Teve184 – Während des Spiels wird nicht gequatscht

Das Textilvergehen bekommt Besuch von Chris Lopatta aka Lopez. Er ist einer der Protagonisten des Dokumentarfilms "Union fürs Leben", der für einige Missverständnisse gesorgt hat, weil er gar kein Fußballfilm, sondern eher eine Art Milieustudie ist. Von uns allen bekommt der Streifen eine uneingeschränkte Ankuckempfehlung.

Foto: Hupe/union-foto.de

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Chris Lopatta

Intro

00:00:00

Begrüßung

00:00:27

Chris Lopatta aka Lopez.

Hashtags an der Alten Försterei

00:00:57

Selfies_beim_TextilvergehenSelfies an der Alten FörstereiHierstehich.

Outro: Iron Henning – Union
01:18:12

Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Union verkündet Millionengewinn

Dirk Zingler wirkt ausgeglichen, wenn er über die Zahlen des Vereins spricht, dem er nun schon seit neun Jahren als Präsident vorsteht. Dabei rückt er für die Mitgliederversammlung gar nicht den Millionengewinn in den Vordergrund, den der 1. FC Union im Geschäftsjahr 2012/13 erwirtschaftet hat, sondern vor allem die Zukunft des Klubs. Auch wenn sich der Präsident nicht komplett in die Karten schauen lassen möchte, so ist doch klar: Mit der Fertigstellung der neuen Haupttribüne ist Union noch lange nicht am Ende der Entwicklung angelangt. Es wird weitergebaut.

Foto: Koch
Weiterlesen

Teve157 – Quietscheentchen-Mafia DFB!

1:1 beim FSV Frankfurt! Aufstiegsplatz verpasst! Skandal! Wir bleiben entspannt und ziehen das Zwischenfazit dann, wenn es Trainer Uwe Neuhaus auch zieht. Nie! Stattdessen hören wir neue Union-Lieder und diskutieren den vermeintlichen Hertha-Skandal samt der Grenzen von Berichterstattung. Außerdem versuchen wir mit unserem Gast Bastian Pauly (bekannt als @chemieblogger und durch sein Blog chemieblogger.de) herauszufinden, wann sich die Entwicklungslinien von Union und dem FC Sachsen Leipzig aka BSG Chemie Leipzig getrennt haben. Kurz: Es ist noch gar nicht so lange her und hat etwas mit Schnee und dem brasilianischen Torjäger Daniel Teixeira zu tun. Zum Schluss gehen wir einer Verschwörungstheorie auf den Grund: Mittendrin die über die Quietscheentchen-Mafia DFB.

Union Stadion-Besichtigung 2013/14
Foto: Koch

On Air:

avatar Sebastian Fiebrig Paypal Icon Amazon Wishlist Icon
avatar Stefanie Fiebrig Amazon Wishlist Icon
avatar Robert Schmidl Amazon Wishlist Icon
avatar Bastian Pauly

Der @chemiebloggerDas Blog chemieblogger.deGroßes Frankfurt, kleines FrankfurtDer FSV ist die Club gewordene Zweite LigaBornheimer HangSV Meppen, der erfolgreichste Club des EmslandesEin Trickfilmtor: Tusche überrennt einen AbwehrspielerRegelkundeAbstoß gibt es, wenn der Ball vollständig die Torlinie überschreitetEin Babbel-Spruch bricht sich BahnWer meckert, muss auch loben können: Uns gefällt, was Uwe Neuhaus spielen lässtNeue Musik 1: Tyran / Hennezzy, Eisern Union BerlinKöpenicker JugendkulturHipHop, Bier und BratwurstNeue Musik 2: Krispin, Union Song RoughmixMiese Romantik und Kitsch: Genau mein Fall!Königsblauer S04Kuschelrock für UnionerZombie Nation bei Penn StateSebastian hat was zugeschickt bekommenDie BZ bringt eine Geschichte, wir müssen über Pressefreiheit und ihre Grenzen redenWas ist eigentlich ein Persönlichkeitsrecht?Christian Streich beim SC Freiburg ist fassungslosMichael Preetz fragt bei Sky90 nach dem konkreten Vorwurf und der Moderator kommt ins SchwimmenWer Lolita sagt, muss es auch lesenSchweinejournalismus bleibt SchweinejournalismusAbrupter Themenwechsel: Sachsen und BerlinClubs von Kölmels GnadenDer Alfred-Kunze-SportparkFC Sachsen Leipzig (bis Juni 2011)SG Sachsen LeipzigBSG Chemie LeipzigDaniel TeixeiraDie Chemie-HistorieZentralstadion kills Leipziger FußballLeipzig als politischer StandortSport im Osten, MDR"Wir machen da mal Brause"Jens HärtelBluten für UnionFußball-FundamentalistenLeutzsch vs. ProbstheidaWeltfriedenstagVerbrannte MarkenTextilvergehenRobis Ente hat Unwucht: Quietscheentchen-Mafia DFB.

Bewertet unseren Podcast oder schreibt Rezensionen bei iTunes oder auf Panoptikum.io

Ihr könnt den Textilvergehen-Podcast auch bei Spotify oder Deezer hören und abonnieren.

Keine Episode mehr verpassen!

