“Wenn wir richtig toll gespielt hätten, wären wir weitergekommen”

Wow, wer mal einen komplett griesgrämigen, schmallippigen Jens Keller sehen möchte, sollte sich die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Duisburg mal zu Gemüte führen (AFTV). Der Trainer würgte jede Frage, die noch irgendwie mit dem Pokalspiel in Leverkusen zu tun hatte, ab. Weil er natürlich will, dass Duisburg, der nächste Gegner, in die Köpfe kommt. Für das Pokalspiel kann sich Union aus Kellers Sicht nichts kaufen: “Wenn wir richtig toll gespielt hätten, wären wir weitergekommen.” Es gibt also mit dem Trainer jemanden, der noch rationaler Sachen betrachtet, als ich das mache. Das macht mich auch ein bisschen froh.

Screenshot: AFTV

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Ich bin noch nicht mit Freuen fertig und jetzt geht es schon gegen Leverkusen

Mir geht das alles zu schnell. Ich bin noch nicht einmal mit dem Freuen über den Sieg gegen Fürth fertig und schon soll ich Vorfreude auf das Pokalspiel in Leverkusen empfinden. Da bin ich ernsthaft unflexibel. Aber es hilft auch nichts. Schon um 11 Uhr gibt es heute die Pressekonferenz mit Jens Keller zu der Partie:

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Wie polizeiliche Betretungsverbote für Fußballfans das Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit erschüttern

Gestern war die Haupttribüne gut gefüllt, weil die HTW ihre Immatrikulationsfeier im Stadion durchführte. Ich finde das vor allem gut, weil es zwei regional starke Magneten wie die Hochschule für Technik und Wirtschaft und den 1. FC Union miteinander verknüpft. Und es sah gut aus. Hier der Beitrag der Abendschau vom RBB:

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Die gute Nachricht nach dem Feiertag: Kenny Prince Redondo ist wieder zurück

Union besiegte die Berlin-Liga-Auswahl gestern deutlich mit 6:0 (BZ, Videos mit den Toren gibt es hier bei fupa.net). Doch die beste Nachricht ist, dass wir Kenny Prince Redondo wiedergesehen haben, der nach seiner Schulterverletzung gleich zwei Tore beigesteuert hat. Wie lange es noch dauert, bis er wirklich eine Option für den Kader ist, wissen nur Jens Keller und die behandelnden Ärzte. Aber selbst dann wird es schwer für Redondo, einen Weg am starken Simon Hedlund vorbeizufinden.

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Toni Leistner: Chef der Abwehr und der Kurz-Analyse

Willkommen zur Englischen Woche, die sich für Union durch die Spiele an einem Freitag, Dienstag und dann Montag nicht ganz wie eine Englische Woche anfühlen wird. Aber irgendein höheres Gesetz verlangt, dass in der Englischen Woche immer Elternabende stattfinden müssen. Und diese natürlich zwingend zeitgleich mit Unionspielen angesetzt werden. Ich habe also am Dienstag und Mittwoch Elternabend und werde wieder mit einem iPad ganz hinten sitzen und relativ entspannt die Diskussionen über den Umgang mit digitalen Medien verfolgen. Letztes Jahr um diese Zeit war das ja für Union ganz erfolgreich:

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Teve302 – Die Polter-Problematik

Union verliert 3:2 in Düsseldorf nach schlechter erster Halbzeit und bringt sich am Ende noch selbst um den Sieg. Außerdem diskutieren wir die manchmal zweifelhafte Zweikampfbewertung bei Sebastian Polter, ziehen Bilanz vom Drachenbootrennen und empfehlen und verlosen das Buch "Wir Wochenendrebellen".

