland.
    unvEU

  12. Etwas Brainstorming: Cottbus hat auch ein Bundesligataugliches Stadion. Und vielleicht kann man ja auch ein großes Public Viewing, zb in der Parkbühne Wuhlheide veranstalten?

  13. Wenn man schon weg muss, warum nicht eine Art Auswärtssaison durch den Osten? Einmal Dresden, einmal Rostock, einmal Aue, einmal Chemnitz (!), einmal Jena, einmal Erfurt, einmal Magdeburg, einmal Babelsberg, einmal Leutzsch (jaja ich weiß, DFL-Auflagen, aber im DFB-Pokal geht’s ja auch) – finden sich da nicht 17 Stadien, die zumindest mit Ausnahmegenehmigung flott gemacht werden könnten? Vielleicht auch an ganz altehrwürdigen und nach der Wende runtergerockten DDR-Oberliga-Standorten, die man sonst so kaum sieht, wie etwa in Brandenburg (Havel) oder Frankfurt (Oder)? Da würden sich auch die Exiler freuen, mache Orte in Brandenburg sind gar nicht so schlecht erreichbar und man hätte den Ostfußball einmalig ein wenig verbunden. *Utopie aus*

  14. Der Ausbau der Gegengerade wird wohl kaum bei laufendem Spielbetrieb möglich sein, da sollten wir uns auf einen Umzug f<r einige Spiele einstellen. Vielleicht ja vor und nach der Sommerpause, dann müssten wir nicht so oft ins Olympiastadion. Alle anderen Option sind keine. Wieviel Dauerkarten Besitzer sollen/würden mehrere Wochen nach Leipzig, Dresden oder Wolfsburg zum Heimspiel fahren? Waldseite und Wuhleseite kann man bei laufendem Spielbetrieb umbauen. Das würde die Kapazität nur um jeweils ca. 4500 Stehplätze verringern.

  15. Ich finds gut dass dieses thema mal hochgeholt wird muss aber ehrlich sagen, dass diese Kommentare über bestimmte Vorschläge so komisch diese Vorschläge auch sein mögen nicht grade hilfreich sind.
    Ich muss ehrlich zugeben wenn das OS rein vom finanziellen her passt wäre es für mich eine Alternative. Das ticket problem wäre weg es wäre erreichbar klar mab ist nicht so nah am spielfeld wie bei uns aber ich bin überzeugt dass wir dennoch eine ordentliche Stimmung machen könnten siehe die beiden derbys in OS
    Sollte die Nachfrage nach Tickets doch nicht sooo groß sein dann könnte man drüber nachdenken den oberrang vllt zu sperren damit mab wenigsten eine. Vollen UR hätte
    Ist meine Meinung die natürlich nicht von allen bzw der Mehrheit geteilt werdeb muss

  16. Wenn Wald- & Wuhleseite nacheinander zuerst umgebaut wird und die Gegengerade in 2 Abschnitte zum Ausbau geteilt werden kann, dann sollte es doch von der Kapazität im laufenden Betrieb gehen.
    Ansonsten würde sicherlich nur ein Berliner Ausweichstandort in Frage kommen.
    Obwohl die Idee einer Osttournee Charme hat.

    U.N.V E.U

  17. Die Idee mit der temporären Arena finde ich super. Ich denke aber, dass es wohl das Oly werden wird.
    Alle anderen Stadion machen wenig Sinn.
    Wir werden wie 08/09 das eine Jahr auch überstehen und freuen uns dann riesig, wenn die Alte Försterei endlich fertig ist. ;)

  18. Es bleibt im Grunde nur das OS. Alles andere würde ich den Fans nicht zumuten. Und ich glaube auch nicht dass wir nach Dresden oder Cottbus wirklich gehen wollen und können. Alleine schon was das Umfeld angeht. Außerdem gibt es ja noch die Frage mit der Spieltags Ansetzung da ist das OS auch die beste Alternative denn jetzt ist schon geregelt, dass Union und Hertha keine Heimspiele am selben Wochenende haben. Einziges Problem wird eventuell die ISTAF sein wo Hertha regelmäßig ausweichen muss. Die Idee eine temporäre Arena als Gerüst System halte ich auch nicht für eine alternative denn da bleibt die Frage des Standortes. Und wie das im Winter geregelt werden soll zwecks Rasenheizung. Schnee haben wir zwar nicht mehr aber hin und wieder Frost.

