Wann kommen Unions Verletzte zurück?

Spätestens damit, dass Urs Fischer heute seine Spieltagspressekonferenz vor der Partie in Leipzig gibt, kommt Union aus der Winterpause zurück und wieder in der Bundesliga-Saison an.

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Letztes Heimspiel des Jahres: Danke an die Mannschaft für ein fantastisches 2019

Ich habe mich etwas erschrocken, als Urs Fischer in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hoffenheim heute Abend (Anpfiff 20.30 Uhr) die Verletzten aufzählte und sagte: “Trimmel, Gogia, Schlotterbeck, Dehl. Das sind unsere Verletzten.” Nach nochmaligem Hören war aber klar, dass der Trainer Prömel sagte und ich mir vielleicht die Ohren waschen oder vor dem Schreiben am Morgen schon einen Kaffee trinken muss. Aber mit Christopher Lenz und Felix Kroos sind zwei Spieler angeschlagen, die ich vielleicht heute erwartet hätte (Morgenpost). Da wir aber nicht wissen, was beide haben, können wir über ihren Einsatz heute nur spekulieren. Laut Trainer sollen sie heute Vormittag noch einmal getestet werden.

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Was die vielen Ausfälle über die Qualität des Kaders aussagen

Heute um 11 Uhr kann Cheftrainer-Vertreter André Hofschneider auf der Pressekonferenz hoffentlich Entwarnung geben, was den Status von einigen Ausfällen betrifft (ich klopfe übrigens während des Schreibens permanent auf Holz). Denn gegen Fürth war sichtbar, dass der Mannschaft die Ordnung fehlte, um einen Gegner in der Zweiten Liga auch schmucklos niederzuringen. Die Fragen nach den Ausfällen wird unterdessen medial unterschiedlich bewertet.

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“Jetzt traut uns eh keiner mehr was zu”

Zum Jammern war Sascha Lewandowski nicht auf die Pressekonferenz (als Konserve bei AFTV) gekommen, auch wenn er und Pressesprecher Christian Arbeit vorher sicher jeweils beide Hände brauchten, um wirklich alle verletzten und noch nicht fitten Spieler aufzählen zu können.

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Screenshot: AFTV

Ich hatte diese Woche eine Schultauglichkeitsuntersuchung mit einem Kind zu bestehen, bei der die Ärztin im Gesundheitsamt immer Bilder mit blauen und gelben Bällen zeigte, und der Jungunioner unserer Familie sagen musste, wovon mehr auf dem Bild waren. Das gleiche könnte ich mit Unionprofis spielen, und ihr sagt mir, ob mehr gesunde oder verletzte Spieler auf dem Bild sind. Aber lasst uns der Einfachheit halber nur unsere zehn Finger benutzen:

Es fallen definitiv aus:

  • Steven Skrzybski
  • Raffael Korte
  • Maximilian Thiel
  • Toni Leistner
  • Fabian Schönheim

Dazu kommen noch die Langzeitverletzten:

  • Adrian Nikci
  • Benjamin Köhler

Ein dickes Fragezeichen setzt der Trainer hinter:

  • Felix Kroos

Im Normalfall nicht mitnehmen würde der Trainer diese sich gerade von Verletzungen erholenden Spieler (aber er nimmt sie mindestens in den Kader):

  • Christopher Quiring
  • Leo Koch

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Wir sind alle Stürmer! (und auch Innenverteidiger)

Morgens halb zehn in Deutschland. An der Alten Försterei laufen sich zwölf Feldspieler und die beiden Torhüter Jan Glinker und Kilian Pruschke warm. Länderspielpause. Bei Bundesligisten sieht es in der Zeit auf dem Trainingsplatz ähnlich aus. Dort wird dann laut über Länderspielabstimmungen lamentiert. Bei Union nicht! Hier ist das Glas noch halbvoll. Auch wenn mit Daniel Göhlert und Halil Savran jeweils nur ein Innenverteidiger und ein Stürmer mittrainieren konnten.

Auf dem Programm stand heute Vormittag Torschusstraining. Von der Mittellinie starteten die Spieler mit Sprints und schlossen aus knapp 20 Meter Entfernung sofort ab. “Tempo hochhalten und beim Torschuss mitnehmen”, rief Uwe Neuhaus hinterher. Gerade in einer Zeit, in der die Stürmer reihenweise ausfallen, müssen eben andere übernehmen. Daniel Göhlert allerdings nicht. Der musste bei der Übung passen und das Training abbrechen. Langsam verließ der letzte gelernte Innenverteidiger den Platz. “Daniel ging es schon vor dem Training nicht gut”, erläuterte der Trainer. Da sei wohl ein Muskel fest. Nichts, was einen Einsatz beim Punktspiel in einer Woche gefährden würde.

Marcel Höttecke und John Jairo Mosquera fehlten beim Training. Doch die waren nur bei einer sportärztlichen Untersuchung. “Beide waren in letzter Zeit muskulär anfällig und sollen deshalb untersucht werden”, so Neuhaus. Positiv immerhin, dass keiner vom Placzek getragen werden musste.

(Klarstellung: Der Kalauer zum Schluss stammt nicht von mir, sondern aus wie gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen)

Bilder: Stefanie Lamm