Sebastian Polter attackiert von Andre Hoffmann, Foto: Hupe/union-foto.de

Buchverlosung von “Wir Wochenendrebellen”

Wenn ihr das Buch “Wir Wochenendrebellen” haben wollt, könnt ihr bis Samstag Nacht 24 Uhr hier unten einen Kommentar hinterlassen, der diesen Willen zum Ausdruck bringt. Wie vielleicht “Ich will”. Wir verlosen dann in unserer nächsten Podcastausgabe. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen und wir benutzen eure Mailadresse nur, um euch im Falle des Gewinnes zu benachrichtigen.

Und falls ihr ein T-Shirt mit #SchütteldieMaus haben wollt, das wir beim Drachenbootrennen getragen haben, dann könnt ihr das hier bestellen.

On Air:

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Jens Keller: “Ich bin immer ehrlich. Ich sage nur nicht alles”

Eine große Überraschung war es nicht, dass Jens Keller gestern auf der Pressekonferenz (gibt es auf AFTV zum Ansehen) sagte: “Definitiv ist, dass Torrejon ausfallen wird. Wie es aktuell aussieht, wird auch Steven Skrzybski ausfallen.” Beide waren diese Woche kürzer getreten und konnten nicht so trainieren wie es für ein Wettkampfspiel notwendig wäre. Dabei hat Marc Torrejon muskuläre Probleme und wird wohl sogar länger als nur das eine Spiel ausfallen. Bei Steven Skrzybski will der Verein keine langwierige Verletzung aufgrund der Achillessehnenreizung riskieren.

Die Option, den Angreifer zu bringen, lässt sich Keller zwar offen, aber ich glaube angesichts der vielen Möglichkeiten, die der Trainer offensiv hat, nicht an einen Einsatz von Skrzybski. Sowohl Simon Hedlund als auch Atsuto Uchida (Jens Keller betonte in der Pressekonferenz noch einmal, dass der japanische Zugang auch rechts offensiv spielen kann wie im Test gegen Hertha BSC bewiesen) könnten die Skrzybski-Position einnehmen. Dafür steht aber Innenverteidiger Toni Leistner auf jeden Fall zur Verfügung.

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Bei der Geburt getrennt: Felix Kroos und Bernd das Brot

Union hat gestern wieder mit dem Training begonnen (Steven Skrzybskis Einsatz am Sonntag ist wegen Achillessehnenproblemen noch nicht sicher), aber das ist nicht die große Nachricht. Denn die Mannschaft war gestern auf der IFA. Ich finde diese Besuche auf der Funkausstellung, die unter anderem immer der Sponsor des letzten großen Testspiels im Sommer ist, haben immer den Charme eines Wandertages, bei dem ein paar interessiert tun (Lehrer/Trainer) einige Schüler/Spieler das einfach durchstehen und andere Schüler/Spieler ihr eigenes Ding durchziehen. Ich habe letztes Jahr eine 8. Klasse ins Klärwerk Ruhleben begleitet und kann sagen: Der Ort ist vielleicht anders, aber die Bilder sind gleich 😂

Wie damals in der Schule… 😂😂😂 #ifa2017 #fotokoch

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Wir gewinnen sowieso

Der Abschied von Tusche und Karim war ungefähr alles, was man sich davon hat vorstellen können. Deren Allstar Ensemble hatte großes Nostalgie und Sympathie Potential, das Spiel selbst hatte lustige Momente, und die Atmosphäre im Stadion passte genau zu einer entspannten Reminiszenz und einem dankbaren Abschied.

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Abschied für zwei Nachwuchsspieler

Etwas mehr als drei Jahre ist es her, dass Torsten Mattuschka zuletzt für Union gespielt hat; vor gut sechs Jahren hat Karim Benyamina bei einem 4-2 Sieg gegen Cottbus, bei dem er ein Tor und eine Vorlage beisteuerte, das letzte Mal für Union an der Alten Försterei spielte (er verlor hier dann mit dem FSV Frankfurt nochmal 4-0).

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Karim Benyamina bei seiner Rückkeher adAF mit Frankfurt im Dezember 2011; Photo: Matthias Koch

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