Michael Parensen über die Aufstiegsfeier: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam.”

Gestern Abend war die Vorstellung von Matze Kochs Aufstiegsbuch und es kamen einige Wegbegleiter der vergangenen 10 Jahre wie Christopher Quiring, Torsten Mattuschka und Michael Parensen vorbei. Letzterer erzählte von der Aufstiegsparty: “Ich weiß nicht mehr, was ich an hatte, als ich nach Hause kam. Hatte ich überhaupt was an?” Auch Köpenicks Bürgermeister Oliver Igel war da und berichtete, wie es ist lauter Fußballer im Rathaus zu haben, die eigentlich nur tanzen wollen. Und Fragen zum Stadionausbau (nein, er konnte kein Datum nennen) musste er auch beantworten.

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Das war kein Signal an die Bundesliga, sondern an uns selbst

Als wir gestern Abend nach dem 3:1 gegen Dortmund nach Hause kamen, hatte ich ein Rauschen im Ohr, dass ich so bisher noch nicht kannte. Irgendwann fiel es mir auf. Es waren einfach die Stadionnachwirkungen. Selbst jetzt am Morgen fühlt sich alles noch wie in Watte gepackt an. Während ich schreibe, höre ich es noch: “Union du wirst siegen, glaub an dich und es wird wahr, die erste Bundesliga ist für uns nun endlich da …” Das ist besser als jeder Gesang nach einem Tor, den ich bisher erlebt habe. Weil er hinaus schreit, was wir eigentlich noch nicht glauben können. Dass der 1. FC Union Berlin in der Bundesliga spielt. Dass der 1. FC Union in der Bundesliga Tore schießt. Dass der 1. FC Union in der Bundesliga siegt. War es nach dem Aufstieg einfach nur Freude und Unglaube, so hat gestern jedes Tor mehr Mut gemacht. Mit jedem Treffer wurde der Gesang lauter.

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Micha Parensen will auch neben dem Platz für Union arbeiten

Bis zu Unions Spiel in Kiel am Freitag sind es noch ein zwei Tage. So haben wir heute Zeit, uns einem etwas längeren Interview zu widmen, das Michael Parensen dem Magazin 11Freunde gegeben hat.

Michael Parensen

Micha Parensen hat noch Lust auf Fußball, sieht aber auch ohne Trikot schon gut aus, Photo: Stephanie Fiebrig

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Wer hat Angst vor Simon Terodde?

Simon-Wie-konnte-Union-den-Stürmer-nur-ablösefrei-ziehen-lassen-Terodde kommt am Donnerstag ins Stadion an der Alten Försterei. Und die Bild (noch nicht online) rechnet uns vor, dass der Angreifer 1,29  Tore je Spiel erzielt. Und damit sei er allein von der Torausbeute 5 Mal gefährlicher als zu seiner Zeit bei Union. Die Effizienz ist natürlich atemberaubend, auch wenn der Vergleich natürlich hinkt. Erstens hatte Terodde als Spieler bei Union noch nicht das Standing eines überragenden Zweitliga-Torjägers wie heute. Und bei allem Respekt vor dem Union-Team unter Uwe Neuhaus, aber Terodde spielt jetzt auch mit Spielern, die eine andere Qualität haben. Mal von der Spielstrategie ganz abgesehen. Müssen wir jetzt alle aufpassen, dass wir uns am Donnerstag nicht in die Hosen machen? Auch hier würde ich klar nein sagen. Nur weil Simon Terodde im Schnitt mehr als 1 Tor je Spiel erzielt, trifft er nicht in jeder Partie. Im Hinspiel beispielsweise ging er torlos vom Platz. (Wobei auch mein Vergleich hinkt, hat Terodde am 2. Spieltag gegen Union erst ab der 60. Minuten mitmachen dürfen. Danke Matze für den Hinweis.)

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“Euer Kosche hält wie ein junger Gott”

Das Hallenturnier der Traditionsmannschaften hat schon sehr viel Spaß gemacht und das Union-Team hat mit seiner Spielfreude (und dem Erfolg mit Platz 3) sehr dafür gesorgt, dass es so gekommen ist. Karim Benyamina, der vom Sport1-Kommentator konsequent “Benschamina” genannt wurde, beeindruckte auch nach seiner Karriere mit einer athletischen Figur, als ob er weiter noch unter Profibedingungen trainiert. Torsten Mattuschka hingegen hatte am ersten Turniertag in der BZ über seine Figur noch gesagt: “„Die Trommel ist größer und das Gesicht breiter geworden. Ich habe 6 Kilogramm zugenommen. Ich wiege jetzt 90. Aber jetzt passe ich auf.“ I feel you, Tusche. Gerade in der Zeit nach Neujahr habe ich das schon öfter mit exakt diesen Worten, aber ein paar Kilo mehr über mich gesagt.

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Union gewinnt gegen Barcelona (quasi)

Das Turnier in der Max-Schmeling-Halle, bei dem das Wort ‘Altherrenfußball’ wirklich nicht beleidigend gemeint ist, hat gestern angefangen. Die Namen der Mannschaften, die dabei antreten, sind in diesem Jahr ziemlich klangvoll.

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Wenn Ken Reichel kommt, schießt er endlich keine Tore mehr gegen Union

Sechs Pokalsieger von 1968 sind gestern mit der Viktoria von Eddyline über den Müggelsee geschippert. Zu sehen sind Bilder vom Ausflug in der Instagram Story von Union.

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Bei Union läuft es, aber leider nicht bei den Frauen in der Relegation

Für die Union Frauen hat es in der Relegation nicht zum Aufstieg in die 2. Bundesliga gereicht. Nach einem Unentschieden im ersten Spiel der Vierergruppe unterlagen sie gestern der SGS Essen II mit 2-0. Damit steigt Essen auf, Union spielt in der kommenden Saison wieder in der Regionalliga.

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Gleiche Antworten auf ungleiche Fragen

Union konnte bekanntermaßen das befürchtete Ausscheidungsspiel in Dresden vermeiden, während es Dynamo noch nicht gelungen ist, den Klassenerhalt zu sichern. Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass Dresden auf Platz 16 oder 17 fällt, sind die Ausgangsbedingungen für beide also durchaus sehr verschieden.

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Eins der zentralen Themen des Spiels gegen Dresden: Neuhaus, Hofschneider und ihre gemeinsame Vergangenheit bei Union, Photo: Matze Koch

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Nach Darmstadt. Weil völlig bekloppt.

Gestern morgen, nachdem ich “State of the Union” geschrieben habe, fing es ganz plötzlich an. Ich wollte unbedingt nach Darmstadt. Das hatte ich vor ein paar Wochen eigentlich mit meinem Bruder angedacht, aber dann musste der ins Krankenhaus. OP und alles. An Darmstadt und Fußball war nicht zu denken. Doch gestern kam es wieder hoch. Auch weil die ganze Krankenhaus-Nummer medizinisch gut verlaufen ist. Das Gefühl machte sich breit, das Böllenfalltor vielleicht nicht mehr so schnell wiedersehen zu können. Und erst recht nicht im aktuellen Zustand. Also nach einem Bahnticket geschaut. War erschwinglich. Im Zeughaus wegen Auswärtskarten angerufen. Tageskasse in Darmstadt hat geöffnet. Zu Hause nachgefragt, ob ich mich aus der Kinderbetreuung für einen Tag ausklinken dürfte. Das Okay bekommen. Eigentlich bekloppt. Aber auch ein super Gefühl.

Screenshot: Sebastian Fiebrig

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