Unions Doktrin bei Spielerverträgen lautet: Unterschreibt für die Bundesliga und Zweite Liga

Das große Thema sind heute Oliver Ruhnerts Aussagen im Trainingslager in Spanien. Der Manager des 1. FC Union Berlin wurde sehr ausführlich zum Thema Kaderplanung befragt. Dabei gab es natürlich ganz klassische Fußballwahrheiten zu hören wie “Unverkäuflich ist überhaupt kein Spieler.” Das bezog sich auf Sebastian Andersson und auch einen potenziellen Wechsel des Angreifers schon in der Winterpause. Gleichzeitig machte der Manager deutlich, dass sich um mögliche Spieler gekümmert wurde, die für wechselnde Profis kommen würden. Alles andere als ein Schattenkader, in dem für jede Position mehrere Kandidaten bereits ins Visier genommen wurden, hätte mich allerdings überrascht.

Manager Oliver Ruhnert im Trainingslager am Ball, Foto: Matze Koch

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Frohes Fest!

Das war das schönste Weihnachtssingen seit langem. Und dabei war ich noch nicht einmal vor Ort, weil ich stattdessen zu Hause Plätzchen gebacken habe. Aber dank der Live-Übertragung kam alles in der Küche an und verbreitete bei Glühwein eine ähnlich weihnachtliche Atmosphäre wie im Stadion.

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Sebastian Andersson ist der Fokus von Unions Spiel und das ist gut so

Wenig überraschend ist nach seinen zwei Toren gegen Köln Sebastian Andersson das bestimmende Thema rund um Union. Der RBB sieht in ihm zum Beispiel eine “Lebensversicherung” für Union (dort gibt es auch ein Interview mit Andersson).

Sebastian Andersson im Mittelpunkt

Sebastian Andersson im Mittelpunkt. Photo: Stefanie Fiebrig

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Andrichs Schwalbe war unsportlich und Gikiewicz muss zum MRT

“Wenn du vorher das 2:1 machst, passiert so etwas nicht”, sagte Florian Hübner bei AFTV nach der 1:2-Niederlage beim FC Schalke 04. Dieser Satz spiegelt das Grundgefühl wider, das wohl alle Unioner gestern einte. Urs Fischers Mannschaft hat in der ersten Halbzeit das Spiel nicht gewonnen, als Schalke wirklich viele Chancen zuließ. Dafür wurde es in der zweiten Halbzeit verloren, als sich Union hat hinten in die Defensive pressen lassen und sich die Abspielfehler häuften. Am Ende war es ein Pass von Neven Subotic, der den entscheidenden Gegentreffer kurz vor Schluss einleitete. Aber das hätte auch ein Fehlpass vorher sein können. Wirklich wichtig waren andere Szenen.

Robert Andrich, Marvin Friedrich und Torwart Rafal Gikiewicz direkt nach dem Gegentor zum 1:2 beim FC Schalke 04, Foto: Matze Koch

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#390 – Vor Hertha hatte ich auch mal mehr Respekt

Union gewinnt erstmals zu Hause ein Derby gegen Hertha und doch dominieren danach andere Themen. Wir bringen unser Unwohlsein zum Ausdruck differenzieren aber zwischen den verschiedenen Vorfällen. Und wir freuen uns über den Sieg. Und ja, das war ein Elfmeter.

Anthony Ujah kickt nach dem Derby gegen Hertha ein Leuchtgeschoss vom Rasen, Foto: Matze Koch

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Fehlt Union eine Fußball-DNA?

Wenn Unioner*innen der Außenwahrnehmung des Vereins begegnen, geht es meistens eher um alles, was um den eigentlichen Fußball herum passiert. Insofern war der “drei90 Brandfactor” der Podcast-Kollegen von Drei90 tatsächlich inhaltlich ganz interessant, weil es dabei auch um das Sportliche an sich ging (und darum, dass die Leute aus der Frankfurter und Kölner Provinz mit Berlin nicht klar kommen, aber gut).

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Stimmung bei Union: Brauchen wir die Mikros der Capos oder stören sie?

Da Union heute noch trainingsfrei hat und wir die großen sportlichen Themen (Wie ist die 1:2-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt einzuordnen? Akaki Gogias Kreuzbandriss) bereits behandelt haben, würde ich mich heute mal einem Thema widmen, dass für viele im Stadion seit dem ersten Heimspiel sehr stark ins Stadionerlebnis eingreift und das wir im letzten Podcast mal kurz thematisiert hatten: Die Mikrofone der Capos auf der Waldseite. Gegen Leipzig waren wir von der Lautstärke noch überrascht, aber selbst nach dem vierten Heimspiel wirkt es noch befremdlich, jenseits der Waldseite die Stimme des Capo zu hören, aber ihn nicht vor sich zu haben.

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Oliver Ruhnert will bald mit Urs Fischer verlängern

Im aktuellen Kicker-Heft wird Unions Manager Oliver Ruhnert viel zum großen Kader befragt. Ich weiß nicht, ob er dazu seit Juni/Juli schon feste Antworten parat hat, denn besonders neu ist das Thema nicht. Aber gleichzeitig gab es natürlich schon intern den Wunsch die Größe bis Transferschluss zu reduzieren. Das hat nicht geklappt und deshalb sind Fragen, wie man nun damit umgeht, sehr berechtigt. Der Manager sagt, dass es vor allem daran lag, dass der Reiz der Bundesliga für die Spieler größer gewesen sei, als es im Zweifel woanders zu versuchen. Und ganz ehrlich: Das kann ich verstehen. Gleichzeitig sagt er aber auch: “Es soll nur bitte auch kein Spieler ankommen und jammern, dass der Kader zu groß wäre, weil jeder Spieler ja auch die Möglichkeit gehabt hätte, nicht Teil des Kaders zu sein.”

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Was meint Dirk Zingler damit, wir sollten nicht permanent versuchen, anders zu sein?

Gestern Abend waren Manager Oliver Ruhnert und Trainer Urs Fischer beim Fantreffen  im Stadion, das wegen der warmen Temperaturen draußen auf der Tribüne stattfand. Über Inhalte des Gesagten wird wie immer nicht geredet (ich bin gespannt, ob dieses eingeübte Verhalten in der Bundesliga noch Bestand haben wird, wünsche es mir aber sehr, weil das ein tolles Format für Fans ist, bei dem sie im Mittelpunkt stehen und nicht jede Aussage der Gäste vorher in deren Köpfen auf ihre Schlagzeilentauglichkeit geprüft werden muss), weshalb ich nur das Bild des sichtlich gut aufgelegten Trainers zeigen kann:

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Endlich: We have our Manni back

Als ich gestern Mittag bei Twitter von unserer Leserin animor1302 ein Foto zugeschickt bekommen habe, dass sie mit Suleiman Abdullahi am Flughafen Schönefeld aufgenommen hatte, war ich unendlich froh. Nicht weil ich wahnsinnig tief in der Geschichte um den Pass des nigerianischen Angreifers stecke, sondern weil diese Odyssee endlich ein Ende hatte. Bei mir löste das eine Erinnerung an eine ebenso langwierige Pass-Geschichte in meiner Familie aus. Ein neuer Pass bedeutet eben auch, dass Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis neu eingeklebt werden müssen. Mit der Pass-Ausstellung alleine ist es eben nicht getan. Und es gibt wirklich bessere Orte als die Ausländerbehörde am Westhafen, um auf einen Termin zu warten, auch wenn Abdullahi vielleicht das Glück hatte, nicht dorthin zu müssen.

Foto: animor1302

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