  19. Wir sollten ernsthaft darüber nachdenken den Ausbau so lang es irgendwie geht zu verschieben. Ja die Situation im Moment isz fü viele sehr unangenehm aber wenn ich es richtig verstanden habe hat die Stadionbetriebs AG immer noch 30 mio + an Schulden durch den Ausbau der Haupttribüne. Zusätzliche Schulden würden uns im falle eine Abstiegs vermutlich erdrücken und den Verein teuer zu stehen kommen.

  20. Was ist denn mit dem Jahn – Sportpark ??? DFB -Pokal wird da doch immer gespielt

  21. das ist ein extrem lustiger blog hier.
    danke, textilvergehen!
    alle genannten spielorte sind toll. das gibt zum empfang ne riesen party in dresden, wenn sowas klappen sollte!
    sieht auch so aus, dass zingler nur mal im oly anrufen müsste, und alles ist tutti. willkommen, liebe unioner! die stadt der liebe – paris ist ein scheißdreck.
    merci bien!

    EISERN

  22. Warum soll ein Ausbau bei laufendem Betrieb nicht möglich sein?
    Soll ja kein BER werden und wenn wir zusammenrücken und ein paar draussen lassen müssen, ist das immernoch besser als den Reisekasper zu geben!
    Schon lustig, was hier so alles verwurschtelt wird!
    Immer eisern!

  23. Bei laufenden Betrieb kann um den Bestand herumgebaut werden. Der Oberring und das neue Dach werden im Prinzip ein eigenständiges Bauwerk.

    1. Bauphase I
    Hinter dem Stadion kann alles solange in die Höhe gebaut werden bis irgendwas vom Bestand stören könnte. Inclusive der Vorbereitung der neuen Dachkonstruktion.

    2. Bauphase II
    Störende Teile werden entfernt und das neue Dach wird einfach über dem vorhandenen Dach aufgebaut.

    3. Bauphase III
    Rückbau des jetzigen Daches und schrittweiser Ausbau des Oberrings.
    Noch während des Ausbaus können nach und nach einzelne Abschnitte freigegeben werden und die Kapazität so langsam erhöht werden.

  24. Also die Reisevariante hört sich witzig an und nein Cottbus ist keine Lösung 😂

    Ich hau mal eine neue Idee in das Forum.
    Temporäres Stadion in der Wuhlheide, aus Gerüsten (layer) und Containern.
    Das wird häufig gebaut auf grossen Veranstaltungen. Und die Größenordnung, sollte möglich sein.

    Der Fahrweg ändert sich kaum.

    Die Mannschaften die aktuell dort spielen, können dann in unserem leistungszentrum spielen.

    UNVEU

  25. …hätte nicht gedacht das ich hier auch mal was zu beitrage! @mattis – zu jedem Bau gehören auch Fundamentarbeiten . Also kannste deine 3 Phasen vergessen. Desweiteren musste so’ne Baustelle absichern was alle 14 Tage auch ‘nen Riesenaufwand nach sich zieht . Wir kommen um einen Umzug nicht drumrum. Schön wäre wenn Berlin den Jahntierpark solange stehen lässt und wäre zusätzlich die Möglichkeit hinter den Kurven Zusatzplätze zu schaffen. UNVEU

  26. OK, beteilige mich mal….. Hoffe das Berlin aus dem A….. kommt mit den Genehmigungen ich habe da echte Zweifel
    Das Leichtathletik Stadion würde ich bevorzugen!! Warum soll ich nach Leipzig oder in das Dresdner Stadion, obwohl es wirklich nicht schlecht ist. Die Dresdner sind mir sympathischer wie die von RB.

  27. Ich will ja nicht unken, aber beim laufenden B-Planverfahren für den Stadionausbau gibt es aktuell erstmal nur ein Planungsziel. Inwiefern dies realisiert werden kann, wird im Verfahren abgeklärt. Ggf sind bauliche Anpassungen erforderlich, schlimmstenfalls kann das Ziel 38.000 Zuschauer im Stadion unterzubringen auch nach unten korrigiert werden.
    Mag alles unwahrscheinlich sein, ist aber Stand der Dinge.
    Ansonsten: Lieber ein Jahr Oly oder Jahntierpark bei fixen Umbau, als reduzierte Kapazität über nen deutlich längeren Zeitraum.
    PS: 30.000 Unioner mit der Deutschen Bahn nach Wolfsburg oder sonstwohin zu transportieren, halte ich für sehr ambitioniert. ☺

  28. Stadionausbau als Thema… und mal wieder denkt niemand daran, zu fragen, wie eigentlich finanziert werden soll. Die Frage ist für mich meilenweit wichtiger, als die Frage, wo wir dann vorübergehend spielen werden.

