Fußball. Wir reden über Fußball. Über das Spiel des 1. FC Wundervoll in Bielefeld. Am Sonntag direkt nach Abpfiff. Wir reden über eine Startaufstellung in der erstmals alle vier Neueinkäufe von Anfang an aufliefen. Über eine kompakte Mannschaftsleistung in Hälfte eins. Über einen Torwartfehler. Über einen Platzverweis. Über den Ausgleich. Und wir verlieren ein paar Worte über Pyrotechnik im Stadion. Wären wir im Stadion in Bielefeld gewesen, hätten wir wahrscheinlich noch ganz andere Themen gehabt.
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Das schöne daran, sich das Spiel von der West-, Haupt- oder Sitzplatztribüne (you name it) anzusehen, ist der Blick auf die Stehplatzränge. Jetzt gibt es die Audiohäppchen in deutlich besserer Qualität und man versteht auch die Gesänge der Gäste.
Im Podcast geht es natürlich um das Spiel. Aber auch um das Verhalten von Trainern am Spielfeldrand und gegenüber den eigenen Fans. Anlaß dazu bot Claus-Dieter Wollitz, dessen Rumpelstilzcheneinlage während des Spiels nachgetanzt wird.
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Gedankenschnelligkeit und Gedankenlangsamkeit. Wir reden nach dem Spiel über unsere Abwehr. Und wir fragen uns natürlich, ob das Spiel des 1. FC Wundervoll schlechter geworden ist oder die Gegner besser. Nach der riesigen Vorfreude auf das Spiel bleibt riesige Enttäuschung. Oder Ernüchterung. Aber nur bis Freitag. Dann kommt Cottbus. Fans, auf die man sich nur freuen kann. Das alles gibt es im Podcast zu hören im Gespräch mit Matze, dem Günter Wallraff von Union, der sich das Spiel von der Südtribüne aus angesehen hat.
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Verloren. Na und. Wir sind doch Aufsteiger. Nein. Wir müssen drei Punkte holen. Und überhaupt. Unser Anspruch muss ein anderer sein. Welcher denn? Wir arbeiten Fußball. Da kann der Sahin doch nicht dauernd fallen. Schlitzohr. Aber das ist nicht unionesk. Und wie geht es der Tante? Die treffen wir nächste Saison in Liga zwo. Wollen wir aber nicht. Aber klar wollen wir Stadtderbys. Aber nicht in Liga zwo. Und was ist eigentlich mit unseren Schulden bei Michael Kölmel?
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Freitag Abend aufgenommen und schon am Sonnabend online. Toll! Nun gut, es lag eine Woche dazwischen. Nichtsdestotrotz zur Einstimmung auf das morgige Spiel in Karlsruhe noch einmal die Rückblende auf die Begegnung mit dem FSV Frankfurt. Beim Gespräch dabei waren Steffi und Matze. Schwerpunkte neben dem Spielverlauf waren vor allem der erste Zweitligaauftritt von Christoph Menz und die Diskussion, wer denn der zukünftige Mannschaftskapitän werden könnte.
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Wenn es einen Wettbewerb für merkwürdige Tore geben würde, hätte es allein aus dem gestrigen Spiel des 1. FC Wundervoll im neuen Aachener Tivoli Kanidaten für die ersten drei Plätze gegeben. Die Tore waren natürlich Thema beim aktuellen Podcast, an dem fünf Menschen und zwei Hunde beteiligt waren. Er ist etwas länger geworden:
00:00 Das Spiel in Aachen
33:20 Unsere Zweete
40:56 Duelle mit dem BFC Dynamo bzw. Ostmannschaften im Allgemeinen
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Auf Anregungen vom letzten Mal hin sind zwei Mal Fangesänge als Trenner benutzt worden. Damit man den Unterschied hört, wurden auch die regulären Musiktrenner eingesetzt. Was gefällt besser? Auch über sonstiges technisches und inhaltliches Feedback freuen wir uns.
Gestern Abend auf dem Heimweg. Es regnet. Füße versuchen Pfützen und Hundehaufen auszuweichen. “Was kümmert Dich eigentlich die Hertha?”
Normalerweise habe ich damit kokettiert, dass mir die Hertha egal wäre. Und ja, das ist sie mir auch. Normalerweise. Aber jetzt geht es ihr schlecht der Tante aus Charlottenburg. Die Binnenhierarchie stimmt nach dem Abgang von Dieter Hoeneß nicht mehr. Niemand mehr da, der sich auch mal der Berliner Presse entgegenstellt. Niemand mehr da, der auch mal die Wut auf sich kanalisiert. Und dazu Abgänge, die schmerzen. Zugänge, die den Schmerz nicht verblassen lassen. Dazu Verletzte. Ein Kapitän, der keiner sein möchte. Auflösungserscheinungen eigentlich. Dann eine Trainerentlassung. Weil man es nicht besser wußte? Der vierte (!) Torhüter wird öffentlich in einer Art und Weise heruntergemacht, dass man sich fragen muss, wo die Relationen geblieben sind. Keine Unterstützung von der Vereinsseite und ich muss an diese Passage aus Deislers Interview mit der Zeit über Hertha denken:
Sie wissen nicht, wie das ist. Erst geliebt und dann über Nacht gehasst zu werden. Ich konnte mich nicht mal wehren. Ich war verletzt, war weg, konnte keine Antworten geben. Und der Verein forderte eine Entschuldigung von mir. Dafür, dass ich die Fans nicht früher informiert hätte! Dass ich gelogen hätte! Ich war sprachlos. Dabei hätte Dieter Hoeneß sagen müssen: »Liebe Fans, es war mein Wunsch, dass ihr nichts erfahrt.« Stattdessen hat er zugesehen, wie ich aus Berlin hinausgeprügelt wurde. Ich habe Drohbriefe erhalten. »Wir kriegen Dich!«, »Wir killen Dich!«. Das ist es, was mir den Fußball versaut hat. Das war mein Genickschuss.
