Klar sind wir froh über Unions guten Saisonstart, aber die Pfanne hat noch keiner heiß

Die englische Woche strengt an. Nur bei Union ist alles ganz lässig. Zwischen Dienstag und Montag liegt schließlich für das Team von Trainer Urs Fischer eine ganz normale Erholungsphase. Genug Zeit, um zu regenerieren und das 2:0 gegen Kiel zu analysieren. Der Kurier beispielsweise verteilt ein extra Lob an Grischa Prömel, der neben einer beeindruckenden Laufleistung durch seine Torschüsse aus dem Rückraum auffällt.

Grischa Prömel nach dem 1:0 in der 90. Minute gegen Kiel, Foto: Stefanie Fiebrig

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#345 – Hauptsache Sebastian

Union spielt 1:1 in Bielefeld und verspielt damit im zweiten Spiel hintereinander eine Führung. Aufgrund der aktuell besten Defensive der Liga sind wir trotzdem entspannt. Die Offensive kann sich noch steigern, aber angesichts der vergangenen Saison finden wir defensive Stabilität erst einmal wichtiger.

Sebastian Andersson und Grischa Prömel im Gespräch beim 1:1 in Bielefeld, Foto: Matze Koch

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Es ist endlich an der Zeit, Grischa Prömel zu loben

Achselzucken. Das ist ein bisschen meine Reaktion auf das 1:1 in Bielefeld. Nicht, weil mich das Spiel nicht interessieren würde. Sondern weil nicht allzu viel passiert ist. Union hat nicht großartig anders gespielt als in den vergangenen Wochen. Und die Mannschaft hat nicht den Kopf verloren, als sie den Ausgleich kassierte. Wieder einmal hat sich das Team gesagt, es sei besser, den Punkt mitzunehmen, als zu verlieren. Das stimmt. Aber wenn wir die Punktausbeute der vergangenen Partien mit nun drei Unentschieden in Folge betrachten, dann hätten ein Sieg und zwei Niederlagen den gleichen Ertrag gebracht. Wobei ich mir sicher bin, dass dann die Betrachtung deutlich negativer wäre als jetzt. Es waren individuelle Fehler gegen Duisburg, die den sicher geglaubten Sieg gekostet haben. Und es war die Entscheidung von Rafal Gikiewicz, doch nicht die sehr gut geschlagene Flanke abzufangen, die am Ende den Sieg in Bielefeld gekostet hat. Das sind 4 Punkte weniger als von der Leistung her drin waren.

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Woher kommt eigentlich Unions Defensivstärke, und wo war sie in der zweiten Halbzeit?

In Bielefeld spielt Union schon wieder, und nun schon zum dritten Mal in Folge, unentschieden. Und das, anders als zuletzt gegen Duisburg, ohne Drama. Aber auch ohne neue Impulse im Offensivspiel, das diesmal von nach vorn stoßenden Außenverteidigern, Dribblings von Akaki Gogia, und Abschlüssen von Grischa Prömel geprägt wird.

Doch die andere Seite von Unions stagnierendem Offensivspiel ist, dass die Defensive stabil genug ist, Spiele mit durchschnittlicher Produktion im Angriff zumindest nicht zu verlieren. Gegen Bielefeld war auf den ersten Blick deutlich sichtbar, dass Unions Defensive effektiv ist: Die Ostwestfalen waren bisher mit 17 Schüssen pro Spiel das Team mit den meisten Abschlüssen in der Liga. Gegen Union hatten sie nur sechs. Und von diesen sechs Schüssen entstanden nur zwei aus dem Spiel. Woher kommt nun diese defensive Stabilität?

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Felix Kroos gibt Entwarnung, aber sein Einsatz für das St.-Pauli-Spiel ist noch nicht sicher

Felix Kroos selbst sagte gestern auf Twitter Bescheid, dass es ihm nach seiner wahrscheinlichen Gehirnerschütterung beim Pokalsieg am Sonntag in Jena (4:2) wieder besser gehe. Aber sicher ist sein Einsatz nicht, wie Urs Fischer in der BZ sagte: “Wenn es Richtung Gehirnerschütterung geht, sind die ersten zwei, drei Tage entscheidend. Er wird Mittwoch individuell trainieren, dann schauen wir.” Einerseits ist das vielleicht gerade ein Rückschlag für den Mittelfeldspieler, der sich einen Startelfplatz erkämpfen will und den überraschenderweise mit der Zehnerposition noch einen Platz weiter vorne finden kann, als wir das zu Beginn der Vorbereitung angenommen hatten. Da waren wir alle der Meinung, er würde von der 6 auf die 8 rutschen. Doch diese Position hat zunächst einmal Grischa Prömel im Griff.

