Mané bringt nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch Swag zu Union

Die Zweite Liga steht vor dem Start ins Jahr 2019. Für Union bedeutet das vor dem Spitzenspiel gegen den 1. FC Köln zweierlei. Auf der einen Seite ist die Frage, welche Spieler aus der Innenverteidigung für die Partie fit werden. Gegen Basel wurden Florian Hübner und Michael Parensen geschont und Nicolai Rapp verletzte sich beim Aufwärmen. Ich würde mit Blick auf die Partie am Donnerstag etwas ruhiger schlafen, wenn ich wüsste, dass das Duo Hübner/Friedrich spielen kann. Die Berliner Medien machen es besser als ich und schauen nur auf das Positive: Grischa Prömel hat gegen Basel den nächsten Belastungstest überstanden (Berliner Zeitung/Kurier) und es sieht so aus, als könnte er nach überstandener Knieverletzung wieder spielen. Und dann ist da natürlich Mané, der so einige Fantasien beflügelt (BZ).

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Fehlt eigentlich nur noch Julian Nagelsmann

Okay, die Überschrift ist Quatsch. Ich bin sehr zufrieden mit Urs Fischer. Der Schweizer Trainer ist ein unaufgeregter Zeitgenosse, der sich nicht zu jedem Thema äußern muss und auch kein Typ ist, der gerne mal einen gut zitierbaren Satz raushaut. Aber Bild/BZ und Kurier erinnern uns heute daran, dass mit Nicolai Rapp, Grischa Prömel und Joshua Mees mittlerweile drei Profis spielen, die 2014 mit Julian Nagelsmann als Trainer A-Jugendmeister geworden sind. Die Bild/BZ notiert, dass es aus diesem Kader mindestens 8 Spieler in den Profifußball geschafft haben, was eine wahnsinnig starke und ungewöhnlich hohe Zahl ist. Aber in der Bundesliga spielt nur Nadiem Amiri. Aber die Ligazugehörigkeit haben Prömel, Rapp und Mees am Ende selbst in der Hand.

Nicolai, Rapp, Grischa Prömel und Joshua Mees wurden 2014 unter Trainer Juliann Nagelsmann Deutscher Meister der A-Jugend, Fotos: Matze Koch

Nicolai, Rapp, Grischa Prömel und Joshua Mees wurden 2014 unter Trainer Juliann Nagelsmann Deutscher Meister der A-Jugend, Fotos: Matze Koch

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Niemand hat bessere Chancen auf den dritten Platz als Union

Der RBB lieferte gestern ein handliches ‘Was bisher geschah‘ für alle, die die Saison bisher verpasst haben. Das interessanteste daran ist natürlich die Prognose. Die lautet paraphrasiert ungefähr: Aufstiegs-Relegationsplatz, warum nicht? In der Tat gibt es keine Mannschaft, die offensichtlich bessere Chancen auf den dritten Platz hätte, als Union.

Aufstieg

Welche Ziele nimmt Union in der Rückrunde in den Blick? Foto: Matze Koch

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Grischa Prömel ist für den Kicker nur im “Blickfeld”, dabei hat er herausragend gespielt

“Wir greifen wieder an”, sagte Christopher Trimmel im kleinen Clip zum Trainingsauftakt (AFTV). Der Österreicher zeigte sich bei diesen Worten nicht verbissen, sondern lachte. Soweit das jedenfalls nach der Trainingseinheit möglich war. Eigentlich fehlte nur Marc Torrejon verletzt. Grischa Prömel absolvierte nach seiner Verletzung noch individuelle Übungen auf dem Platz.

Christopher Trimmel nach dem Trainingsauftakt, Screenshot: AFTV

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Auch Micha Parensen kann nur ein Problem lösen

Der ein oder andere hat sich trotz Unions Ungeschlagen-Serie ja darüber beschwert, dass in dieser Serie zu wenige Siege vorgekommen sind. Aber es gibt auch so etwas wie zu viel gewinnen.

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Wie kann Union ohne Grischa Prömel besser spielen?