  29. Nebenbei: Ladet doch mal einen oder mehrere der maßgeblichen Personen (Zingler/Kosche/Arbeit) zu einem Diskussions-Podcast zum Thema Union-Finanzen ein und dazu zwei, drei Gäste, die sich bei dem Thema besser auskennen als der Durchschnittsunioner.
    Wetten, dass Union die Einladung nicht annehmen wird :-)

  30. Ich seh da kein großes Problem beim Ausbau während der Spielzeit.

    Sektor 2 oberrang kommt zu erst. GG wird gesperrt, sek 4 + 5 bleiben offen. Alle DK Inhaber aus SEK3 ziehen auf den oberrang von sek2.
    Sektor3 oberrang wird gebaut. Sektor 4 und 3 verteilen sich auf oberrang 2 und 3.

    Zeitlich würde das wie folgt aussehen:
    Zufahrtswege und Fundamentlegung für Waldseite (und Teil 1 der GG) sowie Oberrang sek 2 werden in der Sommerpause 1 gebaut.
    Während des laufenden Betriebs unter der Woche werden sämtliche Zufahrtswege und kleinere Bauarbeiten für die GG erledigt. Während der Länderspielpause kann fleißig Teil zwei des GG Fundaments gelegt werden. Bei guter Konstellation können hier 3 Wochen für den Baus rausspringen. Bleibt der Winter so mild wie bisher, kann auch Treppenhaus sek3/4 in der Winterpause gebaut werden.

    Spielen DFL/DFB mit, können zum Saisonende zur Not zwei Auswärtsspiele aufeinander folgen. Dies währen zusätzlich zwei weitere Wochen. In der Zwischenzeit dürfte die GG fast fertig sein. In der Sommerpause 2 werden GG und wuhleseite fertig gestellt.

    Den Verlust den der Verein hätte, wäre hier der begrenzte Verkauf von Tickets im „freien“ verkaufen.
    Ist halt die Frage ob das am Ende so viel mehr Verlust wäre, als woanders zu spielen und da ordentlich Miete zu bezahlen.

    Die Baustelle zu sichern und provisorische Absperrungen um und im Stadion zu montieren halte ich für das einfachste. Das komplexe wird hier nur die GG sein und das Dach mit dessen Fundamenten und Säulen.

  31. Wasmir dazugefällt ist die Treue des SC Freiburg zu seinem Trainer. Das und dieses Vertrauen wollten wir immer aufbauen.
    In Demut liebevoll geschrieben.
    Euer Exil Union Jens Curry
    Eisern.

    Jungs, ihr fehlt mir. Aber, sexy sind wir sowieso 💖💖💖

  32. Mann o Mann, ihr macht Euch Gedanken! Planfeststellungsverfahren, BVG, S-Bahn erstellt, prüft noch Verkehrskonzept, die Forstverwaltung mischt sich ein, Arbeit jubelt in der Presse “Wir gehen auf 40000 Mitglieder zu, Hurra!” dann kommen Wahlen, gibt andere inkompetente “Politiker”, derweil drehen wir an der Scheibe wie auf der Kirmes nach Karten. Wenn alle Kriterien, Genehmigungen, Abnahmen, Überarbeitungen, finanzielle Rahmen stehen etc. kommt es zum Baubeginn 2026. In diversen Fachschriften kann man das nachlesen, sich ein Bild machen. Bis dahin haben 14000 Mitglieder die Arsch Karte, zahlen ihren Beitrag und…….. Gruss, eiserner Peter

  33. @eisernerpeter
    naja, die Beiträge der 14000 Arschkartenmitglieder auf die Hohe Kante gelegt ist bis 2026 wenigstens ordentlich Eigenkapital für den Ausbau da :-)

  34. Wie ist eigentlich die Verbindung nach Cottbus? Viel schöneres Stadion und die Brandenburger könnten 1-2 extra Cent sicher gebrauchen. Grüsse eines Exilers

  35. Pingback: Den Bundesliga-Aufstieg von Union Berlin sieht man in unseren Zahlen › Textilvergehen

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