Twitter: @felixkroos18

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Anti-Fussball ist kein Alleinstellungsmerkmal

Als ich gestern zur Vorbereitung auf Unions Spiel morgen gegen Heidenheim anfing, mir ein Spiel von Heidenheim nochmal anzuschauen, musste ich mich überwinden, damit nicht nach fünf Sekunden wieder aufzuhören: Heidenheim hatte Anstoß – und nutzte den ersten Ballkontakt danach um den Ball 30 Meter in der gegnerischen Hälfte ins Aus zu schlagen. Das gelang mir, in dem ich mich daran erinnerte, dass Einwürfe des Gegners (tief) in dessen Hälfte ganz gute Situationen zum Pressing sind. Das hatte sich offenbar auch Heidenheim gedacht. Man fällt aber trotzdem ein bisschen vom Glauben an den Fußball ab, wenn man das sieht.

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Nach dem Spiel in Kiel dürfen sich alle irgendwie in ihrer Meinung bestätigt fühlen

Nach dem 2:2 in Kiel gibt es für alle Fraktionen etwas, was sie aus dem Spiel mitnehmen können. Diejenigen, die sagen, dass die Schwächen bei langen Bällen hinter die Abwehr durch die immer noch nicht schnellen Defensivspieler weiter eine Gefahr darstellen, dürfen sich durch das Tor zum 1:0 für Kiel bestätigt fühlen. Aber auch diejenigen, die sagen, es liegt nicht allein an der Abwehr, denn zumindest die Zuordnung stimmte beim Rausrücken von Marc Torrejon auf den Flügel, es war Mittelfeldspieler Grischa Prömel, der nicht nah genug bei seinem Gegenspieler war.

Es dürfen sich diejenigen bestätigt fühlen, die einen Torwartwechsel herbeisehnten. Denn Daniel Mesenhöler zeigte beispielsweise bei der Parade in der zweiten Hälfte eine überragende Leistung, als er nach einem abgefälschtem Zuspiel den Dropkick gerade noch an den Pfosten lenkte. Aber es dürfen sich auch die bestätigt fühlen, die sagen, dass der Torwartwechsel egal ist, denn an den Gegentoren hatte der Keeper keine Aktie.

Felix Kroos gibt Anweisungen, Foto: Matze Koch

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Teve306 – Ein Hartel Stück Arbeit

Union gewinnt 2:1 in Aue und zwar mit viel Disziplin (und den Kopfbällen von Marcel Hartel und Sebastian Polter). Damit können wir das Wort Krise für die Länderspielpause einmotten und uns mit schönen Sachen beschäftigen. Ist doch auch mal was.

Marcel Hartel gegen Aue, Foto: Matze Koch

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Erlösung ja, aber es war auch erst einmal nur ein Spiel

Ich habe heute früh in der Grundschule des Jungunioners in meiner Eigenschaft als Lesepate mir von Zweitklässlern Texte vorlesen lassen, damit sie Übung im Lesen bekommen. Mitten in einer Piratenferiengeschichte stoppte ein Junge und fragte mich: “Du bist doch Unionfan?” Ich nickte. Er las weiter. Dann stoppte er erneut. “Und der Jungunioner hat mir erzählt, dass er schon oft mit im Stadion war. Stimmt das?” Ich bejahte das, verschwieg aber, dass unser Jüngster bei Union vor allem die Unionlieder toll findet, aber während des Spiels lieber auf den Stufen sitzt und Netflix schaut.

Eine Seite später kam die nächste Frage: “Kann ich mal mitkommen?” Das muss ihn wirklich sehr beschäftigt haben. Gegen Fürth werde ich also mit zwei 7-Jährigen zum Spiel gehen (und bestimmt 4 Mal während der Partie mit ihnen aufs Klo). Aber ich freue mich sehr, wenn Kinder nicht nur in Bayerntrikots herumlaufen, sondern auch mal in echt dabei sein wollen.

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Teve305 – Torvorlagen, die fast noch schöner als die Tore waren

Union gewinnt gegen Kaiserslautern mit 5:0. Das ist einerseits total großartig, aber andererseits wissen wir nicht, ob das jetzt wirklich den Trend wendet. Gleiches gilt für Grischa Prömel, der überzeugte, aber eben auch bisher nur in einem Spiel.

 

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