Und wenn ich heute an den Titelseiten der BZ (“Favre pöbelt sich um 1,2 Millionen”) oder Berliner Kurier (“Favre Balla Balla?”) vorbeigehe, frage ich mich, was wohl aus der guten Medienpartnerschaft zwischen dem 1. FC Wundervoll und der BZ werden wird, wenn es mal so richtig nicht läuft. Wie stabil ist das Gebilde um Präsident Dirk Zingler und Sportdirektor Christian Beeck? Was würde wohl passieren, wenn einer von beiden aus welchen Gründen auch immer wegbrechen würde? Deswegen finde ich, dass wenig Platz für Häme ist, sondern für Union noch ein langer Weg zu gehen ist. Auch uns drücken hohe Verbindlichkeiten. Auch bei uns kann plötzlich alles falsch gefunden werden, was vorher noch als Erfolgsgarant galt. Ich erinnere nur an den Satz aus der Bild nach der knappen Pokalniederlage gegen Bremen.
Damit es nicht auch in der 2. Liga ein böses Erwachen gibt, dürfen wir diese Schrott-Elf nie wieder sehen …
Es ist schon richtig, dass wir auf uns aufpassen müssen. Und damit haben wir genug zu tun. Aber der Blick nach Charlottenburg führt uns gerade wieder das Umfeld vor Augen, in dem wir uns bewegen. Vielleicht haben manche unseren Leidensweg vergessen: Die zwei Abstiege hintereinander von Liga zwo in die Oberliga von 2004 an. Das Sammeln von Geld für das finanzielle Überleben des Vereins. Und letztlich mein Traum: Ein Pflichtspiel gegen die Hertha. Und das nicht, weil sie abgestiegen ist…
Alles war perfekt angerichtet. Der Hund von Herrn Mööp unterm Küchentisch, die Quiche von Steffi darauf. Daran saßen als Gäste der Starreporter und aus Hamburg angereist zum Auswärtsspiel bei der Hertha Nedfuller. Was dann kam, hat definitiv das Zeug als die berühmten letzten Worte des Aufnahmetechnikers in Geschichte einzugehen.
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Schade. Wir sprachen über das Spiel in Duisburg. Eine verdiente Niederlage nach Meinung der Anwesenden. Und vor allem ging es noch zusätzlich um das Verhältnis von zwei Vereinen in einer Stadt. Da hatte Nedfuller als HSVer einiges dazu zu sagen. Nun ja, vielleicht ergibt es sich ja, nach oder vor dem Spiel bei St. Pauli, das noch einmal zu wiederholen.
Wir haben einen Namen. Der Dank dafür gebührt Jürgen Kalwa. Wir haben Musik. Der Dank dafür gebührt ebenfalls Jürgen Kalwa, der sie uns lizenfrei zur Verfügung gestellt hat. Vorneweg gibt es die Mannschaftsaufstellung. Dargeboten vom Stadionsprecher Christian Arbeit.
Dieses Mal trafen wir uns am Morgen nach dem Spiel in der Stadtmitte. Als Gast konnten wir unseren Starreporter Mathias Bunkus gewinnen, der für den Berliner Kurier hauptsächlich über den 1. FC Wundervoll schreibt und damit immer sehr nah am Geschehen ist. Thematisch dreht es sich in der ersten Hälfte natürlich um das Spiel gegen Ahlen. In der zweiten Hälfte wenden wir uns dem Dauerthema Hauptsponsor zu. In der letzten Woche wurde der neue vorgestellt. Außerdem geht es um den zukünftigen Ausbau des Stadions an der Alten Försterei.
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Es ist Montag Abend. Eigentlich Freitag Abend. Aber ich habe die ganze Zeit überlegt, ob das sendefähig ist. Direkt nach dem Spiel gegen Koblenz am Freitag Abend saßen wir (Sven, Ilja, Robert, Steffi und ich) vor der Kneipe im Friedrichshain und versuchten mit einem Macbook gegen den Nachbartisch, Kopfsteinpflaster und Berlinklassenfahrten anzukommen. Der eigene Perfektionismus schläft bereits. Und außerdem ist das noch zur Probe. Also doch auf Sendung.
Eine vorgreifende Manöverkritik: Ein Macbook allein reicht nicht zur Aufnahme auf der Straße. Der Nebentisch gehört geräumt. Moderation war dieses Mal mehr. Außerdem wurden konsequent Ähs und Öhs herausgeschnitten. Und es geht sicherlich noch kürzer.
Der erste große Teil beschäftigt sich mit dem Spiel. Und: Überraschung! Ab Minute 27:18 geht es um Hertha. Und das größtenteils ohne Schadenfreude.
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Was sonst noch wichtig ist: Wir suchen einen Namen! Vorschläge bitte in die Kommentare! Und vielen Dank an Robert, der mit seinem MacBook die Aufnahme noch ermöglicht hat.
Erst einmal unkommentiert stehen lassen: "1. FC Union Berlin trifft weitreichende
Vereinbarung mit Dr. Michael Kölmel" http://bit.ly/dwRBer#6 hours ago
Komme zu ?SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Union Berlin? Freitag, 12. März von 18:00 bis 20:00 . 26. Spieltag der 2.... http://bit.ly/9rM4T1#15 hours ago