Weiterbauen

Es ist so ruhig rund um das Stadion an der Alten Försterei. Hier und da wird ein bißchen gewerkelt. Der Rasen wird umsorgt. Brötchen gereicht. Fragen gestellt. Und die Spieler trainieren. Beschaulicher Alltag eines Zweitligavereins.

Am Mittwoch ereignete sich im Forsthaus allerdings folgendes: MK Medien Beteiligungsgesellschaft mbH (Michael Kölmel) verlängerte das zum 30. Juni dieses Jahres fällig werdende Darlehen um 15 Jahre. Bei diesem Darlehen geht es um fünf Millionen von insgesamt 15 Millionen Euro, die Kölmel Union geliehen hat, um wieder auf die Beine zu kommen. In der jetzigen Verlängerung wurden erfolgsabhängige Tilgungsziele vereinbart. Interessant ist, dass die MK Medien Beteiligungsgesellschaft das Darlehen ohne zusätzliche Zinsen verlängert hat. Das ist ungewöhnlich und sicherlich nicht nur aus Nächstenliebe geschehen. Die Verlängerung des Darlehens an sich war zu erwarten, da Kölmel ansonsten wie in Jena oder Leipzig seinem Geld hätte hinterschauen können. Aber wieso auf eine Verzinsung verzichten?

Auf der Mitgliederversammlung wurde der Stadionbau als identitätsstiftend und zukunftsweisend für den Verein gefeiert. Zusätzlich sorgte die auf den ersten Blick sehr positive Bilanz für gute Stimmung. Aber zur Zukunftsfähigkeit des Vereins gehört die Frage nach dem Schuldenabbau und dem weiteren Ausbau des Stadions dazu. Zehn Millionen Euro des Darlehens von Kölmel sind mit Rangrücktritt verbunden, werden also erst fällig, wenn Gewinn erwirtschaftet wird. Ob zwischendurch dafür weitere Zinsen anfallen, ist nicht bekannt. Durch diese Vereinbarung hat sich der Verein Luft verschafft. Spielraum für Investitionen im sportlichen Bereich, wie es zum Beispiel die Berliner Morgenpost sieht, sind nicht vorhanden. Es gab ja kein Geld geschenkt, sondern es muss nur später zurückgezahlt werden. Und die Vorstellung, Union hätte fünf Millionen Euro bereits zur Rückzahlung geparkt und könne sie jetzt anderweitig verwenden, ist schlichtweg naiv.

Präsident Dirk Zingler sprach auf der Mitgliederversammlung vom Bau der neuen Haupttribüne inklusive Funktionsgebäude. Baubeginn soll 2010 sein. Vor der Mitgliederversammlung gab es die Spekulation, Kölmel könnte sich von seinem Darlehen verabschieden und dafür in die Stadionbetreibergesellschaft einkaufen, wie es eigentlich mit der ISP vorgesehen war. Und damit ließe sich die Haupttribüne finanzieren. Dem erteilte Zingler eine klare Absage. Grundtenor: Die Gewinne sollen dem Verein zufließen. Daher sollte eine separate Vereinbarung mit Kölmel zum Darlehen erreicht werden und ein Investorenpool, dem sich Kölmel anschließen könne, den Neubau der Haupttribüne finanzieren. Auf der präsidialen To-Do Liste steht jetzt hinter Darlehen: ✔. Wenn sich hinter “Investorenpool finden” ein ebensolches Häkchen findet, können die Bagger wieder rollen.

Mitgliederversammlung: Wünsch Dir was!

Mitgliederversammlungen von Fußballvereinen laufen prinzipiell nach einem bestimmten Ritus ab. Die zahlenden Mitglieder sind eingeladen, sich die Rechenschaft der Vereinsführung für das abgelaufene Jahr anzuhören. Um die Mitglieder gnädig zu stimmen, werden vorher gerne Bonbons verteilt. Letztes Jahr wurden beim 1. FC Union Berlin das Saisonziel korrigiert und eine Vertragsverlängerung bekanntgegeben. Matze Koch, freier Journalist unter anderem für Tagesspiegel, Bild, Kicker, etc., hat gestern auf seiner Seite eine Art Wunschliste veröffentlicht, die sich heute in der einen oder anderen Art auch in der Tagespresse wiederfindet.

Wichtige Punkte sind sicherlich:

– Ausbau der Haupttribüne
– Klärung, was mit dem Darlehen von Michael Kölmel (4,8 Mio €) geschieht, das nächstes Jahr fällig wird

Man benötigt wenig Phantasie, um beide Punkte miteinander verknüpfen zu können. Kölmel hätte mit einer wie auch immer gearteten Beteiligung an der Stadionbetreibergesellschaft einen Wert für sein Investment und hat mit Union auch einen seriöseren Partner als vielleicht mit dem FC Carl Zeiss Jena oder FC Sachsen Leipzig.

Andere Themen, wie die Trennung vom Investor ISP, die finanzielle Aufstellung des Verein und die Eingliederung des Nachwuchses in den Profibereich, können somit etwas ins Hintertreffen geraten. Soweit es geht, werden wir heute an dieser Stelle ab ca. 19 Uhr von der Mitgliederversammlung berichten. Kommentare können per Twitter mit dem Hashtag #unionmv auch live plaziert werden.