Zwei Tage nach dem Spiel in Magdeburg geht es heute noch um dessen Einordnung. Der wesentliche Punkt an diesem Spiel ist dabei nicht, dass es zwar keinen Sieg gab, Union aber auch weiter ungeschlagen ist. Sondern dass das Unentschieden nach dem Spielverlauf noch ein eher glücklicher Ausgang für Union war.

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Die expected Goals Werte, die die Qualität der Chancen beider Mannschaften abbilden. Union hat in dieser Saison bisher immer sehr viel weniger zugelassen als gegen den FCM. Daten/Screenshot: FiveThirtyEight

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Klar sind wir froh über Unions guten Saisonstart, aber die Pfanne hat noch keiner heiß

Die englische Woche strengt an. Nur bei Union ist alles ganz lässig. Zwischen Dienstag und Montag liegt schließlich für das Team von Trainer Urs Fischer eine ganz normale Erholungsphase. Genug Zeit, um zu regenerieren und das 2:0 gegen Kiel zu analysieren. Der Kurier beispielsweise verteilt ein extra Lob an Grischa Prömel, der neben einer beeindruckenden Laufleistung durch seine Torschüsse aus dem Rückraum auffällt.

Grischa Prömel nach dem 1:0 in der 90. Minute gegen Kiel, Foto: Stefanie Fiebrig

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#345 – Hauptsache Sebastian

Union spielt 1:1 in Bielefeld und verspielt damit im zweiten Spiel hintereinander eine Führung. Aufgrund der aktuell besten Defensive der Liga sind wir trotzdem entspannt. Die Offensive kann sich noch steigern, aber angesichts der vergangenen Saison finden wir defensive Stabilität erst einmal wichtiger.

Sebastian Andersson und Grischa Prömel im Gespräch beim 1:1 in Bielefeld, Foto: Matze Koch

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Es ist endlich an der Zeit, Grischa Prömel zu loben

Achselzucken. Das ist ein bisschen meine Reaktion auf das 1:1 in Bielefeld. Nicht, weil mich das Spiel nicht interessieren würde. Sondern weil nicht allzu viel passiert ist. Union hat nicht großartig anders gespielt als in den vergangenen Wochen. Und die Mannschaft hat nicht den Kopf verloren, als sie den Ausgleich kassierte. Wieder einmal hat sich das Team gesagt, es sei besser, den Punkt mitzunehmen, als zu verlieren. Das stimmt. Aber wenn wir die Punktausbeute der vergangenen Partien mit nun drei Unentschieden in Folge betrachten, dann hätten ein Sieg und zwei Niederlagen den gleichen Ertrag gebracht. Wobei ich mir sicher bin, dass dann die Betrachtung deutlich negativer wäre als jetzt. Es waren individuelle Fehler gegen Duisburg, die den sicher geglaubten Sieg gekostet haben. Und es war die Entscheidung von Rafal Gikiewicz, doch nicht die sehr gut geschlagene Flanke abzufangen, die am Ende den Sieg in Bielefeld gekostet hat. Das sind 4 Punkte weniger als von der Leistung her drin waren.

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Woher kommt eigentlich Unions Defensivstärke, und wo war sie in der zweiten Halbzeit?

In Bielefeld spielt Union schon wieder, und nun schon zum dritten Mal in Folge, unentschieden. Und das, anders als zuletzt gegen Duisburg, ohne Drama. Aber auch ohne neue Impulse im Offensivspiel, das diesmal von nach vorn stoßenden Außenverteidigern, Dribblings von Akaki Gogia, und Abschlüssen von Grischa Prömel geprägt wird.

Doch die andere Seite von Unions stagnierendem Offensivspiel ist, dass die Defensive stabil genug ist, Spiele mit durchschnittlicher Produktion im Angriff zumindest nicht zu verlieren. Gegen Bielefeld war auf den ersten Blick deutlich sichtbar, dass Unions Defensive effektiv ist: Die Ostwestfalen waren bisher mit 17 Schüssen pro Spiel das Team mit den meisten Abschlüssen in der Liga. Gegen Union hatten sie nur sechs. Und von diesen sechs Schüssen entstanden nur zwei aus dem Spiel. Woher kommt nun diese defensive Stabilität?

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